[Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

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Lucia
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[Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 28.05.2017, 16:28

PP: [Lucia]: Revier markieren in Frauenmanier

"Nein, es tut mir nicht viel leid in meinem Leben, dessen bist Du Dir mittlerweile bewusst, aber diesmal tut es mir wirklich leid - aber nein, Du kannst den Wagen nicht fahren, nicht hier." Lucia war sichtlich bemüht, ein bedauerndes Gesicht zu machen. Vielleicht tat es ihr wirklich irgendwo leid, aber Mitgefühl war keine Stärke oder für sie war es definitiv eine Stärke, keines zu haben.
"Donna Lucia, habe ich nicht immer gut gedient?", es war ein etwa 12-jähriger Junge mit Franzosenmütze und Kleidung, die zum vorletzten Jahrhundert gepasst hätte, der neben der Vampiress in einem Oldtimer saß. Sie sah ihn scharf an und versuchte etwas Milde in ihren Blick zu legen, atmete leise und tief durch die Nase ein und hielt den Atem kurz an, bevor sie in ruhigem Ton erklärte, zu was bisher keine große Zeit gewesen war.

"Manulito", begann sie mit einem mahnenden Unterton in seiner spanischen Kosennamen-Ansprache, "Du bist 12 Jahre alt", sie unterbrach sein Aufgebahren schon im Ansatz mit einer hochgezogenen Augenbraue, "das war in unserem italenischen Dörfchen kein Problem, das wäre in Deiner spanischen Heimat damals kein Problem gewesen, aber hier in den Staaten ist es eins. Wenn hinter dem Steuer eines Oldtimers ein Junge säße, der aussieht, als sei er zwölf Jahre alt ... es geht nicht, nicht hier, nicht heute ..."

Die Lippen des Jungen pressten sich fest aufeinander und sein Kopf schwenkte scharf nach vorn durch die beiden Vordersitze und die Frontscheibe hindurch, am Fahrer vorbei - einem Chauffeur, der jünger war als er selbst. Vielleicht Ende dreißig, menschlich ... er selbst ... 230 Jahre alt, Vampire, aussehend wie zwölf. "Siehst Du das ein?", fragte sie nach einer Bestätigung, die sie hören wollte, während der Fahrer den Wagen startete und sein Schmunzeln unterdrückte. Er konnte es mehr als gut im Rückspiegel sehen, in den er sah, um auszuparken. "Hm", kam es nur. "Ich will hören, wie Du es sagst", beharrte die Vampiress. "Ja, Donna Lucia, Senorita, ja, ich hab' es verstanden", presste er hervor und zog die Mütze tiefer in die Stirn, verschränkte die Arme vor der Brust. "Dann ist ja gut."

"Ich werde aber in diese Spelunke gehen ...", beharrte er dann auf ein neues Thema, "... das ist zu gefährlich für Euch." Wieder hob sich Lucias Augenbraue als sie seitlich auf ihn herabblickte. "Es ist zu gefährlich für MICH, deren Aura mehr unauffällig und auch menschlicher ist als Dein ganzes Auftreten? Welcher moderne Junge im Alter von zwölf Jahren kleidet sich nach der Mode des 19. Jahrhunderts? Nicht, dass es mir nicht gefallen würde, Manuel, aber Deine Fähigkeiten, Dich als Vampir zu tarnen lassen aufgrund Deiner jungen Umwandlung Dein Leben lang zu wünschen übrig ... zumindest für wirklich erfahrene Jäger. Muss ich noch einmal fragen, ob Du das einsiehst? Und wie willst Du meine Prioritäten umsetzen, wenn Du meine Fähigkeiten nicht zu Deinen zählen kannst, hm?" Er der gleiche Ton aus einer Mischung von Befehl und scheinbarem Einfühlungsvermögen wie gerade.

"Und was habe ich dann überhaupt hier in den Staaten verloren, Senorita?", jetzt blickte er sie direkt an und man konnte erkennen, wie sehr es ihn belastete, keine greifbare Aufgabe zu haben seit sie hier waren. "Du bist unersätzlich, Manulito, glaub' mir, und Du wirst lernen, hier zurecht zu kommen, in dem Du mich sooft wie möglich begleitest. Vertraust Du mir etwa nicht mehr?" - "Natürlich", das kam prompt und ließ keinen Zweifel offen. "Na also, dann vertrau' mir doch einfach noch etwas weiter." Er sog die Luft tief ein und schluckte schwer, aber er nickte und sah dann steif aus dem Seitenfenster und die Fassenden, die kaum erkennbar an ihnen vorüberzogen.

"Wir sind da", erklärte der Fahrer nach etwa fünfzehn Minuten Stille, die jeder seiner Gedanken nachgehangen war. "Gut", kommentierte Lucia und Manuel war schon aus dem Auto gesprungen, um seiner Donna die Türe zu öffnen, die Mütze zu lüften, sich zu verbeugen. Sie nickte ihm schlicht zu und ging auf den für sie schäbigen Eingang der Spelunke zu, wie Manuel die Kaschemme genannt hatte. Ihre Aura war mit der eines Menschen nicht zu vergleichen. Im Inneren sah sie sich um und versuchte ausfindig zu machen, an wen sie sich wie wenden musste, um einen Hunter für sich zu beauftragen. Sie hatte schon gewissen Vorstellungen. Ein paar Gedanken waren schwer aufzugreifen, es waren Unwissende hier und Wissende, ein buntes Völkchen - war sie richtig hier? War die Empfehlung eine gute?

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 06.06.2017, 13:59

Die Luft war etwas stickig geworden, doch die Klimaanlage würde gleich wieder ein erfrischendes Gleichgewicht in Luft bringen. Sie hatte ziemlich schnell gemerkt, dass bei steigender Menschenfülle eine Klimaanlage her musste und so hatte sie kurz nach dem Kauf dieser Bar eine installieren lassen.

Schon fast zwei Jahre war es her, als sie die Bars „Zum gesuchten Jäger“ und „Point Deadline“ vom alten Mitch gekauft hatte. Beide, im geheimen als Hunterbars bekannt, hatten sich schon damals in ihrer Aufmachung und den Möglichkeiten, die sie ihren besonderen Gästen boten, gelohnt. Eigentlich hatte sie hier nur alles ein wenig umgestellt, abgestaubt, erneuert und hier und da ein paar Modernisierungen durchgeführt, doch der Besitzerwechsel musste die Leute neugierig gemacht haben und so füllte sich die ursprüngliche Hunterbar von Tag zu Tag mit gemischtem Publikum.

