[NYC|S|F]: Vik-Valdis Ingibjorg Kjetilsdóttir

Hier finden sich alle Vampir-Charaktere, die dem Syndikat anhängen und dem entsprechend i.d.R. dem radikal-revolutionären Kodex angehören. Abkürzungen: F = Engster Kreis der Syndikatsspitze | A = Auftragnehmer | L = Laboratorien/Iuno | S = Sekte | M = Unterstützung/allgemeines "Mitglied"
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Vik
Vampir
Beiträge: 8
Registriert: 22.09.2016, 19:20
Posts: 1-2x/Woche
Charname: Æglleif V-V. Ingibjorg Kjetilsdóttir
Pseudonym: Vik-Valdis Ingibjorg
Alter: 24-28 Jahre
Vampiralter: 278 Jahre
Augen: arktisblau
Haare: schwarzbraun, lang
Größe: 178cm
Stadt: New York
Rasse: Vampir
Kodex: Syndikat
Beruf: ID, Psychiatrie, Waisenhaus
Fähigkeiten: 1. Gedankenlesen
2. gedankliche Befehle
3. Vorahnung
4. Valkyrja
Sonstiges: Prokuristin ID, Allianz der Psyche, Fähigkeitenforschung, Auslese
Hauptchar: aBraXaS
FAQ: http://faq.vampir-rollenspiel.de

[NYC|S|F]: Vik-Valdis Ingibjorg Kjetilsdóttir

Beitragvon Vik » 02.10.2016, 20:39

Nebencharakter von aBraXaS

Steckbrief

» Name, Alter, Rasse
» Einstellung
» Herkunft, Beruf/Finanzen
» Aussehen
» Eigenarten
» Bevorzugte Opfer
» Fähigkeiten/Stärken
» Schwächen
» Waffen
» Vorlieben
» Abneigungen
» Charakter
» Ziele
» Sonstiges
» Leben in Phoenix/Venedic



Name
Æglleif Vik-Valdis Ingibjorg Kjetilsdóttir
Sie nennt sich allerdings - wenn bei vollem Namen - dann nur wie folgt:
Vik Kjetill
Vik, Valdis oder Vik-Valdis Kjetill/Kjetilson
Vik, Valdis oder Vik-Valdis Ingibjorg
(hier Ingibjorg als Nachname, auch wenn es einer ihrer Vornamen ist)
Gerufen wird sie in der Regel schlicht Vik. Vik bedeutet übersetzt so viel wie "Bucht" oder "Fjord".

Ihr eigentlicher Nachname Kjetilsdóttir ist die weibliche Form von Kjetilson. Ihr Großvater heißt Kjetill mit Vornamen und Magnusson mit Nachnamen. Es war Tradition, den Namen des Vaters, eines erfolgreichen Familienmitglieds oder auch derartigem Freund zu wählen, da man die Hoffnung hatte, der Erfolg übertrage sich auf das Leben des Nachkommen.
In den nachfolgenden Generationen blieb es dann aus modernem Denken heraus bei Ketilsson, nicht zuletzt deswegen, weil er als waschechter Wikinger auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurückschauen kann. Er besteht allerdings auch heute noch darauf, dass zumindest in der Geburtsurkunde zwischen männlicher und weiblicher Endung unterschieden wird.


Menschliches Alter
Mitte/Ende 20; von sich selbst würde sie wohl behaupten, 27 Jahre alt zu sein; sie wirkt rein äußerlich allerdings manchmal auch etwas jünger


Rassenbedingtes Alter
278 Jahre


Art/Rasse
geborene Vampiress

up

Einstellung
Speziell/Kodex:
Syndikat durch und durch


Menschen:
Vik wuchs mit dem Gedanken auf, dass die Unfreien unter ihr stehen. Da die Unfreien aber niemals Vampire waren oder nur solche, die es nicht anders verdienten, ist ihre Meinung über den Menschen fast gleichgesetzt mit der der über die Unfreien, auch Sklaven genannt.

Letztendlich dienen sie der höheren Rasse, ob sie von ihnen wissen oder nicht (zumindest in Bezug auf den aktuellen Stand, der sich laut Syndikatszielen und -kodex ändern soll). Sie ist überzeugt, dass der Untergebene wissen sollte, welcher Macht er unterstellt ist, damit er sich auch brav fügen kann und nicht versehentlich glaubt, eine besser gestellte Figur auf dem Schachbrett des Lebens zu sein.

Doch bis es soweit ist, verzeiht sie den Menschen auch mal und auch öfter ihre Gedankenlosigkeit, sich Vampiren gegenüber respektlos zu verhalten - vor allem, weil die meisten von ihnen nun einmal nicht wissen, dass es Vampire überhaupt gibt.
Sie gerät deswegen nicht zwingenderweise in Rage, was aber auch mit der Art und Weise der Grenzüberschreitungen zusammenhängt. Bis dahin gönnt sie ihnen ihre von ihnen geglaubte Freiheit. Sollten sie sie auskosten, solange sie noch konnten. Die Zeit würde kommen, in der sie diese jetzt gewonnenen Erinnerungen brauchen würden, um sich das Leben gedanklich erhellen zu können, während sie für die Vampire arbeiteten, sie versorgten und ihnen hörig untergeben waren.

Dem entsprechend verhält Vik sich Menschen gegenüber nicht abfällig oder dominanter, als sie es nicht ohnehin täte - mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Menschen, die ihnen bzw. dem Syndikat bewusst zuarbeiten, erfahren von ihr mehr Anerkennung als welche, die sich gegen sie wenden. Menschen, die keine Ahnung haben und ihre Gemeinschaft ungewusst unterstützen, behandelt sie mit einer gewissen Freundlichkeit, um sich ihrer Loyalität sicher sein zu können. Menschen, die einfach nur sind, sind potentielle Opfer, potentielle Unterstützer und auch potentielle Forschungsobjekte, die guten unter diesen vielleicht sogar Vampirnachkommen.
Aber JENE, die dem Konsortium in die Hände spielen, stehen definitiv auf ihrer roten Liste. Ihnen wünscht sie Qualen und irgendwann in diesen die Erleuchtung, dass sie auf der falschen Seite spielen. Die einzige Chance ist das Lösegeld inform von Überwechseln zu der von ihr so gesehenen richtigen Seite. Ansonsten bleiben sie Forschungsobjekte, Gefangene, Blutlieferanten oder über kurz oder lang niemand mehr, weil Vik sie tötet.

So ist das mit den Menschen. Glauben, sie hätten ihren eigenen Kopf und sind doch nur Spielfiguren einer höher gestellten Angelegenheit.


Vampire:
Vampire müssen sich ihren Respekt verdienen. Diesen haben sie in der Grundlage schon als dünne Schicht erhalten, wenn sie nicht auf Seiten des Konsortiums oder der Kodextreuen stehen. Die zweite, etwas dichtere Schicht erlangen sie, wenn sie die Tendenz zeigen, radikal-revolutionär veranlagt zu sein. Stehen sie dem Syndikat wohlwollend gegenüber, werden sie bevorzugt behandelt und jegliche aktive Unterstützung und Zugehörigkeit zu der Gemeinschaft steht bei Vik sehr hoch im Kurs.
Nun ist nur noch die Hierarchie ausschlaggebend, inwiefern bevorzugt das jeweilige Syndikatsmitglied behandelt wird. Hier ist Vik ganz pragmatisch und behandelt jeden seinem Status unter oder über ihr entsprechend. Nie jedoch abwertend oder überheblich.

Wenn Menschen ihr in einer gewissen Hinsicht egal wirken und sie doch recht von oben herab über sie denkt, so sind Vampire, die der falschen Seite angehören definitiv der Dorn in ihrem Auge, den sie zu ziehen gedenkt. Eher überlebt irgendein Mensch, egal, wem er zuspielt oder wie viel er weiß, als ein Vampir, der seine eigene Rasse verrät, in dem er sich nicht, wie das Syndikat, für diese einsetzt und ihr verhilft an der Spitze wahr genommen zu werden, an der sie ohnehin schon stehen.
Jedoch sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wägen und glauben, man würde sofort erkennen, wie sie über einen anderen denkt, ihr die Abscheu, und Ablehnung ansehen. Vik ist nicht dumm oder reagiert gar impulsiv. Sie ist Meisterin der Manipulation und somit auch darin geschult, anderen so lange etwas vorzumachen, bis sie sprichwörtlich zubeißen kann. Der Hinterhalt ist ihr Metier, die Unterschwelligkeit, nicht der aufbrausende direkte Angriff. Und sie hat Geduld. VIEL Geduld.


