[Ingame]: Wissen in dieser fiktiven Welt

Hier findest Du Randinformationen zur Stadt und ähnlichen Input, der möglicherweise wichtig für Dich sein könnte.
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[Ingame]: Wissen in dieser fiktiven Welt

Beitragvon aBraXaS » 29.10.2016, 16:46

Wissen

Kann man, kann man aber auch sein lassen (zu wissen = Das Kann-man-Spielchen): Fürs Ingame können folgende Informationen aufgegriffen werden, die sich im Laufe des Plays bisher ergaben und die global gewusst werden können, wenn der Charakter in irgendeiner Form davon mitbekommen hat. Wir erweitern diese Listen immer dann, wenn was Neues dazu kommt (und man uns im besten Fall darauf hinweist, wenn was fehlt, weil wir nicht immer alles mitlesen (können)).

Geschichte, Kultur, Kunst & Literatur

Naturwissenschaft & Forschung

Technik, Waffen & ähnliche Wissenschaften

Wirtschaft
Alle "Kann-man"-Errungenschaften und -Begebenheiten werden hier Kategorien zugeteilt, die mit den jeweiligen Beiträgen verlinkt sind, um direkt zur richtigen Stelle zu springen. Erweiterungen werden durch Spielerideen ergänzt. Da diese dann aber eben global gelten (ob der Charakter sie nun kennt oder nicht), müssen solche Punkte mit der Administration abgesprochen werden, die entscheidet, ob sie in die fiktive Welt eingeführt werden dürfen oder nicht.

Das ist grundlegend wichtig, weil solches Globalwissen jeden Charakter betreffen kann und sich einige Dinge nicht dazu eignen oder beispielsweise von der Geschichte oder Naturwissenschaft her etc. gar nicht möglich wären. Sei also nicht enttäuscht, wenn wir manche Ideen ablehnen müssen, weil sie zu sehr in das Leben aller anderen Figuren dieser Welt eingreifen könnten oder gar dann vllt. sogar auch müssten.

Jegliche nicht extra aufgeführten Punkte kann man der Realität entnehmen. Geschichtliche Ereignisse oder Forschungen etc., die es in der realen Welt gibt, gibt es auch in der fiktiven bei uns.
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Vampir-Historie

Beitragvon aBraXaS » 30.10.2016, 01:04

Vampir-Historie

1274-1887
  • Frankreich, Bretagne

    Ansprechpartner:
    Lazarus (LL von LaCroix relevant)

    Ereignisse:
    Morde und Brandschatzungen in der Bretagne von den radikalen Revolutionären, angeführt durch den unter den Vampiren bakannten Victor "LaCroix" Dufraisne.

    Intention:
    Die Herrschaft über die Menschen und alle radikal-kodexuntreuen Vampire. Die Menschen bekamen von diesem Vampirkrieg nichts mit, sie sahen diese Gegend zu jener Zeit allerdings als "gefährliche" Gegend an. Ganze Städte wurden unter die Knute gezwungen, die Bretagne wurde alsbald von den Radikalen beherrscht (eine Schlacht ohne Leichen; Gerüchte unter den Menschen; aber nichts Nennenswertes, das in die Vampiranalen der Menschen hätte eingehen können).

    Niedergeschlagen nach Jahren durch die liberalen Revolutionäre, die die Menschen aus dem eisernen Griff befreien wollten. Doch auf beiden Seiten gab es nur Verlierer, auch wenn die Liberalen es schafften, dass die Radikalen aus dem Gebiet zurückgeschlagen wurden (wohl aber auch deshalb, weil die Anhänger sich nach und nach in andere Richtungen verstreuten; aus Gier, Macht, Überzeugungen). Die Menschen erhielten ihre Region zurück, ohne dass sie wussten, dass es Vampire waren, die sie so lange über sich hatten ergehen lassen müssen.

1920-1930 - Goldene Zwanziger
  • New York City, USA

    Ansprechpartner:
    aBraXaS (Charakter Emma relevant)

    Ereignisse:
    Als die Emanzipation in allen Bereichen durchbrach und nicht nur Frauen sondern alle möglichen Randgruppen selbstbewusst in Erscheinung traten, eröffneten auch zahlreiche geheime Vampirclubs in der Stadt, die vornehmlich in eine erotische Szene einzuordnen sind.

    In dieser Zeit gab es einen Ghoulboom, weil auch Menschen dorthin gebracht wurden, von denen die Vampire trinken konnten, sie aber auch verwandeln. Es gab freiwillige und unfreiwillige Opfer, wenngleich von den letzteren nicht all zu viele. Dennoch wurden die Ghoule nicht unter ihre Fittiche genommen, sondern letztendlich einfach freigegeben. Sie waren auf sich allein gestellt und New York wurde überschwemmt von Jungvampiren, die teilweise überlebten, teilweise auch nicht.

    Dieses Verhalten wurde nicht nur von den Kodextreuen, sondern auch den liberalen Revolutionären angeprangert. Meistens gingen diese Clubs von neutralen Vampiren aus oder auch welchen der Radikalen (allerdings weniger). Die Kodextreuen kämpften diese Clubs mit Gewalt und Blut nieder, bis sie fast alle geschlossen wurden. Die Liberalen prangerten nun ihrerseits an, wie brutal die Kodextreuen dagegen vorgegangen sind. Sie selbst hätten es gerne diplomatischer versucht, hatten aber keine Möglichkeit dazu erhalten.

    Unwissende Menschen bekamen von all dem nicht wirklich etwas mit. Aber es lockte viele Vampirjäger in die Stadt.

    Sonstiges:
    Emma schrieb aufgrund dieser Umstände einen Roman, in dem sie das Verhalten der Clubbesitzer, aber auch der Kodextreuen anprangert.
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Real bekannte Persönlichkeiten

Beitragvon aBraXaS » 30.10.2016, 01:22

Real bekannte Persönlichkeiten

Es gibt natürlich immer wieder Vampire oder Geschichten über Personen in der Öffentlichkeit (tot oder lebendig), die in unserer Welt möglicherweise eine gesonderte Rolle einnehmen und teilweise zu Vampiren gemacht worden sind. Immer wieder gerne ist hier Jack the Ripper herangezogen worden, bisher allerdings haben wir seine Geschichte noch niemandem "überlassen", weil wir gerade bei solchen Figuren überaus umsichtig entscheiden, was mit ihnen passieren soll. Folgende Personen jedoch wurden bislang in die fiktive Welt verändert eingefügt/eingeführt:

- Vlad III. Draculea Tepes
- Sigismund Freud
- Anne Rice
- Abraham Brill


Vlad III. Draculea Tepes/der Pfähler
Ansprechpartner:
aBraXaS

Erklärung:
Ein fast 600 Jahre alter Vampir, der durch seine Grausamkeiten als solcher offensiv wurde. Ob er noch lebt, ist nicht ganz sicher, aber er hatte zumindest gute Kontakte zu Cogta Vusin (Konsortium), was aber nicht bedeutet, dass er den Liberalen angehören muss. Sicher ist, dass er nicht den radikalen Revolutionären oder den klassischen Kodextreuen angehört/e.

Link:
Wikipedia-Eintrag

Ingame:
nicht spielbar, da zu clichéehaft für unser Forum


Sigismund Freud
Ansprechpartner:
aBraXaS

Erklärung:
Mittlerweile Vampirpsychologe (NPC) in Venedic und Phoenix; bei Bedarf kann er auch Abstecher nach New York City unternehmen. Er hat bislang Venedic und Phoenix unterschiedliche Namen: Lousarmouth S. Freud (Phoenix), Sigismund S. Leid (Venedic). Für die Menschen starb er - wie real - an einem Selbstmord.

Link:
Wikipedia-Eintrag | Charakterblatt

Ingame:
Versierte Spieler mit viel Ahnung in der Psychoanalyse könnten diesen NPC übernehmen, bis dahin wird er von aBraXaS bei Bedarf geschrieben. Grundsätzlich gilt er aber eigentlich als Forenscherz.


Anne Rice
Ansprechpartner:
aBraXaS

Erklärung:
Anne Rice ist wie in der realen Welt eine Schriftstellerin von Vampir-Romanen. Als sicher gilt, dass sie ein Mensch ist. Unsicher ist, ob sie von Vampire eine tatsächliche Ahnung hat oder ob sie unwissend ist.

Wenn sie eine Ahnung haben sollte, kann diese nicht bedeutend sein, weil sie die Vampire nicht korrekt darstellt (auf unsere fiktive Welt bezogen). Allerdings wäre es natürlich möglich, dass sie das als Schutz vor Verfolgung so handhabt, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Die Kodextreuen wollen das noch herausfinden, lassen sie aber sonst in Ruhe. Sie würden sie wohl allenfalls bei Bedarf vergessen lassen, wenn sie etwas wüsste.

Link:
Wikipedia-Eintrag

Ingame:
nicht vorhanden; Person derzeit nicht in diesem Forum spielbar


Abraham Brill
Ansprechpartner:
aBraXaS

Erklärung:
Brill war bis 1948 ein US-amerikanischer Psychiater und Psychoanalytiker österreichischer Herkunft, der Freuds Psychoanlayse in die Staaten brachte. Mittlerweile ist er ein Vampir und ihm gehörte die Psychiatrie "The Abraham Brill House" auf Staten Island in NYC. Er ist dort allerdings (momentan, bis sich ein Spieler findet) nicht anzutreffen, sondern auf Reisen; daher konnte das Syndikat sich dort einnisten.