Für unbehelligte Gäste war die Westernbar von einem modernen und doch volkstypischen Stil und lockte hin und wieder auch die Jungs- und Männer von nebenan für ein Feierabendbier an. Sie hatte den alten Stil nicht verändert und so waren zum Beispiel auch die Schwingtüren und das alte Westernklavier geblieben. Der zweigeteilte Raum, der hinter der Bar einen Vampirjägerbereich hatte, war noch immer durch Security bewacht. Offiziell war dies nur ein Bereich für geschlossene Gesellschaften und der Mann zum Schutz für alle da. Bei einer weiblichen Barbesitzerin hatte man dabei auch keine Fragen. Die Kopfgeldjäger saßen weiterhin zwischen den wenigen normalen Gästen.

Da Allison selbst ihr Herz an diese Bar verloren hatte, hatte sie sich entschieden in Venedic zu bleiben. Mittlerweile hatte sie Jim und Stella eingestellt. Jim war Barkeeper, im mittleren Alter mit Kneipenerfahrung. Er war robust und erinnerte Allison an den alten Mitch, der ihr die Bars verkauft hatte. Da sie Mitch nur sah, wenn sie einen Abstecher nach Phoenix in die andere Bar machte, fand sie in Jim einen guten Ersatz für den alten Herrn, der ihr doch ans Herz gewachsen war. Stella war eine Teilzeitservicekraft und hauptsächlich für die Rush Hour angestellt. Sie war eine junge Blondine, eine typische Servicekraft. Schlank in knappen Kleidern und gesellig. Mit den beiden Kollegen hatte sie alles abgedeckt und fand noch Arbeit für sich selbst,

Insgeheim hoffte sie, dass diese Aufgabe ihre Rastlosigkeit beenden würde. Die letzten Monate war es immer schlimmer geworden. Die Nächte in Hotels, da sie in ihrer eigenen Wohnung nicht schlafen konnte. Die Pillen, die sie tagsüber und in der Uni wach halten sollten, weil sie nachts so oft wach lag.
Allison legte sehr viel Wert auf Service und darauf, die Gäste zu erkennen. Vor allem, wenn sich ein „Normalo“, so nannten sie die unwissenden einfachen Gäste, weder Vampir- noch Kopfgeldjäger, hier verirrte. Deshalb war es umso besser, je öfter sie sich hier aufhielt. Jim und Stella waren zwar eingeweiht, doch waren sie mit der Materie nicht vertraut und sollten besser nur die Arbeit machen, für die sie ihr Geld verdienten.

Sie erhob den Kopf Richtung Eingangstür. Eine geöffnete Tür veränderte für ein geübtes Ohr die Geräuschkulisse und gab ihr den Hinweis, dass entweder jemand gehen wollte oder viel wichtiger noch, ein neuer Gast herein kam.
Die meisten der anderen Gäste hatten den neuen Gast nicht bemerkt, sie waren viel zu sehr in ihre Gespräche oder LapTops vertieft, die vor ihren Nasen standen. „Hallo willkommen.“ So versuchte sie jeden Gast zu begrüßen. Allison hatte ein gutes Gedächtnis, doch diese Frau hatte sie hier zuvor noch nicht gesehen. „Hier ist noch ein Platz.“ Allie kam hinter dem Tresen her und zeigte auf einen kleinen Tisch an der Seite der Bar. Mit dem Bartuch wischte sie kurz über den Tisch und warf es sich dann einfach über die Schulter. Sie trug eine einfache Jeans, die ihr eng am Körper lag und ein schwarzes Shirt mit kurzen Ärmeln. Die Haare hatte sie offen und eine Seite hinter ihr Ohr gelegt. Sie war sich nicht sicher, aber die Frau schien ihr kein „Normalo“ zu sein. „Darf ich schon etwas bringen“ Noch ein Grund, weshalb sie Stella und Jim eingestellt hatte: Sie war nicht gerade für ihren vielen Worte bekannt. Das hatte sich auch nach den Jahren außerhalb des Internats nicht verändert.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 10.06.2017, 12:15

Für einen Vampir war es hier vielleicht nicht zu warm, aber definitiv mit viel zu extremer menschlicher Duftnote versehen. Lucia unterdrückte ein tiefes Einatmen, bemühte sich aber, nicht nicht zu atmen. Es wäre schlichtweg dumm gewesen, hätte diese Kleinigkeit sie trotz perfekter Aurentarnung als Nicht-Menschen entlarvt.

Es war eine mehr oder weniger schäbige Bar. Da konnte sie nun noch so gut auf Vordermann gebracht worden sein, für Lucia war nun einmal alles schäbig, was sich unter vier Sternen bewegte. Aber genau hier hielten sich die besten auf - jedenfalls einige von ihnen. Leute, die man anheuern konnte, ohne dass sie gleich horrende Preise verlangten und viele Fragen stellten. Sie hätte sicherlich auch einen hochdekorierten Jäger suchen können. Aber deren Arroganzen waren kaum auszuhalten und bissen sich sprichwörtlich mit ihrer eigenen. Nein, sie brauchte zudem eine Art Herausforderung. So viel Geduld hatte sie gezeigt und sollte noch weitere aufbringen. Gut Ding wollte Weile haben, aber irgendwelchen Reizen musste und wollte sie schlichtweg ausgesetzt werden, sonst brachte das Spiel ja nur halb so viel Spaß.

Ihr Eintreten wurde kaum bemerkt - außer vom Personal. Eine junge Frau sah auf, ein Mensch, wirkte wie eine Studentin, die hier jobbte. Man konnte sich aber auch täuschen. Lucia hatte schon erfahren, dass diese Bar von einer weiblichen Chefin übernommen worden war. Die Frage war nur - war diese so jung wie diese Frau, kaum älter als Ende zwanzig, wenn überhaupt.

"Guten Abend", gab Sie der durchaus ansehnlichen jungen Frau, die Sie salopp gegrüßt hatte, zur Antwort. "Ich möchte nicht sitzen, ich suche", kam sie direkt zur Sache. Sie würde sich definitiv hier nicht setzen. Die Vorstellung allein war schon widersprüchlich. Ihr leichtes Sommerkleid aus heller Seide spiegelte genau das wider und verriet einen erhöhten Preis, denn es wirkte sommerlich, unterstrich aber durchaus die Strenge, die auch die Mimik der Vampiress zueigen war. Sie war kein Spielkind und Ihre Wahl der Kleidung immer exquisit. Mit ihrem Blick fixierte sie die junge Frau, versuchte einen Gedanken zu erhaschen ohne aufzufallen. Zentrierte den Fokus aber nicht zu sehr, damit es kein unangehmes Starren wurde. Wie würde sie auf ihre Aussage reagieren? Wüsste sie sofort, WAS sie oder WEN sie suchte?

