[Venedic|S|F]: Esmeralda Sin Neithotep

Hier finden sich alle Vampir-Charaktere, die dem Syndikat anhängen und dem entsprechend i.d.R. dem radikal-revolutionären Kodex angehören. Abkürzungen: F = Engster Kreis der Syndikatsspitze | A = Auftragnehmer | L = Laboratorien/Iuno | S = Sekte | M = Unterstützung/allgemeines "Mitglied"
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Sin
Altvampir
Beiträge: 96
Registriert: 22.09.2016, 19:14
Posts: 1-2x/Monat
Charname: Esmeralda Sin Neithotep
Pseudonym: Elyza, Edaa, Nebet-Anch, Esma, ...
Alter: unschätzbar
Vampiralter: Alt-Vampiress
Augen: pfauenfarbengrünblau
Haare: asiatisch schwarz, lang, glatt
Größe: 170cm
Stadt: Venedic
Rasse: Vampir
Kodex: Syndikat
Beruf: Cobalt Blue & Syndikatsleitung
Fähigkeiten: 1. jegliche, gängigen Fähigkeiten
2. Aurenvariation & Jungbrunnen
3. Gedächtniskontrolle
4. Verführung (Mix aus Entzücken, gedanklichen Befehlen, Leidenschaft)
5. Tee trinken (1/2 Tasse)
Aktuell: das Haar sehr locker und seidig-strähnig hochgesteckt
Sonstiges: Absolute Syndikatsspitze; Berufung: Die Fragen aller Fragen zu beantworten.
Hauptchar: aBraXaS
FAQ: http://faq.vampir-rollenspiel.de
Kontaktdaten:

[Venedic|S|F]: Esmeralda Sin Neithotep

Beitragvon Sin » 23.09.2016, 12:10

Nebencharakter von aBraXaS

Steckbrief

» Name, Alter, Rasse
» Einstellung
» Herkunft, Beruf/Finanzen
» Aussehen
» Eigenarten
» Bevorzugte Opfer
» Fähigkeiten/Stärken
» Schwächen
» Waffen
» Vorlieben
» Abneigungen
» Charakter
» Ziele
» Sonstiges
» Leben in Phoenix/Venedic



Name
Esmeralda Sin Neithotep, nebst verschiedenster Decknamen.

Nachdem Inek-Si ("mir gehört sie") von der ranghöchsten Haremsfrau nicht anerkannt wurde, wurde sie Zin, Tochter der Uferwüste, genannt, weil die Vampiress in der Nähe der Wüste "Zin" im heutigen Israel aufgefunden wurde und zwar am Flussufer des "Nachal Zins". Die heutige Schreibweise ihres Namens mit "S" stammt vom fast selbstgewählten "Esmeralda" ab. Ihre eigene Interpretation zur Schreibweise mit "S" war die Intension, dass er in der englischen Sprache "Sünde" bedeutet. "Fast selbstgewählt" meint, dass sie einige Zeit ihres Lebens auch "Esma" genannt wurde, ein "Esmeralda" sich aber aus ihrem eigenen Willen daraus entwickelte.

"Esmeralda" bedeutet im Romanischen "die Schöne" und im Spanischen "Smaragd", was sie als sehr passend empfand, da sowohl die Schönheit ihre Schwäche ist, wie auch ihre pfauenfarbigen Augen wie glitzernde Smaragde wirken können. Sie bezeichnet ihre Seele als Smaragd, als wäre sie selbst einer jener tiefgrünen Edelsteine. Die Augen sind auch für sie der Spiegel der Seele - oder zumindest ein wichtiger Zugang zu dieser.

Ihr Name, um in der heutigen Gesellschaft nicht auffällig zu werden, verlangt natürlich auch zu seiner Ganzheit einen sinnigen Nachnamen: Neithotep (gesprochen: Ne-i't-ho-te'p) bedeutet auch Zufriedensein, allerdings ist der Name eine überaus starke Anlehnung an die altägyptische Göttin Neith, was "die Schreckliche" bedeutet.

Neith war eine der ältesten bezeugten Göttinnen des alten Ägyptens und ihre Zuständigkeiten veränderten sich während der Jahrtausende. Darunter war sie Göttin des Kriegs, der Jagd oder wurde auch als Schutzgöttin der Königsmacht verehrt. Des Weiteren schreibt man ihr den Aufgabenbereich der Webkunst zu. Sie war Beschützerin des Pharaos in Memphis oder auch Schöpfergöttin von Re. Die Libyer machten sie in Sais zur Hauptgöttin. Danach fand man sie als eine der vier Schutzgöttinnen der Toten in der Unterwelt beheimatet.

Pseudonyme
Es gibt aber auch einen weiteren, eher phantastischen Nachnamen, den man ihr gerne auch zuschreibt oder nachsagt. Vielleicht auch, weil es eine Zeit gab, in der sie von dieser Legendengestalt sehr fasziniert war: Toothfairy. Jedem, der Englisch spricht, ist klar, dass dieser Nachname kein wirklicher sein kann. Doch gibt es auf der Welt so viele eigenwillige Nachnamen, dass die meisten wohl verunsichert einfach annehmen, dass sie tatsächlich so heißt, weil ihre Vorfahren vielleicht derartiges auslösten, als es noch keine Nachnamen gab. Oder aber sie nehmen es als Pseudonym hin.

Fragt man sie, ob es ein solches ist, bejaht sie mit der Antwort, dass sie eigentlich "Elyza" oder auch "Esma Lecter" hieße. Lecter ist der Nachname eines Kannibalen Hanniball Lecter, vor allem aus dem Buch "Der rote Drache", in dem der zu fassende Psychopath in der Presse fälschlicherweise als "Tooth Fairy" bezeichnet wird. So schließt sich der Kreis wieder.

Elyza hingegen ist auch für einen aufmerksamen, allgemeinwissenden Beobachter schwierig nachzuvollziehen. Esmeralda hatte und hat so viele Namen, dass diese ihren Lebenslauf bilden und somit kann in Bezug auf diese auch dort ein kleiner Einblick in ihr Leben gewonnen werden. Wenn sie andere Namen nutzt, dann kann ein Bezug in ihre oder überhaupt "die" Geschichte gefunden werden. Vor allem für jene, die versuchen, mehr über sie herauszufinden, wird dieser Hinweis nützlich sein.

Verwendete Decknamen
  • Elyza Lecter
  • Esma Lecter
  • Edda Toothfairy
  • Nebet-Anch
  • Nebet-Achet-achu
  • Inek-Si
  • Zin, (Tochter der Uferwüste)
  • weitere folgen
  • sowie andere Zusammensetzungen dieser Vor- und Nachnamen

Menschliches Alter
Sie wirkt in der Regel wie Mitte/Ende 20, manchmal auch fast 30 oder auch nur 18, was ganz an ihrem Willen, ihrem Outfit und ihrem Verhalten liegt. Liegt ihr das Alter auf der Zunge¹, lässt es sich äußerlich überhaupt nicht einschätzen. Möchte sie nicht alt wirken, mag man vielleicht sogar nach dem Ausweis fragen, bevor man sie irgendwo einlässt. Die Wandlungsfähigkeit ihres äußeren Alters² liegt stark mit ihrem überaus hohen Rassenalter zusammen, da sie als möglicherweise der älteste noch lebende Vampir bezeichnet werden kann.

¹ soll heißen: spricht sie (sehr) weise
² Hier sehe man bitte auch bei den speziellen Fähigkeiten nach.



Rassenbedingtes Alter
Eine Lady, und sie ist wahrlich eine, fragt man nicht nach ihrem Alter, wenn man eine ehrliche Antwort erwartet. Das gilt für Vampire ebenso, wie es für die Frauen der Menschheit schon immer gegolten hat.

Zudem: Zahlen sind für einen Vampir Schall und Rauch ab einem gewissen Alter und Gedankenhorizont. Sie spüren - oder lassen spüren - oder bekommen verspürt - ob ihr Gegenüber älter, jünger oder gleich alt ist. Die Differenzen lassen sich abwägen, mehr ist nicht wichtig. Wenn es das überhaupt ist.


Art/Rasse
Vampir, wobei nicht klar ist, ob sie als solch einer geboren wurde oder zu einem geworden ist. Sie war einfach da. Es gibt keine Hinweise zu ihren Eltern - auch für sie selbst nicht, was die ganze Angelegenheit noch undurchsichtiger macht. Schließlich liegt möglicherweise bei ihr der Schlüssel zur Entstehung der Vampire. Trotz dass sie als Zeitzeugin Ihrerselbst noch lebt und existent ist, ist das Wissen um ihre Herkunft verloren. Ihr größtes Bestreben ist daher, die Evolution der Vampire zu ergründen - bis hin zum Samen der Wurzel.

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Einstellung
Speziell/Kodex:
Revolutionär-radikal, sie ist die oberste Spitze des von Außen benannten Syndikats.

Menschen:
Für Sin sind Mensch und Vampir eins. Sie macht keinen Unterschied, weil sie alle unter sich ordnet. Trotz allem zeigt sich dieses Gesicht nicht. Herzlich und freundlich tritt sie jeglichem Menschen gegenüber. Männern raubt sie den Verstand mit ihrer vermeintlichen Hilflosigkeit oder zarten Sanftheit. Frauen wiegen sich in der Sicherheit einer guten, schwesterlichen Freundschaft durch ihre absolut harmlos wirkende Erscheinung. Sie zieht den Bann auf sich (nicht nur jemanden in diesen), wenn sie es möchte, kann allerdings ebenso durchsichtig sein, wie sie sich dezent in den Mittelpunkt stellt, ohne, dass es aufdringlich wirkt. Sie ist wie ein Schatten Ihrerselbst, wie ein Geist, ein Hauch, ein Duft ... der süße Duft des Verderbens. Man riecht die Gefahr nicht, man kann sie nicht schmecken und bevor man bemerkt, das man in einem seidigen Netz gefangen ist, ist es zu spät.

Vampire:
Vampiren gegenüber tritt sie in einer gewissen Standfestigkeit und mit einem gewissen Selbstbewusstsein auf, jedoch unaufdringlich und nahezu selbstverständlich. Gerade deshalb wirkt sie nicht überheblich. Jeder spürt ihr Alter - ein gewisses hohes, nicht zwingend das wirkliche -, wenn sie das möchte, und ahnt von ihrer Macht, aber niemals würde man ihr Böses anmuten, oder ihr nachsagen, sie wolle sich damit profilieren. Ihre Kunst ist es, durch ihre Bescheidenheit zu zeigen, wie unterlegen ihr alle sind, obwohl sie das nicht nach Außen trägt. Man zollt ihr Respekt, weil sie ihn nicht erzwingt. Man schenkt ihr Vertrauen, weil sie es nicht verlangt. Man lässt sich mit ihr ein, weil sie nicht zeigt, dass sie es erwartet. Man lächelt sie an, weil sie suggeriert, dass sie harmlos ist.

Vampire aber, die nicht den nötigen - diesen nötigen - Respekt aufbringen, den sie nach unausgesprochener Vampirknigge verdient - vielleicht, weil es junge Vampire sind, die nie gelernt haben, wie man sich einem älteren Vampir gegenüber verhält - kann sie allerdings sehr wohl eine Lektion erteilen. Grundsätzlich gibt es nicht viele Vampire, die durch ihre absolute Loyalität ihr Vertrauen genießen. Diese allerdings stehen über allen anderen.

Glaube/Religion/Symbolik:
Sin interessiert sich für jegliche Religionen und Glaubensrichtungen. Es gibt fast keine, die sie noch nicht durchforstet hat, um Antworten auf ihre Fragen, und Möglichkeiten ihrer Pläne zu finden. Alles, was sie jemals erfahren und selbst begriffen hat, alles, was sie glaubt, dass einen logischen Nutzen bringt, zog sie sich heraus und verband es in ihrer ganz eigenen, gottlosen Religion. Sie ist ihre eigene Göttin, ihr eigener vampirischer Pharao. Symboliken schrecken sie nicht ab und irritieren sie nicht. Aus dem Gesamtbild ihres Glaubens, entstanden einzelne Sekten. Auch wenn diese Elemente ihres Glaubens enthalten, so sind sie doch nur Bruchstücke und ergeben lediglich als Ganzes eine leise Ahnung von dem, an was Sin selbst glaubt. Man bedenke: Nichts ist, wie es scheint.


Nebet-Achet-achu-Sekte

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Zentral: Die Herrin der Verklärten; Die Seele aus Ach, Ba und Ka, Vampiranwärterschaft - Erziehung des Menschen zum Vampir
Losung: Seschmet (zugehörig den Totengottheiten, die für die Überfahrt auf dem Gewässer der Unterwelt zuständig ist, des Weiteren verschmilzt Sechmet mit der zweiten Tagesstunde, die noch vor Sonnenaufgang und mit Verblassen der Sterne beginnt)
Symbol: Skarabäus, der Käferstein als Amulett Cheper, welcher für "Auferstehung und Leben" steht.

Erklärung: Nebet-achu wird Sin unter einigen ihrer engsten Anhängern genannt. Anhänger allerdings, die keine Ahnung haben, sondern nur durch eine Sekte glauben, sie anbeten zu müssen, weil sie eine zu Erden gekommene Göttin ist - wie sie sich einbilden. Die Anhänger sind menschlicher Natur oder in einer ghoulähnlichen Situation. Zumeist Menschen, die gerne Ghoule wären, oder aber welche, die es gerade geworden sind. Allerdings wandelt Sin selbst nur äußerst selten um. Grundsätzlich macht sie sich unter ihren Anhängern rar, so bleibt sie interessant.

Nebet-achu bedeutet "Herrin der Verklärten", wobei der Ausdruck der "Verklärten" im Altägyptischen zu suchen ist. Er beschreibt die Seelenumwandlung eines gestorbenen Pharaos, um über den Nordhimmel ins Jenseits überzutreten. Eingeweihte würden sie auch Achet nennen, was für die weibliche Form des Ahnengeistes steht. Ein Lichtgeist, abgeleitet vom "Lichtglanz". Er ist ein Teil der Seele, die aus Ach, Ba und Ka besteht. "Ach" allerdings ist, was dem Toten nach seinem Tod und nach seinem Übertritt ins Jenseits zukommt, während "Ba" Freiseelen sind. Welche, die den Körper verlassen und eigenständige Wege finden.

Nach Sin ist "Ba" schlichtweg der Teil des Menschlichen, der langsam schwindet, sobald die Blutstaufe vollzogen ist. "Ka" hingegen ist für sie das, was nach dem Tod und der Umwandlung zum Vampir vom Menschlichen noch übrig bleibt. Und "Ach" bezeichnet alles Vampirische, das nach dem Tod des Menschen den Vampir dann ausmacht.

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Nebet-Anch-Sekte

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Zentral: Die Herrin des Lebens, die Lehre des Lebens nach dem Tod (als Vampir)
Losung: - keine notwendig, da die Anhänger durch ihre Meister geführt sind -
Symbol: Anch/Ankh

Erklärung: Nebet-anch, auch Nebet-Ankh oder nur Ankh, ist die Herrin des Lebens, die Göttin der Geburt. Sie schenkt das Leben. In dieser Sekte finden sich schon fortgeschrittene Ghoule, eine weitere Anhängerschaft Sins. Ihr Lebenszeichen ist das Anch, heutzutage auch als Ankh bekannt. Das ägyptische Lebenszeichen, das Symbol für das körperliche Leben - die Lebenskraft, aber auch für das Weiterleben im Jenseits - die Unsterblichkeit. Das Lehren von Jungvampiren steht hier im Vordergrund.


Renenutet-Sekte

Zentral: Die Organisation neuen Lebens für die Anhängerschaft, gelehrte Jungvampire, die neue Anhänger für Nebet-Achet suchen.
Losung: - wechselt von Gruppe zu Gruppe -
Symbol: Schlange

Erklärung: Renentutet ist eine Göttin der lebenserhaltenen Macht, auch als Schicksals- und Totengöttin angesehen. Sie ist die Mutter des Ka (die menschlichen Reste, die nach der Blutstaufe dem Vampir erhalten bleiben), welche mit der Geburts- und Totengöttin Mesechenet und dem Schicksalsgott Shai über den weiteren Ablauf des Lebens - das Schicksal des Individuums - bestimmt.