Link:
Wikipedia-Eintrag

Ingame:
Charakterblatt (noch) nicht vorhanden; Charakter kann von einem User gespielt werden, insofern Interesse besteht.
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Literatur

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 20:55

Literatur

Emma
Beruf: Schrifstellerin; Künstlerin (v.a. Blutbilder)
Verleger: Andy; New York City
Stadt: Charakter wohnt in Phoenix; das ist aber nicht grundsätzlich bekannt

Wissenswerters über ihre Kunst:
  • Bevor Emma Bücher schrieb, hat sie mit dem Malen von Gemälden begonnen sowie mit Kohlezeichnungen. Das war zwischen 1750 und 1810. Es waren schon zu dieser Zeit, obwohl nicht salonfähig, viele erotische Werke darunter, die sie lange Jahre unter Verschluss halten musste - vor allem weil solche Künste in dieser Zeit auch verboten wurden (zur Zeit der Französischen Revolution).
    Ihre erste Ausstellung eröffnete sie in NYC Mitte des 20. Jahrhunderts.

    Trotz viel Zulauf war die Kritikerpresse schockiert über die offenzügige Darstellung. Die Menschheit aber schien danach zu lechzen und vor allem in extremeren Kreisen wurde sie als Geheimtipp gehandelt. Selten zu erhaltene Originale wurden dort hoch gehandelt, aber Emma achtete stark darauf, welche Bilder in Umlauf gerieten, weil Kunstverständige herausgefunden hätten, dass sie viel früher gemalt worden wären, als es eigentlich hätte sein können. Als die Kunstdrucke aufkamen wurde es leichter, da sie sich vor allem darauf stützte.
    Emmas Gesicht war nicht bekannt bis auf ein Selbstportrait, das sie irgendwann von sich gemalt hatte.
    Einige Bilder sind eineinhalb Meter groß und wurden immer mit großem Abstand zum Betrachter ausgestellt.

    In einem Telefoninterview gab sie bekannt, dass sie viele Bilder unbekleidet gemalt hätte, was eine weitere Welle der Empörung, aber auch Faszination auslöste. Spreu trennte sich vom Weizen. Daraufhin bekam sie auch einen Brief von einer Gladys, einer stillen Bewunderin Emmas, die wünschte, ein Bild von sich mit ihrem eigenen Blut gemalt zu bekommen. Emma brauchte ein bisschen Bedenkzeit, ging dann aber darauf ein. Zur Abmachung gehörte auch Verführung und das Bild wurde ein Meisterwerk, aber niemals veröffentlicht. Es ist eigens für Gladys gemalt worden und hängt in deren Haus.
    Die Zeit der erotischen Blutbilder begann. Emma bot diese Möglichkeiten ansehnlichen Menschen auf ähnliche Art an und wurde vor allem in den Fetisch- und offenen Vampirkreisen hoch gehandelt.
    Später eröffnete sie in Phoenix ein Ladengeschäft, vertrieb ihre Bilder im Internet und bald wurde auch das Atelier selbst belebt. Sie betreibt es noch heute und ist in bestimmten Kreisen nicht nur national, sondern auch international bekannt.
Wissenswertes über ihre Bücher:
  • Emma begann wenige Jahre nach der Malerei auch zu schreiben, weil sie es nicht schaffte, ihre unterdrückten Gefühle in dieser gezwungenen Zeitepoche anders freizugeben. Auch das war Anfang des 19. Jahrhunderts. Vornehmlich schrieb sie erst einmal nur für sich. Erst gegen Mitte/Ende des 20. Jahrhunderts wandte sie sich an einen Verleger, der, selbst ein Vampir, ihre Bücher verlegen wollte. Die ersten waren gute Erfolge, erst aber als sie sehr definitiv über ihre eigene Rasse schrieb, schrieb sie auch Bestseller - und wurde Ziel kodextreuer Vampire, die sie jagten und denen sie zwei Mal nur knapp entkommen konnte. Deswegen musste sie von New York nach San Francisco und von dort nach Phoenix ziehen.

    Ihre Bücher, die sich allesamt mit Vampiren beschäftigen, aber erst später wirklich deutlich auch Fähigkeiten, Stärken und Schwächen beschrieben, werden mittlerweile als die "Emma-Chroniken" benannt und sind unter vielen vampirbegeisterten Menschen oder liberalen Vampiren beliebt. Einige Romane werden sogar Ghoulen empfohlen, um sich einen Überblick über das Vampirleben zu verschaffen, obwohl die Geschichten selbst vor allem fiktiv sind (wenngleich natürlich von Emmas Erfahrungen geprägt). Erste Romane wurden unter Pseudonymen veröffentlicht, doch später in Neuauflage ihrem Vornamen "Emma" zugeordnet. Ein Nachname ist nicht bekannt, ebensowenig wie photographische Abbildungen oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort.

    Es gibt übrigens Gerüchte, dass die "Emma"-Chroniken nicht nur von einem Autor oder einer Autorin geschrieben worden sind, weil die Zeit natürlich voran schreitet. Möglicherweise sind es mehrere Autoren, die die Bücher in dieser Reihe schreiben. Aber es ist nur ein Gerücht, nicht jeder glaubt daran.
    Sie hat ein Buch im Eigenverlag rausgebracht und da ihr das dann aber doch zu viel Arbeit war, ging sie doch wieder zurück zu ihrem Verleger, der sie in allem immer unterstützte.
Buchtitel-Auflistung
  • Zwangsfreiheit

    Erstausgabe: 1968
    Inhalt: Deutschland im Mittelalter, das Mädchen Alice soll verheiratet werden, was sie nicht wollte; die Hochzeit fand statt, doch noch bevor die Hochzeitsnacht passieren konnte, rannte Alice weg in den Wald und traf dort auf eine Vampiress, mit der sie nach kurzem Zögern ein langes Gespräch führte; sie erkannte in ihrem Leben den Sinn und erkannte, was sie tun musste, um glücklich sein zu können; zuvor aber ließ sie sich von der jungen Vampiress, die sie als solche nicht erkannte, verführen, und starb mit dem Gedanken an ihre eigene bessere Zukunft.

    Moral der Geschichte: Jeden Moment leben, als wäre es Dein letzter - es könnte schon im nächsten Augenblick zu spät dafür sein. Man erhält trotz des Verlustes dieser Zukunft Alices' das Gefühl, dass sie die letzten Stunden ihres Lebens voller Glück verbrachte und der Leser weiß auch, dass Alice ihre Träume niemals hätte verwirklichen können in der Zeit, in der sie lebte. Das macht den Schluss erträglicher. Zumal die Vampiress Ariclee in der letzten Szene derart sympathisch beschrieben wird, dass man erkennt, dass nun diese junge Frau eine wahre Zukunft vor sich haben wird, die sie für Alice mitleben kann - durch ihr Blut.

    Wahrheitsanspruch: Das Mädchen Alice war die erste Frau, mit der Emma geschlafen und der erste Mensch, von dem sie getrunken hatte. Emma war ein Teenager gewesen, es war im Wald, nahe ihrer Hütte, in der sie mit ihrer Mutter lebte, passiert unter vollem Mond und an einem glitzernden See. Sie wusste nicht viel über Alice, doch die künstlerische Freiheit ließ die Geschichte um sie von ganz allein geschehen.
  • Das englische Leben einer Skulptur

    Erstausgabe: 1973
    Inhalt: England Anfang des 19. Jahrhunderts. Die junge Vampiress Ariclee (siehe erstes Buch) hat es vom alten Deutschland nach London getragen, war verheiratet, verlor ihren Mann, der kodextreu für seine engstirnige Sache kämpfte. Sie fühlt sich zugeknüpft, nicht nur während der Ehe, sondern auch danach: erdrückt von der Starrheit und Borniertheit des konservativen Englands und ihrem Leben in London als verwitwete Frau. Aushängeschild - als mehr fühlte sie sich nicht. Eine eingefrorene Skulptur, die in der falschen Zeit lebt und aushalten muss, bis sie voranschreitet.

    Leid und Geheimnis, verdeckte Affairen, immer wieder die Erkenntnis, dass nicht einmal geheime Liebhaber aus sich heraus kommen konnten prägen das Bild der schönen Vampiress. Letztendlich bleibt sie allein, aber sie findet einen Weg, die Zeiten zu überbrücken, bis ihre eigene Anfang der 1920er Jahre anzubrechen scheint. Die Geschichte endet damit, dass sie sich in einem freizügigen Club des frühen New Yorks wiederfindet und die weiße, marmorhafte Korsage löst, die ihren Brustkorb so viele Jahre eingeengt hat.

    Moral: Ein Appell, seine eigenen Gefühle nicht zu unterdrücken und sich nicht in die Zwangsjacke einer Gesellschaft einengen zu lassen, damit man daran nicht innerlich zerbricht. Auch Mut zur Geduld.

    Wahrheitsanspruch: Emma schrieb Teilfragmente des Buches in einer sehr zugeknüpften Zeit, in der sie sich schon immer fehl am Platz gefühlt hatte. Sie wollte mehr Freizügigkeit, wollte ihre Phantasien ausleben, doch sie hatte im Gefühl, dass es einfach die falsche Epoche war. Diese Sehnsüchte verarbeitete sie in Texten, die in dieses Buch, Jahre später, einflossen.
  • Emanzipation auf Abwegen

    Erstausgabe: 1978
    Inhalt: Beginnend mit Ariclee aus den beiden ersten Romanen schon bei der langen, schweren Überfahrt nach von England nach New York City und der Problematik für einen Vampir auf solch einer Reise, was im vorherigen Teil der Trilogie nicht ausführlich beschrieben wurde. Ariclee wird Schauspielerin in Schwarz-Weiß-Filmen, trägt Nadelstreifen und Bubikopf in den sogenannten Goldenen Zwanzigern, führt ein ausschweifendes Leben in geheimen erotischen Clubs, in die auch Menschen zum Trinken geführt werden.

