[in Arbeit] Pax

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Pax
Beiträge: 2
Registriert: 22.10.2016, 12:01
Posts: 1-2x/Monat
Charname: Paxton Ballard
Pseudonym: Pax
Alter: Anfang vierzig
Vampiralter: 2000+ Jahre
Augen: Dunkelbraun
Haare: Kurz, dunkelbraun, Geheimratsecken
Größe: 1,98 Meter
Stadt: New York
Rasse: Vampir
Kodex: Syndikat
Beruf: Anführer einer kriminellen Bikergang
Fähigkeiten: 1. Berserkergang
2. Nornentraum
3. Viele weitere (Altvampir)
Schöpfer: Unbekannter Germane
Hauptchar: Lazarus
FAQ: http://faq.vampir-rollenspiel.de

[in Arbeit] Pax

Beitragvon Pax » 12.03.2019, 16:38

Nebencharakter von Lazarus

Steckbrief
» Name, Alter, Rasse
» Einstellung
» Herkunft, Beruf/Finanzen
» Aussehen
» Eigenarten
» Bevorzugte Opfer
» Fähigkeiten/Stärken
» Schwächen
» Waffen
» Vorlieben
» Abneigungen
» Charakter
» Ziele
» Sonstiges
» Leben in New York City




Name
Geburtsname: Einar (germanischer Name, "der allein Kämpfende" bedeutend) Ulfber(h)t
Name als Gladiator: Pax (lateinisch für Frieden). Den Namen hat er als Kämpfer erworben, weil er dahingehend Frieden (in Form von Ruhe) in die Arena brachte, indem er anfangs all seine Widersacher sehr schnell zum Schweigen brachte. Später dann durch seine unheimliche Gabe, die Tiere in den Arenakämpfen auf seine Seite zu ziehen. Seine Fans umschrieben ihn dank seiner unheimlichen Muskelkraft auch als den germanischen Hercules. Ehe er den Namen Pax verliehen bekam, versuchte sein Gladiatorenmeister ihn als "Aries" (Widder) zu etablieren, da der Germane seine Feinde förmlich zu überrennen im Stande war. Das Widdermotiv hat sich über die Jahrtausende hartnäckig gehalten, auch wenn der Name verblasste und verschwand.
Name als befreiter Sklave: Tiberius Furius Pax (im alten Rom übernahm ein freier Sklave den Namen seines einstigen Herrn. In Pax' Fall Tiberius Furius Arius)
Meistens: Paxton "Pax" Ballard (wie er sich nun in der Moderne nennt)

Menschliches Alter
Mit Mitte dreißig zum Vampir gewandelt. Genaues Alter unbekannt. Sieht heute aus wie etwa vierzig.

Rassenbedingtes Alter
Knapp über 2000 Jahre.

Art/Rasse
Vampir

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Einstellung
Speziell:
Paradoxerweise ist Pax Sins "Mann fürs Grobe", obwohl er vor Jahrzehnten bereits dem Töten abgeschworen hat. Zu viel Krieg, Blut und Tod hat er in seinen knappen zweitausend Jahren Lebenszeit bezeugen müssen. Gegen eine gepflegte Keilerei hat er jedoch niemals etwas. Ganz im Gegenteil; den Widersachern seiner Herrin die Fäuste um die Ohren fliegen zu lassen ist ihm eines seiner liebsten Hobbies. Zusätzlich sieht er sich als der einzige wahre Wächter Sins, als von den Schicksalsgöttinnen Auserkorener, sie zu beschützen. Seine spezielle Fprm der Vorahnung hilft ihm dabei (siehe Fähigkeiten).