Glaube/Religion/Symbolik:
Grundsätzlich weder gläubig noch abergläubisch. Da aber ihr Großvater ständig erklärt, dass man nie sicher genug sein kann, lässt sie das Runenamulett, das er ihr für ihre Reisen schenkte, nun erst einmal zum Schutz über der Türe hängen. Man kann schließlich nie wissen. Menschen glauben auch, alles zu wissen, und dennoch gibt es Vampire, nicht wahr?
Letztendlich aber würde sich ein Glaube an etwas Höheres mit ihrer Einstellung missvertragen, da es über der Rasse der Vampire nun einmal nichts mehr gibt; auch nichts Metaphysisches. Daran hält sie sich. Es ist ja nur einfach nicht verkehrt, dennoch sicher zu gehen. Dafür könnte sie ihren Großvater manchmal wirklich verfluchen. Sie wünschte sich, er hätte einmal oder fünfhundert Mal weniger davon gesprochen, dann hätte sich das nicht so sehr in ihr Unterbewusstsein gegraben.
Und was das Verfluchen angeht ... lassen wir das.

Lediglich zur allgemeinen Vorstellung, wie man ihren Zwiespalt zu verstehen hat, sei folgender Auszug aus Wikipedia genannt, um das Ganze etwas zu verdeutlichen:
  • Ein besonderes Charakteristikum nordgermanischen Lebensgefühls ist sein Schicksalsglaube. Demgemäß ist er sehr komplex und besteht aus vielen unterschiedlichen Elementen. So gibt es eine Auffassung über ein unpersönliches Prinzip, das von außen die Geschicke lenkt. Daneben gibt es die Vorstellung von einer im Innern des Menschen (bzw. Vampirs) wirksamen Macht der Lebensgestaltung.
    So gibt es den Glauben an eine von Geburt an vorbestimmte Lebensdauer. Daneben existiert die Vorstellung, dass göttliche Mächte auf Leben und Lebensdauer Einfluss nehmen. Auch der Gedanke, dass im Augenblick der Geburt Disen das Schicksal des Neugeborenen bestimmen, wird oft vertreten. Ursprünglich war es die Funktion der Disen, der werdenden Mutter bei der Geburt beizustehen.
    Daraus ergab sich dann die Funktion der Schicksalsbestimmung. Diese Funktion brachte ihnen dann den besonderen Namen Nornen ein. Während die Nornen Skuld und Werdandi keine Tradition in den nordischen Mythen aufweisen, wird Urd als die eigentliche und ursprüngliche Schicksalsmacht angesehen. Das Schicksal wurde als unausweichlich angesehen. Es konnte daher auch nicht durch Gebete beeinflusst werden. Es handelte sich um eine blind wirkende Ordnung, die von außen das Leben des Menschen/Vampirs bestimmte. Insofern unterschied sich der Schicksalsaglaube prinzipiell vom Götterglauben.

Sonstiges:
Ein Grundzug in ihrer Persönlichkeit ist ihre Erziehung. Er zieht sich durch jegliche Ansichten und Einstellungen. Diese ist so intensiv traditionell gewesen, dass sie vieles davon für sich selbst angenommen hat. Diese Punkte finden sich durchzogen durch den kompletten Steckbrief an entsprechender Stelle.

Was zu ihrer Einstellung in Bezug auf den Fatalismus (s.u.) noch zu sagen sei, ist, dass die Häuptlinge früher behaupteten, von göttlicher Macht ihre Aufgabe zugeteilt bekommen zu haben, um ihr "Königtum" so begründen zu können. Auch ihr Großvater in ähnlicher Position ist davon überzeugt, dass der Vampir an sich der Herrscherrasse angehört und so gab er das auch seiner Enkelin weiter. Da er zudem auch ein, wie die Isländer sagen würden, "Gode" in seinen Reihen ist, sind seine Ausführungen nicht nur für Vik von je her glaubhaft gewesen.
Dass ein alter Vampir somit an die Spitze dieses Regimes gehört, ist für sie eindeutig. Sin als für sie die älteste Vampiress, die sie kennt und von der man behauptet, sie könnte tatsächlich die älteste sein, ist für sie mit ein Grund, das Syndikat zu unterstützen. Denn die älteste an der Spitze dieser Unternehmung gehört in diesem Fall auch genau dorthin, wo ihr Platz für sie vorgesehen ist.

Für Vik ist das Syndikat außerdem die richtige Organisation, weil der Kodex der radikal-revolutionären Vampire genauso skrupellos und ebenso durchdacht ist, wie sie es von der Einstellung ihrer Familie her kennt. Das gilt nicht nur für ihren Großvater, sondern jegliche Familienmitglieder, Hausfreunde und Verbündete. Sie sehen es ähnlich, sind ebenso radikal und nicht bereit von ihrer Position abzurücken. Ein weiterer Beweis für Vik, dass diese Einstellung die einzig richtige ist, und diese findet sie im Syndikat wieder.

Der ausschlaggebende Punkt war nicht nur, dass ihre Sippe sich zum radikalen Kodex bekannte, sondern auch den Punkt darin, dass Kinder verschont werden sollten. Dies ist auch ein wichtiger, glaubhafter und vor allem nachvollziehbarer Punkt für Vik. Kinder nämlich sind die Zukunft von allen, ob sie Menschen oder Vampire sind, ist gleichgültig. Sie sind formbar, ihnen kann man das Leben noch richtig beibringen.
Dem entsprechend ist Vik schnell darauf aus, Kinder für sich zu gewinnen und sie letztendlich dann weiterzuleiten in die Hände des Syndikats, die sich dann um die korrekte Erziehung zu kümmern haben.
Ihr ist aber auch bewusst, dass Kinder für Forschungen herangezogen werden. Doch auch das ist nur logisch für Vik, denn an ihnen ist alles rein und somit kann auch alles in Reinheit an ihnen erforscht werden, um ungetrübte Ergebnisse zu erhalten.

up

Herkunft
Vik stammt aus Norwegen. Ihre Vater war Norweger und ihre Mutter Isländerin. Ihr Großvater ist ein echter Wikinger, der bis in die heutige Zeit als Vampir überlebt hat.
In der Nähe von Fredrikstad lebt er noch heute, in der Provinz Østfold, Norwegen; zu manchen Zeiten war sie zu Besuch bei Verwandten in und auch bei Reykjavík auf Island.

Viks Wurzeln reichen also direkt in die Wikingergenerationen hinein, was sich an ihrer Familienfähigkeit zeigt, aber auch daran, dass sie noch nach alten, teils etwas vermischten Traditionen dieser Kultur aufgewachsen ist.
Das war das Werk des Großvaters, da ihr Vater bei einem Übergriff von Kodextreuen getötet wurde. Ihre Mutter wollte sich freiwillig einer eigentlich nicht mehr ausgeübten, uralten Tradition hingeben, und sich ebenfalls töten lassen, um an der Seite der Asche ihres Mannes bestattet zu werden.

Das Kind, Vik, blieb mit seinen fünf Jahren beim Großvater zurück. Dieser gab sein Bestes, es auf die Welt vorzubereiten, schaffte es aber nicht gänzlich, sich der Moderne anzugleichen. So ist seine Erziehung durchwachsen gewesen von dieser Mischung aus Tradtion der Wikinger im Sinne der Mutter auf Islandsseite und im Sinne des Vaters und auch seiner eigenen nach norwegischer Art sowie all dem, was er aus der ihm eigentlich nicht ganz so lieben Neuzeit herauszuziehen vermochte.

Vater
Yngvarr Magnusson
von konservativen Kodextreuen getötet

Mutter
Sigrún Rakel Magnusson
geb. Jónsdóttir; Island
ließ sich in einem Ritual töten, damit sie als Opferbeigabe mit der Asche ihres Mannes bestattet werden konnte

Großvater
Kjetill Magnusson
unbekanntes Alter; lebt heute noch in Norwegen

Großmutter
Ingibjorg Magnusson
geb. Bjolfrsdóttir
vor langer Zeit gestorben, Vik kannte sie nicht und ihr Großvater hat nie viel von ihr gesprochen, weil es ihn schmerzt


Beruf/Finanzen
Prokuristin neben Daan im Vampir-Nachtclub "ID" ("Insatiable Desire"); Vertraute und Unterstützerin des Syndikats, rechte Hand von Daan an dessen Seite abkommandiert und gelegentlich Syndikatspsychologin (nur internes Studium; keines an einer Universität) in der hiesigen Psychiatrie (dort zuständig für Manipulation und in der Fähigkeitenforschung; für sie eher eine Freizeitbeschäftigung).