Begrifflichkeiten
Die Blutstaufe selbst wird unter den Ihrigen auch als Anubis-Ritual bezeichnet, da Anubis der altägyptische Gott der Totenriten war.[/size]



Sonstiges:

Die Gärten
In Sins Innengärten findet man den Mayakult wieder. Die Götter der Maya waren in ständiger Bewegung und nicht so distanziert, wie die griechischen und römischen es gewesen waren. Wie es heißt, nährten sie sich von Blumendüften und anderen Gerüchen. Allerdings sind die Gärten in einem ganz eigenen Stil angelegt. So findet man hier vieles der asiatischen sog. Japan-Gärten wieder, aber neben dem Mayakult und auch die Götterwelt der Azteken. Beide waren auch für ihre Menschenopferungen bekannt, welche sich ohne Wimpernzucken auch auf die Welt der Vampire übertragen lässt.

In jedem ihrer Gärten findet sich mittig ein großer Baum mit einem dicken Stamm. Er ist das Symbol der Maya, deren Weltbild mit dem Weltenbaum Wacah Chan in Verbindung steht. Da das Schicksal der Menschheit durch die Gottheiten bestimmt wurde, dürfte man wage vermuten, dass die Gottheiten die Vampire und die Menschen sie selbst sind. Doch nicht nur der Baum steht mittig in den Gärten, sondern jedes Haus hat seinen Garten mittig wie eine altrömische Aula, ein Innenhof, der allerdings überdacht wurde, um dort zu jeglicher Tages- und Nacht- sowie Jahrezeit die Wärme und Ruhe genießen zu können.

Der Innenhof hat vier Zugänge. Über jedem steht, lesbar wenn man vom Garten zurück ins Haus möchte, jeweils der Name eines Maya-Riesen (Bacab), die in diesem Kult den Himmel stützten:

Im Norden in weißer Farbe "Zac Xib Chaac" (gesprochen Cha-ak), im Osten in roter Farbe "Chac Xib Chaac" - der Regen- und Gewittergott, welcher auch für die Fruchtbarkeit stand. Geht man durch seinen Zugang, führt die Richtung in die privaten Räumlichkeiten der Sekteneinheit, die sich um so manche Blutstaufen kümmert. "Chac Xib Chaac" war einer der wichtigsten Gottheiten, da die Trockenperioden es nötig machten, ihm viele Opferungen beizubringen. Eine Statue von "Chaac" befindet sich neben den verschlossenen Schiebetüren zu den Sektenräumlichkeiten. Im Süden in gelber Farbe steht über dem Zugang "Kan Xib Chaac" und im Westen in schwarzer Farbe "Ek Xib Chaac".

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In manchen Winkeln eines jeden Gartens, die leicht labyrinthartig aufgebaut sind, finden sich geheime Ecken. In diesen gibt es auch immer irgendwo eine kleine Fledermausstatue, an deren Schild der Name "Camazotz" steht. Dieser war eine Art mayanischer Fledermausgott, der Menschen durch seine scharfen Zähne tötete. Dieser Hinweis schenkt dem genauen Beobachter eine Ahnung davon, dass Sin der Ansicht ist, die Vampire - könnten zumindest - götterartig über den Menschen stehen. Belegt wird dies natürlich nicht.

Der Zugang zu Sins Privatbereichen wird übrigens von der Statue des Maya-Gottes der Götter bewacht: Hunab Ku. Er wird als der Gott über den Göttern betrachtet. Gleichwohl war er der Vater von Itzamná, welcher übersetzt "Haus des Tropfens" oder "Haus des Himmels" bedeutet und auch der "Herr des Wissens" war. Man nannte ihn auch "Gott D", der den Kakao den Maya überreichte. Für Sin konnte es keinen besseren Vergleich mit ihrem eigenen Haus geben, mal abgesehen davon, dass sie dem Kakao eine heilende Wirkung zusagt.

Die Statue dieses Gottes befindet sich bei jeder Begegnungsstätte am Eingang. Er galt auch als der Schriftbringer der Maya, welcher zudem ihren Kalender einführte. Gleichwohl galt er als Herrscher über Tag und Nacht. Schlangen und Muscheln sind seine Symbolik und somit ist auch der Sockel seiner Statue damit verziert. Dieser Gott ist übrigens auch eng verbunden mit Kukulkan, der sich wiederum im Garten als der Vertreter der vier Elemente um den Weltenbaum herum zeigt.

Im Stamm des Baumes ist ein Maiskolben eingeritzt - das Symbol für die Erde. Ein steinerner Geier steht unauffällig neben einer ebenso steinernen Bank vor dem Baum. Der Steinvogels des Aas steht für das Element der Luft. Eine Schüssel mit einem ewig brennenden Feuer wird mit einer Eidechse verziert und ein Bach, der um den Baumstamm herumfließt und in dem sich exotische Fische tummeln, steht für das Wasser. Kukulkan kann in der Mayaschrift unter anderem als ein Becken voller Blut dargestellt werden und so findet sich dieses Zeichen auf der anderen Seite des Baumes in den hölzernen Stamm geschnitzt.

In diesen Gärten gibt es auch immer durch ein oder zwei cenotenartige Eingänge Unterwasserhöhlen. Zumeist sind sie recht klein und eher eine Zurschaustellung. In Venedic allerdings, aber auch im realen Venedig oder anderen Orten mit viel Wasservorkommen, gibt es tatsächlich breite Unterwasserhöhlensysteme, die so manches Geheimnis verbergen.

Cenoten sind im Ursprung mit Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher, die zu solchen Höhlensystemen führen können. Aber mitunter bei den Maya beispielsweise mehrere Skelette beherbergten, weil sie als Opferstätte genutzt wurden. Somit wird aber auch ein weiteres Detail der Mayakultur in diesen Gärten wiederbelebt:

Die Dreiteilung: Himmel (wenngleich durch einen Sonnenschutz bedeckt), Erde und eben die Unterwelt, an die nicht nur die Maya glaubten.


Teile der Organisation

Sokar-An- und Ahnhängerschaft
Die Sokar-Anhängerschaft ist eine der größten, sekten- oder clanartigen Anhängerschaften Esmas. Sokar war einst einer der ältesten Totengötter des alten Ägyptens und änderte seine Gestalt im Zeitverlauf vom Fruchtbarkeits- zum Totengott. Im gehören die ältesten Vampire an, die sich um Sin scharen. Ihr Erkennungszeichen ist ein Smaragd-Schmuckstück, welches sich in irgendeiner Form mit einem Ankh oder einer Schlange verbindet.

Dazu gehört ein passender Siegelring, der die Familie repräsentiert, da diese Alt-Vampire meist in Familienclans der Anhängerschaft beigetreten sind. Sie gehören dann vielmehr zur Ahnhängerschaft, welche als Zusammenschluss verschiedener, individuell wirkender Clans besteht, die sich zumindest im Dekadenintervall treffen, um weitere Vorgehensweisen oder Erfolge sowie Niederlagen zu besprechen. Vorsitzende ist - wie sollte es auch anders sein - Esmeralda, oder aber eine Vertretung ihres Vertrauens.

Eine Untergruppierung der Sokar sind die Sopdu, nach dem Falkengott und Herr der Fremdländer benannt. Der Fokus liegt hier nicht nur auf seltene, rar gesäte und spärlich vorhandene Ländereien, in denen es nur wenige Vampire gibt und deren Sprachen somit nicht gänzlich geläufig sind. Diese "Abteilung" gibt es für jedes Land und im umgangsprachlichen "Hauptquartier" leitet die Sopdu alle Länderfäden zusammen und administriert die gesammelten Informationen.


Anlaufstelle und Organisation "Taweret-Insel" & "Die Iuno"
Die "Taweret-Insel" (Taweret = Schutzgöttin schwangerer Frauen) ist eine Einrichtung, die sich um das Seelenheil und Wohl von Müttern und ihrer ungeborenen Kinder kümmert. Vor allem aber ist sie auch die Anlaufstellen für Frauen, die von Vampiren schwanger wurden, ohne es zu wissen oder aber ohne ihr Einverständnis. Teilweise auch Anlaufstelle von Müttern, deren Frischgeborene Blut aus der Brust der Mutter trinken und sie voller Angst und Panik nicht verstehen, was vorgeht. Die Einrichtung ist Teil einer ganzen Sub-Organisation Sins, die darauf spezialisiert ist, sich nur um diese Angelegenheiten zu kümmern. Überall in der Welt sind auch hier Anlaufstellen in den Begegnungsstätten zu finden.

Bedeckte Mitarbeiter "der Iuno", meist mit einer Krankenschwester oder gar Ärzteausbildung, und tatsächlich zumeist Frauen (Ausnahmen bestätigen die Regel) versuchen sich in jegliche Krankenhäuser einzuschleusen, um eventuelle Fälle frühzeitig zu erkennen. Somit die Aufdeckung derer zu vertuschen, die Frauen zur Beratungsstelle zu schicken, Fälle zu melden und natürlich auch, falls die Begebenheiten günstig sind und gute Vorarbeit geleistet wurde, Kinder als tot zu erklären, teils auszutauschen und den lebenden Säugling beispielsweise nach Russland ins Labor zu schicken.

Um es unmissverständlich zusammenzufassen: Es gibt mehrere Unterteilungen dieser Einrichtung. Die "Taweret-Insel" ist eine Anlaufstelle, die Mensch und Vampir aufsuchen können. Vergleichbar mit der "Pro Familia". Die Administration der auf der ganzen Welt verstreuten Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern wird auch "Iuno" bezeichnet. Als "Die Iuno" im besten Fall. Iuno ist der römische Name der griechischen Göttin Hera, die unter anderem für Mutterschaft und Geburt zuständig ist.


Aristotelische Kategorien
Da Aristoteles einige Zeit damit zubrachte, für die Natur Kategorien zu finden (Schubladendenken), befand auch Sin, dass es unterschiedliche Gruppierungen geben müsse. Je nach Aufgabengebiet, wurden diese Gruppierungen und Suborganisationen eingerichtet und mit Aufnahmebedingungen verknüpft. Da Sin der Ansicht ist, was mittlerweile als offenes Geheimnis gilt, dass der Charakter maßgeblich Einfluss auf die Fähigkeiten eines Vampirs nimmt, hat sie die Fähigkeiten in Bereiche eingeteilt, die von geisteswissenschaftlich, manipulativ und optimistisch bis hin zu bösartig, grausam und pessimistisch reichen.

Jede dieser Kategorien wurde nun zu einer Suborganisation, die spezifische Aufgaben erhält, die genau auf diese Fähigkeiten abgestimmt sind. Die dort tätigen Vampire werden somit zu genau jenen Aufgaben zugeteilt, für die sie wie geschaffen scheinen. Natürlich gibt es auch unter den Vampiren sogenannte "Multitalente", vergleichbar mit dem "uomo universale" wie Leonardo da Vinci es war. Diese vielseitigen Vampire hatten die Möglichkeit, Spezialaufgaben zu erhalten und gruppierten sich dementsprechend auch in einer ganz eigenen Unterorganisation. Zu ihnen gehören auch Giulia und Mr. X. Eine Auflistung dieser Organisationen wird an entsprechender Stelle im Forum folgen/nachlesbar sein.[/size]


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Herkunft
Gefunden wurde sie im Gebiet Negeb, das Areal des heutigen Israels. Mitgenommen wurde sie nach Ägypten, wo sie viele Jahre lang lebte und Bräuche, Sitten sowie Glaubensvorstellung verinnerlichte. Sehr viel später wollten die Römer die Weltherrschaft an sich reißen, weswegen Sin überaus stark dann auch von dieser Zeit und der Politik geprägt wurde. Es konnte nur eine Macht geben und der stärkste überlebt. Die zeitliche und ortsfaktorische Abhängigkeit ihres Lebens sollte das selbige nachhaltig prägen. Doch sollte sie jemals eine Antwort auf diese, bisher ungestellte, Frage nach ihrer Heimat geben, würde sie wohl antworten, auf der ganzen Welt zuhause zu sein. Es gibt keinen Kontinent, den sie in deren Blütezeiten nicht bewohnt hätte.

Beruf/Finanzen
Nötig hätte sie nichts, doch liebt sie die Anmut, die Kunst, die Ausgeglichenheit eines Zen-Gartens und die Ruhe eines plätschernden, kleinen Baches. Die asiatische Lebensphilosophie vermischte sich über die Jahre mit ihrer erlebten, ägyptisch-hellenisch-römischen und bekannte sich durch ihre Ruhehäuser zu einer ganz eigentypischen Religion, die sich oberflächlich als Wellness-Begegnungsstätte ausgibt.

Sieht man sich näher um, verzweigt sich das Geäst feingliedrig. Die moosbewachsenen, knöchernen Wurzelglieder versinken in der dunklen, feuchten Erde und lassen ein Haus, "das Domizil", von dem eines in jeglichen, relevanten Städten dieser Welt zu finden ist, in den Boden wachsen. Die Wurzeln schlagen sich tief durch Gestein und Geröll, als würden sie im Erdenkern zusammenfließen und sich von dort aus in alle Richtungen weiterverbreiten.

Unglaubliche Netze, die wie weitere, gitterartig vernetzte Moosverflechtungen um einen Stein zu wirken scheinen, die kaum jemand mehr durchdringen kann, sorgen für ein dezent umspieltes, empfindliches System. Ein Kreislauf der forcierten Natur in ihrer reinsten Schönheit: Ein Geflecht von Boshaftigkeit, Tod, Intrigen, Mord und Grausamkeit, die sich zart um ihr schlankes Handgelenk winden, um wie ein Tier an der Leine umhergeführt zu werden.

Ein leichtes Ziehen an der Leine reicht aus, um die Spieluhr aufzuziehen und ein Machtwerk ins Rollen zu bringen, das eine Kettenreaktion nach der anderen auslöst. Wie Dominosteine, die sich Hand in Hand, Klick für Klack, rasend schnell und nur mit einem leise surrenden Geräusch zum Ziel bewegen. Wie ein Virus verbreitet sich das, was sie als Beruf(ung) für sich gewählt hat. Geld? Finanzen? Darüber braucht sie sich keine Gedanken zu machen, ihre Macht reicht aus, um ihr eigenes Geld zu drucken. Das Geld des Weltherrschaftsanspruchs.

Eine Wellness-Begegnungsstätte, in der sich nicht nur ahnungslose BesucherInnen wiederfinden, sondern auch sektenähnliche Zusammenschlüsse ... "Es ist so einfach zu manipulieren. Wer braucht Gewalt und Aggression, wenn man sacht wie eine Lotusblüte beeinflussen kann ...?" Ein Lächeln schloss ihre Augen, als sie sich abwandte. Das Gespräch war für sie mit diesen Worten abgeschlossen.

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Aussehen - Übersicht
  • Augen:
    Pfauenfarben - ein Gemisch aus türkis, dunklem- und hellem Mattgrün mit mooswürzigen Zierden um den Rand ihrer Iris. Marmoriert mit einem klaren Glanzlack, nahezu wie feinste Goldadern, der ihren Iriden die Assoziation eines Fächers schenken, der unter den reinsten Wasserfall der Welt gehalten wird, durch den zur richtigen Tageszeit die Sonne scheint und einen Regenbogen spannt. Ganz so, als könne in ihnen der Topf voller Gold gefunden werden. Ob nun groß oder mandelförmig, es lässt sich kaum deuten. Die Wirklichkeit ihrer Augen ist die Unwirklichkeit einer tiefgründigen, nicht durchschaubaren und so mächtigen Seele. So mächtig, dass sie es schafft, machtlos, gar harmlos zu wirken.
  • Haare:
    Schwarz und seidig glänzend, bis in den Rücken hinein reichend, fließt ihr festes Haar über ihre Schultern.
  • Frisur:
    Gerne offen, gerne hochgesteckt, mit einzelnen Strähnen, die sich nicht in der Frisur halten können, weil das Haar zu schwer, weil die Struktur zu glatt, fast aalglatt ist. Jegliche Hochsteckfrisur sackt mit der Schwerkraft und schenkt Sin einen Charme, als gäbe es nichts, was man von ihr zu befürchten hätte. Lediglich laszive Sinnlichkeit voller Unschuld und Wärme.
  • Größe:
    Eine Größe von 170cm lässt sie als Asiatin zu groß wirken, als Ägypterin aber zu klein.
  • Figur:
    Sie ist die wahre, geschwungene Linie einer Frau. Die Sinnlichkeit, die von ihrer wohlgerundeten Figur ausgeht, regt die Phantasie an. Lange Beine mit wohlgeformten, festen Oberschenkeln führen zu einem weichen Hintern.