"Ich möchte auch nichts trinken, ich habe wenig Zeit, Miss ...", Lucia erwartete den Namen ihrer Gegenüber zu erfahren.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 29.06.2017, 16:34

Allison hatte mittlerweile den Putzlappen hinter den Tresen gepackt. Sie steckte zwar viel Mühe und eigene Arbeit in die Bar, aber trotzdem war sie keine Kellnerin, sondern die Besitzerin dieses Schuppens. Sie war zwar auch nicht eingebildet, aber sie wollte einen guten Eindruck machen. Als Chefin zwar auch mit anpacken, aber doch schon eine gewisse Kompetenz ausstrahlen.
Stella, die zu Ihnen eilte, um ihrer Chefin die Arbeit abzunehmen, wurde von Allison schon im Kommen durch einen Blick abgewürgt. Stella kannte den Blick. Es hieß, dass sie nicht helfen brauchte, weil es sich entweder um einen Freund von Allison oder um eine besondere Art von Kunden handelte. Trotz des lauten Geräuschpegels hatte Allison nämlich keine Mühe gehabt, den neuen Gast zu verstehen.

ich möchte nicht sitzen, ich suche das Anliegen der neuen Besucherin war direkt und ohne Floskeln. Bei genauerem Betrachten schien sie optisch jedoch nicht den Eindruck zu machen, als würde sie in diese Bar gehören. Ein helles Kleid, was grob vermutet zu teuer für diese Gegend war und eine Ausstrahlung als würde sie normalerweise einen großen Bogen um dieses Gebäude machen.

Was genau sucht sie wohl? Gesuche hatte Allison zwar schon öfter entgegen genommen, allerdings waren die Personen bisher keine Frauen in teurer Sommermode gewesen. Vielleicht möchte sie bloß nach dem Weg fragen?! Dies schien zumindest naheliegender – eine Touristin, die etwas hier in der Stadt suchte und eine Einheimische fragen wollte, wo es lang ging.

Allison strich sich die nervende Strähne wieder hinters Ohr und antwortete der suchenden Frau vor ihr. “ Allison Foster„ stellte sie sich vor. “Und Sie suchen etwas in diesem Ort? Vielleicht kann ich Ihnen den Weg beschreiben.“ Es blieb ihr gar nichts anderes übrig als erst einmal die Unwissende zu spielen. Wenn Sie tatsächlich nur ein Tourist war, konnte Sie die junge Frau schließlich nicht einfach zur Pinnwand schleppen, auf der Preise für die verschiedensten Arten von Kopfgeldern neben Gesichtern von Verbrechern oder Vampiren standen. Zudem gab es Kopfgeldjäger, die nichts von Vampiren wussten. Unglaublich aber wahr. Also wer stand nun tatsächlich vor ihr? Eine Vampirjägerin wie sie selbst eine war oder eine Kopfgeldjägerin?

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 29.06.2017, 21:26

Der eindeutige Blick zur Kollegin und die veränderte Haltung nach längerem Beobachten verriet, dass die junge Frau mehr zu sagen hatte als eine mit einem Nebenjob zu sagen hätte. Vielleicht eine jahrelange Mitarbeiterin, der man blind vertraute - worüber man hätte diskutieren können - oder vielleicht doch die neue Besitzerin des Ladens, der ihr aus diversen Richtungen geläufig war. Das war aber immer Giulias Metier gewesen, sich um Aufträge zu kümmern. Meistens hatten sie ihre eigenen Leute dafür eingesetzt.

Nur um Spuren zu verwischen, waren Fremde von Nöten gewesen. Aber Mace fehlte nun seither, er war derjenige mit den Kontakten gewesen und Lucia ärgerte es schon etwas - jetzt im Nachhinein und meistens verdrängte sie den aufkommenden Gedanken schon gleich wieder - dass sie weniger Interesse für diese Machenschaften gezeigt hatte wie Giulia ihre Geschäfte führte. Wer hätte auch ahnen können, dass sie einmal solch ein Ende fand.
Jedenfalls fehlte Lucia dieses dichte Netz im Augenblick. Nach doch einiger Zeit, in der alles auseinander fließen und einstauben konnte. Nachdem X sich auch noch die wichtigste Base gesichert hatte. Aber sie würde sie zurück bekommen. Da bestand kein Zweifel.

Die Gedanken der jungen Frau waren unbedarft, fast nervtötend für Lucia, weil ihr die Dinge nicht zuflogen, so wie sie es gewohnt war. Nur ein minimales Pressen ihrer Lippen aufeinander hätte diesen unsichtbare Durchatmen deutlich gemacht, aber ohne Kontext konnte man ihr auch einfach unterstellen, schon geduldfrei auf die Welt gekommen zu sein - oder einen schlechten Tag zu haben. Wie auch immer.

"Allison Foster also", es freute sie nicht und sie sah keine Veranlassung, sich selbst vorzustellen, "Ich suche hier", hätte sie nun jetzt einen Weg gesucht oder einen anderen Ort, hätte sie eher jemanden auf der Straße gefragt bzw. wohl Ihr Smartphone und im typischsten Fall einfach die Adresse an ihren Fahrer weitergegeben oder ihn suchen lassen ... wie dem auch war. "Ich möchte, dass Sie mir den Weg zu jemandem beschreiben, der hier über alles Bescheid weiß, an den ich mich wenden kann, bestenfalls den Chef, von dem ich ausgehe, dass er weiß, wie sein Laden funktioniert", jetzt sollte doch hoffentlich eindeutig sein, dass sie kein Tourist war und auch nichts trinken wollte. Wobei sie sich auch noch überlegen könnte, von dieser Schönheit zu genießen. So auf die mehr oder weniger Entfernung zwischen ihnen roch sie zumindest hygienisch und sauber.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 03.07.2017, 14:10

Zu Anfang war Allison gespannt darauf, wie es so funktionierte mit den Gesuchen in den Bars. Sie schaute sich die Pinnwände im Bereich der Vampir- und wissenden Kopfgeldjägern genau an, versuchte sich die Informationen dort einzuprägen um zu erfahren, wenn sich ohne ihr Wissen etwas darauf veränderte. Oder würden die Gesuche von ihr organisiert werden müssen?
In der Tat lief alles reibungslos und das ohne große Organisation. Vor allem verwunderte sie, dass wissende und unwissende Jäger in einer Bar waren und trotzdem nicht alles aufflog. Sie hatte es sich damals komplizierter vorgestellt – ein abgetrennter Bereich für die wissenden Jäger – bei Bedarf. Normalerweise war Theorie und Praxis nie so unkompliziert. Vielleicht hatte sie auch Mitch zu verdanken, dass dieses System so einwandfrei lief und nicht durcheinander kam, trotz Besitzerwechsel. Er hatte vielleicht einmal viel Mühe aufgebracht und einen Plan entwickelt, der lautlos, nur durch Mundpropaganda weiter lief.