Des Weiteren ist sie zuständig, sich mind. einmal im Monat im Waisenhaus einzufinden, in dem sie dann syndikatsgeeignete Waisenkinder zum Syndikatsbereich des Heims aussortiert und zuordnet oder erwachsen gewordene Kinder für die Sekten mit sich nimmt etc.

Was ihre sonstige finanzielle Lage angeht: Die Wikinger raubten damals nicht, um sich zu bereichern. Sie raubten, um zu leben. Was übrig blieb, horteten sie ohne weiteren Sinn und Zweck. Ihr Großvater hat solch eine Schatzkammer in seiner kleinen burgartigen Festung in Norwegen. Wenn also irgendetwas sein würde, könnte sie darauf jederzeit zurückgreifen.


up

Aussehen - Übersicht
  • Augen:
    Viks Iriden sind wie gläserne, große Perlen, durchzogen von kühlen Blautönen (eisschollenfarben; arktisfarben, wie ihr Großvater einmal sagte) und einem Schimmer Grün, der wie der Hauch der kleinen Welle in Murmeln wirkt, insofern man richtig hinein sieht. Bei Blutdurst, Wut und Erregung kann sich dieses Grün sichtbar verstärken.
    Sie betont ihren Blick mit schwarzem Kajal und die langen, nordischen Wimpern mit schwarzer Wimperntusche.
  • Haare:
    schwarzbraun, lang bis zu den Ellbogen, mehr oder weniger glatt
  • Frisur:
    Manchmal offen, manchmal hochgesteckt und hin und wieder auch ein dicker geflochtener Zopf, der ihr dann links über der Schulter liegt. Je nach Laune pflicht sie auch eine Frisur aus ihrer Mähne (Beispielhaft sind dickte, geflochtene Strähnen über den Kopf oder der Stirn, oder auch zwei geflochtene Dutts am Hinterkopf etc.)
  • Größe:
    178cm
    Sicherlich kann es eine Laune der Evolution überhaupt sein, aber man könnte an ihrer Größe auch herauslesen, dass ihre Wikinger-Vorfahren keinen niedrigen Stand in der Hierarchie hatten, da diese immer größer waren als die Bauern oder gar Unfreien.
  • Figur:
    schlank, wohlproportioniert und laszive Kurven an Brüsten, Hüften, Hintern und Beinen, sanfter Muskelansatz an den Oberarmen (jedoch absolut weiblich und nur bei Anspannung sichtbar)
  • Gesicht:
    oval, schmal, farblich wie samtiges Porzellan, allerdings nicht bleich, sondern eher wie eine viktorianische Blässe; möglicherweise könnte man deuten, das Nordische ihrer Abstammung aus ihrem Teint herauslesen zu können, vor allem, wenn man die eisschollenfarbenen Augen im Gesamtbild betrachtet; ansonsten scheint jedes Detail symmetrisch, teilweise wie gezeichnet; volle Lippen (würde sie sich darüber Gedanken machen, würde sie wohl sagen, sie seien einen Tick zu voll)
  • Stimme:
    Es wirkt nur wie ein Hauch, aber eine leichte Rauchigkeit in ihrer angenehmen, klaren Aussprache ist in ihrer Stimme nicht zu überhören. Es klingt manchmal ein bisschen, als sei sie leicht heiser, kommt aber nur deutlich hervor, sollte sie laut werden, was nicht oft passiert. Beim Lachen und würde sie absichtlich tiefer sprechen, kann man es deutlicher hören. Am Telefon klingt sie fast schon etwas verrucht, ebenso beim Flirten, wenn sie leise spricht.
    Käme sie in eine Art Aufregung, würde man ihren nordischen Akzent heraushören. Vor allem, wenn sie Wut unterdrückt.
  • Kleidung:
    immer der Situation angepasst, aber definitiv nie abgerissen, gemütlich oder derartig anders legér; Jeans und Pullis besitzt sie nicht einmal; gerne Kleider; nie Kostüme; weiblich und ihre Weiblichkeit betonend in dezenten Farben; knielange schwarze Stiefel oder Damenschuhe sind die einzigen Schuhpaare, die sie trägt. Von diesen aber hat sie mehrere Variationen, allesamt schlicht und elegant.

    Zu Heimatfesten, insofern der Anlass und die Umgebung passt, ist sie sich nicht zu schade, ein traditionelles norwegisches oder isländisches Gewand zu tragen (wirkt ähnlich wie Mittelaltergewänder oder Kleider von Burgfräuleins). Auch mag sie Tuniken über kurzen oder langen Röcken. Allesamt figurbetont geschnitten.
    In der Psychiatrie trägt sie manchmal einen weißen Kittel, manchmal aber auch nicht. Wenn sie ihn trägt, dann offen über ihrer normalen Kleidung.
  • Schmuck:
    Die Víking trägt in der Regel einen silbernen, mit zoomorphen Wikingerelementen gravierten Reif um den rechten Oberarm; ein Geschenk ihres Großvaters aus originaler Zeit.
    Ansonsten wechselt sie passenden Schmuck zum Outfit. Alles Silberschmuck, meist Ringe, Amulette, auch mal ein dünnes Samtband um den Hals, Ohrringe seltener
  • Piercings:
    -
  • Tattoos:
    -
  • Narben:
    -
  • Besonderheiten:
    Vik bewegt sich sehr weiblich und selbstbewusst. Das sieht man vor allem auch daran, wenn sie steht. Ihre langen Beine stehen niemals eng zusammen, wie bei jemandem, der sonst nichts mit sich anzufangen weiß. Sondern immer fest im richtigen, passenden Winkel von einander entfernt, ein Fuß leicht nach Außen gedreht, der andere gerade.
    So, als würde sie sofort weiter laufen wollen, was ihr etwas Dynamisches verleiht und Fremden vielleicht auch das Gefühl vermittelt, entweder mit einer Geschäftsfrau zu sprechen oder aber jemandem, der es wie ein Modell versteht, seinen Körper in der richtigen Anspannung und Haltung zu halten. Sie würde auch niemals zusammensacken oder krumm da sitzen. Alles scheint bei ihr zu jeglichem Zeitpunkt und in jeder Situation aufrecht und korrekt zu sein, aber niemals steif oder unnatürlich.

Aussehen - Beschreibung
s.o.

up

Eigenarten
Über ihrer Appartementtür (mittlerweile beim Hausboot) hängt ein Wikingeramulett. Sie bekam es von ihrem Großvater, der behauptet, es würde ihr Heim schützen. Vik ist nicht grundlegend abergläubisch, aber so manche Erziehungsmethode ihres Großvaters scheint dann doch in einer Zwischenwelt zu hängen. Lieber sicher gehen, könnte ja sein, dass er trotz ihrer Aberglaubensablehnung Recht behält.
Lustigerweise besitzt sie einige kleine, runde Runensteine, die ihr hin und wieder private Entscheidungen abnehmen. Es ist ein ständiger Zwiespalt in ihr, was Aberglauben und Nichtglauben angeht. Sie ärgert sich darüber selbst sehr stark.

Ein weiterer Punkt ist ihre Erziehung: Beispielsweise verliert jemand Respektpunkte, wenn er ungefragt oder auch mit Klopfen, aber ohne hereingebeten worden zu sein, ihre Räumlichkeiten betritt (privat und Büro). Je nach dem, wer das ist, schickt sie ihn auch wieder raus, das Prozedere zu wiederholen, um es gleich zu lehren. Sie ist ja zumindest nicht ganz so extrem, wie die Wikinger es früher einst waren, dass der Besucher an der Türe stehen und den Hausherren rufen musste, bis dieser zur Tür kam, um ihn zu begrüßen und dann gefragt werden konnte, ob man eintreten dürfe. Das hält auch Vik für lange überholt. Doch der Grundgedanke dieser Respektszollung ist dennoch weiterhin erhalten geblieben.