    Bald schon erkennt sie jedoch einen Ghoulboom (den es tatsächlich zu jener Zeit gab), weil Menschen freiwillig und unfreiwillig in diesen Clubs umgewandelt, dann aber sich selbst überlassen wurden. Die Vampiress findet sich in einem zwiespältigen Strudel wieder, einerseits ihren Neigungen und Bedürfnissen nach-, andererseits gegen dieses unverantwortliche Verhalten vorzugehen.
    Letztendlich sind es die Kodextreuen, die die Clubs sprengen, doch Ariclee prangert diese für ihr Vorgehen und die falschen Hintergründe an (wie es auch Emma selbst tat/tut). Vor allem ein kodextreuer Vampir verfolgt nun auch sie, obwohl sie sich an den Blutstaufen nie beteiligt hat. Letztendlich bricht eine erbitterte Verfolgungsjagd aus, aus der Ariclee beim Endkampf schwer verletzt, aber im Recht, hervorgeht.

    Moral: Die Anprangerung der extremen Seiten. Das Gute dieser Zeit, aber auch die schlechte, zügellose Ausführung der Verantwortungslosigkeit. Kritik am Verhalten der Kodextreuen, die ihrerseits falsch reagieren. Letztendlich: Extremes kann nicht mit Extremem bekämpft werden.

    Wahrheitsanspruch: In den vielen technischen Fortschritten um die Jahrhundertwende herum (um 1900) begann Emma wieder Hoffnung zu schöpfen, dass die Zukunft vielleicht doch endlich vollbringen konnte, was die bisherigen Epochen nicht hatten erfüllen können. Der Technik sah sie positiv ins Auge, genoss elektrisches Licht und Fortschritt, wanderte selbst nach Amerika aus. Erlebte die ersten Emanzipationsversuche der Frauen und schloss sich ihnen selbst auch an. Sie erlebte den Ghoulboom, die Verantwortungslosigkeit und die Zerschlagung. Gleichzeitig schwärmte sie für Marlene Dietrich und prangert an, wie radikal sie in der vor allem deutschen Presse zerrissen wurde. Das jedoch nur als Nebenschauplatz des Romans, in dem Ariclee von den Kodextreuen auch als Verräterin verfolgt wird, weil sie sich zudem auch dem "menschlichen" Film hingegeben hat.
  • "Freud und Leid, Freund und Feind"

    Erstausgabe: 1985
    Inhalt: In diesem Buch sind mehrere Kurzgeschichten zusammen gefasst, die verschiedene reale und spezielle Fähigkeiten von Vampiren in Texten verarbeiten, um sie besser darzustellen, aber auch eine kleine Moral von der Geschichte zu bieten.

    Moral: Jede dargestellte allgemeine und spezielle Fähigkeit ist in eine Geschichte verpackt (keine außergewöhnlichen Fähigkeiten, nur das gängige) und am Ende zeigt sich Vor- wie Nachteil für Vampir wie Mensch.

    Wahrheitsanspruch: Interesse, den Menschen etwas "vorzuwarnen", auch wenn sie weiterhin überzeugt ist, dass sie niemandem von Vampiren verraten würde. Aber die Menschen würden sich daran erinnern, wenn sie es irgendwann erfahren.
  • Und Vampire gibt es doch ...

    Erstausgabe: 1991
    Inhalt: Eine junge Vampirclique, die sich zusammen schloss, um ihr Leben zu leben. Fünf detailiert ausgearbeitete, charakterstarke Figuren, die sofort ihre Sympathie erhalten mit all ihren Kanten und Fehlern (Salome, deren Bruder Liam, Vince, eine weibliche Billy und deren Freak-Freund L, von Laurence). Nichts desto trotz tragen sie die Revolution im Herzen und gehen vehement gegen die traditionellen Ansichten ihrer Väter und Vorväter vor, die dem klassischen Kodex angehörig sind. Jeder auf seine Weise in der eigenen Familie oder auch gegenüber fremden Vampiren. Die Gruppe lebt sehr offen und dennoch suchen die Menschen immer eigene Gründe, warum jemand von sich behauptet, ein Vampir zu sein, ohne überhaupt auch nur annähernd anzunehmen, dass es diese Rasse wirklich geben könnte.

    Eine harte Verfolgungsjagd bricht aus, die Gruppe muss sich verstecken, wird getrennt und versucht sich im Laufe der Geschichte wieder zu finden. Letztendlich bleiben nur zwei vor dem Tod verschont, die Geschwister Salome und Liam, erst dann haben auch die Kodextreuen Verluste zu beklagen. Und einer der Verfolger wird geläutert und erkennt, dass die verbliebenen Jungvampire auf der richtigen Seite stehen. Er bleibt kodextreu, wird jedoch zu einem liberalen seiner Einstellung und verabscheut selbst das, was die Traditionalisten tun. Am Ende kommt er mit Salome zusammen.
    Liam begibt sich auf Weltreise, nach dem sie sich einen neuen Namen und ein neues Aussehen verschaffen konnten. Salome und der ehm. Kodexfanatiker Joseph werden sesshaft unter den Menschen und sie zeigt ihm ihre "neue" Welt. Das Buch endet mit der Andeutung, wie er lernt, dass ein offenes Leben kein Kodexbruch sein muss und dem Versprechen, dass den Kampf nicht aufgeben werden, denn Liam hat schon Verbündete gefunden, wie er auf einer offen lesbaren Postkarte schreibt.

    Moral: "Wenn ich nicht ich selbst sein kann, wer kann ich dann sein?" Ein Zitat von der Legende Marilyn Monroe, der auch zum Leitsatz in Emmas Leben wurde. Es ist eine direkte Stellungnahme an die fanatischen, kodextreuen Vampire, die in ihrer Borniertheit immer das Falsche zu tun scheinen.

    Wahrheitsanspruch: Emma selbst wird verfolgt von den Kodextreuen. Sie muss fliehen, sich im Verborgenen halten und verabscheut, dass sie es tun muss, weil sie nicht sein kann, wie sie ist und wer sie ist und weil die Kodextreuen nicht verstehen, dass davon keine Gefahr für die Rasse des Vampirs ausgehen würde. Der Roman löste eine Empörungswelle unter den Kodextreuen aus. Wenn sie erst schlicht verfolgt wurde, stand sie ab sofort auf der Roten Liste der zu tötenden Vampire, weil sie den klassischen Kodex nicht nur verraten haben, sondern wesentlich gefährden (würden).
  • Der Mensch in uns

    Erstausgabe: 1997
    Inhalt: Cloe wacht auf und ist ein Vampir. Sie hat keine Erinnerung daran, was passiert ist und steht allein auf weiter Flur. Sie begreift erst nach und nach, was sie ist, ohne, dass sie jemanden hätte, der ihr das beibringen könnte. Sie muss erkennen, dass die Sonne ihr schadet, dass sie nicht Essen kann und nur Blutdurst hat. Ihr Weg wird beschrieben vom ersten Opfer über die Entdeckung ihrer Fähigkeiten und auch jener anderer Vampire, die sie auf ihrem Weg trifft - bis sie zu einer jungen erfahrenen Vampiress wurde, die irgendwann selbst nach 123 Jahren einen Ghoul erschafft, diesem vorher als Mensch aber die Wahl ließ und sich dann aufopferungsvoll und verantwortungsbewusst um ihn kümmert.

    Sie erfährt am Ende, von wem sie selbst erschaffen wurde und dass dieser Jemand sie gerettet hatte, weil sie sonst durch einen Autounfall ums Leben gekommen wäre, bei dem sie sich eine Kopfverletzung zugezogen und die Amnesie erlitten hatte. Diese Information erhält sie von der ehemaligen Freundin dieses Vampirs, die ihr aus Eifersucht nicht zur Seite gestanden hatte. Sie hatte Cloes Schöpfer aus Eifersucht getötet und gestand sich erst viel später ihren Fehler ein und entschuldigt sich bei Cloe. Sie erzählt ihr auch von ihrer Vergangenheit und das Buch endet damit, dass Cloe mit ihrem Schützling das Grab ihrer Eltern besucht, die vor Jahren gestorben waren.

    Moral: Kritik an Verantwortungslosigkeit von Vampiren und Hilfe für jeglichen Vampir, der auf sich allein gestellt ist. Es erzählt auch am Ende hinreißend davon, dass die Sehnsucht nach den Wurzeln wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist und wie groß der Verlust der menschlichen Familie eines Vampirs in diesem arbeitet und das nicht zu unterschätzen ist. Das Buch zeigt zudem, dass auch Vampire ganz einfach menschlichen Schwächen und Konsequenzen wie Eifersucht und Rachsucht, Schuld und Reue unterliegen. Eine Tatsache, die Emma beschrieb, die nicht jedem Vampir schmeckte. Dieses Buch wird auch gerne Jungvampiren zum Lesen gegeben, wenn der Vampir sich mit Emmas Einstellung liberal zeigt.

    Wahrheitsanspruch: Es sind die Nachfolgen des Gouhlbooms der Goldenen Zwanziger gewesen, die sie hier noch einmal aufgreift und weiter verarbeiten möchte. Aber es sollte auch ein Zeichen dafür sein, wie viel Verwantwortung man trägt und wie schwer der Weg eines Vampirs sein kann, der auf sich allein gestellt ist.
  • Jungbrunnen-Perspektive

    Erstausgabe: 2005
    Inhalt: Jagdish ist ein indischer junger, unerfahrener Mann aus ärmlichen Verhältnissen, der sich auf den ersten Blick in eine Frau verliebt, der er zufällig eines Nachts auf der Straße begegnet. Er hat das Gefühl, dass sie allwissend ist, trotz ihrer jugendlichen Schönheit. Er möchte von ihr lernen, alles erfahren, sie lieben dürfen ... Doch er verliert sie aus seinem Blick und eine lange Suche beginnt.
    Auf seinem Weg trifft er auf viele Personen, die ihm viele Dinge erklären, beibringen, auch von wunderlichen Mythen erzählen, die über solch schöne Frauen berichten. Es dauert Jahre bis er sie endlich wieder trifft. Mittlerweile war er zum Vampir geworden, weil er glaubte, er würde ewig suchen. Er hatte in Kriegen gekämpft, hatte Leute gerettet, hatte Bücher gelesen, die Welt bereist.