    Ihr Becken suggeriert, vielleicht auch durch ihre symmetrische, schlanke Taille, reinste Fruchtbarkeit. Der weiche Bauch verliert sich in seiner Samtigkeit und führt zu wohlgeformten Brüsten mit zarten, leicht erhöhten Knospen, die unter jeder Seide das Bedürfnis erwecken, sie berühren zu wollen. Ihre Gänsehaut sehen und fühlen wollen, wenn kaltes Wasser auf sie trifft. Zu küssen, was sich daraufhin aufrichtet, und der zarten Haut nach oben zu folgen, welche in zwei sanft geschwungene Schlüsselbeine zu den weichen, schmalen Schultern führt.

    Kühl ist die Stelle zwischen ihnen und dem schlanken Hals, an dem im Nacken, kleine, weiche Härchen darauf warten, wohlige Gefühle auszulösen. Ihr ganzes Wesen ist ein einziges lasziv-unschuldiges Sein, das wie der Duft von Jasminblüten und Moschus die Phantasie anregt und sie wie einen Geist erscheinen lassen mag. Manchmal ... wenn man sie beobachtet, ohne Kontakt zu ihr zu haben.
  • Gesicht:
    Keinen Bart.
    (Entschuldigt, das musste sein =))

    Sin ist eine faszinierende Mischung aus asiatisch-europäischer Schönheit mit einer Prise ägyptischer Faszination, was sich vor allem in ihrem moccafarbenen Teint widerspiegelt. Ihre Haut wirkt cremigkühl und weich und fühlt sich wie liquid-amorph an, ganz so, als wäre ihr Haut dauerhaft entspannt und frisch durchblutet.

    Ihr Gesicht ist ebenmäßig und nahezu makellos. Durch ihr herausragendes Alter als Vampir ist es ihr möglich, sich ihre jugendliche Schönheit auf eine sündhaft anziehende Weise durch die Mischung aus Jugendlichkeit und Reife zu vereinen und nach außen zu strahlen. Ihre Mimik wirkt zumeist ausgeglichen und entspannt. Ihr Lächeln steckt an und man glaubt nicht, dass sich dahinter etwas Grausames und Böses verbergen könnte.
  • Stimme:
    Ihre Stimme gleicht der Anmut einer deutlich klaren, aber dennoch ruhigen und leisen Melodie. Nicht einmal, wenn sie die Stimme erheben würde, träfe sie Töne, die in den Ohren weh täten; und trotzdem kann, wenn sie es möchte, eine Macht in ihnen liegen, die nur die Dummen nicht zum Schweigen bringt.
  • Kleidung:
    In ihren Washitsu geht sie baren Fußes. Überhaupt läuft sie gerne ohne Schuhwerk über die Erde und fühlt den festen Boden unter ihren zarten Fußsohlen. Fließende Tücher umhüllen in der Regel ihren luxuriösen Körper, verdecken das Wichtigste und enthüllen das Nötigste.

    Befindet sie sich in einer ihrer europäischen Villen, so schläft sie mit Seidennachthemden, die ihr bis über die Knie reichen - oder nackt. Gerne bewegt sie sich hier ebenfalls sehr frei im ganzen Haus und trägt nur das Nötigste, woran sich ihre Bediensteten schon gewöhnt haben. Es sei dazu gesagt, dass sie nur selten in diesen Villen aufzufinden ist.

    Empfängt sie Gäste oder trifft sich mit diversen Personen an öffentlichen Orten, sieht man sie mit knielangen, weit fallenden Röcken, schwarzen, kniehohen Lederstiefeln und elegant-schlichten Blusen, meist aus Seide, die ebenso lasziv wie angebracht wirken können. Grundsätzlich trägt sie aber auch hin und wieder Lederriemenschuhe, die in den 20er bis 60er Jahren immer wieder beliebt waren. Ein breiter, nicht all zu hoher Absatz und eine runde Spitze sind ihr bei jeglichem Schuhwerk wichtig.

    Farblich hält sie sich stets hell an beige, eierschalfarbene, graugrün und fast weiße moderne Kleidungsstücke aus grundsätzlich fließendem Stoff, der ihre Figur umspielt. Hin und wieder greift sie allerdings auch hier zu tiefem Weinrot oder natürlichen Pastellen. In ihren Tüchern erlaubt sie sich mitunter auch mattes Blau, manchmal schwarz oder dunkles, seidiges Violett. Schwarz trägt sie nur auf Anlässen, die dies verlangen oder mitunter beim Leder, welches aber auch dunkelbraun sein kann.

    Darunter trägt sie verspielt, schlicht, aufwändig und einfach, aber niemals aufgetragen. Das können schlichte Seidenhemden, Slips und Büstenhalter sein, aber auch Torselett, Korsetts (diese auch je nach Anlass "drüber"), Strapse, passende Nylonstrümpfe und Strumpfbänder. Die Aus- und Farbwahl wird vom Anlass und der Umgebung sowie dem Sinn und Zweck einer Sache entschieden.

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  • Schmuck:
    Schlicht und echtsilbern, eventuell einzelne, natürlich echte Perlen oder Diamanten, vor allem aber eine weißgoldene(mattsilbernfarben, wem Weißgold nichts sagt) Kette, mit einem matten, weißgoldenen Medaillon, auf welchem ein Smaragd mittig eingearbeitet ist. Auf der Rückseite des Anhängers befindet sich ein Ankh eingraviert. Was sich darin befindet, ist niemandem außer ihr selbst, bekannt. Die Kette ist so lang, dass der Blickfänger bis zwischen ihre Brüste gleitet und mitunter vom Stoff ihrer Anziehsachen verdeckt wird.

    Des Weiteren einen dazu passenden Ring mit einem kleinen, runden Smaragd und vielen winzigen Diamanten um diesen herum. Der Ring selbst ist breit und flach geschliffen. So flach und unauffällig, dass er nicht wirkt, als wäre unter den Edelsteinen ein winziges Fach versteckt. Manchmal trägt sie dieses Schmuckstück schlichtweg verdreht, sodass die Edelsteine nicht zu sehen sind und es wirkt, als hätte sie einen schlichten, mattsilbrig-schimmernden Ring an ihrem schlanken, rechten Ringfinger.

    Ebenfalls zu ihrem Schmuck gehört ein silbernes Fußkettchen mit drei kleinen, indischen Symbolen daran, die für Ewigkeit, Wirklichkeit und Ausgeglichenheit stehen. Das passende Armkettchen formt keinen vollkommenen Kreis, sondern wird durch eine Öse ineinander verschlossen, sodass eine feingliedrige Seite der dünnen, glänzenden Kette herunterhängt. An diesem Ende schaukelt verspielt ein weiterer, winziger Smaragd in Form eines winzigen Ankhs, das kaum zu erkennen ist.
  • Piercings:
    Lediglich ihre Ohren sind schlicht durch die samtigen Ohrläppchen durchstochen. Doch nicht immer findet man dort einen Ohrstecker als Schmuckstück. Wenn doch, sind es chinesische Zeichen mit verschiedensten Bedeutungen. Zumeist ganz nach ihrer Laune ausgesucht.
  • Tattoos:
    Ihre Wirbelsäule entlang schlängelt sich ein Gemisch aus Hieroglyphen und einer anderen symbolischen Schrift, die man in heutiger Zeit nicht mehr kennt. Wissenschaftlicher würden sie vielleicht als eine Art Dialekt der Mayakultur bezeichnen, sicher würden sie sich allerdings nicht sein können. Auch die Bedeutung dieser Schriftzeichen ist nur Sin selbst bekannt.
  • Narben:
    An den Pulsadern beider Handgelenke ziehen sich jeweils zwei eindeutige, senkrechte und eine waagrechte, verblasste Linien entlang, die darauf schließen lassen, dass sie sich irgendwann einmal das Leben nehmen wollte. Dies jedoch ist nur die halbe Wahrheit. Richtig ist lediglich die Person, nicht aber die Absicht.
  • Besonderheiten:
    Ihr Charisma, das unbeschreiblich wirkt. Manchen soll es so ergangen sein, dass sie sich nach einem Zusammentreffen mit ihr nicht mehr sicher waren, ob sie wirklich jemanden getroffen, oder alles nur geträumt hatten. Diesen Personen scheint es fast, als hätten sie eine Fata Morgana gesehen.

Aussehen - Beschreibung
Man nehme ihre Fähigkeit des "Jungbrunnens", setze diese in ihre Beschreibung hier oberhalb ein, mische sie sanft mit einem Mörser in einer steinernen, dickrandigen Schale, gebe einige Tropfen geheime Ölkompositionen hinein und füge frisches, klares, kaltes, reines Wasser eines Bergsees dazu, in dem ausschließlich Jungfrauen badeten, und auf dessen Boden graue mit weißen Adern durchzogene Wackersteine rund und still in ihrem leisen Grab liegen.

Man vermenge alles mit einer Prise Smaragdstaub, gebe einen Hauch Geisterperlen aus naturgraugrünem Jadestein hinzu und unterstelle der weichen Creme, sie röche nach frischen Kakaobohnen und Moschus, dann dürfte man in etwa die ausführliche Beschreibung der Stelle ihres Handgelenkes erhalten ...

Der Hauch einer magieumwobenen Gestalt, die klar und rein wie stilles, leise vor sich hin plätscherndes Wasser eines Waldbaches scheint, doch genauso undurchdringlich ist, wie diese milchig kühlen, grüngrauen, erwähnten Geisterperlen.

Ein Blick - und Du bist gefangen in Dir selbst.
Fixierung - von jener Sorte, die nicht zeigt, ob es gut oder schlecht ist, angesehen zu werden.
Ein sanftes Lächeln - es könnte genauso zärtlich wie grausam gemeint sein. Vielleicht sogar beides.
Eine Momentaufnahme.
Nichts Bleibendes.
Liquid, amorph, veränderlich ...
Wie soll eine solche Beschreibung sein? - Sie würde ihr nicht gerecht werden. Ich gebe auf - wie die meisten, die versuchen, ihrer Herr zu werden; die versuchen, sie zu greifen - festzuhalten.

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Eigenarten
  • Esmeralda ist ein sehr ritenorientiertes Wesen, das lieber zwei Stunden vor Sonnenuntergang aufsteht, bevor es sich einer Katzenwäsche hingeben müsste. Sin gönnt ihrem Körper und somit vor allem sich selbst jegliche Entspannung in einem ausgiebigen Abendritual.

    Es beginnt jeden abendlichen Tag zur gleichen Zeit, immer einen Augenblick, nach dem die Sonne den Horizont küsste. Erst nach dem Gesang der Vögel kleidet sich der Himmel in sein azurblaues Gewand. Sin genießt die Lieder der Federfreunde, die erst in etwa einem Stundenschlag aufhören würden zu zwitschern. Sie genießt die Luft des Tages, die noch nicht verweht ist, genießt die Farbenpracht des Himmels, wie er vom einen zum anderen Horizont einfach ineinander übergeht. Esma bedauert, dass so viele Vampire dem Tag nachtrauern, wenn sie ihn in ihrem früheren Leben einmal erlebt haben, denn sie können doch so vieles von ihm jeden Abend noch immer erleben ...

    Diese eine Stunde jeden Abend kribbelte leicht auf ihrer Haut, weil die UV-Strahlen noch stark existent sind. Vielleicht der Grund, weswegen ihr Volk sich nicht traut, ihre Gemäuer zu verlassen. Doch die Strahlen sind zu schwach, um mehr zu tun, als dieses kribbelnde Gefühl auszulösen. Es ist wie das Prickeln des Sandes, wenn man in der Brandung eines salzigen Meeres liegt, das jede Pore durchdringt und reinigt. Für Sin ist diese Abendstunde jene, welche ihre Seele reinigt, alles in und an ihr, ihr ganzes Sein. Macht man sie ihr streitig oder unterbricht man sie darin, zieht man ihren Zorn auf sich.

    Sin genießt jedoch nicht nur das Licht, die Luft und die reine Sprache der Natur, sondern ergibt sich dem Wasser einer Quelle oder eines kleinen Bachs, wäscht sich und meditiert, verwöhnt sich und ihre Seele mit eigens hergestellten Pasten, Cremes und Pudern, pflegt ihr Haar und ihre Haut mit Essenzen und Ölen, deren Bestandteile nur sie selbst kennt. Uralte Rezepte, gehütete Geheimnisse und die Leidenschaft an einzigartigem Wissen, zusammengesetzt aus den verschiedensten Kulturen, durchfluten ihre ganze Aura. Sie wirkt so selbstverständlich, dass man sich von der Schönheit möglicherweise kaum abwenden könnte.
  • Ihre Art, Sex zu leben, wirkt, als wäre es eine ganze Lebenseinstellung in sich. Die Leidenschaft und Intensität, die diesen, teils über Stunden hinziehenden Akt der zärtlichen Grausamkeit, beschreibt, kann durch Worte kaum wiedergegeben werden. Ein großer Vampir verglich diesen Akt einst mit jener besagten Geisterperle aus naturfarbenen grau-grün marmoriertem Jadestein. Nur wer die Frische und auch den Duft dieses Aktes je selbst erlebte, würde die reine, quälende Sehnsucht verstehen, die aus diesen so schlichten, sanften Worten schreit, würde wissen, wie sich das Gefühl des sich Vergessens anfühlt.

    In diesen Genuss allerdings - so ist fraglich - kommen entweder nur sehr wenige - oder aber sehr viele. Was auf den ersten Blick unumstößlich widersprüchlich klingt, löst sich schon im nächsten Augenblick auf, wenn man bedenkt, dass sie als unberechenbarer Charakter niemals in festen Grenzen beschrieben werden könnte.
  • Die Tassen und Gläser, aus welchen sie Tee getrunken¹ hat, bleiben entweder halbvoll zurück, oder sind nur halb gefüllt gewesen. Das Glas ist für Sin sprichwörtlich und generell halbvoll - und ein wirrer Sprudelbrunnen steht in der Nähe. Leben heißt für sie, das Glas zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle zu stellen.²
¹ siehe näheres bei "Spezialisierte Fähigkeiten & Stärken"
² © Sirpa K. Weiler



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Bevorzugte Opfer
... sind nicht eindeutig zu bestimmen. Für die Nahrungssuche junge, gesunde Menschen beider Geschlechter. Gerne jungfräulich und unberührt. Doch sind diese natürlich eine Seltenheit geworden, weswegen sie selbst für diese sorgt. Allerdings nimmt sie auch mit jeglichen anderen vorlieb, insoweit sie etwas in deren Auren findet, das sich für sie lohnt, diesen so nah zu kommen. Hygiene und Jugendlichkeit sind hier vorausgesetzt. Kinder würde sie niemals auch nur gedanklich anrühren.

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Spezialisierte Begabungen & weitere Stärken
Es gibt in Esmeraldas Alter kaum eine Fähigkeit, die sie nicht beherrscht. Natürlich hat sie sich spezialisiert, und es gibt unter all ihren Fähigkeiten welche, die sie öfter als andere nutzt. Mitunter auch, weil sie diese lieber nutzt, daher folgende Prioritäten:
  • Die "Kraft des Alterns" sorgt vor allem für ihre jugendliche Schönheit, die sie in ihrer "Aura" so sehr variieren kann, dass sie einmal älter und weiser, und ein anderes mal jünger und hilfesuchender wirkt. Obwohl sich ihr Aussehen nicht verändert.

    Dies ist die Kraft der "Aurenvariation", auch "Jungbrunnen-Fähigkeit" genannt. Viele geborene Vampire kennen diese Fähigkeit nur aus Kindheitsmärchen. Diese konnte sich nur aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrem Wissensdurst entwickeln. Ihre Mentoren, Lehrer und die Meister der Alten und Weisen lehrten sie, ihren Körper mit dem Geist zu vereinen und mental eine Einheit zu bilden, was nun in die Aura abstrahlt und diese Fähigkeit bildet. Die Wirkung ist, wie das Glitzern der Sonne in einem leise plätschernden Bach - so jedenfalls ließe es sich für jemanden beschreiben, der die Sonne kennt oder in ihr leben kann.
  • Die Aurenvariation in Verbindung mit der in Fleisch und Blut übergegangenen "Verführung", die sich aus der Kraft des Entzückens, gedanklichen Befehlen und der Leidenschaft heraus entwickelte, ist eine Waffe, der kaum jemand widerstehen kann. Er musst schon einen harten Willen haben und sich bewusst auf diesen Kampf einlassen, wenn er ihn gewinnen möchte. Sogar Vampiren kann diese Fähigkeit, so harmlos und schön sie klingt, sehr gefährlich werden.