Es sei auch zu sagen, dass Vik damit aufgewachsen ist, dass Geschenke ein gesellschaftlich unverzichtbarer Brauch sind und zur sozialen Kommunikation gehören. Es gibt aber eine wichtige Hierarchie, was das Schenken anbelangt. Bis auf den König, Herrscher oder Häuptling, beschenkte niemals ein Untergebener einen Höhergestellten zuerst. Das erste Geschenk muss vom Höhergestellten kommen und wurde dann als Zeichen der Freundschaft gewertet. Schenkte man dann dem Höhergestellten etwas, durften es keine Waffen sein, die nur in der Abwärtshierarchie geschenkt werden durften.

Gleichzeitig aber wurde auch immer eine Gegenleistung verlangt. Das konnte auch ein Geldgeschenk sein (was moderne unwissende Leute lapidar abtun würden mit: "ein Geschenk bezahlen"). Man beschenkte sich gegenseitig und nahm das Geschenk auch erst dann in Anspruch, wenn man etwas zurückgeschenkt hatte, was man so auch dem Schenker erklärte, damit dieser sich nicht beleidigt fühlte, weil er glaubte, es käme nichts zurück.
Für die Geschenke kommt es vor allem darauf an, das richtige zur rechten Zeit der richtigen Person auszuhändigen. Darauf achtet sie peinlichst, auch wenn man das in der Regel nicht so sehr erkennt und wohl einfach auch als "nette Geste" hinnimmt.

Zu den Geschenken konnte auch zählen, dass beispielsweise ein Bauer seinem Herren die Tochter als Nebenfrau überließ, um einen besseren Stand bei diesem zu haben. Auch das ist etwas, das Vik als völlig normal empfindet, auch wenn sie weiß, dass die moderne Welt diese Einstellung nicht hat und auch nicht verstehen würde. Geschenke waren und sind für Vik also ein politisches Mittel zum Zweck und der Beginn von dererlei "Freundschaften". Ihr ist allerdings bewusst, dass die Neuzeit das nicht so recht versteht, daher macht sie ihre eigenen kleinen Rituale daraus und verzeiht dem Gegenüber stillschweigend sein unwissend beleidigendes Verhalten.

Würde ihr Großvater sie einer ihm höher gestellten Macht übergeben, würde sie dies definitiv zulassen. Allerdings ist sie auch der Meinung, dass es über ihrem Großvater nur noch Sin gibt, die über ihm steht.
Sie würde auch niemals am Kopf eines Tisches sitzen, wenn ein Mann, der über ihr oder in gleicher Position steht, am gleichen Tisch Platz nimmt. Der Kopfplatz ist immer dem Höhergestellten und somit in gleicher Stellung dem Mann vorbehalten.

Zu ihrem Mann-Frau-Verständnis sollte noch dazu gesagt sein, dass sie sehr wohl weiß, dass die Frau nicht weniger zu sagen hat als der Mann. Im eigentlichen Sinne - und das erfuhr sie durch das Elfenritual (Elfenblót) mit ihren weiblichen Verwandten - ist die Frau nur anders gestrickt und der Mann in ihren geschickten Händen eine Marionette an unsichtbaren Fäden. Vielleicht sollte man diesen kleinen Punkt bedenken, bevor man voreilige Schlüsse aus den dazu passenden Passagen in dem hier vorliegenden Steckbrief liest.

Um aber auf die Eigenheiten zurückzukommen: Vik würde niemals einen Gast im eigenen Haus angreifen. Solange jemand Gast ist, gilt das Gastrecht und ein Angriff wird unmöglich. Er verliert das Gastrecht jedoch sofort, wenn er selbst einen Kampf beginnt.

Auch ihr mehr oder minder großer Wunsch, Opfer gerne in der Nähe von Seen, Flüssen oder Mooren auszutrinken, darf hier gern als Eigenart gesehen werden. Wie aber oben schon erwähnt, ist es keine, der sie pedantisch nachgeht. Es ist eher ein Spiel mit dem Aberglauben und ihrer Überzeugung, dass es eigentlich nichts Derartiges gibt, woran man übersinnlich glauben sollte oder könnte.

Dieses ganze Denken gehört zu einer Art Opferritual, das sich auch in der 144. Strophe der Hávamál wiederfindet:

veiztu, hvé blóta skal?
veiztu, hvé senda skal?
veiztu, hvé sóa skal?

Auch wenn das Wort "blót"/Verb: "blóta" für Opfer bei Historikern nichts mit "Blut" zu tun hat, sondern wohl eher "stärken"/"mit magischer Kraft füllen" bedeutet, ist es für Viks Sippe ganz eindeutig gleichbedeutend mit "Blut". Nun also stärke sich der Vampir (in der historischen Bedeutung "Gott" genannt) an seinem Opfer, damit er in der Lage ist, fruchtbar zu sein und für Wohlergehen zu sorgen.
Das Wort "senda" ("senden") bezeugt das Senden des Opfers an die Götter (somit nun einmal den ausgetrunkenen Toten ins Jenseits). Zum letzten genannten "sóa" ("beschwichtigen", aber auch "töten") interpretiert die Familie schlicht: Entweder tötet man das Opfer, oder man wandelt es zu Seinesgleichen um.

Dieses Ritual bestätigt aber auch Viks Zugehörigkeit zum Syndikat, denn dort werden zwar andere, aber dennoch Opfer verlangt. Zum eigentlichen Ritual gehören auch vier Elemente: Der Opfernde, der Opferempfänger, das Opfer und der Opferherr. Der Opfernde ist der Auftragnehmer des Syndikats, der Opferempfänger ist das Syndikat, das Opfer ist die Zielperson und der Opferherr alle Feinde, die es neben der Schwächung selbst zu Opfern zu machen gilt.


up

Bevorzugte Opfer
Gesunde, junge Erwachsene männlichen und weiblichen Geschlechts, insoweit sie auch von einem hübschen Äußeren sind. Sie tötet ihre Opfer in der Regel, Ausnahmen sind individuell.

Außerhalb der Nahrungsaufnahme sind jegliche Personen Opfer des Syndikats, wenn sie unter ihre Fittiche geraten.

Wenn ihr möglich, bringt sie Opfer in der Nähe von Seen, Flüssen und Mooren um, da dies nach den Wikingern heilige Stätten und zur Opfergabe überaus geeignet sind. Für sie ist das Töten eines Menschen, der sich ihr freiwillig oder unfreiwillig anbietet, um ihr eigenes Leben zu erhalten, ähnlich einem solchen Ritual, das einer heiligen Stätte bedarf.
Wenn es sich nicht ergibt, ist das allerdings nicht weiter schlimm. Es gehört zu der Eigenart, "dass es sein könnte, dass ... und "was wäre, wenn ...", sie aber abstreitet, abergläubisch zu sein.

Hin und wieder trinkt Vik gerne von alkoholisierten Opfern (nicht sturzbetrunken, wenn möglich), damit sie den Rausch erfahren kann, der für die Wikinger immer eine Art Trance war, um mit göttlichen Sphären in Kontakt zu treten. Möglicherweise will sie sich selbst beweisen, dass es eben diese göttlichen Sphären überhaupt nicht gibt, an die sie ja auch gar nicht glauben will (siehe Eigenarten). Zumindest aber genießt sie diesen kurz andauernden Zustand sehr und gibt sich ihm auch völlig hin mit allen Gefühlen, die sie da so überkommen könnten (siehe hier wiederrum bei den Schwächen).

up

Spezialisierte Begabungen & weitere Stärken
  • Gedankliche Befehle
    Stärke altersabhängig
  • Gedankenlesen
    komplett ausgeprägte Fähigkeit
  • Vorahnung
    Stärke altersabhängig, außer die Valkyrja wird gleichzeitig eingesetzt. Dazu sei noch zu sagen, dass sie nicht gut in der alleinigen Vorahnung ist, ihr fehlt ein bisschen der sensible Touch, um diese Fähigkeit komplett auszureifen. Man geht davon aus, dass sie sie nur hat, weil sie auch die Valkyrja vererbt bekam. Es ist eher möglich, dass sie zufällig und nur eine Viertelstunde vorausahnt, als bewusst und das über einen längeren Zeitpunkt hinaus. Allerhöchstens durch berauschte Zustände könnte sie das Maß erreichen, das sie eigentlich in ihrem Alter ausgeprägt haben sollte.
  • Valkyrja
    Voraussetzung
    Vor allem den weiblichen Ahnen vampirischer Wikinger wurde diese Fähigkeit weitervererbt. Sie begründet sich auf den Verhaltensweisen und Glaubensbekundungen der damaligen Zeit und entwickelte sich daraus und durch intensive Übung fort. Die Verbreitung lag wohl dann daran, dass vor allem Vampiressen mit dieser Fähigkeit vorzugsweise von Vampiren zur Frau genommen wurden (die Wahl traf die Frau, auch wenn der Mann sich dessen nicht bewusst ist).
    Zur Einführung in die Fähigkeit (und anderen weiblichen Ritualen und Weisheiten) wurde der Elfenblót begangen, sobald klar wurde, dass die Tochter die Fähigkeit vererbt bekam (aber auch ohne, um andere Frauenthemen zu lehren). Aufzeichnungen über das Ritual gibt es keine (zumindest nicht bei den Menschen), weil die Frauen es unter sich abhielten. Lediglich die Erwähnung in einer einzigen überlieferten Schrift zeugt davon.