Die junge Frau schien ziemlich schlecht gelaunt und wies ihre eigentlich doch nett gemeinte Frage schroff von sich.
"oder hochnäsig..." huschte ihr noch durch den Sinn und quittierte ihren Gedanken von außen mit einer hochgezogenen Augenbraue auf der linken Seite.
Nach ihrem Äußeren zu urteilen, hatte sie wahrscheinlich ein teures Handy inkl. aller Flatrates und Datentarife und ein Auto mit Navigationssystem und würde tatsächlich nicht in eine Bar kommen um nach dem Weg zu fragen.
Manchmal erschütterte Allison noch immer die Technik dieser Welt. Im Vampirjäger-Internat hatten sie auf so einen Luxus nicht zurückgreifen können, aber insgeheim fand sie sich im Vorteil – wer konnte sich heute noch alleine orientieren? Ausgesetzt würden die meisten Menschen wahrscheinlich ohne Technik nie wieder nach Hause finden. Auch wenn ihre Frage der Frau also etwas untypisch, schon fast lächerlich vorkommen mochte, war ihr so schnell nichts anderes eingefallen. Immerhin, sie hatte nun den gesuchten Hinweis.

Meistens jedoch hatten sich die Gesuche von „selbst“ an die Pinnwand gezaubert und von selbst wieder erledigt. So hatte sie es beobachtet. Hin und wieder jedoch kam auch jemand um mit ihr die Angelegenheiten zu besprechen oder um direkt von ihr zu erfahren, wer den besten Ruf von allen hatte und von welchem Kopfgeldjäger man besser die Finger lies. Nicht nur einmal hatte sie dabei auch mal auf sich selbst verwiesen. So blieb sie im Training.

“Dann habe ich Sie doch richtig verstanden. Verzeihen Sie, aber Sie sahen nicht direkt wie eine typische Auftraggeberin aus.“ kam bemüht nett aus ihrem Mund. Schließlich hatte sich die fremde Frau nicht mit Höflichkeit geschmückt. "Eine Kopfgeld- oder Vampirjägerin"
“Ich bin die Besitzerin hier.“ Dabei verlagerte Allison ihr Gewicht auf Beide Füße, was ihrer Haltung mehr Selbst und mehr Größe verlieh. “ Sie möchten also ein Gesuch aufgeben? Oder jemand bestimmtes beauftragen? Wenn Sie mir ein paar Informationen nennen, kann ich Ihnen bestimmt weiterhelfen.“
Während Sie sprach, hatte Allison dem fremden Gast ihre Hand leicht gegen die Schulter gedrückt und ihr somit zu verstehen gegeben, dass sie ihr in Richtung des Bereichs der wissenden Jäger folgen sollte – sie hatte plötzlich den starken Verdacht es mit einer wissenden Person zu tun zu haben.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 08.07.2017, 08:59

Lucia unterdrückte das missbilligende Heben einer Augenbraue als sie einen Teilgedanken Ihrer Gegenüber auffasste. Hochnäsig, arrogant, egozentrisch, egoistisch, narzisstisch mitunter ... sie kannte ihre Ausstrahlung, was aber nicht zwingend bedeutete, dass sie sie immer ignorierend billigte. Hier hatte sie gerade keine Wahl. Mal abgesehen davon, dass dieses Urteil sicher treffend war. Es beleidigte sie nicht. Sie missbilligte diese innere Aufmüpfigkeit lediglich - von einem so nichtssagenden Menschen.

Wie dem auch war, sollte sie sie halten, wofür sie wollte, wenn sie nur endlich mit den Informationen herausrückte, die sie benötigte. Interessanterweise spiegelte die junge Frau die von Lucia unterdrückte hochgezogene Augenbraue und die Vampiress musste den Fokus darauf legen, ihren Mundwinkel nicht belustigt zucken zu lassen oder auch ein nachfolgendes Durchatmen zu unterdrücken. Sie räusperte sich leise zur Raison.

"Von Vorteil", kommentierte Lucia minikfrei als Allison Foster erklärte, sie sähe nicht wie eine typische Auftraggeberin aus. Den nachfolgenden Gedanken konnte sie nicht ganz übereinbringen mit der Thematik des Auftraggebers, sie, Lucia, war ja keine Kopfgeld- oder Vampirjägerin. Aber vielleicht verknüpfte die junge Frau die Informationen nur miteinander, dass sie eine solche Person suchte - Lucia war herzlich egal, ob sie weiblich oder männlich war.

"Dann spreche ich ja mit der richtigen Person", nahm Lucia zur Kenntnis, dass diese Barfrau tatsächlich doch mehr zu sagen hatte, die sich vor ihr nun selbstbewusster darzustellen versuchte. "Ich suche jemanden vertrauenswürdigen, der öfter in persönlicher Absprache Aufträge erledigt. Loyal, zuverlässig, ohne Fragen zu stellen und ohne Starallüren, wenn Sie verstehen." Manche Jäger glaubten, dass sie aufgrund ihrer Erfahrung schlichtweg tun und lassen konnten, wie es ihnen beliebte, "Jemand, der sich an Anweisungen halten kann, auch wenn sie ihm unlogisch erscheinen. Darüber hinaus muss ich wissen, wie er zur gegebenen Personenart steht und aus welchen Gründen er tut, was er tut."

