[in Arbeit]: Hilda

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Hilda
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[in Arbeit]: Hilda

Beitragvon Hilda » 13.02.2019, 02:00

ANMERKUNG
Ich packe den jetzt hier rein, damit man sich schon mal seelisch und moralisch drauf einstellen kann. Das ist die Version, die noch auf meiner externen Platte war. Ich weiß nicht, ob da die Korrekturen schon drin waren oder nicht. Ist auch relativ wumpe, da er grundauf überarbeitet wird (und werden muss). Ich gehe davon aus, dass etwa 5 Jahre bei Hilda vergangen sind und ich habe n ziemlich klaren Plan davon, was da passiert ist (viel XD). Erstmal werde ich nur die Auswirkungen beschreiben. Vielleicht bei Gelegenheit in Rückschau auch, was vorkam.

Erster Schritt ist allerdings gerade n neuer Avatar, weil ich den alten nicht mehr sehen mag und mir das recht wichtig ist :D Erste Korrekturen passieren aber sicher schon parallel
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Name
Hazel, ist der Name, den ihre Eltern ihr einst gaben. Bis vor wenigen Jahren wusste sie das selbst nicht und sie tut sich noch immer schwer mit ihm.

Anne, bzw. Lillianne, ist ein Deckname, den sie gern benutzt. Nachnamen denkt sie sich bei Bedarf spontan aus.

weitere Namen: May Rivers, Hilda, Grace


Menschliches Alter
Sie ist nunmehr etwa 23 Jahre alt. Ihr Aussehen lässt sie dank eines schweres Lebens aber eher noch ein Stück älter wirken.

Art/Rasse
Hilda ist ein Mensch.

EinstellungSpeziell: 
Ein Einzelgänger war sie schon immer. Es gab stets nur ein oder zwei Personen mit denen sie überhaupt längere Gespräche führte.

Menschen:
Die "Welt" war ein ums andere Mal grausam zu Hazel. Meist durch die Hand anderer Menschen. Was geblieben ist, ist Misstrauen und fast völlige Unfähigkeit zu vertrauen. Damit geht jedoch keine solche Herzenskälte in dem Maße einher, dass ihr Mitgefühl mit Unschuldigen unmöglich wäre.

Vampire:
Sie weiß von Vampiren und es spielt für sie einfach kaum eine Rolle, welcher Art der Gegenüber angehört. Im Zweifelsfall geht sie auch bei scheinbar menschlichen Wesen lieber erstmal von einem Vampir aus um entsprechende Vorsicht nicht ab zu legen.

Glaube/Religion/Symbolik:
Schmerz, Hoffnungslosigkeit und Angst... das eine Mal schwemmten sie einen Glauben in Hazels Leben. Ein anderes Mal namen sie ihn wieder hinfort.

Herkunft
Sie wurde in London geboren und blieb da auch nahezu ohne Unterbrechung bis zu ihrem 17. Lebensjahr.


Beruf/Finanzen
Banale Anstellung im Sicherheitssegment der Koskinen. Davon ab gewisse Aufmerksamkeiten in Form einer Wohnung und dergleichen.


Aussehen - Übersicht
  • Augen: 
In den meisten Fällen werden ihre Augen wie tief eingesunkene bodenlose Löcher erscheinen, in denen man nur einen dreckig-braunen Ring um die dunkle Pupille erahnen kann. Ein guter Beobachter, wird das "dreckig-braun" in dunkles Haselnussbraun mit kleinen, feinen, blattgrünen Flecken differenzieren können.
  • Haare: 
 Braun. Unspektakulär.
  • Frisur: 
Zerzaust, kurz geschnitten.
  • Größe: 
Sie ist 168 cm groß, wirkt durch ihre Haltung aber kleiner.
  • Figur: 
Drahtig, muskulös.
  • Gesicht: 
Hohe Wangenknochen, bleiche Haut, stets tiefe Augenringe, leichte Sorgen-Fältchen.
  • Stimme: 
Vor allem leise und dabei doch spürbar eine Kraft im Hintergrund, die nicht zu unterschätzen ist.
  • Kleidung: 
In aller Regel pragmatisch und unauffällig. Damit bleibt es meist bei einer einfachen dunklen Jeans und einem grauen Oberteil.
  • Schmuck: 
Eine solcher simplen Ketten um den Hals, deren Anhänger unterm Oberteil verschwindet.
  • Narben: 
Auf den ersten Blick nicht eine einzige. Schaut man genauer hin, wirkt es als wären da einige gewesen, aber doch noch weitestgehend verheilt.