    Da sie in Esmeralda vereint ist und sie die Fähigkeit nicht einmal bewusst einsetzen braucht, um sie zu nutzen, ist eine Beeinflussung der eigenen Empfindung mehr als wahrscheinlich. Mancheiner wird es wohl als Manipulation ansehen. Widersprüchlich ist dann allerdings, dass Sin nichts weiter tut, als ihr eigenes Sein, ihre eigene Ausgeglichenheit zu verstärken. Sie assoziiert nur das, was schon da ist und verfälscht nichts. Daher wird es schwierig, eine tatsächliche Manipulation zu beweisen oder sich gegen eine solche zur Wehr zu setzen. Wie kann man sich gegen etwas wehren, das es möglicherweise gar nicht gibt?
  • "Gedächtniskontrolle" ist eine weitere Mischung aus den gedanklichen Befehlen, diesmal allerdings auch vor allem mit der ausgereiften Form des Gedankenlesens, des Nachtmars und der Erinnerung. Für Sin ist es ein Leichtes, sich der Gedanken ihrer Gegenüber zu bedienen. Problematisch ist, dass sie sich diese Fähigkeit meist selbst verwehrt, weil sie sonst das Gefühl hat, in einem "Duell" betrogen zu haben.

    Sicherlich kann und würde sie sie einsetzen, es passiert allerdings tatsächlich nur, wenn aus einem ernsten Spiel oder auch spielerischem Ernst, ein bedrohlicher Ernst in Bezug auf ihre Angelegenheiten wird. Sobald irgendetwas bedroht wird, das aus ihrer Sicht nicht zu bedrohen ist - welch Anmaßung - greift sie auf jegliche Möglichkeiten zurück, das Objekt der Begierde zu schützen.

    Also auch auf das Ausspionieren ihrer Feinde. Menschen haben hier keine Chance sich zu wehren, außer ihre Gedanken in einem Gedankenfluss zu führen, in dem die Worte zu schnell ineinander fließen. Junge Vampire sind ebenso leicht zu erforschen, lediglich im fortschreitenden Alter und je nach Fähigkeiten sowie Weisheiten und Intelligenz könnte es sogar für sie schwer werden, mehr zu erfahren. Mitunter würde sie es wohl bei diesen eher versuchen, weil sie auch diese Hürde knacken möchte, um sich weiterzuentwickeln. Leider gibt es nicht viele Vampire - vor allem nicht in ihrer Umgebung - an denen sie sich in diesem Bereich weiter spezialisieren könnte.
  • Traumlesung (Familienfähigkeit der Urlinie der Vampire; siehe Fähigkeitenseite unter Familienfähigkeit)
  • Teetrinken: Es ist Sin in der Tat möglich, Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, die nicht aus Blut sind. Keine Liter, aber eine halbe Tasse Tee - allerdings nur Tee und nur mit einem bestimmten, geheimnisvollen und geschmacklosen Pulver vermischt - kann sie bedenkenlos trinken, ohne sich zu übergeben. Das Pulver sorgt dafür, dass ihr Magen die Flüssigkeit anerkennt und durch die Blutzirkulation verwertet. Daraus kann sie keine Energie schöpfen, aber sicherlich ein Stück ihrer Tarnung aufrechterhalten - sogar gegenüber Vampiren.
Des Weiteren:
Geteiltes Leid

Voraussetzungen
Diese Fähigkeit ist eine Weiterentwicklung der grundsätzlichen Fähigkeit, einen Menschen der Blutstaufe zu unterziehen und ihn somit in eine Bindung von Ghoul und Meister zu stellen. "Geteiltes Leid" kann sich nur entwickeln, wenn der Vampir schon eine gewisse hohe Anzahl an Menschen zu Vampiren gemacht und sich um sie gekümmert (sprich: sie nicht vorzeitig freigelassen) hat. Des Weiteren dürfen vorzeitige Freilassungen in der Relation nur bei etwa 1% liegen. Und es müssen schon mehr als fünf Vampire freiwillig zurück in die Ghoul-Meister-Verbindung mit diesem Vampir getreten sein in seinem ganzen Leben.

"Geteiltes Leid" benötigt diese Voraussetzung in jedem Fall, sie entwickelt sich aber nicht automatisch bei jedem älteren Vampir, der diese Voraussetzungen erfüllt. Sie kann begünstigt werden, wenn während der Ghoul-Meister-Verbindung diverse Situationen auftraten, in denen Schutz abverlangt worden ist oder der Meister sowie der Ghoul vom Meister starke Gefühle erfahren hat. Auch das ist kein Garant für die Entwicklung der Fähigkeit, aber je mehr Faktoren dazu kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit.

Meist jedoch entwickelt sie sich erst in einem sehr hohen Alter. Man könnte das alles auch damit erklären, dass der Vampir durch seine Erfahrungen im Körper auch diverse chemische Abläufe "speichert", sodass sich derartige Körper im Vampirkörper bilden, die das Blut in ihm derart anreichern, dass diese Fähigkeit ausgebildet werden kann. Manche haben diese Veranlagung eben mehr und andere weniger (beispielsweise spielen auch weitere Schutzfähigkeiten eine Rolle - diese können definitiv ausschlaggebend dafür sein, dass diese Fähigkeit sich dann auch zusätzlich noch entwickelt, wenn alle andere Voraussetzungen gegeben sind). Tatsache ist, dass sie nicht sehr bereitet ist.

Definition
Diese Fähigkeit ist eine passive Fähigkeit. Sie wird nicht bewusst mit Gedanken oder Konzentration erzeugt, sondern ist eine Eigenschaft als Bestandteil des Blutes des Vampirs, der diese Fähigkeit besitzt. Wird er überwältigt und wird sein Blut getrunken, ist diese Fähigkeit ebenso intakt wie bei einer freiwilligen Gabe. Jegliches Gefühl wird geteilt, vor allem aber körperlicher Schmerz, der dem Vampir angetan wird, dem das Blut zum Trinken gegeben wurde. Normalerweise ist die Fähigkeit dafür gedacht, eine freiwillige Bindung (Ghoul/Meister) oder auch eine Neuschaffung eines Vampirs (Blutstaufe) fester und stärker zu machen, damit der Neuvampir oder der Vampir, der sich noch einmal freiwillig in eine Abhängigkeit geben möchte, noch besser vor allem Unheil geschützt werden kann.

Allerdings hat das Blut auch die Fähigkeit der Leid-Teilung (man könnte es "Nebenwirkung" nennen), wenn keine erneute Bindung eingegangen werden soll. Die Auswirkungen sind nur etwas schwächter und halten nur so lange an, wie das Blut sich im Kreislauf des anderen Vampirs befindet.

Ablauf
Der Vampir gibt einem anderen Vampir (keinem Menschen, außer bei der Blutstaufe) Blut von sich zu trinken. Dies kann mit einer Erneuerung der freiwilligen Blutsbindung (Ghoul/Vampir) für eine verstärkte Form der Fähigkeit, oder aber zu einem grundsätzlichen Schutz des anderen (in leicht abgeschwächter Form). Der Vampir, der vom Blut trinkt (ohne Neubindung), wird für die Stunden, in denen das Blut in seinem Kreislauf zirkuliert, geschützt sein vor Fähigkeiten und äußeren Verletzungen, wenngleich nicht gänzlich. Seine Wunden, schon vorhandene oder in der Zeit zugefügte, werden wesentlich schneller regenerieren (gilt auch für Knochenbrüche) und er wird nur einen Teil der Schmerzen fühlen, die diese Wunden verursachen.

Währenddessen wird der blutgebende Vampir mit dieser Fähigkeit, einen Teil der Schmerzen für den anderen mitfühlen: geteiltes Leid ist halbes Leid sozusagen. Er wird keinerlei Schaden oder Wunden davon tragen, aber die Schmerzen zur Hälfte so empfinden, wie der andere Vampir sie ebenso zur Hälfte empfindet.

Einschränkungen
Mit Menschen kann dieser Blutschutz nicht vollzogen werden, außer es passiert automatisch bei der Blutstaufe, wobei der Mensch aber zum Vampir (Ghoul) wird.

Des Weiteren ist die Hälfte des Leides eines anderen zu tragen eine Einschränkung des Vampirs mit dieser Fähigkeit von Natur aus. Je stärker die Schmerzen sind, von denen er die Hälfte abbekommt, desto eingeschränkter wird er sein: entweder in der Konzentration oder auch in körperlichen Fähigkeiten etc.

Der Energieverlust ist immens. Nicht nur deshalb, weil er Blut an einen anderen abgegeben hat (je mehr, desto stärker der Schutz), sondern auch, weil das Ertragen des Schmerzes (oder auch anderer starker Gefühle wie Erregung und Freude) ihn je nach Intensität zusätzlich schwächt. Er sollte sehr bald danach trinken, bestenfalls noch bevor irgendwas mit dem anderen passiert, und auch während der Fähigkeit (wenn es keine Ghoul-Meister-Verbindung ist) regelmäßig.

Aber auch generell wird sein Energiehaushalt schnell abfallen und er schwach werden bzgl. anderen Fähigkeiten. Ein Blutrausch ist allerdings nur bei jüngeren Vampiren zu erwarten, außer der Zustand hält längere Zeit an (mehrere Stunden z. B., anstelle von nur drei oder vier Stunden bis er wieder trinken kann).

Der Geschützte spürt, dass ihm Teile des Schmerzes abgenommen werden.
Gedankenschutz

Voraussetzungen
Bestenfalls ist die spezielle Fähigkeit "Schutz" vorhanden, dann kann sich "Gedankenschutz" parallel dazu entwickelt haben. Aber da im Alter "Schutz" eine Fähigkeit sein kann, die Altvampire automatisch in einer etwas schwächeren Form erhalten, kann dieser "Gedankenschutz" entweder mitliefern oder anstelle von diesem entwickelt worden sein.

Das kommt auf die anderen Fähigkeiten an und wie gut diese ausgebildet sind. Ist der Vampir vor allem ein Vampir mit geistigen Fähigkeiten und arbeitet er sehr viel Gedanken oder gedanklichen Befehlen, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass nicht "Schutz", sondern "Gedankenschutz" ausbildet.
Dass sie zusammen im Alter auftreten, ist eher eine Seltenheit. Meist ist es eher das eine oder das andere.

Helfend können auch die Fähigkeit der Gedankenkontrolle, der Gedanklichen Befehle oder auch Suggestion und hynotische Fähigkeiten sein. Das alles verstärkt oder verändert die Möglichkeiten leicht.

Definition
Der "Gedankenschutz" ist eine schwächere Form des "Schutzes". Die Fähigkeit ist sehr speziell nur auf die Gedanken eines anderen ausgerichtet und nicht auf einen generellen Körperlichen und geistigen Schutz wie bei der speziellen Fähigkeit. Sie muss auch gesondert angewendet werden, auch wenn sie als eine Begleiterscheinung des "Schutzes" auftritt.

Bei dieser Fähigkeit können vor allem beim Menschen diverse Gedanken derart geschützt werden, dass andere Vampire sie nicht lesen können. Dies funktioniert vor allem bei Menschen, aber auch bei sehr jungen Vampiren. Nicht aber bei älteren und auch nicht bei Ghoulen, da der Meister hier von der Natur aus immer das Vorrecht hat, die Gedanken seines Schützlings zu erfahren (außer die Fähigkeit wurde vor der Blutstaufe angewendet). Ausnahmen bilden absolute Abwehr des Ghouls gegenüber des Meisters, weil dieser ihm nicht gut gesinnt ist. Man kann aber nur hoffen, dass es funktioniert, hat keinen Garant dafür.

Beim ersten Mal ist das sehr gezielt und kann nicht auf jegliche Gedanken angewendet werden, weil der Mensch zu einem gewissen Gedanken ein gewisses Gefühl empfindet und erst die Kombination lässt den Geist erkennen, dass dies ein Gedanke sein wird, der geschützt werden muss. Dann funktioniert das auch dauerthaft bei genau diesem Gedanken in Kombination genau zu diesem Gefühl. Außer der Mensch möchte den Gedanken ganz bewusst mitteilen.

Andernfalls werden derartige schützenswerte Gedanken nur einmal beschützt. Bitte den Ablauf im Detail beachten.

Ablauf
Wie erwähnt, gibt es zwei Möglichkeiten:
Einmal die Möglichkeit, einmalig einen Gedanken für Sekunden zu schützen. Und eine erweiterte Möglichkeit, einen gewissen Gedanken verbunden mit einem Gefühl dauerhaft zu schützen. Das erste ist einfacher als das zweite.
Beim zweiten bedarf es eine gewisse "Menschenkenntnis", um genau zu ergründen, welches Gefühl den Menschen bei welchem Gedanken begleitet. Da diese Fähigkeit oftmals aber sehr spontan eingesetzt wird, kann man auch fehlerhafte Gefühle interpretieren und der Schutz bildet sich nur um den einmalig, gleich folgenden Gedanken, nachdem die Fähigkeit angewendet wurde und schwindet dann wieder - es ist kein dauerhafter Erfolg zu verzeichnen.

Also am Beispiel eines Menschen:
Ein Vampir mit der Fähigkeit des "Gedankenschutzes" möchte einen untrainierten Menschen davor beschützen, dass dessen Gedanken von einem zweiten Vampir offenkundig lesbar sind. In einem Gespräch spürt/weiß/ahnt der Vampir, dass die Thematik einen bestimmten Gedanken im Menschen auslösen kann/wird, der ein Geheimnis an den Dritten verraten würde. Sofort kann der Vampir den Schutz anwenden und den Gedanken, der folgt verschleiern. Das kann so lange passieren, wie der Vampir nicht abgelenkt wird. Es ist nichts von außen vom anderen Vampir spür- oder merkbar.
Wird der ausführende Vampir aber angesprochen, muss er sich zwecks der Deckung wieder auf das Gespräch einlassen, würde er nicht antworten oder weiter auf den Menschen sehen, wäre das verräterisch für den anderen Vampir. Er würde zwar noch immer nicht wissen, was vor sich geht, aber je mehr er Wissen über bestimmte Fähigkeiten hat, desto eher kann er logisch daraus schließen, dass möglicherweise das Gedankenschützen angewendet wird. Daher wird der Schutz dieser Gedanken in den meisten Fällen nur Sekunden bis zu einer Minute aufrecht erhalten - auch wenn es weiteraus länger gehen würde.

Wenn dieser Gedanke nun dauerhaft geschützt werden soll, sollte der ausführende Vampir abschätzen können, welches Gefühl mit diesem Gedanken verbunden wird - oder ein Gefühl erzeugen, das diesen Gedanken schützt. Im ersten Fall spielt er auf "gut Glück" im zweiten Fall suggeriert er zur Sicherheit ein Gefühl und die Wahrscheinlichkeit liegt bei 90%, dass alle Gedanken, die mit diesem Gefühl verbunden sind, geschützt werden.

Im Beispiel zur Verständlichkeit:
Das Geheimnis soll dauerhaft vor dem Lesen eines anderen Vampirs geschützt werden. Also schützt der Vampir erst den spontanen Gedanken, der entstehen könnte/von dem er glaubt, der gleich entsteht, und spricht gleichzeitig auf den Menschen ein und sagt ihm, er solle an ein bestimmtes Bild denken, mit dem er ganz bestimmte Gefühle verbindet. Er sagt ihm auch, dass er alle Gedanken schützen kann, wenn er dieses Gefühl in ihm wieder wachruft.

Mit dieser Information, sind alle nachfolgenden Gedanken der nächsten Sekunden des Menschen erst einmal geschützt, auch die Überraschung, dass der Vampir mit ihm gedanklich spricht und dergleichen. Er muss allerdings fähig sein, die Anweisungen sofort zu befolgen und an irgendetwas denken, ein Bild, das er mit einem ganz bestimmten Gefühl verbindet, das sofort einsetzt, wenn er an dieses Bild denkt. Fällt ihm nichts ein oder ist er unsicher, funktioniert ein dauerhafter Schutz nicht.