Die Berührung quittierte Lucia mit einem scharfen Blick und entzog sich ihr elegant. Das sollte sie besser nicht noch einmal versuchen. Dennoch folgte sie ihr in einen anderen Bereich, der offensichtlich getrennt wurde von allgemeinen Anfragen.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 11.07.2017, 13:27

So langsam kamen sie beide in ein Gespräch. Wahrscheinlich wäre es ohne den Umweg schöner verlaufen, aber Allison hatte nun mal vorher wissen müssen, mit wem sie es zu tun hatte.
Nur ganz elegant und mit einer grazilen Berührung, hatte sie vorgehabt der Fremden den Weg zu zeigen, bemerkte aber wie sich die Andere dem entzogen hatte und merkte sich diese Reaktion um nicht noch einmal einen solchen Fehler zu machen.

Gemeinsam waren sie im Nebenraum angekommen. Hier trat man in ein zum Hauptraum sehr modernes Zimmer. Farblich zwar angepasst, aber ohne den alten Westernstil. Ausgestattet mit einer PC-Ecke um im Internet zu recherchieren, gab es hier ansonsten nur ein paar kleine Tische: Auf der rechten Seite drei und auf der linken Seite ebenso drei Stück. Für gewöhnlich saßen maximal zwei Personen an einem Tisch. Die Vampir-und Kopfgeldjagd war kein Gruppenereignis. Das Licht war dunkel gehalten, die PCs durch kleine Milchgläser voneinander getrennt und die Tische rechts und links waren mittig durch einen Raumteiler getrennt, der gleichzeitig als Pinnwand diente. Auf dieser Pinnwand steckten Gesuche und Aufträge. Hier ging es hauptsächlich nur um Kopfgelder. Manchmal wurden auch andere Vergünstigungen angeboten. Diese checkte Allison kurz und wenn sie damit nicht einverstanden war, nahm sie den Zettel ab und warf ihn weg. Natürlich half dies nicht wirklich. Es war in etwa so, als würde ein Vegetarier glauben, dass sich die Welt durch seinen Verzicht ändern würde. Die Gesuche waren zu 99% auch im Internet oder wo anders zu finden, aber es gab ihr ein gutes Gefühl, wenn sie Frauenhandel oder andere Dinge aus ihrem Laden entfernt hatte. Die Kopfgeld- und Vampirjagd war zwar ebenso ein dunkles Geschäft, es war jedoch eine Grauzone. Und was sollte sie auch anderes sagen? Schließlich war sie Vampirjägerin.

An einen der Tische auf der rechten Seite saßen zwei Männer, die sich leise unterhielten und sich ein Blatt Papier hin und her schoben, auf dem sie zuvor etwas geschrieben hatten. Wahrscheinlich handelten sie die Preise aus. An einen der PCs saß ein weiterer Mann, aber niemand bedachte die beiden Frauen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Allison ging auf die linke Seite des Raumes und nahm die Lehne eines Stuhls in die Hand. Ihre Bewegungen waren flüssig und sahen zugleich leicht als auch wohl bedacht aus. Diese Körperhaltung hatte sie damals bei Mitch als Jägerin enttarnt. Er hatte Erfahrung und sogleich gesehen, wie die Muskeln ihren Körper sanft definierten und eine gewisse Körperspannung ausmachten.
Insgeheim hoffte sie durch ihre Ausstrahlung von ihrer Fitness überzeugen zu können. Das war für den nächsten Gesprächsverlauf besonders wichtig, denn sie hatte vor, mal wieder selbst ein bisschen auf die Jagd zu gehen.

Sie hatte eigentlich vorgehabt sich hinzusetzen um der neuen Auftraggeberin zu zeigen, dass sie sich mit Ihrem Wunsch beschäftigen wollte. Sie erinnerte sich jedoch daran, dass die Fremde ihr Sitzangebot zu Anfang verneint hatte und blieb deshalb mit einem Arm auf die Stuhllehne gestützt stehen.

“Ich verstehe, was sie meinen und diese Art von Menschen gibt es in diesem Milieu nicht so häufig. Die meisten Männer haben einen Ruf, den sie am besten zu verteidigen glauben, in dem sie sich genauso verhalten, wie Sie es nicht haben möchten. Ich kenne zwar eine Handvoll Personen, denen ich Ihre Bitte vorschlagen könnte, aber was halten Sie von mir?“ Hier stoppte sie zunächst und ein leichtes Lächeln setzte sich auf ihre Mundwinkel. „Ich kann mich Ihnen nur sehr empfehlen. Ich weiß, was ich tue und ich kann, was verlangt wird.“
Hier stoppte Allison zunächst. Sie wollte keine Lobeshymnen auf sich singen, erst Recht nicht, wenn die fremde Frau, dessen Auftrag sie noch gar nicht richtig kannte, eher an einen bärtigen Mann gedacht hatte, dessen Körper von Narben überseht war. Einem, dem man seinen Job ansah und nicht eine Sekunde zweifeln würde, dass er konnte, was man von ihm verlangte. Vielleicht würde ihre Gegenüber in Gelächter ausbrechen und deshalb wollte sie erst einmal kleine „Brötchen“ backen.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 15.07.2017, 23:00

Der nächste Raum, in den Lucia geführt wurde, war definitiv angenehmer, klarliniger, weniger voll und weniger altbackenen Kinderkram aus dem wilden Westen. Natürlich nicht der Standard, den sie gewohnt gewesen wäre, aber durchaus annehmbar.
Es wurde mehr oder weniger auf Diskretion geachtet - jedenfalls war das der Wille dahinter. Innerlich atmete sie auf. Die Männer im Raum waren beschäftigt. Konnte ihr nur recht sein. Sie fragte sich, welche Vampirjäger imstande waren, sie als Vampiress zu entlarven, auch wenn sie alt genug war, sich perfekt anzupassen. In derart prekären Situationen wie dieser unter Jägern musste sie dennoch auf jede Kleinigkeit achten, auch wenn das Aurenspiel einem Kinderspiel glich.

Es schien auch eine gewisse Verwandlung mit Allison Foster vor sich zu gehen. Jedenfalls wirkte sie dezent mehr darauf bedacht, wie sie sich bewegte, was Lucia mit einem wohlwollenden Gedanken quittierte, den man ihren scharfen Gesichtszügen jedoch nicht anzusehen vermochte.

Sie blieben an einem Tisch stehen als seien sie beide sich uneins darüber, ob sie sich selten wollten. Lucia platzierte sich der Frau gegenüber und wartete erst einmal den Gesprächsverlauf ab. Je nach dem, wie lange er gehen mochte, konnte man sich noch immer setzen. Hier jedenfalls wäre sie eher geneigt, dies zu tun.