    Und er trifft sie wieder, als er zurück ist in seiner Heimat und durch die Straße geht, in der er sie damals gesehen und sich in sie verliebt hatte. Jetzt wirkt sie viel jünger, viel hilfesuchender auf ihn, sie war eine Vampiress, es war eindeutig. Und dennoch: Er kann den Wissensdurst, den er durch sie gestillt gesucht haben wollte, nicht mehr fühlen, auch wenn er sich hingezogen fühlt. So wendet er sich ab, ohne sie anzusprechen.
    Sie hält ihn auf und fragt, warum er sie nicht anspricht, wo er doch so viele Jahre nach ihr gesucht hat, wie sie seltsamer Weise wusste. Und als er ihr sagt, was ihn bedrückt, küsst sie seine Hand und lächelt. "Du hast durch mich und Deine Suche nach mir so viel gelernt, was sollte ich Dir noch mehr beibringen?" Er erkennt die Weisheit in ihren Worten und wenn sie nicht gestorben sind, dann ...

    Moral: Es ist ein etwas längeres Märchen über Legenden und ihre Wirkungsweise. Emma wollte die Fähigkeit des "Jungbrunnens" (siehe bei "Wahrheitsanspruch") nicht im Buch ausspielen, sondern zeigen, dass die Wirkung eines anderen immer von der eigenen Erfahrung und der Perspektive an sich abhängt. Es ist ein angedeuteter Versuch zu erklären, dass nicht alles, was man zu sehen glaubt, auch wirklich so sein muss, denn eine andere Betrachungsweise gibt neue Perspektiven. Für einen Vampir, der die Kindergeschichte kennt, scheint es anfangs im Buch genau darum zu gehen. Sie wird auch von irgendeinem, den Jagdish auf seiner Suche trifft, erzählt.

    Wahrheitsanspruch: Es gibt eine Legende oder auch ein Kindheitsmärchen unter den Vampiren, die/das besagt, es gäbe eine Jungbrunnen-Fähigkeit, wie sie genannt wird. Diese Fähigkeit heißt eigentlich "Aurenvariation". Sie lässt Körper und Geist im Vampir vereinen und eine Einheit bilden, was in der Aura abstrahlt. Die Wirkung ist umwerfend und faszinierend. In einem Moment kann ein Vampir in jugendlicher Schönheit mal älter und weiser, mal jünger und hilfesuchender wirken, obwohl das Aussehen sich nicht verändert.
  • Die Philosophie einer Ewigkeit

    Erstausgabe: 2011
    Inhalt: Dieses Buch beschreibt das Leben einer Vampiress (Gladys mit Namen) und verdeutlicht die Schwierigkeiten einer Vampirkultur. Sie verdeutlicht den Schmerz, den Vampire empfinden, wenn sie ihr Dasein als Fluch ansehen, auch wenn Gladys selbst es nie so empfunden hatte. Es soll einen Hoffnungsschimmer geben, dass der Weg dieses Lebens weniger steinig wäre, wenn man sich seinem Schicksal fügte.
    Doch soll man es nicht einfach akzeptieren, kapitulieren und aufgeben, sondern das Beste aus dem machen, was vor einem liegt, um das Ziel des Glücklichwerdens erreichen zu können. Es ist der Griff zu den Sternen, aber zu jenen, die man erreichen kann, weil sie für einen bestimmt sind, anstatt verglühten Sternschnuppen nachzutrauern und seine Seele in eine ewig wirkende Melancholie zu kleiden.

    Ein Buch über das Leben einer Vampiress, die diese Höhen und Tiefen miterleben konnte und mit der zur Verfügung Stellung ihrer Geschichte dazu beitragen möchte, anderen Mut zu machen, Kraft zu geben und zu lehren, die Kleinigkeiten des Lebens zu beachten, weil diese die Summe allen Glücks ausmachen. Nur wer staunt, versteht die Philosophie. Wenn das kindlich angeborene Staunen schwindet, wird man zur Marionette einer Gesellschaft, die nie gelernt hat, sich individuell zu entwickeln, die niemals lernen wird, was es heißt, glücklich zu sein, weil man sein Glück sich selbst gegeben hat. Es ist eine Anspielung auf das alte Kodexdenken, das in seiner Form über Jahrhunderte besteht, aber in der Moderne keinen Bestand mehr haben kann. Wer die Verfassung nicht ändert, wird von der Verfassung verändert.

    Auch ist es ein Buch über einen unbekannten Jäger, der das Leben auslöscht, weil er es für nicht lebenswert hält. Im Gegenzug dazu die Einstellung dieser Vampiress, die das Leben als natürlichen Kreislauf ansieht, und diese natürlichen Zirkulation respektiert - aus jeder Sicht. Egal wie groß der Schmerz auch gewesen war, ihren Schöper und gleichwohl ihren Geliebten zu verlieren. Eine Vampiress, die nicht verzeihen musste, weil sie verstand und tolerierte, weil sie Respekt gegenüber dieser anderen Auffassung entgegenbrachte, in der Hoffnung, dass auch ein Jäger Verständnis gegenüber der Natur des Vampirs aufbringt, ohne ihn dazu zu zwingen, von seiner Berufung abzusehen.

    Doch auch ein Appell an alle Zöglinge verschiedener Vampirclans, die sich in eine Rolle drängen lassen, die ihnen vorgegeben wird, ohne selbst darüber nachzudenken, ob sie das wirklich möchten - ob diese Rolle wirklich ihrer eigenen, persönlichen, individuellen Berufung entspricht. Eine Vampiress, die sich eindeutig bewusst darüber ist, dass ihr natürlicher Feind - der Mensch, dessen natürlichen Feind auch sie selbst war - dieses Buch, ihre Zeilen, geschrieben von einer anderen, lesen würde, weil er wusste, dass er Hinweise auf die wahre Rasse der Vampire darin fand.
    Eine Vampiress, die einen der Nachwuchsjäger, die dieses Buch möglicherweise lasen, dazu brachten, darüber nachzudenken, ob er wirklich seinen eigenen, und somit den richtigen Weg geht. Ob es wirklich seine Berufung ist, Jäger zu sein. Eine Hoffnung, nichts weiter. Entschied er sich dafür, so war es weiterhin der Kreislauf der Natur.

    Somit ist es eine Geschichte für alle jene, die eine Berufung haben, aber aus Furcht oder Ungeduld ihre Wünsche abstreifen und sich dem Leben ergeben, ohne weiteres dafür oder für die eigenen Ziele zu tun. Es soll all jenen Kraft geben, die Zeit auszuhalten und an ihren Träumen festzuhalten, weil das Schicksal bestimmt, wann es soweit ist. Und es soll anregen, selbst zu denken, und sich von Außen nur Anstöße zu holen, aber die Entscheidungen eigens zu treffen.

    Doch kann das Schicksal einem nur entgegen kommen, wenn man weiter daran arbeitet, sein Ziel auf seinem Weg auch zu treffen. Verirrt man sich auf den Wegen des Lebens, geht in die falsche Richtung, holt es einen nicht mehr ein und man verwirkt tatsächlich, was man glaubte, nie erreichen zu können, obwohl nichts unmöglich war, bevor man falsch abgebogen ist.

    Letztendlich aber soll es auch ein Buch der Kleinigkeiten sein, die man lernen muss, zu sehen, die man lernen muss, zu bestaunen, damit man das Leben als solches auch zu philosophieren in der Lage ist, um seinen eigenen Weg tatsächlich auch finden zu können.

    Moral: Letztendlich ist das ganze Buch eine einzige Moral und Philosophie.

    Wahrheitsanspruch: Gladys' Geschichte, die Emma für sie niedergeschrieben hat.
  • "Der Vampir-Almanach"

    Erstausgabe: noch nicht erschienen; in Arbeit
    Inhalt: Dieses Buch ist nicht als Geschichte oder Roman aufgebaut, sondern liefert eine detaillierte Beschreibung von jeglichen bekannten Speziellen-, Familien- und Sonderfähigkeiten der Vampire mit Beschreibung, Wirkung und Einschränkungen.
    Moral: reine Information
    Wahrheitsanspruch: Auftragsarbeit des Konsortiums

Sonstige Veröffentlichungen:
  • Von Emma gibt es einige Leserbriefe in Zeitungen längst vergangener Zeit (beispielsweise auch vor allem dann, wenn Marlene Dietrich als "Vaterlandsverräterin" betitelt wurde etc.). Sie gab Zeitschriften- und Radio-Telefon-Interviews und ließ sich für die Fetisch-Szene auch künstlerisch in Akt photographieren. Diese Bilder sind aber nur in gewissen Kreisen bekannt und kamen bisher nicht an die Öffentlichkeit.