Wenn der Vampir auf gut Glück spielt und dauerhaft die Gedanken zum Geheimnis schützen möchte, muss er ganz genau wissen, welche Gefühle dieses Geheimnis im Menschen auslösen. Auf diese Gefühle konzentriert er sich, noch bevor sie mit der Formulierung des weiteren Gedankens entstanden sind, dann schützt er nicht nur den folgenden Gedankengang, sondern eben diesen dauerhaft, sobald das Gefühl auftritt, weil die Psyche des Menschen das so in sich abspeichert.

Damit sind dann alle Gedanken geschützt, die mit dem Gefühl zusammenpassen (die suggerierten Gefühle werden als Erinnerung an die Situation gespeichert und daher mit dem Gedanken direkt verbunden).
Es kann also sein, dass das Geheimnis im Menschen eine ganz bestimmte Art von Angst als Gefühl auslöst. Wenn diese ganz bestimmte Art von Angst aber auch bei anderen Gedanken auftritt, dann werden diese auch geschützt sein - ob das mit dem Geheimnis zu tun hat oder nicht.

Und so läuft es mit jedem Gefühl, das der Mensch beim geschützten Gedanken hat. Deswegen ist es sicherer, wenn der Vampir ein Gefühl auslöst, das dazu passt, auch wenn es nicht genau das Gefühl ist, welches der Mensch haben wird. Die Psyche des Menschen speichert die Gesamtsituation zu seinem eigenen Gefühl ab und kombiniert somit "Gedanke - reales Gefühl - suggeriertes Gefühl" - die Gedanken des Menschen sind dauerhaft geschützt, wenn er an genau diese Art von Thema denkt, bei dem die Fähigkeit mit dieser Kombination abgespeichert wurde.

Alle anderen Gedanken mit selben realen Gefühlen sind nicht geschützt, außer der Mensch assoziiert die Situation auch mit anderen Gedanken dieser Art, die das gleiche Gefühl in ihm hervorrufen und somit auch das suggerierte Gefühl aktivieren.

Einschränkungen
Empathische Fertigkeiten sind hier definitiv von Vorteil, sonst kann nicht annähernd eingeschätzt werden, welcher Gedanke sich mit welchem Gefühl verbinden könnte beim anderen (Beispiel: Ein Zug rollt heran, während man auf dem Gleis steht, das Gefühl hierzu ist Angst und wenn die Kombination dieser Art von Angst auftritt, sind alle folgenden Gedanken dauerhaft geschützt, die beim ersten Anwenden der Fähigkeit aufgetreten sind).

Wessen Empathie nicht ausgebildet ist, wird die Fähigkeit nur sehr schwach in einmalige Gelegenheiten einbinden können, um für Sekunden Gedankengänge bei einem anderen schützen können.

Die Fähigkeit ist zwar unbemerkt vor anderen Vampiren anwendbar, aber man muss ein eigenes Verhalten auch derart überspielen, dass man sich nicht selbst verrät. Genauso wie natürlich der Mensch sich verbal nicht zu dieser Thematik äußern darf oder zu seiner Verwunderung, sonst fliegt das ganze auf, ohne, dass es auffliegen müsste. Ist ein Mensch über sowas nicht informiert, kann das natürlich schnell der Fall sein, wenn er nicht zügig schaltet und sich an die Informationen hält, die der Vampir ihm gedanklich übermittelt.

Es bedarf Konzentration, daher darf keine Ablenkung stattfinden und eine schnelle Reaktionsfähigkeit sollte bei beiden vorhanden sein.

Auch wenn die Fähigkeit nicht bei einem schon "bestehenden" Ghoul angewendet werden kann, bleibt sie dennoch wirksam, wenn der Mensch, bei dem es angewendet wurde, irgendwann zum Vampir verwandelt wird, da die Fähigkeit auch bei jungen Vampiren angewendet werden kann. Die übersteht die Blutstaufe sozusagen und bleibt bei dauerhafter Anwendung solange aktiv, bis der Vampir fähig ist, seine Gedanken selbst zu schützen.

Des Weiteren besteht die Einschränkung, dass auch der Vampir selbst, der sie Fähigkeit angewendet hat, die Gedanken des anderen zum Thema nicht mehr lesen kann, außer der andere entscheidet sich bewusst dafür, offen zu denken.

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Schwächen
  • Kinder. Ein Kind, dem psychische oder physische Gewalt angetan wird, wird in ihr einen Instinkt auslösen, der sie alles um sich herum vergessen lässt, bis das Kind aus der Gefahr und der mögliche Peiniger seiner gerechten Strafe zugeführt ist.

    Dass Kinder in ihren Versuchslaboratorien leben, ist ihr selbstverständlich bewusst. Aber es gibt eindeutige Anweisung, dass diesen Kindern kein Leid geschehen darf. Sie dürfen weder angeschrieen, noch geschlagen oder anderweitig mit Gewalt behandelt werden. Alle Untersuchungen haben die strenge Auflage, rein medizinischer Natur zu sein und nicht mehr Schmerzen zu verursachen, als es bei einem kranken Kind im Krankenhaus nicht auch wäre.

    Sin ist der Auffassung, dass den Kindern dort kein Leid geschieht, auch wenn sie es bedauert, dass sie nicht so viel individuelle Liebe bekommen können, wie sie es verdient hätten. Hier aber wägt sie den Nutzen ab, da man auch Opfer für ein großes Ziel erbringen muss. Lediglich Kinder, die Opfer von psychischer und physischer Gewalt geworden sind, sind auf ewig vor den Laboratorien geschützt. Eigens geführte und sichere sowie kinderfreundliche Heime und Waisenhäuser sorgen für das Wohlergehen der kleinen Seelen.
  • Die wenigen Vertrauten, die sie als solche benennt, sind gleichwohl eine große Schwachstelle, denn auch hier stellt sie deren Leben über ihr eigenes. Eine Tendenz wird deutlich, dass Liebe das ist, was sie zerstören könnte, entzieht man sie ihr. Sie trägt unheimlich viel Liebe in sich, dass es nahezu paradox wirkt, welch grauenvollen Dinge unter und durch ihre Hände und feingliedrigen Finger, die an den feinen Marionettenfäden ziehen, geschehen. Sie vereint im Yin und Yang die Gegensätze von Liebe und Eiseskälte. Ihre Trennung verläuft fließend.
  • Hat sie das Gefühl, dass sich irgendetwas ihrer Kontrolle entzieht, kann sie für eine sehr kurze Zeit unzurechnungsfähig und vor allem aber unüberlegt agieren. Hier ist eine weitere Schwachstelle, die nahezu zerstörend sein kann, wie Achilles' Verse. Man muss allerdings diesen Zeitpunkt minutengenau abpassen können, um sie tatsächlich zu schwächen. Voraussetzung ist ein gewisser Intelligenzgrad und Kenntnisse der Psychologie sowie natürlich jeglichen Schwachpunkten in ihrer Vergangenheit, die man gegen sie nutzen kann.
  • Somit seien hier auch Details aus ihrer Vergangenheit umrissen, die sie aus ihrer gewohnten Ausgeglichenheit reißen würden. Um sie zu vernichten, sollte man sich lieber auf mindestens zwei Schwächen stützen, denn mit nur einer wäre die Wahrscheinlichkeit, sie aus der Fassung und somit Konzentration und Kontrolle ihrer Fähigkeiten zu bringen, schier unmöglich. Und auch wenn man das schafft, ist nicht gewährleistet, dass man sie tatsächlich tödlich trifft. Bislang hat man es lieber nicht versucht. Der Pfad an Leichen, der zu ihr führt, ist zu lang ... und breit.
  • Als weitere Schwäche eilt ihr voraus, abergläubisch zu sein. Welchen Aberglauben das tatsächlich betrifft - insoweit es nicht sogar ihr ganz eigener ist - und ob dieser überhaupt existiert, sei allerdings vorerst unerwähnt. Bislang konnte jeder zum Schweigen gebracht werden, der von diesem Aberglauben erzählte, in dem man ihn schlicht fragte, um was es sich genau handle. Denn darauf konnte er keine konkreten oder aber auch schlicht keine unwiderlegbaren Antworten geben.
  • Ebenso eine Schwäche ist ihre Unfähigkeit, Ablehnung zu ertragen. Sei es, dass man sich ihrem Körper nicht verschrieben fühlt, oder ihren freundlichen Aufforderungen nicht folge leistet. Die sonst so ausgeglichene Persönlichkeit Sins gerät hier außer Kontrolle. Schaffen können dies vor allem sehr alte Vampire, die es kaum mehr gibt, weil diese sich von ihrer natürlich einnehmenden Aura nicht fließend beeinflussen lassen. Aber sicherlich auch Menschen und junge Vampire mit absoluten Grundsätzen vermögen es, sich nicht auf ihre Verführung einzulassen - insoweit diese Grundsätze wirklich absolut sind.
  • Ihre größte Schwäche ist allerdings ihr Ziel. So unberechenbar und gefährlich sie dieses Ziel macht, weil sie über alles und jeden in jeglicher Form geht, um sich auch nur Millimeter an das Ziel anzunähern. Ja, sogar nur eine Ahnung von einer Annäherung zu bekommen. So berechenbar und verletzlich macht es sie.

    Das Ziel, den Sinn herauszufinden. Ihre Herkunft zu ergründen, zu begreifen, wer oder was sie wirklich ist, ob vielleicht die Göttin der einzig wahren Religion. Das Ziel, den Sinn des Lebens zu ergründen, das ist, womit man sie ködern kann. Doch dieses Ziel, dieses Ansinnen - wer sollte es kennen, außer sie selbst? Nicht mal jene, die ihr auf allen Wegen helfen, weil sie ihr gehorchen, die Antworten auf ihre Fragen zu finden, DIE Antwort auf DIE Frage zu finden, wissen, worum es eigentlich geht. Wie soll es dann ein Außenstehender herausfinden? Würde es jemand herausfinden, er könnte es nur all zu leicht dafür verwenden, sie zu vernichten. Grundlegend - Asche zu Asche ...
  • Last but not least sind ihr auch ihre beiden Siamkatzen, die Thaikatze und der quirlige Bengale überaus wertvoll. Vor allem, weil sie seltsam intelligent wirken. Siamesische Katzen gelten grundsätzlich als hochintelligent, schaut man jedoch in die aquamarinfarbenen Augen, läuft man Gefahr, sich ernsthaft zu fragen, welches Urteil sie sich gerade über einen bilden, und welches Geheimnis sie in den Augen aufgedeckt haben könnten.

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Waffen
Mit dem Langbogen, Shuriken (Wurfsterne), Samurai-Schwertern, Stäben, Tessen (Kampffächern) und ihrem Körper selbst kann sie zwar kämpfen, doch obliegt es ihr eher, ihre Fähigkeiten einzusetzen, die so vielschichtig und teilweise auch extravagant sind, dass es Altvampire gibt, denen sie - wie ein heißes Messer Butter schneidet - schwer imponieren könnte, wenn die Situation in solchen Fällen nicht so ernst wäre.

Gerne hätte sie einfach einen ruhigen Umgang voller Einsicht (der Gegenseite) miteinander, was sie grundsätzlich auch zu jeder Zeit anstrebt und versucht. Die körperlichen Kämpfe liegen - für sie - unter ihrem Intellekt und vor allem unter jeglichem Niveau eines Vampirs. Sie ist der Auffassung, dass Vampire klüger sein müssten und diese nicht umsonst solch wunderbare Fähigkeiten hätten, mit denen sie sich verteidigen können.

Allerdings wird in ihren Begegnungsstätten auch Kampfkunst unterrichtet. Vor allem asiatische Kampfeskünste auf höchstem Niveau, auch von Vampiren, die sie als Zeitzeugen lernten. Für Frauen bietet Sin in ihren Häusern durch Meister auch den Tessenkampf an. Bei diesem lernt man den Umgang mit besonderen Kampffächern, die nur scheinbar harmlos und zierlich zierend wirken. Wenngleich diese Waffe einst für die Samurai erfunden wurden, die zu Besuch in anderen Häusern ihr Schwert am Eingang lassen mussten, ist Sin der Ansicht, dass die Frauen ihren Fächer zurückerobern sollten.

Letztendlich aber, wie schon erwähnt, ist sie des Kämpfens müde. Es langweilt sie fast schon und daher versucht sie es auf der höchsten Instanz: Der Überzeugung. Da dies aber nicht bei jedem Vampir zu wirken scheint, greift sie auf ihre Manipulationskräfte zurück. Aber es lassen sich selbstverständlich Situationen nicht vermeiden, in denen sie auch zu ihren Kampfeskünsten zurückgreift. Vor allem aber ihre Tesse ist ihr wertvoll und ein gern gesehener, unscheinbarer Begleiter. Der Kampffächer ist wie sie selbst: Nur scheinbar harmlos, in seiner hübsch anzusehenden Schlichtheit.

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Vorlieben

  • Musik:
    Gefühlsechte Musik. Solange der Musiker seine Gefühle wahr in seiner Musik widerspiegelt, hört sich für sie alles "schön" an, weil sie spürt, dass jemand echt ist und sich nicht hinter Fassaden und Schönmalerei versteckt.

    Es kann alles sein, in jeder Richtung, Hauptsache, es ist echt - zumeist findet sich Echtheit in der Klassik, ländertypischen Melodien, wie beispielsweise irischer Musik, schottischem Dudelsack, dem Orchester, der Oper, Musicals, aber auch Rock kann für sie melodisch und echt sein.

    Sie hört heraus, welches Lied für jemand anderen geschrieben wurde - vor allem, wenn es einfach geschrieben wurde, weil es geschrieben werden sollte. Das australische Didgeridoo ist für sie ebenso echt, wie eine Ballade voller Herzschmerz es sein kann, solange die Melodie aus dem Herzen kommt.

    Gerne hört sie auch einfach nur einen Bach plätschern, die Vögel in ihren Wintergärten zwitschern und den Wind, wie er durch eine Baumkrone rauscht ...
  • Farbe:
    Bis auf jene Farben, die sie nicht mag, gibt es keine Vorlieben, schließt man aus, dass sie selbst gern eierschalen- und perlmuttfarben sowie mattes Blau und blaugrau trägt.
  • Ambiente:
    Sie mag es ruhig, sauber und geordnet, das muss nicht bedeuten, dass es ordentlich sein muss. Wer sich in seinem Chaos zurechtfindet, solange er es rein hält, wird in ihr einen Gönner finden. Sie nimmt gerne mit Orten vorlieb, an denen sie nachdenken und allein sein kann. Gärten beispielsweise, oder die Loge in einem, einer Oper oder in einem Musicalsaal.
  • Eigenschaften:
    Weisheit. Wissensdurst.
  • Aussehen:
    Gepflegt muss es sein, danach kommt lange nichts auf dieser Liste. Erst später stellen sich hier einige Vorlieben und Abneigungen heraus, die schlichtweg spontan bezeichnet werden müssen. Viel mehr lässt sich sagen, was sie nicht mag, als das aufzählen, was sie anziehend oder schlicht schön findet. Sie findet sich selbst schön, ohne sich darauf etwas einzubilden. Es ist ihr Gefühl zu sich selbst - eins mit sich und ihrem Inneren wie Äußeren zu sein.
  • Geschlecht:
    Es gibt kein Geschlecht, das sie ablehnt, keines, das sie bevorzugt.
  • Hobbies:
    Als solche würde sie das, was sie gerne tut, nie bezeichnen. Auch sind es für sie keine Freizeitgestaltungen. Die Renaissance, noch viel mehr aber die Antike lehrte, dass das zu seinen Haupttätigkeiten zählt, was man gerne tut und worin man sich perfektionieren sollte. Niemals würde sie das, was ihr zueigen ist, als Nebenbeschäftigung ausüben. Vielmehr tut sie genau das, was ihr gut tut, niemals als Freizeitbeschäftigung. Es ist schlichtweg ihr Lebensinhalt, bis sie die Antworten auf ihre Fragen gefunden hat.

