[in Arbeit] Pax

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Pax
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Registriert: 22.10.2016, 12:01
Posts: 1-2x/Monat
Charname: Paxton Ballard
Pseudonym: Pax
Alter: Mitte vierzig
Vampiralter: 2000+ Jahre
Augen: Dunkelbraun
Haare: Kurz, dunkelbraun, Geheimratsecken
Größe: 1,98 Meter
Stadt: New York
Rasse: Vampir
Kodex: Syndikat
Beruf: Anführer einer kriminellen Bikergang
Fähigkeiten: 1. Berserkergang
2. Nornentraum
3. Viele weitere (Altvampir)
Schöpfer: Unbekannter Germane
Hauptchar: Lazarus
FAQ: http://faq.vampir-rollenspiel.de

[in Arbeit] Pax

Beitragvon Pax » 12.03.2019, 16:38

Nebencharakter von Lazarus

Steckbrief
» Name, Alter, Rasse
» Einstellung
» Herkunft, Beruf/Finanzen
» Aussehen
» Eigenarten
» Bevorzugte Opfer
» Fähigkeiten/Stärken
» Schwächen
» Waffen
» Vorlieben
» Abneigungen
» Charakter
» Ziele
» Sonstiges
» Leben in New York City




Name
Geburtsname: Einar (germanischer Name, "der allein Kämpfende" bedeutend)
Name als Gladiator: Pax (lateinisch für Frieden). Den Namen hat er als Kämpfer erworben, weil er dahingehend Frieden (in Form von Ruhe) in die Arena brachte, indem er anfangs all seine Widersacher sehr schnell zum Schweigen brachte. Später dann durch seine unheimliche Gabe, die Tiere in den Arenakämpfen auf seine Seite zu ziehen. Seine Fans umschrieben ihn dank seiner unheimlichen Muskelkraft auch als den „germanischen Hercules“
Meistens: Paxton "Pax" Ballard (wie er sich nun in der Moderne nennt)

Menschliches Alter
Mit Mitte dreißig zum Vampir gewandelt. Genaues Alter unbekannt.

Rassenbedingtes Alter
Knapp über 2000 Jahre.

Art/Rasse
Vampir

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Einstellung
Speziell:
Paradoxerweise ist Pax Sins „Mann fürs Grobe“, obwohl er vor Jahrhunderten bereits dem Töten abgeschwört hat. Zu viel Krieg, Blut und Tod hat er in seinen knappen zweitausend Jahren Lebenszeit bezeugen müssen. Gegen eine gepflegte Keilerei hat er jedoch niemals etwas. Ganz im Gegenteil; den Widersachern seiner Herrin die Fäuste um die Ohren fliegen zu lassen ist ihm eines seiner liebsten Hobbies.

Menschen:
Vampire, Menschen, es ist Pax gleich. Der Uraltvampir hat in seinem langen, langen Leben tausende unterschiedliche Charaktere aus allen möglichen Kulturen (darunter viele verlorene) kennen und schätzen gelernt. Egaler könnten ihm Herkunft, Hautfarbe, Sprache und Geschlecht gar nicht sein. Er liebt die Menschen, sonst hätte er wohl kaum vor wenigen Jahren zwei von ihnen adoptiert. Hierzu später mehr [Link].
Der einzige Grund, aus welchem er nicht den Liberalen angehört, ist dass er fest daran glaubt, dass Sins Herrschaft über den Menschen die Welt retten wird. Denn der Zerstörungswut und der Streitsucht der Menschheit ist Pax lange schon überdrüssig.

Vampire:
Auch Vampiren jeglicher Art gegenüber ist der Germane aufgeschlossen. Gleichsam weniger radikal als Artgenossen wie etwa [Giulias Schwester] oder LaCroix [Link] und nicht ganz so liberal wie ein Cogta Vusin oder Dante Scirea [Links] kann er dennoch alle Seiten des Kodex verstehen und sogar sympathisieren. Sein Weg geht jedoch Hand in Hand mit dem seiner Herrin Sin.

Glaube/Religion/Symbolik:
Heidnisch von seinem germanischen Stamm erzogen, später den griechischen/römischen Göttern zur Gnade in der Arena ausgesetzt, bis über Allvater Odin und den seinen hat Pax etliche Religionen, Riten und Bräuche (er)leben und bezeugen können. Er kennt sich bestens mit Relgion aus und führte man mit diesem kultivierten Hühnen tiefschürfende Gespräche zu diesem Thema, würde er womöglich zugeben, dass tief in ihm ein Polytheist steckt.