    Die Valkyrja ist eine Mischung aus Vorahnung, passiver Manipulation und Charakter(er)kenntnis. In der Regel ist den Trägerinnen dieser Fähigkeit auch die Vorahnung sowie das Gedankenlesen selbst vampirisches Talent, das die Valkyrja in ihrer Ausführung unterstützt. Fehlt eines von beidem, ist die Fähigkeit nur bedingt entwickelbar.
    Des Weiteren ist sie auch eine Art Befähigung, die richtigen Personen für z.B. die Blutstaufe auszuwählen.

    Die Menschen bezeichneten dies in ihrer Unwissenheit als das Führen der Verstorbenen vom Schlachtfeld nach Walhall.
    Sehr viel früher, beim Aufkommen und den ersten Generationen dieser Fähigkeit, gingen die Frauen aufs Schlachtfeld und wandelten fast Tote in Vampire um, um den vampirischen Bereich der Wikinger zu erweitern. Möglicherweise wurde auch das beobachtet.

    Analytisches und logisches Denken sind absolute Vorraussetzung für die Anwendung der Fähigkeit. Ansonsten könnte man sie haben, aber eigentlich überhaupt nichts damit erkennen, weil man das, was auf einen einströmt, in keinen brauchbaren Zusammenhang bringen kann.

    Wirkung
    Diese Fähigkeit teilt sich in zwei Teile: anzuwenden auf Menschen und anwendbare Möglichkeiten auf Vampire.

    Bei Menschen:
    Erkennung von bestimmten stark ausgeprägten Charaktereigenschaften bei Menschen wie Grausamkeit, Pazifismus, Menschenliebe, Melancholie, Manie, Optimismus, Pessimismus, Tierliebe, Phobien etc. Jedoch nicht im herkömmlichen Sinn wie es bei allen Vampiren ist, die anhand der Aura die aktuelle Stimmung ablesen können, sondern grundlegende Charakterstimmungen, die konstant in der Person vorhanden sind.

    Darauf aufbauend dann das Erschließen von Ursachen durch eindeutige Gedankengänge des Ziels, verbale Äußerungen, akute Situationen sowie Kenntnisstände über die Person selbst. Aufgrund von Beobachtung und Analyse des Verhaltens eine mehr oder weniger korrekte Bestimmung des Fähigkeitenpotentials und der Wahrscheinlichkeit, welche Fähigkeiten das Ziel als Vampir erhalten könnte, würde man die Blutstaufe mit ihm vollziehen (oder bezogen auch auf Nachkommen, die man mit dem Ziel zeugt).

    Diese Schlussfolgerungen zu Fähigkeiten und die Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich nach einer Blutstaufe ausgebildet werden, sieht wie folgt aus:
    zu 30% sicher aus dem Erkennen und Erschließen
    zu 20% sicher aus der richtigen Intuition, die von der Fähigkeit gestützt wird
    zu 20% sicher aus dem Kenntnisstand über die Fähigkeiten, die es gibt
    zu 15% eine Fehlerquote durch Unkenntnis bezüglich des Schöpfers und die Vererbung und Verstärkung von Fähigkeiten, die von diesem kommen
    zu 5% eine Fehlerquote durch die Unkenntnis oder das Nichteinbeziehen von Familien- und Sonderfähigkeiten sowie deren Abarten (diese Kenntnis kann erlangt werden, wenn ein Vampir bereit ist, die Fähigkeit anzuwenden und die Valkyre diese Fähigkeit somit beobachten, durchleuchten und für sich erkennen kann).
    Die letzten 10% begründen sich auf einer Fehlerquote, die entsteht, wenn die Situation oder die Gefühlslage des Ziels akut gesteigert ist und die wesentlichen Merkmale des Charakters des Ziel dadurch verfälscht werden können.

    Das bedeutet im Klartext: Wenn die Valkyre die besten Ergebnisse erzielen möchte, die Fähigkeiten eines Menschen als Vampir vorauszubestimmen, dann befindet sich die Zielperson im besten Fall in einer normalen Situation und in einem ausgeglichenen Gemütszustand, die Intuition wird nicht durch eigene Konzentrationsschwächen, Wunschvorstellungen und Vorurteile gestört, der Kenntnisstand der möglichen Fähigkeiten ist bei der Valkyre perfektioniert, sie hat genügend Kenntnis über einen potentiellen Meister für das Ziel und kann dessen Fähigkeiten miteinbeziehen. Des Weiteren müssen hier auch Sonder- und Familienfähigkeiten sowie deren Abarten bekannt sein und miteinbezogen werden.

    Wenn diese Punkte ALLE zutreffen, könnte die Valkyre zu 100% erkennen, welche Fähigkeit ein Mensch erhalten würde, wenn er von einem bestimmten Vampir umgewandelt werden würde (oder welche Fähigkeiten das Kind erhalten könnte, das mit dem Menschen gezeugt würde). Es sei an dieser Stelle schon dazu gesagt, dass diese Utopie niemals stattfinden wird. Je weniger Möglichkeiten zutreffen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, genau die Fähigkeit benennen zu können. Zumindest aber wäre es möglich, die Kategorie der Fähigkeit zu sehen (z.B. aus dem Bereich Grausamkeit, Herz, Geist etc.).

    Die besten Möglichkeiten zu guten Ergebnissen zu kommen, ist eine Software, die eigens für das Syndikat entwickelt wurde, die mit Informationen gespeist wird, die man auf dem einen oder anderen Weg herausgefunden hat und das Programm dann errechnet, wie wahrscheinlich welche Fähigkeit beim Menschen entstehen könnte. Und ob es sicherer wäre, eine Blutstaufe zu versuchen oder lieber ein Kind mit diesem Menschen zu zeugen bzw. welcher Vampir als Meister oder Vater in Frage käme. Möglicherweise auch, um neue Fähigkeiten zu kreieren oder dergleichen (hierzu auch erweiterbar die Zeugung von Kindern mit zwei Vampiren bestimmter Fähigkeiten und dergleichen; aber das ist ein anderes Thema).

    Diese Fähigkeit entstand aus der natürlichen vampirischen Evolution heraus und begründet sich schlicht darin, dass auch Vampire, wie die Menschen, den Stärkeren überleben lassen. In der Regel sucht die Frau den Mann für die Fortpflanzung aus, weswegen sie auch nicht triebgesteuert, sondern unterbewusst den passenden Paarungspartner herausfiltert. Jedenfalls sähe das die Natur so vor. Die Fähigkeit hilft nun weiblichen Vampiren, diese Auswahl auch bei potentiellen Vampiren zu treffen, um die Rasse bestmöglich erhalten zu können. Aus diesem Grund wird die Fähigkeit bei Männern auch eher verschmäht, so sie denn überhaupt auftritt (Einzelfälle sind bekannt).
    Und auch wenn das alles hochmathematisch klingt, so darf sich das Ganze doch als eher intuitiv und emotionales Empfinden vorgestellt werden, wenn die Valkyre diese Fähigkeit anwendet. Lediglich im Kopf, und später möglicherweise in der Software, werden die Fragmente analytisch aufbereitet und mit eindeutigen Ergebnissen versehen, die einer Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden können.