Aussehen - Beschreibung
Auf der Straße in einer dunklen Ecke hockend oder gebückt durch die Menge schleichend, erscheint sie als klein und kümmerlich. Ihr eigentlich jugendliches Gesicht ist eingefallen und von Falten geprägt, die man in diesem Alter nicht erwarten würde. In den Augen scheint ein stummes Leben. Sie wirken matt und müde in den meisten Fällen. Nur ein guter Beobachter wird merken, dass in ihr Neugierde und Tatendrang darauf warten, dass sie sich selbst erlaubt, sie auszuleben. Trotz alledem oder vielleicht gerade weil diese Schwere auf ihr lastet, strahlt sie einen Hauch von Faszination aus. In den meisten Augen wird sie weder schön noch hässlich sein. Einige werden sogar nicht sagen können, ob da eine junge Frau oder ein Mann umhergeistert.

Erst wenn sie sich unbeobachtet wähnt oder sich tatsächlich in Gesellschaft befindet, die ihr angenehm ist, beginnen die Augen aufzuglühen. Stetig sucht ihr Blick nach Neuem, nach Informationen, nach Leben. Ihre Haltung richtet sich etwas auf und langsam sieht sie so jung aus, wie sie ist. In ihrer langen Zeit als Dienerin, wenn nicht gar Sklavin, eines Vampirs namens "Wallace Ciaron" (genannt "Badger") lernte sie trotzdem zwangsweise wie sie ihre Reize ins rechte Licht rücken kann. Doch wehe dem, der sie dazu zwingt. Verlangt man sogar von ihr, sich beispielsweise einer Oper entsprechend zu kleiden, glühen ihre Augen auch, aber vor Wut.

Eigenarten
Ihre junge Seele war schon Situationen ausgesetzt, die sie einfach nicht verkraften konnte. So kam der Tag, an dem ihr Gehirn anfing, sich vor weiterem Leid zu schützen. Eine Zeit lang vergaß sie regelmäßig über mehrere Stunden, dass sie jemals einen Vampir getroffen hat oder ihre Wünsche und Sehnsüchte verfolgten sie in Form von Halluzinationen. Des weiteren hatte sie in der Zeit stets einen außergewöhnlich unruhigen Schlaf, der sie um sich schlagen, reden und leise ächzen ließ. Sie wachte immer mit einem lauteren Schrei auf und wusste direkt danach nichts mehr von ihren Träumen oder auch dem Schrei. Doch die Flucht aus London, der kleine, aber wertvolle Sieg gegen Badger gab ihr Kraft. Sie vergisst nur noch selten, träumt ruhiger und wenn sie Germans Stimme hört, wie er ihrem Geflüster antwortet, ist ihr meist bewusst, dass er nicht wirklich da ist.

Weiterhin hat sie sicherlich zahllose "normale" Macken, von denen vielleicht noch erwähnenswert ist, dass das extrem altmodische Waisenheim, in dem sie den Großteil ihres Lebens verbrachte, stark auf sie abgefärbt hat. Einiges an Technik, Wissenschaft und Fortschritt ist an ihr vorbeigegangen. Sie hat auch kaum Interesse daran, es kennen zu lernen. In ihren Augen gibt es genügend andere, wichtigere Geheimnisse auf dem Planeten. Trotzdem schafft sie es noch, einen normalen Rechner zu bedienen und das Internet oberflächlich zu durchsuchen. Das war es dann aber auch schon.