Sonstiges:
Verfährt in so ziemlich jedem Belang seines Lebens frei nach dem Motto „Leben und leben lassen“. Er tötet nicht mehr, schon seit Ewigkeiten nicht, glaubt aber eine natürliche Selektion, wenn nicht gar Schicksal. Dass die Schicksalsgöttinnen und die Nornen schon wissen würden, wer wann zu sterben hat.

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Herkunft
Geboren wurde Paxton Ballard als Einar in einen der unzähligen germanischen Stämme. Als Zweitausendjähriger ist er aber auf der ganzen Welt zu Hause.

Beruf/Finanzen
Pax ist der Anführer (im Biker-Lingo „President“) der mächtigsten Bikergang der Ostküste der U.S.A. (wenn auch nicht der bekanntesten). An Waffengeschäften und anderen krummen Dingern verdient mehr als gut und hat keinerlei finanzielle Sorgen zu befürchten. Immerhin war und wird der Waffenhandel immer en vogue sein.

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Aussehen - Übersicht
  • Augen:
    Einschüchternd dunkle, braune Augen. Oft verengt zu einem Eastwood'schen High-Noon-Blick, der seinem Gegenüber mit Leichtigkeit das Gefühl gibt, Pax könne jeden Moment einen Cowboyrevolver ziehen – schneller als sein Schatten. Meistens jedoch liegt eine weise Gelassenheit in seinen Augen, die seinem grobschlächtigen Gesicht vieles der gewohnten Härte nehmen. Wenn er lacht funkeln seine Augen ehrlich mit und animieren dazu, sich ebenfalls zu amüsieren.
  • Haare:
    Grobsträhnig und dunkelbraun
  • Frisur:
    Kurz mit deutlichen Geheimratsecken.
  • Größe:
    1,98 Meter
  • Figur:
    Ein wandelnder Schrank von einem Mann, muskelbepackt und scheinbar ohne auch nur einen Gramm Körperfett. Ein geschulter Blick weiß die Art und den Aufbau seiner Muskulatur als die eines formidablen Kämpfers zu deuten, im Gegensatz zu einem, der aus purer Vanitas seinen Körper mit dermaßen massiven Muskeln bekleidet.
  • Gesicht:
    Das Gesicht eines geborenen Kriegers. Hart, statuesk beinahe, mit vielen Ecken und Kanten
  • Stimme:
    Die reibende, kratzige Stimme eines alternden Rockstars, dessen Frühstück aus Zigaretten und Bourbon besteht, mit einem dröhnenden Bariton.
  • Kleidung:
    Toughe Bikerkleidung, meistens in dunklen Farben
  • Schmuck:
    Viele grobe Ringe – antik bis modern – und ein, zwei Ketten oder Anhänger
  • Piercings:
    -
  • Tattoos:
    Hunderte
  • Narben:
    Dutzende
  • Besonderheiten:
    Irritierende Mischung aus unheimlich einschüchternd aber auch extrem gelassen und gesellig in seiner Ausstrahlung und Wirkung auf andere.

Aussehen - Beschreibung
Paxton „Pax“ Ballard ist massiv in seiner Erscheinung in jeder Art, dieses Wort zu deuten. Er wirkt wie ein unbezwingbarer Fels, ist ein Berserker, der seit seiner Verwandlung zum Vampir nicht einen einzigen Kampf in seinem Leben verloren hat, und das kann man ihm förmlich ansehen. Beinahe zwei Meter ist er groß, mit Schultern breit wie die eines Ochsen, einem Rumpf wie ein Eichenfass und Armen wie Baumstämmen. Jeder Muskel in seinem Körper ist bis zum Äußersten durchtrainiert und kampferprobt, stahlhart und seinesgleichen in der Regel vergebens suchend.

Pax Gesicht suggeriert einem im ersten Moment vor allem eines: Gefahr! Die starke Kieferlinie, die groben Wangenknochen, die eisernen, schwarzbraunen Augen und die ernsten Brauen helfen dabei. Ebenso der Goatee und die unrasierten Wangen. Zwei, drei weitere Wimpernschläge können jedoch genügen, um zu glauben, man habe sich zunächst verguckt. Denn hinter all dem Stein seines Antlitzes liegt ein offenes, ein sympathisches Gesicht mit humorvollen Augen und Zügen, wenn auch immer alles ein derben und rauen Beigeschmack hat, was man an ihm sieht. Pax Haare sind dunkelbraun und er trägt sie kurz. Die hohen Geheimratsecken verleihen ihm die Stirn eines Denkers und/oder eines Zweiflers.