Menschen:
Vampire, Menschen, es ist Pax gleich. Der Uraltvampir hat in seinem langen, langen Leben tausende unterschiedliche Charaktere aus allen möglichen Kulturen (darunter viele verlorene) kennen und schätzen gelernt. Egaler könnten ihm Herkunft, Hautfarbe, Sprache und Geschlecht gar nicht sein. Er liebt die Menschen, sonst hätte er wohl kaum vor wenigen Jahren zwei von ihnen adoptiert. Seine Kinder heißen Jack und Rochelle [Links folgen].
Der Grund, aus welchem er nicht dem Konsortium angehört, ist dass er fest daran glaubt, dass Sins Herrschaft über den Menschen die Welt retten wird. Denn der Zerstörungswut und der Streitsucht der Menschheit ist Pax lange schon überdrüssig.

Vampire:
Auch Vampiren jeglicher Art gegenüber ist der Germane aufgeschlossen. Gleichsam weniger radikal als Artgenossen wie etwa Gianlucia da Vinci oder LaCroix und nicht ganz so liberal wie ein Cogta Vusin oder Dante Scirea kann er dennoch alle Seiten des Kodex verstehen und sogar sympathisieren. Sein Weg geht jedoch zu großen Teilen Hand in Hand mit dem seiner Herrin Sin.
Seine Erwartungshaltung an Vampire ist größer, als Menschen gegenüber. Er ist der Auffassung, dass den Kindern der Nacht mehr Verantwortung für ihr Handeln obliegt. In gewisser Weise sieht er Vampire als Hirten der Schafe, die die Menschen sind.

Glaube/Religion/Symbolik:
Heidnisch von seinem germanischen Stamm erzogen, später den griechischen/römischen Göttern zur Gnade in der Arena ausgesetzt, bis über Allvater Odin und den seinen hat Pax etliche Religionen, Riten und Bräuche (er)leben und bezeugen können. Er kennt sich bestens mit Relgion aus und führte man mit diesem kultivierten Hühnen tiefschürfende Gespräche zu diesem Thema, würde er womöglich zugeben, dass tief in ihm ein Polytheist steckt. Oder einer, der glaubt, dass jede, den Menschen erschienene Gottheit eine von vielen Formen eines ganzen ist. Im intimsten Innern möchte Pax glauben, dass niemand anderes als Sin es ist, der tausende, göttliche Facetten innewohnen.

Sonstiges:
Verfährt in so ziemlich jedem Belang seines Lebens frei nach dem Motto "Leben und leben lassen". Er tötet nicht mehr, schon seit Langem nicht, glaubt aber eine natürliche Selektion, wenn nicht gar Schicksal. Dass die Schicksalsgöttinnen und die Nornen schon wissen würden, wer wann zu sterben hat. Der Tod als solches hat ihn noch nie geängstigt. Es sei denn, er droht seinen Liebsten und er hat die Eingebung, dass er sie vor ihrer Zeit aus dem Leben zu reißen versucht.

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Herkunft
Geboren wurde Paxton Ballard als Einar in einen der unzähligen germanischen Stämme. Als Zweitausendjähriger ist er aber auf der ganzen Welt zu Hause.

Beruf/Finanzen
Pax ist der Anführer (im Biker-Lingo "President") der "Lost Boys" [Link folgt], einer der mächtigsten Bikergang der Ostküste der U.S.A. (wenn auch nicht der bekanntesten). An Waffengeschäften und anderen krummen Dingern verdient mehr als gut und hat keinerlei finanzielle Sorgen zu befürchten. Immerhin war und wird der Waffenhandel immer en vogue sein.