    Bei Vampiren:
    Erkennen von Fähigkeiten insofern folgende Bedingungen zutreffen:
    - Die Aura des Ziels ist nicht verändert oder gar unterdrückt.
    - Der Vampir ist mindestens jünger als die Valkyre, aber auf keinen Fall älter (außer der Ältere ist bereit für eine Analyse und öffnet sich der Valkyre bzw. wendet die Fähigkeit so lange an, dass sie diese erkennen kann).
    - Bei Ghoulen sollte ein älterer Meister nicht in der Nähe sein. Ist der Meister in der Nähe, kann die Valkyre nur so weit in den Ghoul vordringen, wie sie es in den Meister könnte (siehe vorheriger Punkt).
    - Werden Gedanken besonders dicht abgeschottet, erschwert das die Möglichkeiten. Das trifft auch bei Zielen zu, die das Gedankenlesen zu ihren Fähigkeiten zählen.
    - Zu erkennende Fähigkeiten sollten schon einmal angewendet worden sein (dabei ist es irrelevant, ob bewusst oder unbewusst).
    - Zu erkennende Fähigkeiten sollten vor kurzem angewendet worden sein oder bestenfalls in dem Moment angewendet werden. Je länger die Anwendung her ist, desto schwieriger wird es.
    - Je besser die Fähigkeit trainiert ist, desto eindeutiger kann sie lokalisiert werden.
    - Die Fähigkeit sollte der Valkyre in irgendeiner Art bekannt sein. Kennt sie sie nicht, könnte sie höchsten eine Ahnung davon bekommen, wie sie wirkt (aktiv natürlich einfacher, als würde sie gerade nicht angewendet).
    - Je mehr Wissen über das Ziel vorhanden ist, desto einfacher sind die erkannten Fragmente in einen logischen Zusammenhang zu bringen.

    Ablauf
    Das Erkennen von Charaktereigenschaften und Möglichkeiten ist weitestgehend unspektakulär. Natürlich muss die Vampiress sich auf ihren Gegenüber konzentrieren, ggf. dessen Gedanken lesen und selbst zu logischen Schlüssen fähig sein. Aber viel Konzentration bedarf es nur, wenn das Erkennen auch bei Vampiren angewendet werden soll, noch stärker, wenn diese ihre Aura verändern oder unterdrücken (siehe Einschränkungen) oder sie älter sind als die Anwenderin.

    Die bewusste Anwendung der Vorahnung beim Menschen bedarf einer starken Konzentration auf den Menschen, seine Aura und seine Gedanken, seine Gefühle und Gefühlsregungen, die selbstverständlich auch in falsche Richtungen gelenkt werden können, wenn er aufgebracht ist.
    Des Weiteren dauert die Anwendung mehrere Minuten, vielleicht sogar bis zu einer Stunde, je nach Situation und Person. Sich so lange zu konzentrieren kann für einen Vampir sehr kräftezehrend sein (siehe Einschränkungen). Des Weiteren muss er auch logisch schlussfolgern, ob das Erkannte mit der Vorahnung zusammenpasst oder diese beiden Ergebnisse zusammenpuzzeln und miteinander verbinden, um zu einem Ergebnis zu kommen.

    Einschränkung
    Vor allem die Zeit macht viele Einsatzgebiete dieser Fähigkeit überaus schwer. Niemand lässt sich gerne durchleuchten und sicherlich wäre es auffällig, wenn jemand ständig konzentriert auf einen sieht. Vampire, die das Gedankenlesen beherrschen, erkennen zudem, wenn ein anderer Vampir versucht, dessen Gedanken zu lesen.

    Es ist nur schwer oder nicht möglich durch veränderte oder unterdrückte Auren zu dringen. Hier wird höchstens die Fähigkeit der Aurenveränderung erkannt und möglicherweise andere, die gleichzeitig angewendet werden.
    Auch wird es schwerer, je älter der Vampir ist oder auch der Meister bei einem Ghoul (hier spielt auch die Entfernung zum Meister eine Rolle; ein Ghoul kann nicht "durchleuchtet" werden, wenn der Meister sehr viel älter und auch noch in der Nähe seines Gouls ist; bestenfalls im gleichen Raum).

    Durch den immensen Zeitaufand der Konzentration ist der Energiebedarf danach überaus hoch und die Vampiress muss sofort danach trinken, um in keinen Blutrausch zu fallen. Zumindest wenn sie die Konzentration volle 60 Minuten durchzieht. Länger aber kann die Fähigkeit nicht angewendet werden, ohne der Anwenderin selbst Schaden zuzufügen, in dem sie im Blutrausch nur schwer noch klare Gedanken fassen kann (und während des Rausches ihre Erkenntnisse verfälscht oder gar vergisst - das begründet sich darin, dass die Erkenntnisse noch nicht ins Langzeitgedächtnis gespeichert wurden und ein Blutrausch das Kurzzeitgedächtnis für den Zeitraum um den Blutrausch herum schädigen kann).

    Weitere Einschränkungen sind ablenkende Momente wie das Umfeld, Ansprechen, verstärkte Gefühle des Ziels durch Erregnung, Wut, Trauer, Verliebtsein und dergleichen. Dies alles kann die Durchleuchtung verhindern, sie verfälschen oder gänzlich in falsche Richtungen lenken.
    Es ist auch möglich, dass Menschen, die ihre Gedanken verbergen können, automatisch auch das Lesen ihres Inneren verbergen und es somit sehr schwierig wird, überhaupt etwas zu erkennen (möglicherweise könnte die Valkyre glauben, dass der Mensch mit hoher Wahrscheinlichkeit das Gedankenlesen als Vampir beherrschen würde; das mag möglich sein, ist aber nur eine Zufallsannahme).

    Letztendlich ist diese Fähigkeit auch niemals eine Garantie, nur eine Ahnung. Und sie ist passiv, denn sie schädigt keinen anderen aktiv.
    Alle Informationen müssen dann auch noch zusammengefügt und in einen logischen Zusammenhang gebracht werden, weil die Vampiress nur Eindrücke, Gefühle, Ahnungen, Emotionen und wirre Gedankenfluten und -fragmente sammeln kann. Ein Charakter, der nicht analytisch denken kann, wird trotz der Fähigkeit keine Freude mit dieser haben können.

    Die Fähigkeit kann gedämpft werden, wenn eine der Fähigkeiten Gedankenlesen oder Vorausahnung fehlt. Wenn beide vorhanden sind, der Vampir aber noch unter 500 Jahre alt ist, dann kann die Valkyre dennoch komplett angewendet werden, aber sowohl die Vorahnung als auch das Gedankenlesen selbst ist nur während der Anwendung dieser Fähigkeit verstärkt. Ansonsten bleiben sie altersgerecht ausgeprägt (insofern sie nicht durch andere Vorteile vollausgeprägt sein kann)
Eine weitere Fähigkeit ist der Handel, den sie von ihrem Großvater erlernte, vor allem mit Sklaven. Dies ließ sich natürlich im Syndikat einfach ausweiten auf jegliche Menschen und Vampire, die dem Syndikat für Forschungen oder dergleichen zugeführt werden sollen. Augenblicklich unterhält sie in New York mit einer Vampirgang namens "Lost Boys" einen mehr oder weniger festen Vertrag für verschiedene Angelegenheiten und eben auch den Handel mit Frischfleisch dieser Art. Es ist ein Vertrag, den die Gang nicht ans Syndikat bindet, aber daran arbeitet sie noch.

Der Handel ist aber auch artverwandt zu Erpressungen und so ist auch das ein Gebiet, das ihr gerne vom Syndikat übertragen wird. Ihr Großvater war von jeher ein Feilscher, auch was Dinge wie Erpressungen anging. Die alten Geschichten zahlen sich heute für Vik aus. Er wäre sicherlich stolz auf sie, wenn sie ihm von all ihren Aufgaben erzählen würde.

Gefolgt werden diese Stärken allerdings auch von ihrer Fähigkeit, das Überraschungsmoment perfekt abzupassen, um pfeilschnell und ohne lange zu überlegen zuzuschlagen. Dabei vermeidet sie es, Pläne ausführlich und lange vorher auszufeilen, damit sie sich selbst nicht behindert, in dem sie unbedingt einem festgesetzten Plan folgen sollte. Sie arbeitet sehr spontan und mit viel Intuition.
Vik meidet körperliche Konfrontation. Wie andernorts schon erwähnt, ist die Psyche ihr Spezialgebiet, somit ist auch diese Taktik auch genau darauf bezogen: die Manipulation und dergleichen andere intrigante Hinterhalte. Auch das ist ihr durch die Erziehung ihres Großvaters, aber auch die Frauenerziehung durch weibliche Verwandte zueigen geworden.