    Da nun die Begrifflichkeit zumindest für den ebenso konfus denkenden Leser geklärt wäre, lässt sich unter diesem Punkt folgendes auflisten:
    - nachdenken, allein sein, philosophieren, meditieren
    - sich ihrem abendlichen Ritual hingeben
    - sich vielseitig interessieren, lesen, Theateraufführungen, Opern und Musicals besuchen
    - lernen und lehren
    - ihre Katzen umsorgen
    - sich ihrem Körper auf verschiedene Arten und Weisen allein oder mit anderen hingeben (muss nicht zwangsläufig sexuell sein)
    - die Marionettenfäden zu einem Spinnennetz verweben
    - die Kleinigkeiten des Lebens beachten.
  • Allgemeines:
    Siamkatzen, Bengalekatzen

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Abneigungen
  • Musik:
    Oberflächliche Musik, die sie als solche nie bezeichnen würde, passt nicht in die schöngeistigen Empfindungen, die sie hat, wenn sie wirkliche Musik hört. Dazu gehören vor allem sogenannte Partylieder und auch Hits, die nur geschrieben wurde, um viel Geld einzubringen. Nicht aber, weil jemand diese Lieder fühlte.
  • Farbe:
    Grelle Farben, die ihr in den Augen schmerzen und unnatürlich wirken, findet sie unästhetisch.
  • Ambiente:
    lautes, unsauberes, unechtes Durcheinander
  • Eigenschaften:
    Hirnlosigkeit, Dummheit und falsche Eitelkeit.
  • Aussehen:
    Westliche Mode aus der Zeit spitz-zulaufendem, mehr als nur ungesundem Schuhwerk mit Pfennigabsätzen kann sie nicht ausstehen. Vor allem keine halbhohen Stiefel und grundsätzlich kein Outfit der 1980er Jahre, welche am Ende des ersten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert ebenfalls wieder "in" wurden. Sin ist der Ansicht, dass es keine unattraktivere Mode gegeben hat, als in den 1980- und 1990er Jahren. Leggins, Hawaiihemdmuster, schrille Farben, die dem Auge einen künstlich unangenehmen Reiz verschaffen, und übergroße, grobmaschige Pullover ohne jegliche Form. Jegliche Röhrenjeans aus den 1970ern und vor allem graue Jeanshosen sind etwas, das überhaupt nicht mit ihrem auch nur annähernd toleranten Dasein gegenüber anderen Individuen überein kommt.

    Sie kann nicht verstehen, wie manche Frauen ihr weiblich-rundes, so hübsches Becken quetschend in Hüfthosen pressen, die Ihnen überhaupt nicht passen. Zum 80er-Jahre-Look passende Dauerwellen und blondierte Haare, das Toupieren und fransiges Frisieren, kaputte Haarspitzen, zusammengewachsene Augenbrauen und schlechte, gelbe, mit Belag verschmierte Zähne sind ihr zusätzlich ein Graus.

    Die überaus typischen Schulterposter aus dieser Zeit entgleiten ihr jeglichen Verständnisses. Sin kann grundsätzlich einfach nicht verstehen, wie Frauen ihre Rundungen verschandeln, in dem sie viel zu weite oder breite Kleidung anziehen, anstatt sich von Stoffen umfließen oder betont einschließen zu lassen. Dazu gehören auch Büstenhalter mit Polsterungen, die eine so unnatürlich feste, schalige Form verleihen, dass niemand sich irgendwelchen Phantasien, wie diese Frauen sich einbilden, hingeben könnte.

    Schönheitsoperationen und Botox-Behandlungen verabscheut sie zutiefst.
  • Geschlecht:
    Weiterhin: es gibt kein Geschlecht, das sie ablehnt, keines, das sie bevorzugt.
  • Aktionen:
    Unüberlegtheit, Überstürztheit - egal, um was es sich handelt. Erst sprechen/handeln, dann denken - etwas, das sie nicht leiden kann und wider ihrer Natur ist.
  • Allgemeines:
    Perserkatzen und anderes puffiges Katzenüberzüchtungsgetier, nicht alle, aber die meisten Hunde (wenn sie hirnlos tun, was man ihnen sagt, ohne auch nur den Hauch von Charakter und Intelligenz zu zeigen).

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Charakter

Kurzbeschreibung:
Hochintelligent und dazu, vielleicht deswegen größenwahnsinnig (hält es für möglich, dass sie die Göttin der einzig wahren Religion ist), Agnostikerin, sinnlich, leidenschaftlich kreativ, zärtlich, ruhig, ausgeglichen, über den Dingen stehend, erhaben und gleichzeitig überaus bescheiden, genauso klar, wie sie widersprüchlich wirken kann, komplex, kompliziert und doch so einfach, wenn man die Wahrheit kennt.

Gefühlsecht, wahr, scheinbar, vermutlich und überlegt - erst auf den zweiten Blick werden diese Worte zu Eigenschaften Ihrerselbst; mitunter weise, vielwissend, vielinteressiert, ästhetisch, schön und grausam zugleich, durchdacht, theoretisch, wie auch praktisch, dezent, selbstbewusst, selbstwertig, zart, empathisch, rhetorisch, rhythmisch, augenscheinlich harmlos, religiös auf ihre Weise, skeptisch, ehrgeizig, unberechenbar, anziehend, charismatisch, schöngeistig, ausgeglichen, geduldig, suchend, bewegt, lasziv, auf eine gewisse Art und Weise verspielt, ...


Ausführliche Beschreibung:
Von Außen betrachtet, könnte Sin narzisstisch wirken, doch stellt sich hier die Frage, ob sie das wirklich ist, wenn sie doch nur zu ihrem Körper steht, diesen mag, ihn gerne berührt und ihn anziehend findet. Nicht wie die meisten anderen Frauen, die alles und nichts an ihrem Körper mögen und hassen. Eins ist sie mit sich, egal, welch "Schönheitsideal" es geben könnte - sie hat zu viele Epochen gesehen, als dass eine "Mode" auf sie Einfluss nehmen könnte.

Über die Jahrhunderte hat sie ihren Geist in den Einklang mit ihrem Körper gebracht und eine Ebene erreicht, die andere möglicherweise falsch interpretieren. Im Grunde ist sie pure Grausamkeit in der Hülle einer verkannten Göttin, die selbst nicht sieht, dass ihre Hintergründe nicht lauter genug sind, diese Grausamkeiten zu rechtfertigen. Man muss Opfer für eine große Sache bringen. Das ist, was sie denkt, fühlt und wovon sie überzeugt ist.

Wie kann man einen Charakter beschreiben, der so viele Jahrhunderte, ja sogar schon Jahrtausende erlebte und stetig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens war, ohne ihn je gefunden zu haben. Muss man dann nicht größenwahnsinnig werden? Muss man dann nicht irgendwann eine Möglichkeit finden, um mit seinen Gedanken ins Reine zu kommen, wenn man nicht dumm war? Wie sonst hätte sie überleben sollen, wäre ihr Gehirn nicht dafür ausgelegt gewesen, diese Zeitsprünge tatsächlich zu meistern und gleichwohl sogar ihre innere Mitte zu finden?

Kann eine solche Person überheblich sein? Hat sie nicht das Recht, sich über allen anderen zu fühlen, die niemals, nicht einen Hauch dessen auch nur ahnen, was sie nicht nur weiß, sondern tatsächlich erlebte und überlebte? Wer kann sich anmaßen von Arroganz zu sprechen, wenn man jemanden vor sich hat, der Bibliotheken mit all diesem Wissen, diesen großen Zusammenhängen, diesen Geschichten und Erlebnissen, Erinnerungen und Empfindungen ganzer Epochen füllen könnte?

Eine Reduzierung Sins auf wenige Worte in einer Auflistung ist genauso wenig möglich, wie einen Text über ihren Charakter zu erschaffen. Die Auflistung von Zielworten aber käme einer Erklärung näher, denn sie lässt Platz für eine Menge Phantasie und Raum für eigene Interpretationen. So möge denn auch hier die Auflistung allein wirken. Vielleicht ein wenig paradox, vielleicht auch widersprüchlich. Man nehme sie wertfrei, wie Sin selbst auch sein kann. Wertfrei, neugierig, wissensdurstig und vielschichtig ... sie ist eine Philosophie. Lernt man sie kennen, bekommt man den Hauch einer Ahnung davon, was Philosophie alles sein könnte.

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Ziele
In Esmeraldas Gedankengut hat sich ein Plan manifestiert. Zentral ist die Macht, die sie sich selbst zuspricht und die sie in einer Art Weltherrschaft ausleben möchte. Allerdings erst dann, wenn sie sicher sein kann, dass sie die Berechtigung dazu hat. Ihre Wege sind geduldig und sie übereilt nichts. "Der Weg ist das Ziel", so hat sie es von den Alten und Weisen gelernt, so hat sie es selbst begriffen und so lehrt sie es auch weiter den Ihrigen.

Letztendlich ist das, was sie noch warten lässt, die Frage nach ihrer Herkunft und ihrem Sein. Sie kennt sie selbst nicht, sie kennt keinen älteren Vampir, als sie es ist und somit muss sie davon ausgehen, dass sie die älteste lebende Vampiress ist. Doch ob sie auch die erste ist, wird vielleicht auf ewig unklar bleiben. Allerdings möchte sie sich mit dieser Tatsache nicht abfinden. Unter den Forschungszielen gibt es viele weltliche, für die Vampire wichtige, doch ein Team an Forschern beschäftigt sich ausschließlich mit der Herkunft der Vampire. Dafür tut Esmeralda alles, geht über Leichen und es ist ihr jedes Mittel Recht, diese Erkenntnis zu erlangen, auch wenn sie möglicherweise niemals gefunden werden kann.

Ihre Herkunft, ihre Eltern, ihr Sein, ihre Geburt - wie konnte das alles vonstatten gehen? War sie vielleicht doch von göttlicher Natur? Und welcher Gottheitsglaube ist der Ihrige? Ist vielleicht sie es, die einzig die wahre Religion kennt, weil sie Göttin dieser Religion, dieses Glaubens ist? Fragen, mit denen sie sich beschäftigte - nahezu ihr Leben lang. Die wenigen Jahre ihres Aufwachsens, die wenigen Sekunden und Minuten ihrer Lehrzeit, die vielleicht Jahrzehnte waren, sind nichts im Vergleich zu ihrem Alter und der Geschichte ihres Daseins.

Diese Fragen quälen sie so sehr, dass sie für sich das Ziel heraufbeschworen hat, den Sinn des Lebens zu ergründen. Das ist der Hintergrund für all das Leid, welches geschieht, damit sie an die Wahrheit gelangt. Eine Wahrheit, die es vielleicht gar nicht gibt. Dafür gibt sie jegliches Gefühl her, dafür geht sie über alles, was ihr auch nur im Ansatz wichtig wäre. Dafür bedurfte es Jahrhunderte lange Übung und Lehre der alten Meister aller Zeiten. Diese Frage und diese Qual in ihr, die Antwort nicht zu kennen - der Sinn des Lebens, der sich womöglich in ihrer Herkunft begründet, die Wahrheit über Ihr eigenes Sein, das Sein aller Vampire auf der Welt - macht sie so gefährlich und so unberechenbar.

Um noch kurz eines zu verdeutlichen: Sie spielt auch mit dem Gedanken, dass sie möglicherweise Geschwister gehabt haben könnte, die mit ihr die ersten gewesen sein könnten, denn ihr ist bewusst, dass sie nicht allein dafür hätte sorgen können, dass es Vampire auf der ganzen Welt gibt, auch wenn sie tatsächlich einige Menschen verwandelt hat und auch vielen Kindern das Leben schenkte, ohne die gebärende Mutter zu sein. Sie nutzte einen Mann, der für sie die Kinder zeugte - in anderen Körpern ... andere Seelen ... einen Mann? Es dürften einige gewesen sein.

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Sonstiges
Sin gehören vier Katzen, welche sich vor allem in ihrem Hauptstandort in Venedic befinden. Manchmal pendeln sie auch mit ihr nach Phoenix.

Unter den Katzen gibt es eine echte Thaikatze namens Norma, die als schlankes, elegantes Tier eher selten existiert. Sie gehört zur Rasse der Siamkatzen des alten Typs. Ihr beigefarbenes Fell geht in eine schwarze Schnauze, ebenso schwarze Ohrspitzen und Fußsöckchen über - auch seal-point genannt. Das reinklare Blau ihrer Augen ist ebenso aquamarinfarben, wie das ihrer beiden Siamkatzen.

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Siamkatzen galten früher als Tempelwächter, weswegen sie ihren Platz bei Sin nicht verfehlen. Hatschepsut ist eine cremefarbene seal-point-Katze und Thutmosis IV., der dazu passende Kater allerdings blue-tortie-point-farben (helles blaugrau in cremfarben übergehend mit schiefergrau-cremefarbener Pointierung) - Sohn und Liebhaber Hatschepsuts. Er hat einen leichten Silberblick, weswegen man sich manchmal dann aber doch fragt, ob er etwas dümmlich wirkt. Jene mit dem unheimlichen Blick ist eher Hatschepsut.

Tefnachte bildet eine Ausnahme in der ganzen Siamserie, wenn man es etwas trocken ausdrücken möchte. Tefnachte ist ein Bengalkater mit leuchtend grüngolenden, riesenhaften Murmelaugen und einem kurzen, kontraststarken Tupfenfell aus sattem dunkelgelb mit schwarzen Leopardenflecken. Er hatte es Sin, die eigentlich eine Vorliebe für ausschließlich Siam- und Thaikatzen hegt, sofort angetan. Woher sie ihn hat und weswegen er ihr so wichtig ist, bleibt jedoch ihr Geheimnis.

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Die faszinierenden Charaktere aller Katzen haben es Sin vor allem angetan. Jedes Tier in sich ist in seinem Wesen einzigartig, doch gemeinsam haben sie ihre überaus hohe Intelligenz. Die Siam-Tiere leben eng an ihre Sin geheftet, anstatt eher an ihre Umgebung gebunden zu sein. Zärtlichkeiten werden von den Tieren im Übermaß und bedingungslos eingefordert.

Auch die "Gespräche" der Siams und der Thai wirken tatsächlich wie solche, da sie sich rassentypisch an das Miauen anderer Katzen nicht angleichen. Ein Kind behauptete einst, sie hörten sich an wie Hupen. Sin kann diesen Vergleich nicht teilen, musste aber herzlich bei dieser Assoziation lachen. Allesamt sind sie sehr elegante Tiere, die keine Hektik verbreiten, sondern tatsächlich als Ruhepool fungieren, die diese auch abstrahlen.

Tefnachte allerdings ist hier der Ausreißer. Er ist verspielt, eigen und meist nicht immer überall anzutreffen, wo Sin sich befindet, sondern gerne im Mittelgarten, in dem er seine Lebhaftigkeit ausspielen kann.

Gerne läuft sie auf baren Füßen durch eines ihrer Washitsu-Häuser, in welchen sie sich zumeist aufhält. Überall auf der Welt in den zentralsten Städten finden sich diese Kirschblüten-Häuser, wie sie mittlerweile umgangssprachlich genannt werden.

In der heutigen Zeit sind Washitsus in Japan einzelne Räume in einem sonst recht modern gebauten Haus, die sich auch Tatami-Räume nennen. In ihnen werden nunmehr Gäste bewirtet. Sins Washitsu ist allerdings nach alttraditioneller Weise ein gesamtes Kunstwerk "Haus". Doch elementiert es sich durch moderne, dunkle Hartholzböden, dichten Außenwänden und einem Material der Wände, die trotz aller Sinnigkeit schalldicht zu sein scheinen. So leicht diese Stätte auch scheinen mag, so robust trotzt sie jeglicher Naturgewalt.

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Ein japanisches Haus mit Shoji, allgemein auch als aus durchscheinend-weißem Papier gefertigte Schiebewände bekannt, sowie einigen Fusuma (Schiebetüren). In diesen Räumlichkeiten findet sie nicht nur ein Zuhause auf der ganzen Welt, sondern vor allem eine Begegnungsstätte für jegliche Besucher, die sich eine Erholung gönnen möchten. Doch wer glaubt, dass sich hier alles auf die asiatischen Bräuche stützt, der irrt.

Wer obendrein glaubt, dass dies eine Wellnessoase ist, so soll er eines Besseren belehrt werden. Sins Washitsus sind der Gruß einer Kirschblüte, getränkt mit dem unsichtbaren, geruchs- und geschmacklosen Gift der sanften Manipulation, welches schleichend in die Seelen gelangt und hörig macht ... Die Vampiress wacht über dieses Gift, das keine Gestalt hat und keinen greifbaren Namen. Viel zu viele Namen kennt es und wird doch von niemandem erkannt.