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Aussehen - Übersicht
  • Augen:
    Einschüchternd dunkle, braune Augen. Oft verengt zu einem Eastwood'schen High-Noon-Blick, der seinem Gegenüber mit Leichtigkeit das Gefühl gibt, Pax könne jeden Moment einen Cowboyrevolver ziehen – schneller als sein Schatten. Meistens jedoch liegt eine weise Gelassenheit in seinen Augen, die seinem grobschlächtigen Gesicht vieles der gewohnten Härte nehmen. Wenn er lacht funkeln seine Augen ehrlich mit und animieren dazu, sich ebenfalls zu amüsieren.
  • Haare:
    Grobsträhnig und dunkelbraun
  • Frisur:
    Kurz mit deutlichen Geheimratsecken.
  • Größe:
    1,98 Meter
  • Figur:
    Ein wandelnder Schrank von einem Mann, muskelbepackt und scheinbar ohne auch nur einen Gramm Körperfett. Ein geschulter Blick weiß die Art und den Aufbau seiner Muskulatur als die eines formidablen Kämpfers zu deuten, im Gegensatz zu einem, der aus purer Vanitas seinen Körper mit dermaßen massiven Muskeln bekleidet.
  • Gesicht:
    Das Gesicht eines geborenen Kriegers. Hart, statuesk beinahe, mit vielen Ecken und Kanten
  • Stimme:
    Die reibende, kratzige Stimme eines alternden Rockstars, dessen Frühstück aus Zigaretten und Bourbon besteht, mit einem dröhnenden Bariton.
  • Kleidung:
    Toughe Bikerkleidung, meistens in dunklen Farben
  • Schmuck:
    Viele grobe Ringe – antik bis modern – und ein, zwei Ketten oder Anhänger
  • Piercings:
    -
  • Tattoos:
    Hunderte
  • Narben:
    Dutzende
  • Besonderheiten:
    Irritierende Mischung aus unheimlich einschüchternd aber auch extrem gelassen und gesellig in seiner Ausstrahlung und Wirkung auf andere. Je nach Kontext schlägt der Pegel in beide Extreme aus.

Aussehen - Beschreibung
Paxton "Pax" Ballard ist massiv in seiner Erscheinung in jeder Art, dieses Wort zu deuten. Er wirkt wie ein unbezwingbarer Fels, ist ein Berserker, der seit seiner Verwandlung zum Vampir nicht einen einzigen Kampf in seinem Leben verloren hat, und das kann man ihm förmlich ansehen. Beinahe zwei Meter ist er groß, mit Schultern breit wie die eines Ochsen, einem Rumpf wie ein Eichenfass und Armen wie Baumstämmen. Jeder Muskel in seinem Körper ist bis zum Äußersten durchtrainiert und kampferprobt, stahlhart und seinesgleichen in der Regel vergebens suchend.

Pax Gesicht suggeriert einem im ersten Moment vor allem eines: Gefahr! Die starke Kieferlinie, die groben Wangenknochen, die eisernen, schwarzbraunen Augen und die ernsten Brauen helfen dabei. Ebenso der Goatee und die unrasierten Wangen. Zwei, drei weitere Wimpernschläge können jedoch genügen, um zu glauben, man habe sich zunächst verguckt. Denn hinter all dem Stein seines Antlitzes liegt ein offenes, ein sympathisches Gesicht mit humorvollen Augen und Zügen, wenn auch immer alles ein derben und rauen Beigeschmack hat, was man an ihm sieht. Pax' Haare sind dunkelbraun und er trägt sie kurz. Die hohen Geheimratsecken verleihen ihm die Stirn eines Denkers und/oder eines Zweiflers. Als er in einen Vampir verwandelt wurde, war Einar Anfang bis Mitte dreißig. Heute sieht er aus, wie jemand, der gerade die Vierzig überschritten hat.

Einst trug der Uraltvampir die edelsten Geschmeide, nachdem er sich vom Gladiator zum freien Mann hochgekämpft hatte. Heute kleidet er sich in lockere Bikerklamotte. Shirts oder Flannellhemden, Jeans, Stiefel und natürlich stets seine Bikerweste ("Kutte") aus schwarzem Leder, die ihn als Präsidenten der Gang auszeichnet.