Bevorzugte Opfer
"Ungeziefer" in jeglicher Form.

Spezialisierte Begabungen & weitere Stärken
  • Hilda ist sehr erfahren... was das Einstecken von Prügel und das Leben unter extremsten Bedingungen angeht. Auch wenn es ihr Körperbau nicht erahnen lässt: Sie ist zäh. Es braucht einige Schläge eines Menschen, bis sie am Boden liegt. Ein paar Brüche werden sie nicht davon abhalten, weiter zu kämpfen oder zumindest eigenständig ein Versteck aufzusuchen. Ihr Magen verträgt Nahrungsmittel, die andere schon lange auf den Kompost geschmissen hätten.
  • Waisenheim und Rattenjagd haben es nötig gemacht, extrem schnell und möglichst lautlos dabei zu sein. So hat sie es auch trainiert mit Katzen und Ratten als Vorbild. Natürlich erreicht sie lange nicht die Geschwindigkeit und Schleichfertigkeiten eines Vampirs, aber in London hat sie sich schon gegen Heimpersonal, Polizei und zumindest einen Vampir beweisen können.
  • Kurz und bündig: Sie ist recht fit, kann sich grazil bewegen, wenn sie will, und trotzdem kräftig genug zupacken, um einen Schläger auf der Straße zu überraschen.
  • Eine Art Tierempathie begleitet sie von je her. Direkt reden kann sie nicht mit ihnen, aber sie kann recht genau erahnen, was sie ausdrücken wollen und ebenso kann sie sich bestimmte Tierarten ganz gut verständlich machen. Das wird einfacher, je besser sie die Tierart und das einzelne Tier kennt, ohne ihm dabei jemals einen Willen aufzwingen zu können. Es begrenzt sich auf einen Austausch auf geringstem Niveau und einer leichten Lenkung des Handeln des Tieres aber keineswegs eine Überredung. (Beispiel: Wenn sie eine Katze vorbeilaufen sieht und weiß, dass einige Meter weiter ein gefährlicher Hund ist, von dem sie die Katze fern halten wollen würde, muss sie sie nicht scheuchen, um sie zum Umkehren zu bewegen. Sie könnte diese Katze aber nicht dazu bringen, ihr den ganzen Tag zu folgen, irgendetwas wirklich zu bewachen oder Zettelchen zu genannten Adressen zu bringen. Als Gegenbeispiel: Auf eine Mücke hätte Hilda gar keinen Einfluss.)

Schwächen
Kinder; sie kann nicht anders, als zumindest zu versuchen, nett ihnen gegenüber zu sein. Mitunter wird sie geradezu fürsorglich, ohne aber eine echte Vertrauensbasis zuzulassen. Eher als Zwischenlösung, wenn sie merkt, dass es dem Kleinen, wie ihr früher, an Zuwendung mangelt.

Ihr Ernährungszustand und allgemeine körperliche wie psychische Verfassung würden sie in echter Gefangenschaft in kürzester Zeit einbrechen lassen. Ein normaler Polizeigewahrsam reicht dafür nicht, dazu sind die Umstände zu gut. Aber tatsächlich in einem Kerker mit wenig oder gar keiner Nahrung und vielleicht auch noch Ketten eingesperrt zu sein, würde ihr schneller an die Nieren gehen, als einem normalen, gut genährten und psychisch gesunden Menschen. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ansonsten viel einstecken kann und es eigentlich auch nicht an Ausdauer mangelt.

Ihre Vergangenheit; zum einen ist es eine echte Bedrohung für sie, wenn der oder die Falsche erfährt, dass sie nicht schon vor Monaten im Hungerturm elendig zu Grunde gegangen ist und zum anderen machen ihr die Gedanken an ihre Vergangenheit seelisch zu schaffen. Zwingt man sie in einem Gespräch dazu, über dieses Thema nachzudenken, wird sie so ziemlich alles, nur keinen klaren Gedanken fassen können.