    Teilweise vertreibt sie auch Blutschmuck und erlernte in einem Crashkurs die Verarbeitung von geschliffenen Halbedelsteinen in Silberschmuck. Dies jedoch nur als künstlerische Spielerei und Beiwerk. Haupteinnahmequelle sind Tantieme ihrer Bücher und der Verkauf ihrer Kunst.
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Vampire & Religion

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 21:02

Vampire & Religion

Schutz vor Glaubenssymboliken

Mittlerweile konnte man herausfinden, was allerdings noch nicht publik ist, sondern nur von einigen Vampiren - vor allem aber dem Syndikat - gewusst wird, dass ein Vampir sich vor Glaubensirritationen schützen könnte, hätte er überhaupt keine Ahnung von Religionen und ihrer Wirkung hätte.

Da dies aber im Alltag nicht ausbleibt, ist die Erforschung dieser Theorie nicht einfach. Das Syndikat jedoch unterhält Laboratorien und Psychiatrien, in denen sie das an verschiedenen Vampiren erforscht.

Sollte sich hier das ein oder andere Detail herauskristallisieren, wird es hier namentlich festgehalten. Siehe hierzu aber bitte auch den Bereich "Waffen gegen Vampire".

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Legenden

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 21:04

Legenden

Jungbrunnenfähigkeit

Die Jungbrunnen-Fähigkeiten (eig. Aurenvariation genannt), ist eine Fähigkeit, die älteren geborenen Vampiren in der Regel nur aus Kindermärchen bekannt ist.

Es heißt, dass diese Fähigkeit die Seele mit dem Körper und das Sein mit der Physis verbindet, sodass diese Sonderform der Aurenveränderung bewirkt, dass ein Vampir jugendlich aussehen kann, aber von einem Augenblick zum nächsten entweder sehr unerfahren oder sehr alt und weise wirken kann.

Es soll eine so faszinierende Fähigkeit sein, dass man sich die Wirkung auf den Einzelnen kaum vorstellen kann, weil sie es schafft, dem anderen diese Veränderung überhaupt nicht auffallen zu lassen. Ein Vampir, der diese Fähigkeit tatsächlich besitzt, ist Sin (und mittlerweile auch ihr "Zögling" Mihail).

Emma beschrieb eine abgewandelte Form des Kindermärchens in ihrem Buch "Jungbrunnen-Perspektive".

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Allgemeine Vampirforschung

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 21:15

Allgemeine Vampir-Forschung

Das dreckige Dutzend

Da wir mittlerweile diese Erklärung in die FAQ aufgenommen haben, kann sie dort unter diesem Link und der Frage 7.12 ausführlich eingelesen werden.

Es handelt sich um die Syndikatsforschung an Vampiren bezüglich bestimmter Bakterien, Viren und Krankheiten - und wie Vampire auf diese reagieren. Das dreckige Dutzend gehört zu den biologischen (Massenvernichtungs)waffen und das Syndikat wollte sich damit beschäftigen, weil die Gefahr eines Bio-Waffen-Angriffs innerhalb der Menschheit immer wahrscheinlicher wird und somit auch Vampire betreffen könnte.

Das dreckige Dutzend sind folgende zwölf:

  • Anthrax (Milzbrand)
  • Botulinum/Botulismus
  • Brucellose
  • Enzephalitizide Viren/Enzephalitis
  • Hämorrhagische Viren/Hämorrhagisches Fieber
  • Pest (Beulenpest, Pestsepsis, Lungen- & abortive Pest)
  • Pocken
  • Queensland-Fieber/Q-Fieber
  • Rizin
  • Rotz
  • Staphylococcus aureus
  • Tularämie/Hasenpest
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Vampir-Fähigkeiten-Forschung

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 21:18

Vampir-Fähigkeiten-Forschung

Die Koryphäe Prof. Dr. Augustin Hastings (NPC) von der Columbia University arbeitet derzeit an einem Buch über die Forschung der Vampir-Fähigkeiten-Forschung auf wissenschaftlicher Basis.

Er erforscht, wie Fähigkeiten sich entwickeln und ist bisher zu dem Schluss gekommen, dass ein uralter Vampir keine Einzelfähigkeiten mehr besitzt, sondern eine in sich verschwimmende Fähigkeit, die komplett miteinander zusammenhängt.
Dies ist aber bisher nicht bestätigt, weil ein solch alter Vampir bisher nicht gefunden werden konnte. Die Tendenzen deuten aber in diese Richtung.

Das würde auch erklären, warum es Sonderformen, Abarten und Familienfähigkeiten gibt, die sich weiterhin nur in den einzelnen Zweigen weitervererben.

Als gesichert gilt überdies, dass Fähigkeiten sich nach dem Charakter oder der Grundeinstellung eines Vampirs entwickeln, was bedeuten würde, dass nicht jegliche Charakereigenschaften anerzogen ist, sondern es Grundeinstellungen geben muss, die in der menschlichen Psyche verankert sind und schon von Geburt an vorhanden. Das allerdings ist ebenfalls noch nicht bewiesen.

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Lebensmittelchemie & Ernährungswissenschaft

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 22:10

Lebensmittelchemie & Ernährungswissenschaft

Blut
Blut ist für einen Vampir - wie wir wissen - das Grundnahrungsmittel und das einzige, das er tatsächlich auch zu sich nehmen kann.

Es gibt zwar überaus seltene passive Fähigkeiten, die beispielsweise eine Aufnahmefähigkeit von Zuckerwasser (Rum) oder Tee mit bestimmten Kräutern und Essenzen zulassen. Das aber betrifft nicht einmal 0,01% der Vampire in unseren Foren und muss, wie gesagt, mit einer passiven Sonderfähigkeit begründet werden, die die Administration absegnet (oder auch nicht). Nach Absprache ist es natürlich möglich, die passive Fähigkeit auch für sich zu wählen, wenn sie im Charakter begründet liegt.

Da aber nun das Blut das existenzerhaltene Getränk unserer Vampire ist, können wir weitere Aussagen getroffen werden, die den Geschmack variieren. Es sind teilweise ganz natürliche Angaben, teilweise aber auch chemische Errungenschaften, die mittlerweile salonfähig gemacht worden sind.


Geschmacksunterscheidungen
  • Geschmack allgemein

    Vor allem ist wichtig zu wissen, dass Vampire einen ganz ureigenen Geschmackssinn besitzen, das Blut nicht, wie für den Menschen, unangenehm metallisch schmecken lässt. Sicherlich schmecken sie das Eisen heraus, wie der Mensch es auch würde, doch dem Vampir ist zueigen, dass ihm Blut tatsächlich auch schmeckt und er herausfiltern kann, ob es beispielsweise von einer Frau oder einem Mann stammt, wie dieser sich ernährt hat, er kann zwischen herben und süßlicheren Bluttypen unterscheiden und ähnliches mehr - je mehr Blutkenner und Genießer, desto detaillierter.

    Wichtig: Totes Blut (Blut, das von toten Menschen entnommen wurde) ist für Vampire giftig. Nippen sie daran, passiert nichts (wenn sie nicht schlucken), aber es ist ungenießbar und sie sollten es nicht runter schlucken, sondern ausspucken, weil sie sich sonst vergiften und schlimmstenfalls sogar sterben würden.

    Tierblut ist sofort zu erkennen, wird als absolut minderwertig eingestuft, ist nicht mit Geschmacksverstärkern besser zu machen und sollte man in keinem Fall ausschenken, ohne das auch zu publizieren.
    Es gibt Antivampire, die dieses Blut gerne trinken könnten, aber setzt man es einem Vampir ohne Vorwarnung vor, kann das schnell als große Beleidigung gewertet werden.

    Blut von Kindern ist ein absolutes Tabu - sogar unter den sonst blutrünstigsten Vampiren! Dieses Thema ist nicht mal eins. Wer in irgendeiner Form Kinderblut in Konserven oder Flaschen hätte, darf davon ausgehen, bei Entdecken, nicht mehr lange zu leben.
  • Geschmackssache in Flaschen

    Blut hat einen Wertstatus in der zivilisierten Gesellschaft der Vampire erhalten. Viele Vampir-Bars bedienen sich daran, "edle Tropfen" anzubieten, die "auf der Straße" nur eher unwahrscheinlich zu bekommen sind.

    In der Regel wird Frauenblut ausgeschenkt, weil es als "vollmundiger" gilt und männliches Blut einen eher herben Geschmack aufweist, was sicherlich auch am unterschiedlichen Hormonhaushalt im Blut liegen kann (daher können Variationen im Geschmack auftreten und sich bestimmte Vorlieben herausbilden).

    Wird Männerblut ausgeschenkt, dann weil der "Schankwirt" entweder nicht sehr viel Geld für die Ware ausgeben möchte, seine Gäste spezielle Vorlieben haben oder es ihm selbst besser schmeckt als Frauenblut (bzgl. Geschmackssache) bzw. könnte es ihm auch einfach egal sein (oder er ist ein Mensch und hat keine Ahnung, dass es Unterschiede gibt).

    Frauenblut ist des Weiteren hauptsächlich im Angebot, weil es von männlichen wie weiblichen Vampiren gerne angenommen wird. Männliche Vampire trinken oftmals ungerne männliches Blut (je nach ihrer Einstellung und Neigung natürlich), daher stünde man mit weiblichem Blut auch immer auf der sicheren Seite.

    Ausschankblut wird mittlerweile von verschiedenen Firmen und Organisationen in Flaschen geliefert, es muss zwingend gekühlt sein, ist meist mit einigen dezenten Stoffen versetzt, dass es nicht gerinnt und nicht zu schnell verdirbt. Je frischer, desto teurer.
  • Blutgruppen & Geschmacksauswirkungen

    Unterschiedliche Blutgruppen und auch der Rhesusfaktor können den Geschmack des Bluts bzw. seine Reinheit entscheidend beiflussen. Sicherlich gibt es auch hier Vorlieben, doch folgendes Allgemeinwissen herrscht unter vielen versierten Vampiren.