Einst trug der Uraltvampir die edelsten Geschmeide, nachdem er sich vom Gladiator zum freien Mann hochgekämpft hatte. Heute kleidet er sich in lockere Bikerklamotte. Shirts oder Flannellhemden, Jeans, Stiefel und natürlich stets seine Bikerweste („Kutte“) aus schwarzem Leder, die ihn als Präsidenten der Gang auszeichnet.

Beim Thema Schmuck kann man sich kaum variantenreicher ausdrücken, als Pax es tut. Über zwei Jahrtausende hinweg hat er Ringe, Amulette, Anhänger, Ketten, Broschen und solcherlei aus aller Welt zusammengesammelt. Vom kruden, eisernen Schmuck seines Germanenstammes über karribische Korallenketten aus seiner Zeit als Seeräuber, bis hin zu modernem Biker-Chique trägt der Hüne alle möglichen Verzierungen, aus diversesten Kulturen, Materialien und Zeitaltern.

Mit Tattoos verhält es sich bei Pax seiner Vorliebe für Schmuck ähnlich, wenn auch ungleich extensiver. Abgesehen von seinem Kopf ist beinahe sein gesamter Körper mit zahllosen Tätowierungen übersäht. Angefangen von einigen afrikanischen Ziernarben, echten Maoritribals und hunderten Motiven zeitgenössischer Tintenstecher. Im Großmotiv und farbenprächtig tummeln sich etliche Kriegsgötter verschiedenster Mythologien auf seinem mächtigen Torso. Die altägyptische, löwenköpfige Sachmet, der persische Verethragna, der das Böse bekämpft, der keltische Teutates, der in Krieg und in Frieden führt, die irische Morígain, die „Geisterkönigin“, die neben Kampf auch Sexualität verkörpert, der aztekische Huitzolopochtli, Gott des Krieges und der Sonne, aus dem chinesischen Daoismus der mächtige Zhēnwǔ, um einige zu nennen. Neben diesen auch offensichtlichere Vertreter wie Tyr und Odin, Athena und Ares. Letzterem lässt Pax eine besondere Ehre zuteil: Auf seinen Handrücken liest man Phobos und Deimos (die Dämonen Angst und Schrecken). Darüber finden sich Abbildungen von Typhon und Echidna, die in der griechischen Mythologie unzählige Bestien gebaren (etwa die Hydra, den Kerberos und die Chimära). Typhon ist als Riese mit einem Wirrwarr aus Drachen- und Schlangeköpfen dargestellt, seine schreckliche Gemahlin Echidna in der oberen Hälfte als wunderschöne Nymphe mit dem Unterleib einer gewaltigen Schlange.
Paxtons breiter Rücken stellt über den Schultergürtel verteilt den Åsgårdsrei, auch die Wilde Jagd genannt dar. Geisterhafte Reiter in den Wolken, bekannt in vielen Teilen Europas, die Krieg und Verderben oder den baldigen Tod prophezeien. Darunter ein „Gemälde“ des Fimbulwinters, der in den Ragnarök übergeht. Bildhaft wird der Ablauf der Götterdämmerung geschildert: Die Wölfe Skalli und Hati, die Sonne und Mond verfolgen und verschlingen, um die Sterne herabregnen zu lassen. Der feuerspeiende Fenriswolf, der sich von seiner Kette löst und Odin verschlingt, die alles vergiftende Midgardschlange Jörmungandr, die sich aus dem Wasser erhebt, das Land überschwemmt und sich Thor gegenüberstellt. Auf den Fluten das fürchterliche schwarze Schiff Naglfar, bestehend aus den Finger- und Fußnägeln der Toten.
Arme, Beine, Nacken und Füße des Germanen sind von weiteren, kleineren Tattoos bedeckt, allesamt mythologisch-religiös inspiriert und viel zu zahlreich, um sie an dieser Stelle zu nennen.