Vor harter Arbeit würde sie sich nicht scheuen. Auch wenn sie in besseren Kreisen aufgewachsen ist, hat man sich auch dort niemals zurückgehalten, selbst Hand anzulegen. Dem entsprechend ist sie nicht zimperlich, wenn es der Sache dient - auch wenn sie äußerlich nicht so wirken mag.

Sprachen: Norrøn (altnordische Sprache), Norwegisch, Isländisch, American English ohne Dialekt (vielleicht ein bisschen New-Yorker-Englisch, wenn man es so bezeichnen will)

up

Schwächen
Manchmal verlässt sie sich zu sehr auf ihre Fähigkeiten, teils auch was die Valkyrja angeht; notfalls aber auch auf ihre Rückzugsmöglichkeiten nach traditioneller Sitte. Das könnte sie veranlassen, zu glauben, dass sie so oder so aus einer verzwicken Situation herausfindet, auch wenn diese definitiv aussichtslos wäre.
Dem entsprechend gibt es auch ein erhöhtes Risiko, dass sie überhaupt erst in derartige Situationen kommt. Und das trotz, dass sie als Frau sich nicht in der Position sieht, kriegerische Taten zu begehen - letztendlich zählt nun einmal nur, was das Syndikat befiehlt. Da steckt sie persönliche Einstellungen auch mal zurück.

Ihr Großvater wäre definitiv ebenso eine Schwachstelle. Aber um ihn macht sie sich keine großen Gedanken. Wer in Schlachten gekämpft hat, wie er, sollte mit ein paar weniger Angreifern auch allein oder mit seinen Gefolgsleuten leicht fertig werden können.
Käme er aber in Gefangenschaft, woran sie nicht einmal im Traum denken würde, dann würde sie alles daran setzen, ihm zu helfen. Notfalls würde sie sich anstelle seiner anbieten, da er das Familienoberhaupt, aber auch eine Art Häuptling über seine Sippe ist, und somit einen weitaus höheren Stand bekleidet als sie selbst.

Für das Syndikat im Weiteren würde sie ebenfalls alles geben. Wenn es notwendig wäre, sich für ein größeres Ziel zu opfern, wäre sie bereit dazu. Dies ist dem für ihre Herkunft typischen Fatalismus zuzuschreiben. Sie ist überzeugt, dass alles so kommt, wie es kommen soll. Überzeugt aber auch davon, dass das Syndikat die Weltherrschaft erreichen wird und dafür ist sie bereit zu sterben, wenn es darauf ankommt und wirklich keine andere Möglichkeit mehr besteht. Eine Art Mut, den sie nicht nur durch ihre Erziehung, sondern auch durch den Tod ihrer Mutter lernte, die sich freiwillig als Opferbeigabe ihres Mannes hergab, um seinen Weg ins Jenseits zu begleiten.
Käme Vik irgendwann einmal in die Verlegenheit, fest an der Seite eines Mannes zu verweilen, würde sie ihre vorgesehene Rolle definitiv so ausfüllen, wie es einer Frau ihres Standes, ihrer Klasse und auch vor allem ihrer Kultur gehört, auch wenn diese ursprünglichen Traditionen heutzutage längst überholt wirken.

Dass sie ein derartiges Frauenbild hat, erklärt sie in der Regel nur ansatzweise, wenn überhaupt. Sie spricht ohnehin nicht viel von sich selbst oder ihren Einstellungen. Jedenfalls nicht Leuten gegenüber, von denen sie noch gar nicht weiß, wie weit sie ihnen vertrauen kann. Wirkliche Freundschaft ist ein wertvolles Geschenk, sie vergibt es selten.
Geschenke selbst aber vergibt sie oft. Auch etwas, das zu ihrer Tradition gehört und unter den Eigenarten aufgelistet ist.

Ihre Heimaten, Norwegen und Island, ebenso wie die Wikingertradtionen sollte man nicht in den Dreck ziehen. Ein Punkt, in dem sie auch die Beherrschung verlieren könnte. Vor allem die Erinnerung an ihre Mutter ist ihr heilig. Für Vik ist sie eine mutige Heldin - auch heute noch.

Wie schon bei den "Bevorzugten Opfern" erwähnt, hegt Vik manchmal eine Schwäche für berauschte Zustände, weswegen sie auch gerne mal von betrunkenen Personen trinkt, um sich selbst in seinem solchen Zustand zu begeben und diesen auch völlig auszukosten. Dabei verliert sie für zumindest eine kurze Zeit die Kontrolle zu ihrem Umfeld. Sie glaubt sich in der Regel mit ihrem Opfer allein, wenn sie sich dem hingibt. Ist es aber eine Falle, dann kann sie so in sie geraten. Das setzt natürlich voraus, man weiß von dieser Schwäche.

up

Waffen
Frauen bei den Wikingern lernen in der Regel keinen Waffenkampf. Vik kam somit auch nicht in diesen "Genuss" (bis auf ein bisschen Pfeil-und-Bogen-Geplänkel mit ihrem Großvater zum Zeitvertreib mit ein bisschen geschichtlicher Information zu giftigen Pfeilspitzen) und lernte, sich auf ihre Fähigkeiten zu konzentrieren und diese zu perfektionieren. Ihr Großvater war auch der Ansicht, dass es in "heutiger Zeit" wohl kaum mehr notwendig ist, Schlachten zu schlagen, weswegen sie schon zwei Mal keinen solchen Unterricht benötige.

Dem entsprechend sind ihre Waffen vor allem ihre Fähigkeiten, wobei sie sicherlich auch mit einem Messer zustechen oder den Abzug einer Waffe drücken kann, wenn nötig - schließlich ist sie nicht auf den Kopf gefallen. Vik besitzt allerdings keine eigene Waffe und müsste auf das zurückgreifen, das sich ihr in diesem Moment bietet, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt.

Ihre Erziehung allerdings ist lebenerhaltend - und zwar das eigene und das der Ihrigen. Sie geht über jegliche Leichen, wenn es darum geht, das zu schützen, was in ihrem Gemeinschaftssinn zu ihr gehört (das Syndikat im aktuellen Fall) und eben auch ihr eigenes Leben.
Die Wikinger haben immer den Rückzug gewählt oder auch Lösegeld geboten, insofern ihr Leben auf dem Spiel stand und sie eine Schlacht verloren oder zu verlieren im Stande waren. Diese Einstellung hat sich auch auf Vik übertragen.

Was sie allerdings ebenso befähigt, grausam zu sein, ist ein weiteres Überbleibsel dieser traditionsartigen Verhaltensweisen: die Brenna. Feinde würden definitiv auch ohne mit der Wimper zu zucken in ihren eigenen Häusern lebendig verbrannt, müsste es sein. Das ist in einer passenden Situation wohl das erste, woran sie denkt, weil es ihr in Fleisch und Blut übergangen ist, obwohl sie es bisher selbst noch nie getan, aber sehr wohl schon als junges Mädchen mit ihrem Großvater bei zwei Brenna dabei war.

up

Vorlieben

  • Musik:
    Als waschechte Isländisch-Norwegerin mag sie tatsächlich einige Songs, die die Leute als Wikingermusik bezeichnen, auch wenn sie weiß, dass diese nichts viel mit der Realität zu tun hat. Die originalen Instrumente oder Musikstücke hat sie aber auch schon lange nicht mehr live gehört. Grundsätzlich ist ihr das Keltische und Irische zugetan, auch norwegische Lieder hört sie gerne.

    Letztendlich wäre sie versucht, norwegischen und isländischen Bands einen Vorzug zu geben, doch kommt sie hin und wieder in den Zwiespalt, dass die meisten dieser Musiken von Menschen gestaltet wurden. Aber sie möchte ihnen nicht absprechen, dass sie ihre Sache gut machen. Schließlich sind sie Landsmänner und Landsfrauen und potentielle Syndikatsanhänger und -vampire.