Die Narben auf ihrem Rücken; die Brandnarbe ist schrecklich anzusehen. Halbwegs auf Schönheit bedachte Leute werden durch sie leicht irritiert und normale, tatsächliche Liebhaber guten Aussehens, den Anblick gerade zu unerträglich finden.

Das sind nur ein paar wenige ihrer Schwächen. Kurz als Denkanstoß genannt für weitere, seien noch ihre Beziehungen zu German, Jonathan, Lis, Emma und Tieren im Allgemeinen. Außerdem schlicht ihre Einsamkeit.

Waffen
Hilda tastet hastig an ihrem Körper entlang: "WO IS MEIN MESSA?!", die Verwirrung wandelt sich in Wut, sie mustert das Zimmer auf der Suche nach einer Waffe.
Ein Dolch ist ihr ständiger Begleiter. Er ist recht klein und steckt in ihren Bandagen am Rücken verborgen. Ein deutlich größerer ist in direkter Griffweite an ihrer Hose, nahe der Hüfte befestigt. Der dritte und letzte steckt in einer Halterung an ihrer rechten Wade unter der Hose und schimmert etwas mehr als die anderen. Wenn nötig, verwandelt sich aber so ziemlich jeder Gegenstand, den man so auf der Straße oder in einem normalen Haushalt finden kann, in eine Waffe. Von Schusswaffen hält sie herzlich wenig, lieber geht sie in den Nahkampf, wenn nötig mit den bloßen Händen.

Vorlieben
  • Musik:"Gib mir das Rauschen eine Flusses, gib mir das Jaulen des Windes in der Höhe, gib mir das Flüstern der Tiere im Wald... aber verschone mich mit dem Gejaule von Menschen."
    Sie hält wenig von Kunst in jeglicher Form. Man müsste sie fast dazu zwingen, damit sie sich dergleichen auch nur genauer anhört oder ansieht, ansonsten gehört gerade Musik für sie zum normalen Stadtlärm dazu.
  • Farbe:
    Sie weist auf das königsblaue kurze Kleid ihrer Gegenüber: "Das willst du nich' wirklich zur Jagd tragn, oda?" 
Vielleicht nicht zwingend bei Klamotten, aber Mahagoni hat es ihr angetan und wenn es überhaupt eine etwas edlere Farbe gibt, die ihrer Meinung nach ein Kleid haben dürfte, so ist es sicher dieser holzige, dunkle braun-rote Ton, ansonsten dann doch lieber pragmatisch der Umgebung angepasst.
  • Ambiente:
    Ruhig sitzt sie auf einem umgefallenen Baum im Park und stiert auf den nahen Teich. Ihr Blick leert sich. Ganz leise, kaum hörbar geht ihre Stimme: "Ich weiß noch... damals im Wald bei Leeds... mit dir. Ich wünscht', ich könnt' zurück dahin..." Abrupt schüttelt sie den Kopf, rafft sich auf und rennt los. In den Büschen da hinten, da war doch etwas!
Am ehesten treibt es sie in die Wälder, weit weg von den Bauten der Menschen und dem Lärm, den sie produzieren. Nur weiß sie aus Erfahrung, wie gefährlich das sein kann, gerade alleine und "bloß" als Mensch. Als Ersatz dafür sucht sie aber stets und ständig Parks auf.
  • Eigenschaften:"Ich hasse ihn...! Oh, ich hasse ihn! "Prinz der Lügen", wahrlich das ist er und verflucht gehört er mit seiner Falschheit und Brutalität gegen Unschuld'ge!"
    Sie selbst kann nicht gerade mit Wahrheiten um sich werfen, das trägt ihre Lage mit sich, aber sie bemüht sich zumindest, zu schweigen, wo sie sonst lügen müsste. Ähnliches erwartet sie von anderen. Dazu sollten in ihren Augen auch noch Achtung den Schwächeren und Unschuldigen gegenüber kommen. Das, was sie selbst selten erfahren durfte.
  • Hobbies:
    "Tust dju shpreshn deutsh?", wiederholte sie im mehr als gebrochenen Deutsch die zusammengestückelte Phrase, die sie sich aus einem Wörterbuch gesucht hatte.
Mit dem Kampf ums Überleben und der Suche nach German ist sie recht gut ausgelastet. Zwingt man sie zur Ruhe, "unterhält" sie sich mit Tieren und ließt in Büchern von anderen Sprachen und normalem Sachwissen. Man könnte sagen, das Sammeln von Wissen ist ihr Hobbie.