Aus seinen Zeiten als menschlicher Germanenkrieger hat Pax dutzende Narben vorzuweisen. Verteilt über den ganzen Leib, der nahezu gänzlich zutätowiert ist, könnte man ein recht schwieriges Suchrätsel daraus machen, all seine alten Wunden zu entdecken.

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Eigenarten
Ungewöhnlich für einen Vampir – aber nicht undenkbar durch sein methusalemesques Alter – trinkt Pax gerne Alkohol und verträgt diesen auch, ohne dass sein Körper ihn all zu sehr abwehrt. Nicht in rauen Mengen, das ist klar. Aber ein Gläschen Whisky schadet ihm schon lange nicht mehr. Das hat er seiner beispiellosen Konstitution und vor allem Esmeralda/Sin zu verdanken, die ihn diese Toleranz gelehrt hat. Darüber hinaus hat er gelernt, verschiedene Alkoholika mit Blut so zu vermischen, dass er sich tatsächlich einen leichten Rausch anzutrinken vermag.

Der geborene Germane hat ein nahezu unheimliches Talent dafür, Charaktere anzuziehen, die sonst Schwierigkeiten hätten, unterzukommen. Natürlich liegt das auch an dem Traum der Freiheit und Unabhängigkeit, der romantisierten Vorstellung sein eigener Herr zu sein, als Teil der „Lost Boys“. Darüber hinaus verkörpert Pax aber eine vertrauenswürdige Vaterfigur für all seine Untergebenen – die er als solche nicht behandelt – und ein jeder darf sich als Teil einer echten Familie fühlen. Einer derer, die für einander Opfer bringt. (Wortwörtlich) Über Leichen geht. Ja, Pax liebt die Mitglieder seiner Gang wie die Familie, die er vor tausenden Jahren verloren hat. Und er tut alles, um die seinen zu beschützen. Alles!

Germanenkrieger, Gladiator, Leibwächter, Wikinger, Pirat, Revolverheld, krimineller Biker. Dies und mehr hat Pax in den mehr denn zweitausend Jahren verkörpert, die er nun bereits auf dieser Erde wandelt. Eine viel perfektere Tötungsmaschine als ihn gibt es nicht. Und doch ist eben dies nicht. Er hat den Geschmack am Blut vor unzähligen Jahren bereits verloren – in jeglicher Hinsicht. So viel Tod wie er gesehen hat, hat er das Morden, das völlig unnötige Schlachten, Erschießen, Verbrennen und Bombardieren hassen gelernt, wie nichts anderes auf diesem Planeten. Würde er jemanden töten, der sein Leben oder das seiner Liebsten gefährdet? Ja. Und doch würde er zunächst alles daran setzen, seinem Widersacher das Leben zu verschonen.

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Bevorzugte Opfer
Genau genommen bevorzugt Pax gar keine Opfer. Seit er nicht mehr tötet hat sich diese Einstellung nur umso mehr in seinem Denken und Tun manifestiert. Ausnahmen sind Prügeleien. Obwohl er im Kampf stets auf der Hut ist, nicht mit voller Wucht zuzuschlagen. Ein solcher Hieb könnte einen Mann unter Umständen mit einem Schlag das Leben kosten. Was Blut angeht, ist es ihm durchaus recht, größtenteils auf Konserven zurückzugreifen. Manchmal feiert die Gang jedoch das ein oder andere Gelage und er lässt sich eine Bikerbraut oder einen jungen Kerl schmecken. Niemals jedoch tötet er sein Opfer.

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Spezialisierte Begabungen & weitere Stärken
Berserkergang
So bezeichneten die skandinavischen Krieger zu Zeiten der Wikinger eine selbst induzierte Kampfrage. Die verfeindeten Stämme fürchteten zuerst den Berserker. Später gefror den Engländern das Blut in den Adern, als die Wikinger an den britischen Ostküsten einfielen. Der knallharte Biker beherrschte diesen Kampfrausch zwar schon Jahrhunderte, bevor die Wikingerzeit anbrach, doch erst in dieser Kultur fand er die perfekte Definiton für diese furchteinflößende Fertigkeit. Begibt Pax sich auf Berserkergang, steigt seine ohnehin bereits immense Körperkraft ins schier Unermessliche. Außerdem heilen all seine Wunden unheimlich rasch und seine Haut und sein Fleisch werden bedeutend widerstandsfähiger. Endet die Rage, kennt die Erschöpfung des Hünen jedoch keinesgleichen. Unmengen Blut und einiges an Erholung sind nötig, ehe er dann wieder vollends auf den Beinen ist.