Die junge Frau kam auch schnell auf den Punkt. Ein weiterer Pluspunkt, der ihre Minuspunkte von zuvor wieder auffüllte und sie auf ein neutrales Level zurück bugsierte.
"Von Ihnen?", fragte Lucia, allerdings ohne die zu erwartende Überraschung. Trocken wie Brot mochte manchen Menschen dazu einfallen. Die junge Frau sprach weiter und hatte Lucias Interesse geweckt. Sie musterte sie nun eingehender, was keine Auffälligkeit werden würde, da diese Reaktion wohl normal gewesen wäre. Leicht erhöhte sie ihre Fähigkeit des Gedankenlesens, konnte aber bislang keine weiteren erhaschen. Sie hatte sich gut unter Kontrolle, obwohl sie sich nicht gegenüber eines Vampires wähnte.

"Wie ist Ihre Einstellung zur Gattung und wie kann ich mir Ihre Intension vorstellen, wie Sie zu diesem Beruf gekommen sind? Rache, Hass, Familienbande? ...", ihre schon zuvor gestellten Fragen hätte Lucia gerne beantwortet bekommen, sonst musste Sie der jungen Lady definitiv die Antwort schuldig bleiben, ob sie in Frage kam oder nicht.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 25.07.2017, 18:42

Die Reaktion der Fremden war besser als erwartet. Allison hätte sich über ein Gelächter nicht gewundert. Es war schon öfter vorgekommen, dass sich die Personen in ihr getäuscht hatten und überrascht waren, wenn sie sich für Aufträge beworben hatte. Eigentlich war dies eine gute Grundlage. Sie hatte nie vorgehabt, wie eine typische Vampirjägerin auszusehen.

Die potenzielle neue Auftraggeberin wollte viel von ihr wissen, dabei war Reden doch gar nicht ihre Stärke und vor allem blieb die Frage, wozu das alles wichtig war. Wollte sie nicht einfach nur, dass man die Person aufspürte und dann von der Bildfläche entfernte? Steckte noch mehr dahinter oder war es einfach nur sehr wichtig, dass es auch hundertprozentig klappte? Allerdings war die Frau vor ihr nicht unbedingt geduldig, was die Chance, dem Gespräch zu entgehen, eher klein machte. Auch jetzt hatte Allison wieder das Gefühl als würde der ungeduldige Blick der fremden Frau auf ihr liegen und mit dem Fuß tippeln. Allison hasste es Fragen über sich zu beantworten und um die innere Unruhe in sich zu ersticken, lehnte sie sich nun an den Tisch.

“Mein Vater war bereits ein Jäger. Er hat schon früh mit mir trainiert und mir alles wichtige gelehrt.“ Diese Aussage stimmte nur zum Teil. Vor ihrem inneren Auge sah sie die große Burg, die schon so früh ihr Zuhause wurde. Weit entfernt von ihren Eltern, die sie kurz darauf nie wieder gesehen hatte.
“Seitdem ich klein bin trainiere ich. Sie können mir glauben Miss, jemand besseres werden Sie so schnell nicht finden.“ Sie konnte dieser fremden Frau keinesfalls vom Jäger-Internat erzählen. Trotzdem wusste sie, dass sie eine der besten Jägerinnen war und dies sollte auch ihre Auftraggeberin wissen. Deshalb ergänzte sie weiter: “Ich weiß, dass eine junge Frau, die studiert und nebenbei zwei Bars besitzt, vielleicht nicht unbedingt den Eindruck erwecken mag, eine gute und zuverlässige Jägerin zu sein, aber ich bin sicher, Sie werden mehr als zufrieden sein.“ “Das hier
ist nur Fassade und der Versuch ein halbwegs normales Leben zu führen. Seitdem ich sechs bin,
trainiere ich und tötete meinen ersten Vampir noch bevor ich 10 Jahre alt war. Ich bin die Beste.“
Ihre Gedanken machten ihr den Mut, den sie für ihre Ausstrahlung brauchte.

“Ich kann sowohl mit Waffen als auch im Nahkampf kämpfen, bin schnell und wendig. Und das beste,“ hier machte sie eine Pause, stellte sich wieder hin und breitete die Arme aus. “Ich bin unauffällig. Ich kann mich Personen nähern, ohne dass sie mich direkt als Feind vermuten. Geben Sie es zu, Sie hätten nicht direkt vermutet, wer vor Ihnen steht.“ Jetzt lächelte sie. Sie wurde in die Jägerei hineingeboren. Hier gehörte sie nun einmal hin, ob sie es wollte oder nicht.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 28.07.2017, 09:05

Mochten ihr die Fragen zu weit gehen? Lucia war es egal, wenn dem so war. Grundsätzlich nahm sie keine Rücksicht auf Befindlichkeiten, es ging schließlich um ihre eigenen Angelegenheiten. Allison Foster beantwortete ihre Fragen zumindest oberflächlich.

"Ein Jägerkind also", zumeist war das ohnehin die beste Voraussetzung, diesen Job zu meistern. Von Beginn an wie mit dem Aufsaugen der Muttermilch sozusagen. "Vielleicht", blieb Lucia trocken als die junge Frau erklärte, niemand besseren so schnell finden zu können. Sie hielt sehr viel von sich, aber Lucia konnte nicht abstreiten, dass es ihr selbst nicht auch so ging. Ob sie sich überschätzte oder nicht, sie war zumindest ob ihrer Fähigkeiten nicht unsicher wie so manches Genie das zu seinen negativen Seiten zählen musste.

"Welches Fach studieren Sie?", es war nicht nur reines Interesse, vielleicht konnte die Jägerin dann auch für andere Gebiete von Nutzen sein. Gebildete Personen hatten mancherlei Fähigkeiten oder sie waren eingefahren wie ein Biologiestudent, der den Doktor in Zellbiologie machte und keine Ahnung mehr davon hatte, wie ein größerer Organismus per se funktionierte. Betriebsblindheit und Fachidiotie.
Zumindest die Gedanken der Hunterin befriedigten Lucias Antwortbedürfnis leicht mehr. Fraglich, welche psychischen Schäden diese Frau hatte, wenn sie vor ihrem zehnten Lebensjahr hatte töten müssen. Doch solange sie ihren Job meisterte, sollte es ihr recht sein.