    Musik an und für sich aber ist nichts, was ihr Leben grundsätzlich ausfüllt. Manchmal glaubt sie sogar, ohne auszukommen. Dennoch fühlt sie sich an ihre Heimat erinnert, wenn sie Norwegian oder Iceland Folk hört. Vor allem eben die isländische Volkmusik, da ihre Mutter ihr als Kind isländische Lieder vorsang, wenn sie einschlafen sollte.
  • Farbe:
    Naturfarben, gedeckte Farben
  • Ambiente:
    Überall, wo es nicht kitschig oder heruntergekommen ist.
  • Eigenschaften:
    Loyalität, Tradtionalität, Syndikatszugehörigkeit, Skrupellosigkeit, Mut, Stärke
  • Aussehen:
    schöne Wesen, gleich welcher Rasse oder welches Geschlechts sie sind
  • Geschlecht:
    bisexuell; doch sie tendiert zu Männern, die sich auch beim Sex (nicht zwingend im Bett) beweisen können
  • Hobbies:
    nichts, was sie derart bezeichnen würde; sie geht auch gerne mal aus und doch steckt dahinter immer der Gedanke, neue Menschen und Vampire auf die Seite des Syndikats zu ziehen; ihre Arbeit in der Psychiatrie ist für Vik eine Art Freizeitbeschäftigung, da ihr Job bei Daan ihre Haupttätigkeit darstellt
  • Allgemeines:
    Das Syndikat und was mit ihm zusammenhängt.

up

Abneigungen
  • Musik:
    Letztendlich ist ihr Musik egal, wenn es nicht um die Punkte geht, die in den Vorlieben erwähnt sind. Sie beherrscht Standardtänze für wichtige Begebenheiten, bei denen derartiger Knigge verlangt wird, aber sie lebt Musik in keinster Weise.
  • Farbe:
    grelle, unnatürliche Farben, wie es den meisten Vampiren zueigen ist
  • Ambiente:
    zu warmes Klima mit viel zu vielen Sonnenstunden; sie ist die Winter in Norwegen gewöhnt - mehr Zeit, sich nachts zu betätigen
  • Eigenschaften:
    Männer, die die Fähigkeit der Valkyrja geerbt bekamen, denn sie wurden eher als schwächlich angesehen und teilweise auch als homosexuell (womit sie kein Problem hätte). Es ist eher das Vorurteil selbst, denn der Mann sollte nun einmal der Krieger sein und die Frau ihre Fähigkeiten geistig entwickeln - dem entsprechend ist die Fähigkeit bei einem männlichen Artgenossen für sie ein Zeichen von Schwäche, die sie grundsätzlich verabscheut.

    Also: Schwäche als weitere, eigene Eigenschaft. Rückzug ist für sie keine Schwäche, sondern Klugheit, aber Flucht wäre eine Schwäche und ebenso auch, wenn man nicht zu seinen Taten steht. Wer Unheil anrichtet, sollte sich auch dazu bekennen. Die Sünde ist für sie nicht das Unheil, sondern das Vertuschen. Ebenso eine eingefleischte Eigenart der Wikinger.

    Dem entsprechend ist jeder, der verrät, betrügt und der Gemeinschaft schadet, ein Feind dieser und muss vernichtet werden - insofern eine harte Lektion zur Bekehrung nicht ausreicht.
  • Aussehen:
    Ungepflegte Personen, die keinen Stil wahren und nicht fähig sind, sich anständig zu kleiden.
  • Geschlecht:
    -
  • Aktionen:
    Konsortiumsaktionen, Verrat und Betrug an der eigenen Gemeinschaft (Syndikat, Familie, Freunde)
  • Allgemeines:
    Das Konsortium und alles, was mit diesem zusammengehört. Ebenso die kodextreuen Vampire, vor allem die traditionellen, konservativen, da diese ihren Vater und deswegen auch ihre Mutter auf dem Gewissen haben.

up

Charakter

Kurzbeschreibung:
selbstbewusst, genau, aufmerksam, direkt, zielstrebig, ehrgeizig, analytisch, absolut loyal (ihrer Gemeinschaft, der Familie und Freunden gegenüber), traditionell, verführerisch, mitunter auch eiskalt, skrupellos (insofern es nicht ihre Werte betrifft), scharfsichtig, intelligent, geduldig, was Persönliches angeht eher introvertiert (merkt man aber nur, wenn man versucht, Näheres zu ihrer Person herauszufinden), verschwiegen, hinterhältig, manipulativ, gegen Feinde intrigant, familiär, fatalistisch (sie ist überzeugt, dass alles so kommt, wie es kommen soll), logisch, eigentlich nicht abergläubisch und dennoch hier im ständigen Zwiespalt, organisiert in ihrer Spontaneität

Ausführliche Beschreibung:
Vik vermutet hinter vielen Dingen Hintergründe und sie kann es nicht leiden, wenn man ihr diese vorenthält. Sie weiß allerdings auch, dass es Punkte gibt, in die sie etwas rein denkt, was dann gar nicht so ist. Man könnte es eine leichte Tendenz zu Verschwörungstheorien nennen, aber ihre Loyalität und das Vertrauen ins Syndikat wird dadurch überhaupt nicht beeinträchtigt. Lediglich ihre Gedanken, die sich dann mitunter auch die ganze Zeit damit beschäftigen können, wenn sie nicht bald vom Gegenteil überzeugt ist.

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Ziele
Der Schutz der Gemeinschaft, die Unterstützung des Syndikats in seinen Zielen, Loyalität in allen Ebenen und dazu die Aufgabe, alle zu rekrutieren oder die, die sich nicht rekrutieren lassen und nicht die Forschungen interessant sind, zu vernichten, um der Organisation die Weltmacht zu ermöglichen.

up

Sonstiges
Vik fährt einen silberfarbenen Peugeot 508 mit Stufenheck.

up

Leben in Venedic/Phoenix/New York
folgt

Ankunft: [Daan & Vik]: Aufgabenerweiterung mit Wasserschaden

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Vik
Vampir
Beiträge: 8
Registriert: 22.09.2016, 19:20
Posts: 1-2x/Woche
Charname: Æglleif V-V. Ingibjorg Kjetilsdóttir
Pseudonym: Vik-Valdis Ingibjorg
Alter: 24-28 Jahre
Vampiralter: 278 Jahre
Augen: arktisblau
Haare: schwarzbraun, lang
Größe: 178cm
Stadt: New York
Rasse: Vampir
Kodex: Syndikat
Beruf: ID, Psychiatrie, Waisenhaus
Fähigkeiten: 1. Gedankenlesen
2. gedankliche Befehle
3. Vorahnung
4. Valkyrja
Sonstiges: Prokuristin ID, Allianz der Psyche, Fähigkeitenforschung, Auslese
Hauptchar: aBraXaS
FAQ: http://faq.vampir-rollenspiel.de

Re: [NYC|F]: Vik-Valdis Ingibjorg Kjetilsdóttir

Beitragvon Vik » 02.10.2016, 20:41

Lebenslauf

Da Vik ein NC ist, wird auf einen ausführlichen Lebenslauf verzichtet.
  • Aufgewachsen in der auch heute noch (wenngleich eher geheimen) Wikingersippschaft, in der ihr Großvater das Oberhaupt darstellt; in Norwegen.
  • Vater kam durch konservative Kodextreue ums Leben.
  • Mutter gab sich freiwillig als Opfer seiner Bestattung hinzu, als Vik fünf Jahre alt war (sie wohnte dem Ritual bei).
  • Erziehung des Großvaters genossen, der alteingesessener und seinerzeit ein großer Held unter den Wikingern war.
  • Erziehung in weiblichen Angelegenheiten auch durch weibliche Familienmitglieder und Freunde der Familie.
  • Regelmäßige Aufenthalte in Island bei der Familie mütterlicherseits.
  • Sippschaft bekannte sich schon früh zu den radikalen Revolutionären und die Bekanntschaft mit dem Syndikat war somit durch Verwandte, die diesem dienen, vorherbestimmt.
  • Im Erwachsenenalter in die Ausbildung des Syndikats getreten.
  • Später stationiert in verschiedenen, vor allem nordischen Ländern (Norwegen, Island) und dort im Bereich Psychologie weitergeschult.
  • Kurzzeitiger Aufenthalt in Venedic zur weiteren Ausbildung bei Sin.
  • Abkommandiert nach New York City, auch auf Wunsch, weil Vik das warme Klima in Venedic nicht bekam.
  • Nun nicht nur in der Psychiatrie tätig, sondern auch an der Seite von Daan in seinem Club als rechte Hand. Von oben dorthin versetzt und seit kurzer Zeit dort hauptbeschäftigt. Weiterhin Nebenbeschäftigung in der Psychiatrie.


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