Abneigungen
  • Musik:"Sind die kastriert oder warum schreien die wie Weiber?", fragte sie bei einem eigenwilligen Folk-Methal-Konzert.
    Wenn eine gut vorgetragene Wikinger-Weise noch am ehesten ihr Herz erwärmen kann, so ist die Verballhornung eben dieser sicherlich das, was sie am meisten dazu treibt, die Flucht zu ergreifen.
  • Farbe:"Menschen sind nich' gut darin, Tiere nachzumachen... wirklich nicht... und dann versuchen sie's auch noch mit kunterbunten Paradiesvögeln...", seufzte sie kopfschüttelnd im Sommer an einer belebten Straße.
    Sie sieht keinen Sinn in der Kombination von mehreren all zu hellen Farben, "... schließlich leben wir nicht im Malbuch eines Kleinkinds!". Eine einzelne einmal als Akzent zu wählen, kann sie vielleicht noch nachvollziehen, aber danach hört es mit ihrem Verständnis schnell auf.
  • Ambiente:
    Ein wenig dringt das Kind in ihr hervor, das einfach nur mit der Situation überfordert ist und anfängt, aus schlichter Angst und Verzweiflung leicht zu zittern: "Lasst mich frei, bitte...! I' bezahl auch das Fensta. Bitte, irgendwie..."
Gefängnisse, all zu belebte Straßen, geschweige denn gefüllte Plätze, piekfeine Restaurants, Opern und vor allem Theater, weil ihre Verhandlung dummerweise in einem solchen stattgefunden hatte.
  • Geschlecht: 
-
  • Aussehen:"Wie er aussah?... Naja, Künstler halt."
    Eine echte Abneigung ist es nicht, aber sie hält wenig davon, wenn Leute ihre Kleidung nur nach dem Aussehen und nicht nach dem Sinn aussuchen.
  • Aktionen:
    Jegliches Herumschlagen mit Behörden und möchte-gern-Autoritäten.
  • Allgemeines:
    -

Charakter
Kurzbeschreibung:
Aufmerksam, dickköpfig, direkt, eigensinnig, einsam, feinfühlig, fürsorgend, geduldig, genügsam, großzügig, ignorant, konfrontativ, loyal, misstrauisch, naturverbunden, neugierig, rachsüchtig, rau, sarkastisch, treu, ungehobelt, verloren, wild, willensstark, zäh, zynisch.

Ausführliche Beschreibung:
Es liegt einfach in Hildas Natur, extrem neugierig zu sein und jede Information lieber selbst wahrzunehmen, als sie aus irgendwelchen Büchern zu sammeln. Notfalls sind ihr zwar auch diese recht, doch viel lieber streift sie durch den Wald und beobachtet den Vogel selbst, als im Lexikon nachzuschlagen. Nur ist ihre Variante auch deutlich gefährlicher und unliebsamer für Mitmensch und -tier. Erst durch ihre Neugierde, gewürzt mit etwas Tatendrang und Leichtsinn, ist sie überhaupt über Vampire gestolpert.