So folgte die Vampiress den weiteren Ausführungen über ihr können, Dinge allerdings, die Lucia voraussetzte - den Umgang mit Waffen, der Nahkampf, Schnelligkeit ... sie wäre nicht mehr am Leben in diesem Job, könnte sie diese Dinge nicht aus dem FF. "Dem stimme ich zu", musste Lucia dann aber zugeben, als Allison Foster erklärte, sie sei unauffällig. Das Andeuten eines anerkennenden Nickens konnte man glauben zu sehen - oder hatte man sich geirrt? Dass sie allerdings als Gegenfrage gleich eine Belohnung im Sinne eines Zugeständnisses benötigte, ließ Lucia innerlich genervt aufatmen. Sie war nicht dafür zuständig, Lob zu verteilen, aber wenn das der Preis war, dann war er recht gering.

"Töten Sie alle Vampire oder sind Sie fähig, die einen Individuen von den anderen zu unterscheiden?", noch immer war die Vampirjägerin diese Antwort schuldig. Es war nicht von großer Relevanz, aber Lucia musste wissen, wie Sie mit dieser Person sprechen musste - ob pro oder contra, damit sie ihre Aufträge erledigte oder ob sie auch Aufträge nicht weiterleiten konnte, in denen Vampire involviert waren, die nicht zu Schaden kommen sollten.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 09.08.2017, 13:05

Damals hatte sie noch nicht verstanden gehabt, warum sich ihr Dad oft nachts herum getrieben hatte. Mit knapp fünf Jahren hatten Kinder so viel Fantasie, aber den waren Grund hatte sie sich nun wirklich nicht vorstellen können. Sie erinnerte sich noch daran, dass sie einmal ihre Mutter fragte, ob ihr Daddy eine andere Tochter hatte, zu der er immer dann ging, wenn die Sonne untergangen war. Im Nachhinein war diese Annahme ziemlich süß, damals hatte es sie lange beschäftigt. Ihre Mutter hatte nur gelacht und sie mit einem dicken Kuss beruhigt. Wäre sie ein paar Jahre älter gewesen, hätte sie sich wahrscheinlich eher gefragt, ob ihr Vater eine zweite Frau hatte. Von Vampiren hatte sie zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung gehabt.
Selbst als ihr Vater sie ins Internat brachte und man zunächst anhand von Bildern und Geschichten erklärte, was für Wesen unter ihnen lebten, konnte sie sich zunächst nichts darunter vorstellen.

Allison wra sich sicher, sich gut vorgestellt zu haben. Immerhin meinte sie ein fast unauffälliges Nicken erkannt zu haben. Trotzdem hatte die fremde Auftraggeberin noch weitere Fragen. Was war nur los mit dieser Frau? Sogar ihr war aufgefallen, dass sie bisher nicht ein einziges Lächeln in ihrem Gesicht gesehen hatte. Dabei war sie doch diejenige mit den Kommunikationsproblemen.

“Ich selektiere. Privat jage ich eigentlich nur noch die Vampire, die offensichtlich Ärger machen. Es sei denn, ich bekomme einen Auftrag. Dann erfülle ich den natürlich. Als ich noch jünger war…,“ sie stockte. Dazu fehlten ihr die passenden Worte. “Ich verdanke einem Vampir wahrscheinlich mein Leben. Seitdem habe ich begonnen zwischen ihnen zu unterscheiden.“
War es nicht so, dass Vampire genauso wie Menschen auf diese Welt gekommen sind ohne eine
Wahl gehabt zu haben? Wieso sollte sie also entscheiden, dass eine Spezies grundsätzlich nicht existieren durfte?

Zwischendurch hatte sie noch eine Frage zu ihrem Studium beantwortet. “Ähm, ich studiere
Betriebswissenschaft, Absatz und Marketing. Bin aber bald fertig.“"Warum möchte sie das wohl wissen?"

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 23.08.2017, 09:29

Sie dachte kurz darüber nach, stockte auch, als sie zu erzählen begann, aber die Antwort, die nachfolgte, ließ Lucia tatsächlich deutlicher nicken, auch wenn es dennoch nur der Anflug eines Nickens war. Zuckte ein Lächeln in ihrem Mundwinkel? Wenn es so war, war es schon wieder vorbei. Nicht einmal einen Lidschlag lang.

"Gut, dann haben wir die gleichen Interessen", erklärte sie nur, ohne sich überhaupt wirklich zu erklären oder irgendetwas weiter zu kommentieren. Blieb zu hoffen, dass der Vampir, der ihr das Leben rettete, nicht irgendwann auftauchte und sich als Feind ihrerselbst erwies. Aber die junge Frau war schließlich nicht einzige Hunterin auf der Welt.

"Sie haben den Job. Zumindest wenn Interesse besteht, dauerhaft für mich zu arbeiten. Regelmäßig und unregelmäßig, auf Abruf, keine Fragen, Infos, wie ich denke, dass sie nötig sind. Auslagen werden bezahlt, eventuelle Reisen ebenfalls. Ausrüstung, falls nötig, kann gestellt werden ...", gab es jetzt schon eine Person, die auf der Liste stand? Etliche, aber soweit kam es noch nicht. Es würde damit beginnen, dass die junge Frau beobachtet werden würde. Ihre Arbeitsweise, ihr Vorgehen.

"Können Sie gegebenenfalls im Team oder mit Partnern arbeiten?", die Frage klang, als war sie ihr gerade erst eingefallen, aber Lucia fiel nicht einfach irgendwas ein. Was sie tat, war, was sie geplant hatte zu tun. Auch das Wie.
Auf die Aussage des Studiums ging Lucia nicht ein. Es war irrelevant, das Studium war keine Fachrichtung, die derzeit von Nöten gewesen wäre. Nicht zu sagen, langweilig. "Fragen?"

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 24.08.2017, 15:47

Stellte man sich so einen Auftraggeber vor? Allison begann mit einem entschiedenen Nicken auf das ein zufriedenes Lächeln folgte. “Keine Fragen. Ich habe alles verstanden. Ich habe zwar angenommen, es handelt sich um einen einzigen und einmaligen Auftrag. Aber so ist es mir noch viel lieber.“
Um nicht zu sagen fantastisch. Beinahe hätte sie auch noch gesagt, dass die Fremde ihre Entscheidung nicht bereuen würde. Allerdings wollte sie nicht wie ein unerfahrenes junges Mädchen klingen. Wenn es um Aufträge und ums Vampire jagen ging, war sie erfahren genug. Sie wusste nur nie, wie sie sich ausdrücken sollte. Dieses Problem war zum Wütend werden und trotz der Jahre, die sie schon hier lebte und studierte, konnte sie die Barriere zwischen ihrem früheren Leben und den gesellschaftlichen Verhaltensweisen nicht vollständig überbrücken.
Sie freute sich aber tatsächlich über das Jobangebot, denn am liebsten ging sie Aufgaben nach, die erledigt werden mussten und um ehrlich zu sein, was konnte sie besser als Vampire jagen? Das hatte man ihr schließlich jahrelang beigebracht. Insgeheim hoffte Allison auch, dass sich ihr Gefühl von Rastlosigkeit bessern würde, hätte sie eine echte Aufgabe. Bei den Bars hatte sie es schon gehofft, aber so richtig hatte es nicht funktioniert.