„Grenjuðu berserkir,
guðr vas á sinnum,
emjuðu Ulfheðnar
ok ísörn dúðu.

Es brüllten die Berserker,
der Kampf kam in Gang
es heulten die Wolfpelze
und schüttelten die Eisen.“

Nornentraum (Variation der Vorahnung):
Pax glaubt zutiefst an das Konzept des Schicksals und an dessen Unverrückbarkeit. Ganz egal wie freiheitsliebend er auch sein mag, tief im Innern sieht er sich immer auch als Schachfigur auf dem Spielbrett derer, die das Schicksal weben. Seien es nun die Moiren der griechischen Mythologie (beziehungsweise die römisch-antiken Parzen) oder die Nornen, die am Fuße der Weltenesche Yggdrassil die Lebenswege der Götter und der Sterblichen bestimmen. Letztere sieht er als Segen und Fluch an. Denn wo er über Jahrhunderte nicht viel mit der Fähigkeit der Vorahnung am Hut hatte, brachen die Zukunftsvisionen abrupt und mit voller Macht über ihn herein. Und zwar ab jenem Moment, da er andere unter seiner Führung zusammenbrachte und zu schützen Gedachte. Die starke Liebe, die er zu den seinen empfindet, schenkten ihm zunächst unheimliche Albträume von ihrem Ableben. Zumindest hielt er die Visionen für Albträume, bis er seine Untertanen in einem Déjà-Vu-Moment zu retten vermochte. Seitdem lauscht er seinen Visionen scharfsinnig und bereitwillig. Er sieht sie als Geschenk der Nornen, an welche er zutiefst glaubte, als diese Gabe ihn fand. Pax hat nie gelernt, eigenen Willens in die Zukunft zu orakeln. Die Detailtreue und Genauigkeit allerdings, mit welcher er Gefahren vorausahnt, die seine Liebsten betreffen, suchen ihresgleichen Vergebens. Eine ganz besondere Form dieser warnenden Verbindung teilt er mit Sin, die ihm über alles andere heilig ist. Ihr etwas anzutun ist kaum möglich, ohne dass Pax davon zuvor „von den Nornen informiert“ wird. Dicht gefolgt von seinen beiden Adoptivkindern Rochelle und Jack.

Schutz
Ebenfalls eine Fähigkeit, die Pax wie maßgeschneidert zu Leibe steht. Als aufopferungsvoller Anführer so vieler Menschen und Vampire, über einen Zeitraum von eineinviertel Jahrtausenden hinweg, hat der Altvampir gelernt, alles in seiner Macht stehende zu tun, wenn es darum geht, diejenigen zu schützen, die er liebt. Gepaart mit seiner speziellen Abart der Vorahnung gelingt es ihm zumeist mit spielerischer Leichtigkeit, Gefahren vorherzusehen und den Betroffenen vor manipulativen Fähigkeiten antagonistischer Vampire zu abzuschirmen. Die Wut, die Pax über den Angriff auf seine Schützlinge empfindet, löst zudem eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit aus, die mentalen Angriffe auf den Aggressoren zurückzuwerfen und diesen so zu schwächen.

Tierherz, Tierkontrolle & Lockruf
Dadurch, dass der uralte Germane diese Fähigkeiten bereits vor zweitausend Jahren in Tierkämpfen in der römischen Arena zu verstehen begonnen hat, ist er ein wahrer Meister im Umgang mit eben dieser. Weil er alle Lebewesen (nicht aber alle Individuen) liebt, fällt es ihm zusätzlich leicht, Tiere anzuziehen oder in ihre Haut zu schlüpfen. Es ist eines seiner Hobbies, bei Tageslicht in einem abgedunkelten Raum zu sitzen und in Tierform das Sonnenlicht zu genießen, welches seinem eigenen Leib so lange schon verwehrt geblieben ist.

Raserei
Die Fähigkeit, andere in Wut oder im Wahn zu besänftigen, mag auf den ersten Blick im starken Kontrast zu diesem wahrhaftigen Berserker stehen. Aber genau das ist der Grund, aus welchem Pax' fast schon unheimliche Stärke herrührt, andere gedanklich zu beruhigen. Denn kaum einer kennt sinnlose Rage besser als der Berserker. Kaum einer ist sich eher bewusst, wann Wut eine Waffe sein kann und wann sie nichts als eine Krux darstellt. Sein ausgelassenes, heiteres Gemüt helfen dieser Fähigkeit nur noch weiter. Und er könnte dankbarer nicht sein, schon unzählige potentiell blutige Auseinandersetzungen mit seiner Gabe im Keim erstickt zu haben.