    Je reiner das Blut, desto besser schmeckt es. Das bedeutet, dass eine neutrale Grundtypisierung ohne jeglichen Proteinzusatz am reinsten gehandelt wird. Dies wäre mit der Blutgruppe "Null negativ" zu beschreiben (diese Blutgruppe ist in den USA auch eine der teuersten - siehe auch Wert - weil sie dort am seltensten vorkommt; in Europa ist sie günstiger und AB negativ teurer, weil dort diese Blutgruppe selten ist etc.).

    Die Blutgruppen A und B könnten gehandelt werden wie beim Wein in lieblich und trocken (allerdings nicht zwingend so zu beschreiben). Ist der Rhesusfaktor weiterhin negativ, sind Blutgruppe "A negativ" und "B negativ" immer noch hochwertige Blutsorten (wenngleich nicht exquisit), die lediglich keinen mehr ganz so neutralen Geschmack aufweisen wie "Null negativ".

    Eine Mischung aus A und B (weiterhin negativ) steht eine weitere Stufe unter einem reinen A oder B, ist aber für Geschmacksliebhaber dennoch von ansehnlichem Wert. Sobald jeglicher Blutgruppe aber das Rhesusprotein zukommt, wird es unreiner.

    "Null positiv" ist unter diesen eher unreineren Blutgruppen die beste und "AB positiv" die schlechteste. Allesamt natürlich weder ungesund noch ungenießbar, aber für Gaumenfreuden-Freunde definitiv ein eher "billiger Wein im Tetrapack" (als Vergleich).
    Die Geschmackshierarchie kann also wie folgt dargestellt werden (danach würde sich auch der Preis in Bars staffeln):

    Exzellent: Null negativ
    Hochwertig: A oder B negativ
    Ansehnlich: AB negativ
    Durchschnitt: Null positiv
    Minderwertig: A oder B positiv
    Billig: AB positiv

    Im Übrigen: Die Isländer haben eine ganz eigenen Geschmack ihrer Blutgruppe. In ihnen strömt Wikingerblut, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde und sich lange Zeit mit niemandem von außen mischte. Daher ist dieses beispielsweiste derzeit eine der teuersten und reinsten gehandelten Blutsorten, die es auf dem Markt gibt. Mehr zum Thema Blut auch hier.

    "Island Moos" heißt es übrigens, wenn ein Vampir isländisches Blut bestellen möchte.

Wertsteigerung

Wie gerade erwähnt, ist isländische Blut derzeit das teuerste - einfach auch: es ist alt (Wikingervererbung), aber dennoch frisch, es schmeckt frisch (Ernährung), ist es jungfräulich und weiblich ist es absolut rein - und es ist definitiv kaum zu bekommen. Alles passende Faktoren für den Wert von "Island Moos", das pro Glas zwischen 200 und 500 Dollar kosten könnte.

Generell natürliche Wertsteigerungen im Blutgeschmack können erzielt werden, wenn das Blut von gesund genährten menschlichen jungen Frauen mit viel Sonnenkontakt "gespendet" wird - bestenfalls, wenn sie jungfräulich sind, das wäre das Tüpfelchen auf dem "i". Im Folgenden eine Auflistung der Einflüsse, die sich positiv auf den Geschmack von Blut auswirken können:


  • jung (aber erwachsen; ca. ab 16 Jahren)
  • weiblich
  • Sonnenlichtkontakt (bzgl. Spender, nicht Blut); z.B. Südländerinnen; nicht zu dunkle Haut; nicht zu helle; keine Verbrennungen
  • aber auch für absolute "Frische": nordisches Blut (südländisch wäre blumig im "Abgang", nordländisch seher "frisch)
  • gesunde Ernährung (herb: eher Gemüse; süß: eher Obst; etc.)
  • glücklich sein, viel lachen (Angst würde andere Transmitter ausschütten)
  • freiwillige Spende (bzgl. Transmitter/Hormone)
  • keine (bzw. wenige) männliche Hormone (z.B. Testosteron)
  • gesunde Fitness
  • keine Operationen, Narben, keine Piercings oder Tattoos
  • keine Mutter, keine Fehlgeburt (erwachsene Jungfrauen wären das Ideal)
  • Nichtraucher
  • absolute Gesundheit; keine Medikamente
  • keine Drogen, kein Alkohol (außer der Vampir wünscht den Effekt)
  • keine schädlichen Umwelteinflüsse (perfekt: Mädchen von einsamer Insel im Pazifik/Island; schlecht: Person aus der Großstadt, die neben einem Atomkraftwerk wohnt)
Wer solches Blut mit der Blutgruppe Null und dem Rhesusfaktor negativ anbieten kann, kann ohne Weiteres mehrere Hundert bis Tausend Dollar pro Glas/Flasche verlangen. Junge Frauen, die unter diesen Bedingungen freiwillig spenden würden, gibt es so selten bis gar nicht, dass JEDER Preis gerechtfertig wäre, würden alle Punkte zutreffen.

Eben aus diesem Grund hält ist das Syndikat (auch) in den Menschenhandel eingestiegen -> Bluthandel boomt.[/size]

Chemische Neuerungen & Aromastoffe
Geschmacksverstärker
Es gibt mittlerweile Geschmacksverstärker, die positive Eigenschaften von Blut erhöhen können. Manche davon werden allerdings als eher künstliche angesehen, sodass reines Blut ohne Zusätze bislang nicht getoppt werden konnte.

Konservierungsstoffe
Das Gleiche gilt für diverse, mittlerweile auf dem Markt gängige Konservierungsstoffe. Die teuersten unter ihnen sind jedoch so neutral, dass sie kaum bis gar nicht herauszuschmecken sind.

Aromen
Der "neuste Schrei" unter vor allem modernen und jungen Vampiren sind Blutsorten mit Aromen. Ihnen werde so minimal künstliche Aromen zugeführt, dass sie für den Vampirmagen verträglich sind, aber auch einen mehr oder weniger künstlichen Geschmack darbieten wie beispielsweise Kirsche, Erdbeere oder dergleichen andere Variationen.
Das allerdings ist wirklich reine Geschmackssache, da ein Vampir letztendlich doch eben Bluttrinker und kein Fruchttrinker ist (vor allem, wenn die Natürlichkeit des Aromas sehr stark preislich variiert; wäre was für gebissene Vampire, die den Geschmack von menschlicher Nahrung vermissen).

Alkohol- und Betäubungsmittel-Zusätze
Auch diese Varianten sind durchaus möglich, halten aber nicht lange an und sind nur sehr verfeinert einsetzbar, weil die nötigen Mengen dem Vampirmagen eher nicht bekommen würde (Übergeben wäre die Folge).
Daher werden diese Zusätze eher als Verfeinerung eingesetzt, nicht für die Wirkung. Betäubungsmittel jeglicher Art sind natürlich hier wirkungsvoller als Alkoholika (die nur in Tropfen und Essenzen enthalten sein können).


Synthetisch hergestelltes Blut
Daran wird noch fieberhaft gearbeitet. Bisher ist es nicht gelungen, Blut künstlich derart herzustellen, dass es schmeckt und gleichzeitig nahrhaft bzw. gut verträglich wäre. Die Forschung ist nah dran, aber bisher gibt es immer nur eine Eigenschaft von diesen dreien, die auf die Substanz zutrifft. Nicht aber alle drei - somit auch nicht marktfähig.

Lebensmittel
"Emma-Kekse"

Ansprechpartner: aBraXaS
Gründung der Firma: ca. im Jahre 2000
Unternehmenssitz: Phoenix, Arizona
Inhaber: Esther McGuire
Geschäftsleiter: Brian McFallen
Exklusive Privatkunden: Konsortiumsspitze
Keksverkauf: in allen größeren Supermärkten sowie kleineren ausgesuchten Läden

Produktbeschreibung:
Der Name der Kekse wurde aufgrund der Vampirchroniken, die die Schriftstellerin "Emma" schrieb, gewählt. Ein für Vampire möglicherweise provozierender Leitspruch auf der Packung ist "Für den Hunger nach dem Biss" oder ähnliches.
Man könnte die Kekse auch als Merchandising-Produkt für die "Emma"-Romane sehen, weil sie damit verbunden und beworben werden.

Natürlich erhält die Autorin Emma einen Anteil aus dem Gewinn für ihren Namen, was mit ihrem Verleger und Manager damals so ausgehandelt wurde, ohne Emma derzeit persönlich gekannt zu haben (mehr zu Emma findet sich unter "Literatur" in einem anderen Beitrag dieses Threads bzw. natürlich in ihrem Charakterbogen).

Die Kekse selbst gibt es in unendlich vielen Geschmacksrichtungen, die ständig verbessert oder auch als Saison-Artikel hergestellt und verkauft werden. Teilweise sogar limitiert, weil einige Zutaten von einem kleinen exklusiven Bauernhof stammen, der keine großangelegten Felder bestellt.

Die Zutaten sind immer frisch, es ist kaum Chemie, aber es sind viele Nährstoffe enthalten. Bisher konnte man Eisen leider nicht hinzufügen, um den Geschmack nicht zu gefährden, allerdings gibt es wenige eisenhaltige Sorten, die allerdings auch dem entsprechend metallisch Schmecken (wird aber auch so beworben; "für die Hartgesottenen").

Ansonsten ist in den Keksen jeglicher Inhaltsstoff, jegliches Vitamin und jedes Mineral enthalten, das notwendig ist, um Menschen mit erhöhtem Blutverlust das Nötigste auf schnelle Weise zuführen zu können, insoweit sie noch bei Bewusstsein sind und kauen sowie schlucken können.

Die Konsortiumsnachtclubs verwenden diese Kekse für ihre Mitarbeiterinnen, die sich von Vampiren freiwillig beißen lassen (beispielsweise).