Beim Thema Schmuck kann man sich kaum variantenreicher ausdrücken, als Pax es tut. Über zwei Jahrtausende hinweg hat er Ringe, Amulette, Anhänger, Ketten, Broschen und solcherlei aus aller Welt zusammengesammelt oder selbst geschmiedet. Vom kruden, eisernen Schmuck seines Germanenstammes über karribische Perlenketten aus seiner Zeit als Seeräuber, bis hin zu modernem Biker-Chique trägt der Hüne alle möglichen Verzierungen, aus diversesten Kulturen, Materialien und Zeitaltern.

Mit Tattoos verhält es sich bei Pax seiner Vorliebe für Schmuck ähnlich, wenn auch ungleich extensiver. Abgesehen von seinem Kopf ist beinahe sein gesamter Körper mit zahllosen Tätowierungen übersäht. Angefangen von einigen afrikanischen Ziernarben, echten Maoritribals und hunderten Motiven zeitgenössischer Tintenstecher. Im Großmotiv und farbenprächtig tummeln sich etliche Kriegsgötter verschiedenster Mythologien auf seinem mächtigen Torso. Die altägyptische, löwenköpfige Sachmet, der persische Verethragna, der das Böse bekämpft, der keltische Teutates, der in Krieg und in Frieden führt, die irische Morígain, die "Geisterkönigin", die neben Kampf auch Sexualität verkörpert, der aztekische Huitzolopochtli, Gott des Krieges und der Sonne, aus dem chinesischen Daoismus der mächtige Zhēnwǔ, um einige zu nennen. Neben diesen auch offensichtlichere Vertreter wie Tyr und Odin, Athena und Ares. Letzterem lässt Pax eine besondere Ehre zuteil: Auf seinen Handrücken liest man Phobos und Deimos (die Dämonen Angst und Schrecken). Darüber finden sich Abbildungen von Typhon und Echidna, die in der griechischen Mythologie unzählige Bestien gebaren (etwa die Hydra, den Kerberos und die Chimära). Typhon ist als Riese mit einem Wirrwarr aus Drachen- und Schlangeköpfen dargestellt, seine schreckliche Gemahlin Echidna in der oberen Hälfte als wunderschöne Nymphe mit dem Unterleib einer gewaltigen Schlange.
Paxtons breiter Rücken stellt über den Schultergürtel verteilt den Åsgårdsrei, auch die Wilde Jagd genannt dar. Geisterhafte Reiter in den Wolken, bekannt in vielen Teilen Europas, die Krieg und Verderben oder den baldigen Tod prophezeien. Darunter ein "Gemälde" des Fimbulwinters, der in den Ragnarök übergeht. Bildhaft wird der Ablauf der Götterdämmerung geschildert: Die Wölfe Skalli und Hati, die Sonne und Mond verfolgen und verschlingen, um die Sterne herabregnen zu lassen. Der feuerspeiende Fenriswolf, der sich von seiner Kette löst und Odin verschlingt, die alles vergiftende Midgardschlange Jörmungandr, die sich aus dem Wasser erhebt, das Land überschwemmt und sich Thor gegenüberstellt. Auf den Fluten das fürchterliche schwarze Schiff Naglfar, bestehend aus den Finger- und Fußnägeln der Toten.
Arme, Beine, Nacken und Füße des Germanen sind von weiteren, kleineren Tattoos bedeckt, allesamt mythologisch-religiös inspiriert und viel zu zahlreich, um sie an dieser Stelle zu nennen.

Aus seinen Zeiten als menschlicher Germanenkrieger hat Pax dutzende Narben vorzuweisen. Verteilt über den ganzen Leib, der nahezu gänzlich zutätowiert ist, könnte man ein recht schwieriges Suchrätsel daraus machen, all seine alten Wunden zu entdecken.

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Eigenarten
Ungewöhnlich für einen Vampir – aber nicht undenkbar durch sein methusalemesques Alter – trinkt Pax gerne Alkohol und verträgt diesen auch, ohne dass sein Körper ihn all zu sehr abwehrt. Nicht in rauen Mengen, das ist klar. Aber ein Gläschen Whisky schadet ihm schon lange nicht mehr. Das hat er seiner beispiellosen Konstitution und vor allem Esmeralda/Sin zu verdanken, die ihn diese Toleranz gelehrt hat. Darüber hinaus hat er gelernt, verschiedene Alkoholika mit Blut so zu vermischen, dass er sich tatsächlich einen leichten Rausch anzutrinken vermag.