Ein einziges Labyrinth findet man hier in der Hierarchie, ein einzig verworrener Knoten aus Astzweigen und Blüten, der nur für Sin selbst logisch ist. Oftmals weiß ein Zweig nicht, dass es noch einen weiteren gibt. Jeder für sich hält sich für die wichtigste Instanz unter Esmeralda Sin Neithotep, deren Sein nicht einmal im Ansatz zeigt, welche Macht sie eigentlich besitzt. Ein nur winziges Fingerspiel am Marionettennetz ist nötig, um auch den letzten Seidenfaden vibrieren zu lassen. Ein Spinnenetz, dass sich über die ganze Welt erstreckt. Der Inbegriff von Macht in ihrer reinsten Form.

Wenn man bedenkt, dass das eigene Zimmer, die eigene Wohnung oder das eigene Haus das ist, was man einem fremden Menschen von sich als Intimstes nach Außen hin zeigen kann, sollte man sich überlegen, ob nicht auch in den Räumlichkeiten und vor allem dem Garten, den Themen, Aufteilungen und Vielfältigkeiten ihrer Häuser, Dinge stecken, die auf der Suche nach ihrer Persönlichkeit, ihren Stärken und Schwächen, weiterhelfen könnten.

Doch muss man tatsächlich auch den an anderer Stelle beschriebenen Garten mit einbeziehen. Dieser nimmt einen genauso wichtigen Stellenwert in ihrer Wohnstatt ein, wie der Hausaufbau selbst, ihre Katzen, wie auch beispielsweise die Sommer-, Winter-, Formosa-, Madeira-, Indianer-, Kanaren- und Rubingoldhähnchen ... kleine Vögel, die sich im grünen Dickicht tummeln und nicht umsonst verwechselbar ähnlich aussehen. Sin hab absichtlich darauf verzichtet, Darwinfinken einzufliegen, da die Hähnchen noch viel aufschlussreicher sind. Die Evolution und die Gendrift seien nur winzige Hinweise zur Erforschung des Feindes ... oder Freundes? - die Aufschluss darüber geben könnten, mit was die Organisation sich beispielsweise noch so oder sogar hauptsächlich beschäftigt ... könnte, wie gesagt ..., denn auch hier ist nichts, wie es scheint - oder doch?

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Weitere Tiere, die sich in ihren Häusern und Gärten befinden, sind neben den Katzen und Hähnchen auch andere.

So findet sich unter den Tierarten ihrer Häuser der Gracula Religiosa wieder - umgangsprachlich "Beo" oder auch "Mynah" genannt. Er gehört zur Familie der Stare und ist überaus sprachbegabt. Mynah können nämlich noch besser sprechen lernen, als Papageien und gelten somit als überaus fähige Tiere. Die weiblichen "Bea" noch ausgeprägter, als ihre männlichen Artgenossen.

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Auch Schmetterlinge beherbergen die Gärten in ihrem Herzen. In einem kleinen Bereich der Gärten findet sich eine Aufzuchtsstation verschiedener Raupen. Die Arten sind bewusst gewählt und einige davon kommen aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Darunter gehören Philaethria Hecale, der Kleine Fuchs (Aglais Urticae), die Art der sexualdimorphen "Landkärtchen" (Araschnia Levana), die Nymphalis Vaualbum, Braunaugen, weißbindige Mohrenfalter (Erebia Ligea), der auch Milchfleck bezeichnet wird. Aber auch das "Schachbrett" oder auch "Damenbrett" genannt (Melanargia Galathea), der Erdbeerbaumfalter (Charaxes Jasius) und natürlich, wie soll es auch anders sein, die weiße Baumnymphe (Idea Leuconoe), um nur einige wenige Arten zu nennen.

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Die Schmetterlinge galten lange Zeit als eine Art der Hexengestalt, die weißes Gold zu stehlen bereit waren. Daher nannte man sie auch Molkenstehler oder Milchdiebe, da sie beim Butterschlagen angelockt wurden. Darauf deutet auch das englische "Butterfly" (Buttervogel) hin. Sie Siebenbürgener nannten ihn auch "Sommervogel", worauf abermals - wie auch schon bei den Goldhähnchen - auf Jahreszeiten angespielt wird.

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Neben einer weitreichenden Wortherkunft, sei allerdings auch erwähnt, dass das altgriechische Wort für Schmetterling "psyche" war, was "Hauch", "Atem" und "Seele" bedeutet. Psyche war auch jene, die die Eifersucht der Aphrodite in Bezug auf den Liebesgott Eros entflammte. Die mythologische Bedeutung des Schmetterlings ist das antike Sinnbild der Wiedergeburt und Unsterblichkeit.

Des Weiteren sind Minifrösche im Bereich der liebevoll gestalteten Plätscherbäche und winzigen Quellchen zu finden, man muss nur genau hinsehen. Die Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae), auch Pfeilgift- bzw. Farbfrösche genannt, sind genauso hübsch wie giftig. Das Nervengift lähmt bei Blutbahnberührung sowohl Tier, wie auch Mensch. Sie werden kaum größer als eine Fingerkuppe und sind nur eine Art der winzigen Frösche in Sins Gärten. Auch der Färberfrosch findet sich in dem dunstigen, grünen Warm.

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Was sie faszinierend findet, ist, dass beispielsweise blaue Pfeilfrösche Gift nur dann produzieren können, wenn sie gifte Insekten gefressen haben, um sich dahingehend ihr Gift zueigen machen zu können.

Verschiedene Details des Spinnennetzes, die im Steckbrief nun noch nicht untergebracht werden konnten, finden sich hier in einer Auflistung. Es sei dazu gesagt, dass alles aufeinander abgestimmt wirkt und nicht detailliert so übernommen wurde, wie es allgemein hin bekannt ist. Es sind immer nur Hinweise oder Ahnungen zu finden, die letztendlich noch keiner geschafft hat, in einen logischen Zusammenhang miteinander zu bringen.

Mitunter kann es also gut sein, dass sich auch Hinweise auf den Medizinbund der Mystischen Tiere der Irokesen-Indianer finden. (Weiteres wird auch hier nach und nach folgen).

Es sei zu guter letzt noch gesagt, dass es vollkommen beabsichtigt ist, dass man manche Zusammenhänge nicht erkennt. Vielleicht kommt es einem so vor, als sei all dies eine lose Aneinanderkettung hübscher Geschichten und Elemente, die nichts miteinander zu tun haben und teilweise vielleicht sogar widersprüchlich scheinen. Allerdings sollte im Hinterkopf behalten werden, dass dieser Plotcharakter gezielt vielschichtig und schwer durchschaubar gehalten ist, um viel Platz für Interpretation und Geheimnissuche zu bieten.



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Leben in Venedic/ Phoenix/ New York

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Re: [Venedic|S|F]: Esmeralda Sin Neithotep

Beitragvon Sin » 23.09.2016, 12:11

Lebenslauf

Trivia

Sins Lebenslauf zeugt von einem Auf und Ab, viele Dinge sind nur ihr selbst bekannt. Ganz sicher wird sich hier noch das ein oder andere ergänzen, sobald es zur Sprache kommt. Bis dato allerdings kann nur das gleich folgende festgehalten werden. Vor allem die Namen, die sie im Laufe ihres Lebens schon benutzte, könnten Aufschluss darüber geben, wo sie sich in welchem Zeitalter befunden haben könnte. Zuvor allerdings das Wesentliche.
(Dieser Bereich wird stetig erweitert werden)


Findelkind der Sünde
Sie weiß nicht, woher sie kommt, von wem sie kommt. Wie es da war, wo sie war; und auch nicht, wie lange sie dort gewesen ist.

"Glaubst Du nicht, wir sollten das Kind da liegen lassen? Es wurde da hin gelegt, weil es jemand nicht haben wollte. Ich bin sicher, es ist ein Kind der Sünde, es wird Unheil über unser Land bringen, Asabi." Die beiden Frauen hatten das Schilf am Ufer des Flusses beiseite geschoben und betrachteten im Schein der Fackel das Bündel, das zu ihren Füßen lag. "Natürlich nehmen wir es mit. Ein Kind kann kein Verderben bringen. Hör endlich auf mit Deinem Aberglaube, die Götter werden es Dir danken."

Asabi nahm das Kindbündel auf ihre Arme und schenkte ihrer zwei Jahre älteren Schwester Foluke einen finsteren Blick voller Verurteilung. "Isis wird das nicht gefallen, hörst Du? Was wird Mutnofret sagen?" Asabi verdrehte die Augen, was Foluke allerdings nicht sah, weil sie hinter ihr ging und auf ihren Rücken einredete. "Denke doch nicht immer darüber nach, was andere sagen werden oder könnten. Überlege lieber, was wir sagen, damit wir das Leben des Kindes retten können."

Es war nichts mehr zu hören, keine Antwort und kein Geräusch, aber Asabi wusste, dass ihre Schwester schmollte, also ließ sie ihr ein paar Minuten, bis sie weitersprach. "Inek-Si soll sie heißen." - "Aber sie gehört Dir doch gar nicht?", bezog sich die Schwester auf die Bedeutung des Namens "mir gehört sie". "Jetzt schon", und sie zwinkerte ihr über die Schultern hinweg zu. Dennoch pochte ihr Herz schwer, denn sie wusste, es konnte auch den Tod des Kindes bedeuten, wenn sie es zu ihrer Haremsfrau brachten. Isis aber war eine gute Frau, hatte ein gutes Gemüt, sie liebte Kinder. Vor allem, weil sie keine eigenen mehr zur Welt bringen konnte. "Warum nennst Du sie dann nicht Abet-eni, "die ich gewünscht habe", oder Meri-es-anch, damit sie das Leben liebt?" - "Du fragst immer Sachen. Ihr Name soll doch so schön sein, wie sie selbst. Ich finde Abet-eni und Meri-es-anch hören sich nicht schön an." - "Nicht? Darüber habe ich mir irgendwie nie Gedanken gemacht." - "Du machst Dir nie über etwas Gedanken, Foluke." Asabi meinte es nicht böse und das zeigte sie in ihrem spielerischen Lachen, auf das ihre Schwester nur Augenblicke später auch einließ.

.oO(*)Oo. Einige Jahrhunderte später. oO(*)Oo.

Ewigkeit, Wahrheit, Ausgeglichenheit
Es war zu ihrer Zeit, die Sin in Asien verbrachte. Eine Zeit, in der sie sehr viel von den Alten, so viele Weisheiten kennen- und auch lieben lernte. Zeiten, in denen sie in der Kampfeskunst unterrichtet wurde, weil sie es wollte. Sie war im Vergleich zur Gegenwart noch jung, doch älter als er es war, den sie dort kennen lernte.

Es war eine große Liebe, vielleicht die einzig wirklich wahre Liebe, die sie bisher lieben durfte. Einen Sommer lang unter Kirschbäumen. Er kam einfach aus dem Nichts und stahl ihr Herz, so wie sie ihm auch das seinige gestohlen hatte - doch war sie schon oft verliebt gewesen, hatte auf ihre Weise geliebt. Es war etwas besonderes, jedes mal etwas mehr, und keinen von ihnen hatte sie jemals vergessen. Er war ein Vampir. Bis heute konnte sie sich nicht erklären, warum sie ihm vorgespielt hatte, dass sie selbst keiner war. Ihre Kräfte waren stark genug, ihn zu täuschen, stärker als die seinen, auch wenn er einer von wenigen war, die es hätten mit ihr aufnehmen können. Doch diese Fragen stellten sich nicht. Sin war verliebt, die Anfänge ihres inneren Wahnsinns sollten sich erst entwickeln.

Dennoch machte sie ihm etwas vor. Als sie dann schwanger wurde und ihm davon erzählte, weil sie es auch in ihrer Aura nicht verheimlichen konnte, schwankte sie zwischen tiefer Glückseligkeit und ungeheurer Angst. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, ebenso wie er, dass sie gemeinsam dieses Kind großziehen konnten. Endlich auch sagte er ihr, dass er ein Vampir wäre, erzählte ihr von der Rasse, die sie schon länger ihr eigen nannte, als er auf der Welt war. Die Angst schlich mit jedem weiteren seiner Worte mehr durch sie hindurch - kalt, eisig, ziehend.

Sie fand nicht den Mut, ihm die Wahrheit zu sagen. Sie wagte es nicht, ihm zu erzählen, dass sie selbst ein Vampir war, weil sie Angst davor hatte, dass er ihr nicht verzieh. So lange hatte sie ihn angelogen, so lange hatte sie ihm etwas vorgespielt. Wenn sie erzählte, dass sie ihm schon angehörte, musste sie ihm auch sagen, dass sie ihm überlegen war. Esmeralda konnte sich nicht vorstellen, dass ein Mann so etwas hören wollte, konnte sich nicht vorstellen, das er so etwas verstehen konnte; und so traf sie die Entscheidung zu einem unheilvollen Plan, der ihr Sein verändern sollte.

Sie bat um Zeit. Sie wolle darüber nachdenken, sein Angebot anzunehmen, nicht aber, solange sie sein Kind unter ihrem Herzen trug. Er hatte so viel Verständnis. Immer hatte er Verständnis gezeigt, warum nur konnte sie nicht darauf vertrauen, dass er es auch haben würde, wenn sie ihm die Wahrheit sagte? Diese Frage quälte sie noch lange nach dieser Zeit. Viele Jahre lang. Innerlich litt sie und starb 1000 Tode je näher die Geburt kam, während sie trotz allem jede einzelne Sekunde mit ihm genoss - ganz in dem Wissen, dass sie ihn danach niemals wieder sehen würde.

Sie konnte Wochen später nicht mehr sagen, ob sie erleichtert war, als das Kind, ein Sohn, zur Welt kam, oder ob sie vor Schmerz hätte schreien wollen, weil sie ihre kleine, geliebte Familie zu verlassen hatte. Sie wusste nur noch, wie es war, als sie sich mit einem reinsilbernen Dolch die Pulsadern in tiefen Linien aufschnitt, damit er glaubte, sie wäre verblutet. Er konnte lediglich ihren Tod feststellen, als er sie fand, und sich nicht erklären, warum sie das getan hatte.
Ihre Wunden schlossen sie nicht, das Silber hielt sie für Stunden offen. Er weinte ... er weinte so laut, so verzweifelt, dass es ihr schwer fiel, tot zu sein. Sie wusste, sie konnte jetzt nicht mehr zurück. Wenn sie auch nur die leiseste Hoffnung gehabt hatte, ihm am Ende doch noch alles beichten zu können, war es dafür jetzt zu spät. Solch ein Schauspiel hätte niemand verzeihen können. Auch er nicht.

Ihre Fähigkeiten leiteten ihn. Befahlen ihm zu gehen, ohne sich weiter um ihren Leichnam zu kümmern. Sie befahlen ihm, das Kind zu nehmen und zu gehen, bevor jemand ihren Tod bemerkte - und er tat, wie ihm unterbewusst geheißen. Voller Schmerz und voller Gram, aber mit dem Gefühl, das richtige zu tun. Als er mit ihrem gemeinsamen Sohn gegangen war, weinte sie wochenlang, fast Jahre. Noch heute weint ihr Herz, tief in ihrem Inneren - auf ewig. Manchmal, wenn der Regen in dicken, nassen Tropfen vom Himmel strömt, steht sie darunter, weil der Himmel ihre ungeweinten Tränen weint.

Trotz dessen fand sie in der asiatischen Ruhe eine Ausgeglichenheit, die sie darüber wegzusehen lehrte. Sie ließ sich lehren, Schmerz zu unterbinden und Gefühl zu kontrollieren, es war die intensivste Zeit ihres Lebens. Danach schien alles für Jahrhunderte lang halb tot.

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5. Tee trinken (1/2 Tasse)
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Re: [Venedic|S|F]: Esmeralda Sin Neithotep

Beitragvon Sin » 26.10.2016, 14:17

Fähigkeiten ergänzt:
Geteiltes Leid

Voraussetzungen
Diese Fähigkeit ist eine Weiterentwicklung der grundsätzlichen Fähigkeit, einen Menschen der Blutstaufe zu unterziehen und ihn somit in eine Bindung von Ghoul und Meister zu stellen. "Geteiltes Leid" kann sich nur entwickeln, wenn der Vampir schon eine gewisse hohe Anzahl an Menschen zu Vampiren gemacht und sich um sie gekümmert (sprich: sie nicht vorzeitig freigelassen) hat. Des Weiteren dürfen vorzeitige Freilassungen in der Relation nur bei etwa 1% liegen. Und es müssen schon mehr als fünf Vampire freiwillig zurück in die Ghoul-Meister-Verbindung mit diesem Vampir getreten sein in seinem ganzen Leben.