Die Kekse sind auch im normalen Handel erhältlich, gelten aber als Kalorienbomben, auch wenn sie gesund sind und der Balaststoffanteil sehr hoch. Die Konsistenz ist knackig-saftig und mit dem nötigen Biss. Der Geschmack unglaublich gut. Das Aussehen nimmt sich nichts mit anderen typisch amerikanischen, größeren Cookies.
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Technische Errungenschaften

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 22:19

Technische Errungenschaften

Der erste Punkt, den ich hier anführe, führe ich nur aus rein nostalgischen Gründen an. Jedem, der sich fragt, was dabei eine "neue" Errungenschaft sein soll, die es real noch nicht gäbe, sei gesagt, dass wir diese "Technologie" in Noctivagus vor knapp zwölf Jahren (von 2016 zurück gerechnet) einführten und es das real noch gar nicht gab.

MP3 gab es, aber es war nicht üblich, dass man MP3 auf Sticks oder dergleichen im Autoradio oder in Musikanlagen hören konnte. Dem entsprechend war das eine neue Idee für das Forum, auch wenn es heute zum realen Alltag gehört.

Es steht also aus diesem Grund hier - als Erinnerung daran, dass Sachen fürs Forum "erfunden" wurden, die es auf einmal auch tatsächlich gibt. Interessant, wie sich Fiktion auf einmal in der Realität wiederfindet, wenn man das nach Jahren einmal durchliest.

Es kann also auch sein, dass Du hier "Errungenschaften" wiederfindest, die mittlerweile auch in anderen Gebieten zum "Alltag" gehören. Wenn sie hier stehen, dann nur aus dem Grund, dass es sie real noch nicht gängig gab, als wir sie in die fiktive Forenwelt eingeführt haben.

  • Musikchips
    Neben CDs und anderen Medienträgern gibt es auch die Möglichkeit bis zu 2000 Songs auf einem Chip zu speichern. Die meisten Anlagen sind mittlerweile mit einem Chipleser ausgestattet, wie auch diverse, fortschrittliche Autoradios.

    Wer nicht versteht, warum das hier steht, liest bitte die ersten zwei Absätze über dieser Auflistung.
  • Fingerabdruckschlösser
    Es gibt mittlerweile sogar sehr gängig normale Schlösser (gerade auch bei Kleiderspinden zBsp. im Schwimmbad), die mit einem Fingerabdrucksystem funktionieren.

    Man gibt bei der Kasse seinen Fingerabdruck "ab" und bekommst somit die Zuweisung zu einem Spind, der sich mit dem Fingerabdruck dann öffnen lässt. So hat das Schlüsselverlieren endlich ein Ende.

    Gleiches wollte man auch schon an diversen Schulen einführen, doch die meisten Elternkommissionen haben das abgelehnt, weil sie befürchten, dass die Fingerabdruckdaten auch anderweitig von Behörden gespeichert werden, um ggf. Gewalttaten besser aufdecken zu können.
  • Fingerabdruck am Geldautomaten
    Bis zu 3000 Dollar können vom eigenen Konto an manchen Bankautomaten abgehoben werden (natürlich nur bei gedecktem Konto oder entsprechendem Kontokorrentkredit), auch wenn man seine Karte vergessen hat.

    Man muss lediglich seine Nummer (Kontonummer wie auch auch PIN) wissen und den Finger auf die Schaltfläche drücken, um den gewünschten Betrag ausgezahlt zu bekommen (insofern man das System vorher bei der Bank aktiviert und seinen Fingerabdruck abgegeben hat).

    Es ist eine Neuerung, von deren Sicherheit noch nicht jede Bank oder jeder Kunde überzeugt ist, daher sind noch nicht alle Automaten ausgestattet und auch in Geschäften ist diese Bezahlmöglichkeit so noch nicht gegeben.
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Chemische Errungenschaften

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 22:21

Chemische Errungenschaften

Silber-Nitrosamine im menschlichen Körper

Es gibt ein metall-chemisches "Gift", das im Körper eines Menschen längere Zeit haltbar ist, ohne ihm zu schaden, allerdings muss es im menschlichen Körper durch eine Blutreinigung oder starke Entschlackungsverfahren wieder entfernt werden, sollte man nach einigen Tagen nicht doch daran sterben wollen (Schutz für eine Nacht sozusagen).

Das mit Silber-Nitrosamin verseuchte Blut ist für den Vampir tödlich und erst wenn er schon etwas von dem Blut getrunken hat, ist es möglich, zu merken, dass das Blut "verseucht" ist und er seinen eigenen Tod zu trinken im Stande ist.

Es kann nur versucht werden, das Blut wieder aus dem Körper zu bekommen oder die Konzentration des Nitrosaminanteils im Körper zu verringern, wenn man frisches Blut zu sich nimmt - je mehr desto besser.

Diese Möglichkeit ist allerdings nur in geheimen Kreisen bekannt und wird auch nur dort angewandt (vor allem auch, weil man einen menschlichen Host dazu braucht und nicht jeder dazu bereit wäre, wie man leicht verstehen kann), da es sich immer noch um eine Art unerkanntes "Patentprodukt" handelt, welches mit verschiedenen geheimen Zusammensetzungen und Verfahren hergestellt wurde.
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Neue Vampirjäger-Waffen

Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 22:34

Neue Vampirjäger-Waffen

Diverse Waffen sind mittlerweile im Kampf gegen Vampire im Einsatz. Längst sind es nicht nur Pflöcke oder reine Silberkugeln, Bolzen und Silberdolche, die von Huntern, aber auch Vampiren, gegen (andere) Vampire im direkten, aktiven Kampf eingesetzt werden.

Mittlerweile ist auch hier die Forschung sehr viel weiter, wenngleich man davon ausgehen sollte, dass die sich bietenden Möglichkeiten auch unweit teurer sind und sie sich nicht jeder Jäger aus der Portokasse finanzieren kann. Schon Silberpatronen allein kosten Unmengen im regen Gebrauch.

Dennoch gibt es weitere Waffen und wer sie sich leisten kann, hat noch viel stärkere Möglichkeiten gegen Vampire vorzugehen. Vorerst sei jedoch aufgelistet, was mittlerweile gängig ist, aber auch, was schon immer gängig war, bevor weitere Waffen vorgestellt werden.


Gängige Waffen & ihre Wirkung
Glaubensymbole
  • Je mehr der Mensch an seine Symboliken glaubt, desto mehr kann ein Vampir davon irritiert werden. Auch je größer diese Symboliken sind (z. B. riesige Kruzifixe über den Altären von Kirchen), desto irritierend empfindet der Vampir diese Gegenstände. Je verbreiteter ein Glaube im Allgemeinwissen verankert ist, desto stärker sind seine Irritationen, wenn kein Mensch in der Nähe ist, der in seiner Aura den Glauben an seine Symboliken ausstrahlt.

    Letztendlich ist also der Vampir irritiert von der Glaubensstärke eines Symbols, das in der Aura des Trägers sichtbar und fühlbar ist. Ist der Träger nicht da, die Religion aber dem Vampir bekannt, lösen diese Symboliken dennoch Irritationen aus. Ist die Religion nicht bekannt und beispielsweise ein Tempel nicht als Tempel zu erkennen, dann kann es sein, dass Symboliken des Glaubens keine Wirkung auf einen Vampir zeigen.

    Es ist also immer eine Mischung aus Stärke des Glaubens vom Anhänger des Glaubens und dem Religionswissen des Vampirs das Irritationen hervorruft, die die Fähigkeiten des Vampirs beeinträchtigen. Würde ein Vampir mit keinerlei Ahnung über den Glauben in eine katholische Kirche gehen, würden ihn die Symoboliken auch nicht betreffen. Erst wenn in diese Kirche ein hochgläubiger Mensch hinzukommt, der an diese Symboliken glaubt, wird der Vampir Irritation erfahren, obwohl er keine Ahnung hat, dass es einen christlichen Glauben gibt.

    Weitere Einzelheiten über Vampir und Religion finden sich im entsprechenden Unterpunkt. Als wichtiger Punkt nur noch: Glaubensymbole töten einen Vampir nicht. Die Irritation kann ein Kribbeln auf der Haut auslösen (als Warnzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt; vergleichbar mit Gänsehaut, nur stärker) und dazu führen, dass der Vampir seine Fähigkeiten nur bedingt oder gar nicht einsetzen kann.

    Außerdem erleidet er nach und nach (je nach Stärke/Örtlichkeit) auch einen Energieverlust, weil die Irritation für seinen Körper anstrengend ist, auch wenn er das nicht aktiv spürt (sondern nur die Auswirkungen). Zu all dem hier Erklärten zählt übrigens auch Weihwasser, das nur eine Wirkung hat, wenn der Vampir auch weiß, dass jemand dran glaubt.
Knoblauch
  • Knoblauchgeruch ist genauso viel oder wenig vampirabwehrend wie Zwiebel- oder ein Geruch anderer beißender Pflanzen oder Stoffe. Das kann auch zu viel eines zu starken Parfums sein.

    Vampire haben eine derart empfindliche Nase, dass vor dem Geruch zurückschrecken. Sicherlich müssen Vampire nicht atmen, aber ohne zu atmen können sie auch nicht sprechen. Knoblauch und Zwiebeln haben zusätzlich eine Diffusionskraft (über die Luft übertragene Partikel), die Augen- und Hautreizungen hervorrufen können.

    Ein Vampir muss von all dem nicht abgehalten werden, aber in der Regel verzichtet er auf Konfrontation, wenn er eine Wahl hat. Leichte allergische Reaktionen sind die Folge bei direkter Schnittflächenberührung. Unangenehmes Jucken und Kribbeln oder Brennen in den Augen oder der Schleimhäute.
    Dinge, die einen Vampir so sehr irritieren können, dass seine Fähigkeiten darunter leiden. Ihn also höchstens menschlicher verwundbar machen, als ihn tatsächlich abhalten, sich zu nähern.