In ihrem Kopf drehten sich die Gedanken und so antwortete sie erst ein wenig zeitversetzt auf die letzte offene Frage. “Bisher hatte ich keine Probleme mit Partnern oder einem Team. Bei einem komplexen Auftrag kann eine Aufgabenverteilung sogar sehr nützlich sein.“ Aus irgendeinem Grund musste sie nun an Liam denken. Er gehörte zwar nicht zu ihrem Team und wahrscheinlich hatte er auch nie nur vermutet, was Allison so tat. Aber sie wusste, dass er irgendetwas im geheimen machte, was etliche Partner brauchte. Sie hatte sich sogar ein klein wenig in ihn verguckt gehabt, doch dann trennten sich ihre Wege schon wieder.

“Also dann…“ Sie überlegte, ob sie der Fremden ihre Hand geben sollte. Stattdessen erhob sie sich nur aus der gemütlichen Position. “Soll ich Ihnen meine Nummer geben oder wie kommunizieren sie für gewöhnlich?“

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Lucia » 13.09.2017, 11:05

Einzelaufträge hatten immer den Nachteil, dass man sich nicht darauf verlassen konnte, dass sie so ausgeführt wurden, wie man wollte. Außer man kam mit einem Einzelauftrag immer wieder an die gleiche Person. Problem dabei war dann die Definition, denn es wäre kein Einzelauftrag mehr gewesen ... wie dem auch war, Lucia hatte keine Ambitionen, sich hier in irgendwelche Dispute zu verstricken, daher blieb sie allgemein.

"Es werden anfangs wahrscheinlich einzelne sein mit einer erhöhten Zeitspanne der Ruhe dazwischen. In einigen Monaten rechne ich mit einer erhöhten Auftragslage, daher auch die Frage nach Partnerarbeit", es war schon mehr Information, als sie eigentlich bereit war anderen gegenüber herzugeben. Doch diese Frau hatte keine Ahnung von ihren Kreisen, ihren Plänen oder derartig anderen. Deswegen würde sie darauf kein Augenmerk legen können oder jemandem gar verraten, dass es einen Plan gab, der eine absehbare Zeit hatte oder irgendwas anderes in dieser Richtung. Bis sie davon erfuhr, wenn überhaupt, wäre es gleichgültig, ob sie jemandem davon etwas absichtlich oder unabsichtlich verriet.

"Natürlich werden Sie nach einer gewissen Probezeit auch für Ihre Abrufbereitschaft bezahlt. Darüber sprechen wir dann zu gegebenem Zeitpunkt", denn auch hier musste sie erst einmal beweisen, wie sie arbeitete oder ob sie wirklich die richtige für den Job war. Möglicherweise gab es moralische Hindernisse, aber das würde sich zeigen. Sie würde einige Probe-Aufträge erhalten und auch einen sehr zentralen. Jetzt schon. Ins kalte Wasser geschmissen. Mal sehen, wie sie sich machte.

"Ich habe Ihre Nummer, vielen Dank. Ich werde mich melden, auch via E-Mail. Sie erhalten von uns einen direkten Zugang zu einem wichtigen Intranet-System, über das ausschließlich gesprochen wird, da es sicher ist. Der erste Auftrag, den ich Ihnen schon jetzt erteilen kann, ist folgender: Sehen Sie sich im Cobald Blue um und halten Sie fest, welche Vampire sie dort in welchem Alter, mit Namen und dergleichen entdecken. Mir ist bewusst, dass dies viel Detektiv-Rechereche benötigt, aber ich habe nicht behauptet, meine Aufträge wären anspruchslos und schnell zu erledigen, nicht wahr?", ihr Lächeln war süffisant.

"Wie dem auch sei, lassen Sie sich nicht erwischen und Sie haben 70% Ihrer Probezeit bestanden, ich verabschiede mich", und sie drehte sich um, um zur Türe zu gehen, ohne weiter auf irgendwelche Floskeln zu warten.

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Re: [Allison]: Gesucht: Die Frau der Stunde

Beitragvon Allison » 21.09.2017, 16:03

Sie stand nun da und versuchte keine Miene zu verziehen. Um ehrlich zu sein, wusste sie momentan auch nicht, welche Miene sie ziehen sollte. Sie freute sich über die Anstellung, gleichzeitig wirkte die Auftraggeberin und ihre Anweisungen sehr skurril. Noch überraschender war, dass sie sich einfach umdrehte und hinausmarschierte. Es hatte ihr langsam den Anschein, als wäre sie nicht nur an einen Job geraten, sondern als wäre sie in Gesellschaftskreise gefallen, deren Ausmaß sie bisher noch nicht erahnen konnte und vielleicht sogar nie vollständig erahnen würde. Das wiederum hatte seinen gewissen Reiz. Etwas Großes und Geheimes von dem sie nun ein Teil werden würde – vorausgesetzt sie bestand die Probezeit. Das Wort war für sie so skurril wie der Rest. Sie hatte in ihrem Leben noch nie eine Probezeit gehabt oder doch und sie hatte nie das Gefühl etwas nicht zu schaffen? Auch jetzt war sie sicher, dass sie es schaffen würde, doch so persönlich angezählt zu werden, hatte sie bisher nicht erlebt.

Allison verließ den geheimen Bereich und verschwand hinter der Bar in die privaten Räumlichkeiten und stieg die Treppe hinauf in den kleinen Raum, den sie sich als Büro mit Schlafmöglichkeit eingerichtet hatte. Dort angekommen checkte sie ihren Laptop. Sie musste nun auf Abruf bereit sein, aber dazu gab es ja Smartphones von denen aus sie genauso Emails checken konnte. Ein Tablet würde sie sich kaufen um im Blue Cobald zu recherchieren. Diese Aufgabe würde sie lösen können. Ein gutes Auge hatte sie und ihre Beobachtungsgabe war unglaublich gut.

“Ich bestehe diese Probezeit, ganz sicher.“ dachte sie mit neuem Frohsinn.

TBC: Mission (im)possible


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