"Geteiltes Leid" benötigt diese Voraussetzung in jedem Fall, sie entwickelt sich aber nicht automatisch bei jedem älteren Vampir, der diese Voraussetzungen erfüllt. Sie kann begünstigt werden, wenn während der Ghoul-Meister-Verbindung diverse Situationen auftraten, in denen Schutz abverlangt worden ist oder der Meister sowie der Ghoul vom Meister starke Gefühle erfahren hat. Auch das ist kein Garant für die Entwicklung der Fähigkeit, aber je mehr Faktoren dazu kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit.

Meist jedoch entwickelt sie sich erst in einem sehr hohen Alter. Man könnte das alles auch damit erklären, dass der Vampir durch seine Erfahrungen im Körper auch diverse chemische Abläufe "speichert", sodass sich derartige Körper im Vampirkörper bilden, die das Blut in ihm derart anreichern, dass diese Fähigkeit ausgebildet werden kann. Manche haben diese Veranlagung eben mehr und andere weniger (beispielsweise spielen auch weitere Schutzfähigkeiten eine Rolle - diese können definitiv ausschlaggebend dafür sein, dass diese Fähigkeit sich dann auch zusätzlich noch entwickelt, wenn alle andere Voraussetzungen gegeben sind). Tatsache ist, dass sie nicht sehr bereitet ist.

Definition
Diese Fähigkeit ist eine passive Fähigkeit. Sie wird nicht bewusst mit Gedanken oder Konzentration erzeugt, sondern ist eine Eigenschaft als Bestandteil des Blutes des Vampirs, der diese Fähigkeit besitzt. Wird er überwältigt und wird sein Blut getrunken, ist diese Fähigkeit ebenso intakt wie bei einer freiwilligen Gabe. Jegliches Gefühl wird geteilt, vor allem aber körperlicher Schmerz, der dem Vampir angetan wird, dem das Blut zum Trinken gegeben wurde. Normalerweise ist die Fähigkeit dafür gedacht, eine freiwillige Bindung (Ghoul/Meister) oder auch eine Neuschaffung eines Vampirs (Blutstaufe) fester und stärker zu machen, damit der Neuvampir oder der Vampir, der sich noch einmal freiwillig in eine Abhängigkeit geben möchte, noch besser vor allem Unheil geschützt werden kann.

Allerdings hat das Blut auch die Fähigkeit der Leid-Teilung (man könnte es "Nebenwirkung" nennen), wenn keine erneute Bindung eingegangen werden soll. Die Auswirkungen sind nur etwas schwächter und halten nur so lange an, wie das Blut sich im Kreislauf des anderen Vampirs befindet.

Ablauf
Der Vampir gibt einem anderen Vampir (keinem Menschen, außer bei der Blutstaufe) Blut von sich zu trinken. Dies kann mit einer Erneuerung der freiwilligen Blutsbindung (Ghoul/Vampir) für eine verstärkte Form der Fähigkeit, oder aber zu einem grundsätzlichen Schutz des anderen (in leicht abgeschwächter Form). Der Vampir, der vom Blut trinkt (ohne Neubindung), wird für die Stunden, in denen das Blut in seinem Kreislauf zirkuliert, geschützt sein vor Fähigkeiten und äußeren Verletzungen, wenngleich nicht gänzlich. Seine Wunden, schon vorhandene oder in der Zeit zugefügte, werden wesentlich schneller regenerieren (gilt auch für Knochenbrüche) und er wird nur einen Teil der Schmerzen fühlen, die diese Wunden verursachen.

Währenddessen wird der blutgebende Vampir mit dieser Fähigkeit, einen Teil der Schmerzen für den anderen mitfühlen: geteiltes Leid ist halbes Leid sozusagen. Er wird keinerlei Schaden oder Wunden davon tragen, aber die Schmerzen zur Hälfte so empfinden, wie der andere Vampir sie ebenso zur Hälfte empfindet.

Einschränkungen
Mit Menschen kann dieser Blutschutz nicht vollzogen werden, außer es passiert automatisch bei der Blutstaufe, wobei der Mensch aber zum Vampir (Ghoul) wird.

Des Weiteren ist die Hälfte des Leides eines anderen zu tragen eine Einschränkung des Vampirs mit dieser Fähigkeit von Natur aus. Je stärker die Schmerzen sind, von denen er die Hälfte abbekommt, desto eingeschränkter wird er sein: entweder in der Konzentration oder auch in körperlichen Fähigkeiten etc.

Der Energieverlust ist immens. Nicht nur deshalb, weil er Blut an einen anderen abgegeben hat (je mehr, desto stärker der Schutz), sondern auch, weil das Ertragen des Schmerzes (oder auch anderer starker Gefühle wie Erregung und Freude) ihn je nach Intensität zusätzlich schwächt. Er sollte sehr bald danach trinken, bestenfalls noch bevor irgendwas mit dem anderen passiert, und auch während der Fähigkeit (wenn es keine Ghoul-Meister-Verbindung ist) regelmäßig.

Aber auch generell wird sein Energiehaushalt schnell abfallen und er schwach werden bzgl. anderen Fähigkeiten. Ein Blutrausch ist allerdings nur bei jüngeren Vampiren zu erwarten, außer der Zustand hält längere Zeit an (mehrere Stunden z. B., anstelle von nur drei oder vier Stunden bis er wieder trinken kann).

Der Geschützt wird merken, dass Teile des Schmerzes von ihm abgenommen werden.
Gedankenschutz

Voraussetzungen
Bestenfalls ist die spezielle Fähigkeit "Schutz" vorhanden, dann kann sich "Gedankenschutz" parallel dazu entwickelt haben. Aber da im Alter "Schutz" eine Fähigkeit sein kann, die Altvampire automatisch in einer etwas schwächeren Form erhalten, kann dieser "Gedankenschutz" entweder mitliefern oder anstelle von diesem entwickelt worden sein.

Das kommt auf die anderen Fähigkeiten an und wie gut diese ausgebildet sind. Ist der Vampir vor allem ein Vampir mit geistigen Fähigkeiten und arbeitet er sehr viel Gedanken oder gedanklichen Befehlen, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass nicht "Schutz", sondern "Gedankenschutz" ausbildet.
Dass sie zusammen im Alter auftreten, ist eher eine Seltenheit. Meist ist es eher das eine oder das andere.

Helfend können auch die Fähigkeit der Gedankenkontrolle, der Gedanklichen Befehle oder auch Suggestion und hynotische Fähigkeiten sein. Das alles verstärkt oder verändert die Möglichkeiten leicht.

Definition
Der "Gedankenschutz" ist eine schwächere Form des "Schutzes". Die Fähigkeit ist sehr speziell nur auf die Gedanken eines anderen ausgerichtet und nicht auf einen generellen Körperlichen und geistigen Schutz wie bei der speziellen Fähigkeit. Sie muss auch gesondert angewendet werden, auch wenn sie als eine Begleiterscheinung des "Schutzes" auftritt.

Bei dieser Fähigkeit können vor allem beim Menschen diverse Gedanken derart geschützt werden, dass andere Vampire sie nicht lesen können. Dies funktioniert vor allem bei Menschen, aber auch bei sehr jungen Vampiren. Nicht aber bei älteren und auch nicht bei Ghoulen, da der Meister hier von der Natur aus immer das Vorrecht hat, die Gedanken seines Schützlings zu erfahren (außer die Fähigkeit wurde vor der Blutstaufe angewendet). Ausnahmen bilden absolute Abwehr des Ghouls gegenüber des Meisters, weil dieser ihm nicht gut gesinnt ist. Man kann aber nur hoffen, dass es funktioniert, hat keinen Garant dafür.

Beim ersten Mal ist das sehr gezielt und kann nicht auf jegliche Gedanken angewendet werden, weil der Mensch zu einem gewissen Gedanken ein gewisses Gefühl empfindet und erst die Kombination lässt den Geist erkennen, dass dies ein Gedanke sein wird, der geschützt werden muss. Dann funktioniert das auch dauerthaft bei genau diesem Gedanken in Kombination genau zu diesem Gefühl. Außer der Mensch möchte den Gedanken ganz bewusst mitteilen.

Andernfalls werden derartige schützenswerte Gedanken nur einmal beschützt. Bitte den Ablauf im Detail beachten.

Ablauf
Wie erwähnt, gibt es zwei Möglichkeiten:
Einmal die Möglichkeit, einmalig einen Gedanken für Sekunden zu schützen. Und eine erweiterte Möglichkeit, einen gewissen Gedanken verbunden mit einem Gefühl dauerhaft zu schützen. Das erste ist einfacher als das zweite.
Beim zweiten bedarf es eine gewisse "Menschenkenntnis", um genau zu ergründen, welches Gefühl den Menschen bei welchem Gedanken begleitet. Da diese Fähigkeit oftmals aber sehr spontan eingesetzt wird, kann man auch fehlerhafte Gefühle interpretieren und der Schutz bildet sich nur um den einmalig, gleich folgenden Gedanken, nachdem die Fähigkeit angewendet wurde und schwindet dann wieder - es ist kein dauerhafter Erfolg zu verzeichnen.

Also am Beispiel eines Menschen:
Ein Vampir mit der Fähigkeit des "Gedankenschutzes" möchte einen untrainierten Menschen davor beschützen, dass dessen Gedanken von einem zweiten Vampir offenkundig lesbar sind. In einem Gespräch spürt/weiß/ahnt der Vampir, dass die Thematik einen bestimmten Gedanken im Menschen auslösen kann/wird, der ein Geheimnis an den Dritten verraten würde. Sofort kann der Vampir den Schutz anwenden und den Gedanken, der folgt verschleiern. Das kann so lange passieren, wie der Vampir nicht abgelenkt wird. Es ist nichts von außen vom anderen Vampir spür- oder merkbar.
Wird der ausführende Vampir aber angesprochen, muss er sich zwecks der Deckung wieder auf das Gespräch einlassen, würde er nicht antworten oder weiter auf den Menschen sehen, wäre das verräterisch für den anderen Vampir. Er würde zwar noch immer nicht wissen, was vor sich geht, aber je mehr er Wissen über bestimmte Fähigkeiten hat, desto eher kann er logisch daraus schließen, dass möglicherweise das Gedankenschützen angewendet wird. Daher wird der Schutz dieser Gedanken in den meisten Fällen nur Sekunden bis zu einer Minute aufrecht erhalten - auch wenn es weiteraus länger gehen würde.

Wenn dieser Gedanke nun dauerhaft geschützt werden soll, sollte der ausführende Vampir abschätzen können, welches Gefühl mit diesem Gedanken verbunden wird - oder ein Gefühl erzeugen, das diesen Gedanken schützt. Im ersten Fall spielt er auf "gut Glück" im zweiten Fall suggeriert er zur Sicherheit ein Gefühl und die Wahrscheinlichkeit liegt bei 90%, dass alle Gedanken, die mit diesem Gefühl verbunden sind, geschützt werden.

Im Beispiel zur Verständlichkeit:
Das Geheimnis soll dauerhaft vor dem Lesen eines anderen Vampirs geschützt werden. Also schützt der Vampir erst den spontanen Gedanken, der entstehen könnte/von dem er glaubt, der gleich entsteht, und spricht gleichzeitig auf den Menschen ein und sagt ihm, er solle an ein bestimmtes Bild denken, mit dem er ganz bestimmte Gefühle verbindet. Er sagt ihm auch, dass er alle Gedanken schützen kann, wenn er dieses Gefühl in ihm wieder wachruft.

Mit dieser Information, sind alle nachfolgenden Gedanken der nächsten Sekunden des Menschen erst einmal geschützt, auch die Überraschung, dass der Vampir mit ihm gedanklich spricht und dergleichen. Er muss allerdings fähig sein, die Anweisungen sofort zu befolgen und an irgendetwas denken, ein Bild, das er mit einem ganz bestimmten Gefühl verbindet, das sofort einsetzt, wenn er an dieses Bild denkt. Fällt ihm nichts ein oder ist er unsicher, funktioniert ein dauerhafter Schutz nicht.

Wenn der Vampir auf gut Glück spielt und dauerhaft die Gedanken zum Geheimnis schützen möchte, muss er ganz genau wissen, welche Gefühle dieses Geheimnis im Menschen auslösen. Auf diese Gefühle konzentriert er sich, noch bevor sie mit der Formulierung des weiteren Gedankens entstanden sind, dann schützt er nicht nur den folgenden Gedankengang, sondern eben diesen dauerhaft, sobald das Gefühl auftritt, weil die Psyche des Menschen das so in sich abspeichert.

Damit sind dann alle Gedanken geschützt, die mit dem Gefühl zusammenpassen (die suggerierten Gefühle werden als Erinnerung an die Situation gespeichert und daher mit dem Gedanken direkt verbunden).
Es kann also sein, dass das Geheimnis im Menschen eine ganz bestimmte Art von Angst als Gefühl auslöst. Wenn diese ganz bestimmte Art von Angst aber auch bei anderen Gedanken auftritt, dann werden diese auch geschützt sein - ob das mit dem Geheimnis zu tun hat oder nicht.

Und so läuft es mit jedem Gefühl, das der Mensch beim geschützten Gedanken hat. Deswegen ist es sicherer, wenn der Vampir ein Gefühl auslöst, das dazu passt, auch wenn es nicht genau das Gefühl ist, welches der Mensch haben wird. Die Psyche des Menschen speichert die Gesamtsituation zu seinem eigenen Gefühl ab und kombiniert somit "Gedanke - reales Gefühl - suggeriertes Gefühl" - die Gedanken des Menschen sind dauerhaft geschützt, wenn er an genau diese Art von Thema denkt, bei dem die Fähigkeit mit dieser Kombination abgespeichert wurde.

Alle anderen Gedanken mit selben realen Gefühlen sind nicht geschützt, außer der Mensch assoziiert die Situation auch mit anderen Gedanken dieser Art, die das gleiche Gefühl in ihm hervorrufen und somit auch das suggerierte Gefühl aktivieren.

Einschränkungen
Empathische Fertigkeiten sind hier definitiv von Vorteil, sonst kann nicht annähernd eingeschätzt werden, welcher Gedanke sich mit welchem Gefühl verbinden könnte beim anderen (Beispiel: Ein Zug rollt heran, während man auf dem Gleis steht, das Gefühl hierzu ist Angst und wenn die Kombination dieser Art von Angst auftritt, sind alle folgenden Gedanken dauerhaft geschützt, die beim ersten Anwenden der Fähigkeit aufgetreten sind).

Wessen Empathie nicht ausgebildet ist, wird die Fähigkeit nur sehr schwach in einmalige Gelegenheiten einbinden können, um für Sekunden Gedankengänge bei einem anderen schützen können.

Die Fähigkeit ist zwar unbemerkt vor anderen Vampiren anwendbar, aber man muss ein eigenes Verhalten auch derart überspielen, dass man sich nicht selbst verrät. Genauso wie natürlich der Mensch sich verbal nicht zu dieser Thematik äußern darf oder zu seiner Verwunderung, sonst fliegt das ganze auf, ohne, dass es auffliegen müsste. Ist ein Mensch über sowas nicht informiert, kann das natürlich schnell der Fall sein, wenn er nicht zügig schaltet und sich an die Informationen hält, die der Vampir ihm gedanklich übermittelt.

Es bedarf Konzentration, daher darf keine Ablenkung stattfinden und eine schnelle Reaktionsfähigkeit sollte bei beiden vorhanden sein.

Auch wenn die Fähigkeit nicht bei einem schon "bestehenden" Ghoul angewendet werden kann, bleibt sie dennoch wirksam, wenn der Mensch, bei dem es angewendet wurde, irgendwann zum Vampir verwandelt wird, da die Fähigkeit auch bei jungen Vampiren angewendet werden kann. Die übersteht die Blutstaufe sozusagen und bleibt bei dauerhafter Anwendung solange aktiv, bis der Vampir fähig ist, seine Gedanken selbst zu schützen.

Des Weiteren besteht die Einschränkung, dass auch der Vampir selbst, der sie Fähigkeit angewendet hat, die Gedanken des anderen zum Thema nicht mehr lesen kann, außer der andere entscheidet sich bewusst dafür, offen zu denken.


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