Der geborene Germane hat ein nahezu unheimliches Talent dafür, Charaktere anzuziehen, die sonst Schwierigkeiten hätten, unterzukommen. Natürlich liegt das auch an dem Traum der Freiheit und Unabhängigkeit, der romantisierten Vorstellung sein eigener Herr zu sein, als Teil der "Lost Boys". Darüber hinaus verkörpert Pax aber eine vertrauenswürdige Vaterfigur für all seine Untergebenen – die er als solche nicht behandelt – und ein jeder darf sich als Teil einer echten Familie fühlen. Einer derer, die füreinander Opfer bringt. (Wortwörtlich) Über Leichen geht. Ja, Pax liebt die Mitglieder seiner Gang wie die Familie, die er vor tausenden Jahren verloren hat. Und er tut alles, um die seinen zu beschützen. Alles!

Germanenkrieger, Gladiator, Leibwächter, Wikinger, Pirat, Revolverheld, krimineller Biker. Dies und mehr hat Pax in den mehr denn zweitausend Jahren verkörpert, die er nun bereits auf dieser Erde wandelt. Eine viel perfektere Tötungsmaschine als ihn gibt es nicht. Und doch ist er eben dies nicht. Er hat den Geschmack am Blut vor unzähligen Jahren bereits verloren – in jeglicher Hinsicht. So viel Tod wie er gesehen hat, hat er das Morden, das völlig unnötige Schlachten, Erschießen, Verbrennen und Bombardieren hassen gelernt, wie nichts anderes auf diesem Planeten. Würde er jemanden töten, der sein Leben oder das seiner Liebsten gefährdet? Ja. Und doch würde er zunächst alles daran setzen, seinem Widersacher das Leben zu verschonen.

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Bevorzugte Opfer
Genau genommen bevorzugt Pax gar keine Opfer. Seit er nicht mehr tötet hat sich diese Einstellung nur umso mehr in seinem Denken und Tun manifestiert. Ausnahmen sind Prügeleien. Obwohl er im Kampf stets auf der Hut ist, nicht mit voller Wucht zuzuschlagen. Ein solcher Hieb könnte einen Mann unter Umständen mit einem Schlag das Leben kosten. Was Blut angeht, ist es ihm durchaus recht, größtenteils auf Konserven zurückzugreifen. Manchmal feiert die Gang jedoch das ein oder andere Gelage und er lässt sich eine Bikerbraut oder einen jungen Kerl schmecken. Niemals jedoch tötet er sein Opfer.

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Spezialisierte Begabungen & weitere Stärken
Berserkergang
So bezeichneten die skandinavischen Krieger zu Zeiten der Wikinger eine selbst induzierte Kampfrage. Die verfeindeten Stämme fürchteten zuerst den Berserker. Später gefror den Engländern das Blut in den Adern, als die Wikinger an den britischen Ostküsten einfielen. Der knallharte Biker beherrschte diesen Kampfrausch zwar schon Jahrhunderte, bevor die große Wikingerzeit anbrach, doch erst in dieser Kultur fand er die perfekte Definiton für diese furchteinflößende Fertigkeit. Begibt Pax sich auf Berserkergang, steigt seine ohnehin bereits immense Körperkraft ins schier Unermessliche. Außerdem heilen all seine Wunden unheimlich rasch und seine Haut und sein Fleisch werden bedeutend widerstandsfähiger. Endet die Rage, kennt die Erschöpfung des Hünen jedoch keinesgleichen. Unmengen Blut und einiges an Erholung sind nötig, ehe er dann wieder vollends auf den Beinen ist.