Pax ist der geborene Anführer. Nicht erst seit er der Präsident der Lost Boys ist, sondern spätestens seit dem Moment in welchem er sein eigenes Wikingerlangboot (später auch ein Piratenschiff) zu kommandieren begonnen hatte. Und länger noch hat dieses Potential in ihm geschlummert. Er ist intelligent und besonnen genug, seine Untergebenen keinen unnötigen Risiken auszusetzen. Fürchten müssen seine Leute ihn nicht, denn er trägt ein Szepter des Respekts und der Ehrfurcht, purer Zuneigung und Freundschaft und keine Knute der Furcht und des Schreckens.

Im Nahkampf ist es nahzu unmöglich, Pax gleichzukommen. Vor über zweitausend Jahren war der Germane bereits als Mensch ein furchterregender Krieger. Mit beinahe zwei Metern Körpergröße, der Statur eines olympischen Gewichthebers und dem Kampftraining, an welchem sogar das römische Heer sich die Zähne ausgebissen hatte, wäre Pax selbst der ein oder andere Vampir unterlegen gewesen. Kurz nach seiner Verwandlung wurde er versklavt und lernte neben den unterschiedlichen Gladiatorenkampfstilen auch den griechisch-römischen Ringkampf. Heute, zweitausend Jahre später und nach etlichen Weltreisen und Aufenthalten in den unterschiedlichsten Kulturen, gibt es kaum einen Kampfstil oder eine Waffe, mit welcher er nicht vertraut ist. Sein Kampfstil lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Ringer und das, was man im Boxen als einen „Brawler“ bezeichnet identifizieren (weniger Finesse und Technik, aber härtere Schläge). Er beherrscht allerdings auch komplizierte Hebeltechniken, Griffe und Würfe und ist blitzschnell im Ausweichen oder Kontern.

Trotz seinem Spaß an einer ordentlichen Schlägerei und dem Hintergrund eines Berserkers ist seine Ausgeglichenheit eine seiner allergrößten Stärken. Hinter der steinharten Stirn schlummert ein zutiefst meditativer, besonnener und glaubensstarker Geist. Pax zu provozieren ist nicht all zu schwer. Allerdings nur, weil er es sich gerne erlaubt in eine Rauferei ködern zu lassen. Ihn tatsächlich so wütend zu machen, dass er sich vergisst und kopflos handelt ist ein Ding der Unmöglichkeit. Diese Gelassenheit strahlt er auch aus und es wirkt schnell ansteckend, hält man sich in seiner Gesellschaft auf.

Man würde es diesem stahlharten Bikerboss nicht auf den ersten Blick zutrauen, aber Paxton Ballard ist ein Empathiker sondergleichen. Mehr als zweitausend Jahre Lebenserfahrung und die Liebe zum Menschen und fremden Kulturen und dem Unbekannten im Allgemeinen verschaffte ihm bis heute eine wahrhaftig denkwürdige Menschenkenntnis. Kurzum: Er versteht Personen. Manchmal mehr noch, als sie sich vielleicht selbst verstehen, vor allem, wenn sie noch sehr jung sind. Natürlich ist auch er noch zu überraschen und oftmals hat er sogar Spaß daran, sich eines Besseren belehren zu lassen. Dies passiert dann nicht selten absichtlich, weil es ihm lieber ist, seinen Gesprächspartnern ihre Individualität zu lassen. Auch dann, wenn es ihm womöglich ein Leichtes wäre, zu erraten, was sein Gegenüber ihm als nächstes erwidern möchte. Zu sehr schätzt er Meinungen und Philosophien anderer, um sich auf seinen reichhaltigen Erfahrung auszuruhen.