    Ernstzunehmende Gegner mit Knoblauch wird ein Vampir weniger ignorieren, als einfache Opfer, von denen er sich schnell auch ein anderes suchen kann, das weniger penetrant riecht (das ist in etwa so, wie manche Menschen im Mittelalter glaubten, wenn sie bestimmte Kräuter um den Hals trugen, sie deswegen nicht erkrankten - vielmehr erkrankten sie aber deswegen nicht, weil andere Menschen ihnen freiwillig nicht zu nahe kamen, weil die Kräuter stanken ...).
Bolzen & Pflöcke
  • Bolzen auf Armbrüsten und Pflöcke, die mit einem Hämmergegenstand das Herz eines Vampirs durchstoßen können aus gewöhnlichem robustem Holz sein oder aus jedem erdenklich anderen harten Material wie spezielles Hartplastik, diverse günstige oder auch Edelmetalle.

    Zentrale Wirkung dieser Waffen ist das Ziel, das Herz des Vampirs zu zerstören. Denn gleich wie das passiert, ohne ein funktionierendes Herz, kann auch ein Vampir nicht mehr leben.
Silberdolche und ähnliche Silberschneiden
  • Versilberte oder rein silberne Hieb- und Stichwaffen können dem Vampir schwere Wunden zufügen, die sich nur langsam selbst heilen werden.

    Derart sind Vampire genauso verwunderbar wie Menschen, die mit normalen Waffen ähnlich getroffen werden. Die Schmerzen sind vergleichbar, während normaler Stahl und andere Metalle den Vampir möglicherweise kurz einschränken, aber mitunter auch schon in den nächsten Minuten wieder abklingen.
    Tiefe Wunden brauchen auch hier länger, um zu heilen, aber der Schmerz ist weitaus geringer und somit die Möglichkeiten eines Vampirs, sich weiter aktiv zu bewegen und/oder seine allgemeinen und speziellen Fähigkeiten einzusetzen.

    Wird er jedoch mit Silberwaffen verletzt, könnte das dazu führen, dass der Schmerz den Vampir so sehr schwächt, dass ein aktiver Kampf wie bei einem Menschen schwerer möglich ist und vielleicht sogar die Fähigkeiten unterdrückt, da der Vampir sich durch die Konzentration auf den Schmerz nicht auf sie konzentrieren kann.

    Klingen, die im Vampirkörper stecken bleiben, verursachen ein so großes Brennen, dass die Stichwunde um einiges mehr schmerzt, als eine vergleichbare Wunde beim Menschen.
    Wird die Silber-Klinge nicht entfernt, könnte diese Verletzung und vor allem der silberne Fremdkörper innerhalb einer kürzeren oder aber auch längeren Zeitspanne zu einem allergischen Schock führen, der, bleibt der Zustand noch weiter bestehen, auch dem Tod herbeibringen kann.
Simple Silberpatronen
  • Silberpatronen sind mittlerweile salonfähig, wenngleich natürlich nicht günstig. Sie sind vergleichbar mit der Wirkung einer Silberschneide. Je mehr Patronen sich im Vampirkörper befinden, desto schneller kann ein allergischer Schock und somit der baldige Tod des Vampirs ausgelöst werden.
    Ist es "nur" eine kann sich das auch etwas hinziehen (wir sprechen hier in einem Rahmen von möglicherweise einer Stunde oder fünf Stunden, wird das Geschoss nicht entfernt).

    Trifft eine Kugel die Mitte des Herzens oder wesentliche Teile dieses, stirbt der Vampir wie bei jeder anderen Kugel oder Stichwaffe auch. Denn eine Herzverletzung bedeutet gleichmermaßen wie beim Menschen, dass das lebenswichtige Organ bei Stillstand zum Tod führt.
    Normale Kugeln könnten aller höchstens bei "günstiger" Lage noch entfernt werden (wenn man sich auskennt und auch schnell ist, beispielsweise als Arzt) und hätte vielleicht eine Überlebenschance mit direkter Blutzufuhr und Herzmassage, während eine Silberpatrone in gleicher Lage diese Möglichkeiten nicht mehr bietet.
Flammenwerfer & ähnlich grausame Waffen
  • Diese und ähnlich grausame Waffen sind in unseren Foren nicht erlaubt, da sie leicht dazu verleiten, gewaltverherrlichende Szenen zu schreiben. Man sollte sie daher außer Acht lassen im aktiven Schreiben.

    Begründungen sind hier Ingame für Euren Charakter vielleicht, insofern man sie benötigt, dass sie schlichtweg zu groß sind für einen alltäglichen Gebrauch. Sie können natürlich erwähnt werden, aber Szenen sollten damit in keinem Fall geschrieben werden, wenn diese nicht nur angedeutet sind. Sprich: Tötet Dein Vampirjäger einen Vampir mit einem Flammenwerfer, dann steht das genauso in einem Satz irgendwo ohne Details und Kopfkino! Dieses reicht bei einem Satz meist schon aus.

    Nichtsdestotrotz sind diese Waffen im Kampf gegen Vampire erfolgversprechend, da ein Vampir nicht nur durch Silbervergiftung und Zerstörung des Herzens sowie gewisse Hirnverletzungen sterben kann, sondern auch durch Feuer. Körperumfassendes Feuer kann den Vampirkörper wie Papier in Flammen aufgehen lassen (einfaches Streichholzfeuer ist ungefährlich, die Gradzahl müsste schon weit höher sein - ein Mensch verbrennt schließlich auch nicht, nur weil er die Hand über eine Kerze hält).

Neuere Waffentechnologie
Flüssig- oder Perlen-Patronen
  • Es gibt Munition, die bei Eindringen ins Ziel (aus Huntersicht bestenfalls im Vampirkörper) zerspringt und flüssiges Silber oder winzige Silberpatronen in Vampirkörper sprengt.

    Diese Patronen können auch vergleichbar lebensunwichtige Körperteile treffen und dennoch ihr Ziel nicht verfehlen, denn die Silberbestandteile gelangen in den Blutkreislauf und je nach Eintrittswundenlage kann dies schnell zu einem allergischen Schock und somit auch dem Tod des Vampirs führen.

    Diese Munition ist überaus teuer. Teurer noch als Silberschrot, daher wird nur von Huntern oder Vampiren eingesetzt, die das nötige Kleingeld für sie haben. Anders als bei Silberschrot für Schrotflinten, können diese Patronen nicht versiert genug in der eigenen Garage hergestellt werden.
Sich auflösende Munition
  • (Silber)munition gibt es auch in verschiedenen Variationen. zBsp. auch mit einem biologisch-synthetischen Stoff ummantelt, der die Sillberkugel mit dem Blut vermischt, und sich im Vampirkörper auflöst.
    Das Gemisch tötet den Vampir dann (wie oben beschrieben) von Innen, ohne dass die Möglichkeit besteht, die Patrone noch rechtzeitig zu entfernen, weil es sie nicht mehr "gibt".
    Allerdings ist das eine sehr selten auftretende Patrone, die noch nicht im Serienvertrieb existiert. Hunter-Laboratorien arbeiten an einer günstigen Möglichkeit, sie auf den Markt zu bringen.

    Warum wir das so gestalten, ist einfach gesagt: Würde sie salonfähig, hätten Vampire keine Chance mehr gegen Vampirjäger und das könnte das Spiel sehr erschweren. Daher gibt es solche Patronen nur dann, wenn man entsprechende Kontakte hat. Man sollte sich aber auch bewusst darüber sein, dass man dann nur eingeschränkt mit anderen Mitschreibern spielen kann, weil das Töten von Charakteren von Mitschreibern nicht erlaubt ist.
UV-Technologie
  • Mittlerweile gibt es so starke UV-Lampen in einer handlichen Größe, dass sie im Kampf gegen Vampire zur Abwehr eingesetzt werden können. Künstliches UV-Licht tötet einen Vampir niemals, aber kann starke Verbrennungen auslösen, je länger ein gebündelter Lichtstrahl seinen Körper (vor allem an gleicher Stelle) berührt.

    Blendet man einen Vampir damit, kann die Netzhaut der Augen für Minuten (je nach Stärke sogar dauerhaft) den Vampir erblinden lassen. Auch irritieren diese Leuchten und Lampen dem Vampir in der Regel so sehr, dass er seine Fähigkeiten nur bedingt bis gar nicht einsetzen können wird.
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Beitragvon aBraXaS » 31.10.2016, 22:40

Weltorganisationen

PfbgEvV
Patentamt für besonders gelungene Erfindungen von Vampiren und Vampirjägern


Es mag verrückt klingen, doch es gibt tatsächlich ein Patentamt für besonders gelungene Erfindungen von Vampiren. Auch vampirische Erfindungen müssen gesichert werden.

Da dies aber nun nicht auf einem normalen Amt passieren kann - auch Erfindungen von Vampirjägern nicht - wurde dieses Amt von einer neutralen Person gegründet, die zwar von der Existenz von Vampiren weiß, aber nicht gegen sie vorgeht. Manch einem Jäger oder klassisch kodextreuen Vampir wird das ein Dorn im Auge sein, doch dürfte ersichtlich sein, dass ein solches Amt notwendig ist.

Es ist inoffiziell, aber von allen Seiten geachtet. Bei ihm ist auch einzusehen, welche speziellen Erfindungen es gibt und es gibt jedes Jahr eine gebundene Zusammenfassungen über die Erneuerungen, die man für wenige Dollar erwerben kann.

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