Zum Glück war sie dem ersten Vampir, der ihr gegenüber stand, ähnlicher, als sie ahnen konnte: Beide Außenseiter, wenig von Regeln und Einengung angetan, beide immer direkt mit dem Kopf durch die Wand. Sie lieben die Freiheit und der eine gab sie für den jeweils anderen auf. Hilda ist, wie German, bereit, für Verbündete oder gar Freunde alles zu tun. Ihnen gegenüber ist sie freundlich und fürsorgend, aber so weit kommen wenige bei ihr. Kinder und Tiere haben es deutlich einfacher, aber sie wird sich aus Vorsicht keine all zu enge Beziehung mit ihnen erlauben. Zu gefährlich schien es in der Vergangenheit, mit ihr befreundet zu sein. Je öfter das geschah, desto mehr zog sie sich zurück, aber die Einsamkeit zehrt an ihr. Sie ist jung und hat eigentlich das leidenschaftliche Blut einer Liebenden, nur niemanden, den sie lieben kann.

Wenn Hilda ihre Freiheit und Freunde hat, wenn sie weiß, dass es den ihren gut geht, ist sie zufrieden. An weltlichen Besitztümern braucht sie nicht viel. Um so bissiger kann sie werden, wenn sich jemand anschickt, ihr eine der wenigen Dinge zu nehmen, die ihr wichtig sind. Wenn es nicht anders geht, zeigt sie auch genügend Geduld, sich zurückzuziehen und denjenigen viel später um so mehr büßen zu lassen. Ansonsten bevorzugt sie die direkte Konfrontation.

Ziele
Ihr Schicksal erfüllen und endlich Ruhe finden.

Sonstiges

Tamara (alias Emma)

Sie hatte schon ein Jahr als Blutpuppe beim Dachs zugebracht, als Hilda der neue Liebling ihres Meisters wurde. Für Tamara war Hilda die Liebe auf den ersten Blick. Die beiden sind sich sehr ähnlich - sowie alle Frauen, die sich Badger aussuchte - aber sind doch sehr verschieden. Die Stärke und der Wille, die in Hildas Blick waren, hatten es Emma angetan und sie machte auch kein Geheimnis daraus. Hilda liebt Emma wie eine Schwester und fühlt sich zumindest körperlich zu ihr hingezogen, aber diese Gefühle sind nicht damit zu vergleichen, was Hilda noch immer für German empfindet. Trotzdem konnte sie es nicht übers Herz bringen, Tamara beim Dachs zurück zu lassen. Deswegen lässt sie überhaupt auch eine Beziehung zu ihr zu: Tamara ist von sich aus schon in großer Gefahr, womit Hilda ausnahmsweise einmal nichts am Hut hat und sie vielleicht eher noch schützen kann. Das Problem an der Geschichte ist, dass der Dachs Tamara als "Spielzeug" von Hilda vorgesehen hatte. Er hat ihr eingebrannt, dass sie auf Hilda zu hören habe, sowie ein paar andere Kleinigkeiten, die sich nun in ihrem Erscheinungsbild und Verhalten niederschlagen. Hilda versucht, auf ihre Worte zu achten, um Tamara das Leben nicht noch schwerer zu machen, aber das gelingt nicht immer.


Garm

Er ist der Irish Wolfhound von Hildas Meister, German, also wenn er überhaupt jemanden gehört, dann German und nicht ihr. German hat ihn beauftragt, Hilda zu beschützen und in gewissen Maßen auch zu gehorchen, aber an sich ist sein Hauptbestreben, nicht von ihrer Seite zu weichen und Gefahren fern zu halten. Was bei seiner imposanten Erscheinung auch ohne Gewalt klappen könnte. Mit einer Risphöhe von etwa 85 cm reicht er Hilda locker bis zur Brust. An sich ist er trotz allem ein sanfter Riese mit großen, lieben Augen, was darüber hinwegtäuschen könnte, dass er schon deutlich mehr Leben auf dem Gewissen hat als Hilda selbst. Bei diesem Monstrum eine Leine anzulegen wäre ein Witz, deswegen tut es Hilda auch nur, wenn es die Umgebung wegen vermehrten Polizeiaufkommen oder Ähnlichem verlangt.

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