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Schwächen
Definitiv seine Familie. Dazu zählt er allen voran Sin, danach seine Frau und seine adoptierten Kinder und die gesamten „Lost Boys“. Er schätzt sich mehr als glücklich – vielleicht sogar von den Göttern gesegnet – dass seine spezielle Form der Vorahnung ihn zuverlässig voraussagen lässt, falls die Personen, die er so sehr liebt in Todesgefahr schweben. Doch gerade bei denen, die nicht zu seinem allerengsten, intimsten Kreis gehören, weiß er, dass der Nornentraum nicht zu einhundert Prozent verlässlich ist. Seinen Untertanen nach dem Leben zu trachten ist eine der einfachsten Arten, Pax aus der Reserve zu locken.

Zahlen. Der uralte Germane hatte immer schon ein Defizit, was Mathematisches anbelangt. Formeln, Gleichungen, Parabeln, all das ist ihm ein Graus und er ist nie schlau aus dieser Form der Wissenschaft geworden. Da ihm Wissenschaft ohnehin deutlich weniger wichtig ist, als Spiritualität, stört er sich daran schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Für die Finanzen des Bikerclubs ist zum Glück sein Schatzmeister verantwortlich, sodass er sich damit schon einmal nicht auseinandersetzen muss.

Selbstverständlich klingt es bizarr, Pax' Unwillen zum Töten als Schwäche zu betiteln. Bedenkt man aber, in welche Gefahren er sich als Anführer einer kriminellen Bikergang begibt, ist der Nachteil evident: Wer zum Töten nicht bereit ist, hat in einem Kampf auf Leben und Tod den klaren Nachteil. In der Moderne, mit all den automatischen Schusswaffen, ist das für den Germanen noch deutlich riskanter geworden.

Darüber hinaus ist Pax ein sehr offensiver Kämpfer, der seine Feinde immer so schnell wie möglich ausschalten möchte, ehe jemand tödlich verletzt wird. Das bedeutet allerdings auch, dass er sich wenig schützt, es sei denn, er trägt seinen Rundschild mit sich (siehe Waffen). Eher verlässt er sich auf seine unvergleichliche Konstitution, Kraft und Ausdauer, wobei er häufig verletzt wird, bei dem Versuch, andere zu schützen. Ein sehr schneller Hunter oder Vampir, ausgerüstet mit modernen Waffen, könnte Pax so lange hinter sich herlocken, bis der Hüne mit Schusswunden übersät und geschwächt genug ist, um ein deutlich leichteres Opfer zu sein.

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Waffen
In einem Halfter am Gürtel trägt Pax meistens einen schweren Revolver. Den hat er sich verzieren lassen, um immerhin seiner Ästhetik gerecht zu werden, wenn er schon eine unliebsame, moderne Schusswaffe mit sich führen muss. Der breite Griff ist aus dunkelrotem Cocobolo-Holz, mit dem eingebrannten, verschnörkelten Symbol für Thors Hammer. In den glatten, schwarz glänzenden Lauf ist in steingrauen Runen „Mjǫllnir“ (Zermalmer) eingraviert, wie der Hammer des nordischen Donnergottes genannt wird.
Den massiven Revolver verwendet Pax höchst ungern und auch in der Regel nur zum Einschüchtern. Sieht er sich gezwungen zu schießen, zielt er stets auf nicht überlebenswichtige Stellen des Körpers.

Manchmal, wenn er weiß, dass eine Schießerei droht, führt er eine russische Kampfschrotfline mit sich, die er mit nicht-tödlichen Hartgummigeschossen oder Beanbags lädt.

In einem ernsten Kampf führt der Altvampir nicht selten den Nachbau eines Wikinger-Rundschildes mit sich. Dieses sieht von vorn betrachtet trügerisch altmodisch aus: Aus Holz bestehend und mit metallenem Rand beschlagen. Dahinter befinden sich allerdings dicke, gehärtete Stahlplatten, ummantelt von mehreren Schichten Kevlar. Anfangs verstand er nicht, warum seine Adoptivkinder ihn scherzhaft als „Captain America“ bezeichneten. Als sie ihm aber erklärten, dass dieser Comicheld ebenfalls mit einem kugelsicheren Schild in den Kampf zog, begriff er.
Passend zu dem Schild besitzt Pax auch die Kampfaxt eines Nordkriegers. An dieser ist allerdings nichts modern. Der Kopf, mit schwarzen Runen und Mustern verziert, besteht aus dem bestem Stahl, den man heutzutage bekommen kann. Mit der archaischen Waffe tötet er schon lange nicht mehr. Bedrohte allerdings jemand seine Familie, sähe Pax kein nennenswertes Problem darin, dem Feind die Waffenhand abzuschlagen – solange er sicher sein könnte, die Wunde danach ausreichend zu versorgen im Stande zu sein.

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Vorlieben

  • Musik:
    Viele behaupten es, die wenigsten meinen es; Pax hört wirklich alles. Sicher gibt es musikalische Genres, welchen er eher gewogen ist, als anderen. Im richtigen Kontext oder Umfeld gibt er sich aber immer Mühe zu verstehen, wer welche Musik aus welchem Grund liebt. Ihm gefällt kulturell tief verankerte Musik aus aller Welt, die ihn in längst vergangene Zeiten und an fernste Orte zu transportieren vermag.
  • Farbe:
    Er mag alle Farben. Hier verhält es sich wie bei der Musik. Der richtige Kontext lässt ihn jede Nuance eines jedes Farbtons schätzen.
  • Ambiente:
    Von meditativem Alleinsein bis zu großen Festlichkeiten mit hunderten von Menschen und/oder Vampiren, Pax fühlt sich eigentlich immer wohl und eins mit seinem Umfeld. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Eigenschaften:
    Ehrlichkeit; Loyalität; Freiheitsdrang; Harmoniebedürfnis; Kampfwille, um positive Veränderung hervorzurufen; Humor; Heiterkeit; positive Einstellung; Gelassenheit; Ausgeglichenheit; Treue; Familiensinn; Anfechten des Status Quo; revolutionäre Gedanken; Spiritualität; Wissensdurst; Aufgeschlossenheit; Individualität; Neudierde; Temperament; Esprit; Intelligenz; mentale Flexibilität; Geistreichtum
  • Aussehen:
    Auch in diesem Punkt ist Pax wenig festgelegt. Er hatte Liebschaften mit den unterschiedlichsten Frauen und Männern auf jedem Kontinent.
  • Geschlecht:
    Bisexuell – aber Frauen gefallen ihm auf Dauer, für eine Beziehung besser, da er die Unterschiede zwischen den Geschlechtern genießt und anregend findet. Mit seiner haitianischen Frau Pharah (Link folgt) ist er seit Jahrhunderten verheiratet und er hat seitdem nie eine andere oder einen anderen geliebt. Sie führen eine offene Beziehung.
  • Hobbies:
    Ewige Gespräche; Bikerpartys; Whisky und mit Blut gepanschter Alkohol; Schlägereien; Motorradfahren; mittels seiner Tierfähigkeiten in den Körpern anderer Wesen umherwandern/-fliegen/-schwimmen; Zeit mit seinen Freunden und der Familie verbringen (so abgedroschen es auch klingen mag, es gibt nichts Schöneres für ihn); Meditation
  • Allgemeines:

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Abneigungen
  • Musik:
  • Farbe:
  • Ambiente:
  • Eigenschaften:
  • Aussehen:
  • Geschlecht:
    -
  • Aktionen:
  • Allgemeines:

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Charakter

Kurzbeschreibung:

Ausführliche Beschreibung:

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Ziele

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Sonstiges

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Leben in Venedic
Folgt, sobald etwas passiert ist :)

Memo an mich: (Über Sin: „Viele Generationen entfernt wird man sie als Göttin handeln. Sie ist die einzig echte Prophetin, die ich jemals kennenlernen durfte. Und sie ist die bescheidendste, bedenkt man, dass sie bereits seit tausenden von Jahren unter uns weilt, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Sobald sie die Welt zurück in die rechten Bahnen geführt hat, unseren Planeten geheilt hat, wird man eine einzelne, erdumfassende Religion des Friedens in ihrem Namen ausrufen.“)

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Platzhalter

Beitragvon Pax » 12.03.2019, 16:41

Okay, hab Pax einfach mal gepostet, soweit ich in den letzten zwei Tagen gekommen bin. Das hier erstmal als Platzhalter für den Lebenslauf. Der größtenteils in kurzer Form abgehandelt werden wird. Weil, ja ... 2000 Jahre ^^' Das würde ja sonst ein ganzes Buch werden, haha.

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Re: [in Arbeit] Pax

Beitragvon aBraXaS » 12.03.2019, 20:27

Die Zweitcharaktere brauchen ja keinen ellenlangen LL, also keine Sorge :)

Wir leben alle unter dem selben Himmel,
wir haben aber nicht alle denselben Horizont.
(Konrad Adenauer)



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