"Grenjuðu berserkir,
guðr vas á sinnum,
emjuðu Ulfheðnar
ok ísörn dúðu.

Es brüllten die Berserker,
der Kampf kam in Gang
es heulten die Wolfpelze
und schüttelten die Eisen."

Nornentraum (Variation der Vorahnung):
Pax glaubt zutiefst an das Konzept des Schicksals und an dessen Unverrückbarkeit. Ganz egal wie freiheitsliebend er auch sein mag, tief im Innern sieht er sich immer auch als Schachfigur auf dem Spielbrett derer, die das Schicksal weben. Seien es nun die Moiren der griechischen Mythologie (beziehungsweise die römisch-antiken Parzen) oder die Nornen, die am Fuße der Weltenesche Yggdrassil die Lebenswege der Götter und der Sterblichen bestimmen. Letztere sieht er als Segen und Fluch an. Denn wo er über Jahrhunderte nicht viel mit der Fähigkeit der Vorahnung am Hut hatte, brachen die Zukunftsvisionen abrupt und mit voller Macht über ihn herein. Und zwar ab jenem Moment, da er andere unter seiner Führung zusammenbrachte und zu schützen gedachte. Die starke Liebe, die er zu den seinen empfindet, schenkten ihm zunächst unheimliche Albträume von ihrem Ableben. Zumindest hielt er die Visionen für Albträume, bis er seine Untertanen in einem Déjà-Vu-Moment zu retten vermochte. Seitdem lauscht er seinen Visionen scharfsinnig und bereitwillig. Er sieht sie als Geschenk der Nornen, an welche er zutiefst glaubte, als diese Gabe ihn fand. Pax hat nie gelernt, eigenen Willens in die Zukunft zu orakeln. Er betrachtet den Versuch allein bereits als Affront gegen das Schicksal als solches. Die Detailtreue und Genauigkeit allerdings, mit welcher er Gefahren vorausahnt, die seine Liebsten betreffen, suchen ihresgleichen Vergebens. Eine ganz besondere Form dieser warnenden Verbindung teilt er mit Sin, die ihm über alles andere heilig ist. Ihr etwas anzutun ist kaum möglich, ohne dass Pax davon zuvor von den Nornen informiert wird. Von annähernd gleicher Kraft ist diese Bindung zwischen Pax und seinen beiden Adoptivkindern Rochelle und Jack, seiner Frau Pharah und seiner ewigen Gefährtin Quinta Sextilia [Links folgen].

Schutz
Ebenfalls eine Fähigkeit, die Pax wie maßgeschneidert zu Leibe steht. Als aufopferungsvoller Anführer so vieler Menschen und Vampire, über einen Zeitraum von eineinviertel Jahrtausenden hinweg, hat der Altvampir gelernt, alles in seiner Macht stehende zu tun, wenn es darum geht, diejenigen zu schützen, die er liebt. Gepaart mit seiner speziellen Abart der Vorahnung gelingt es ihm zumeist mit spielerischer Leichtigkeit, Gefahren vorherzusehen und den Betroffenen vor manipulativen Fähigkeiten antagonistischer Vampire zu abzuschirmen. Die Wut, die Pax über den Angriff auf seine Schützlinge empfindet, löst zudem eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit aus, die mentalen Angriffe auf den Aggressoren zurückzuwerfen und diesen so zu schwächen.

Tierherz, Tierkontrolle & Lockruf
Dadurch, dass der uralte Germane diese Fähigkeiten bereits vor zweitausend Jahren in Tierkämpfen in der römischen Arena zu verstehen begonnen hat, ist er ein wahrer Meister im Umgang mit eben dieser. Weil er alle Lebewesen (nicht aber alle Individuen) liebt, fällt es ihm zusätzlich leicht, Tiere anzuziehen oder in ihre Haut zu schlüpfen. Es ist eines seiner Hobbies, bei Tageslicht in einem abgedunkelten Raum zu sitzen und in Tierform das Sonnenlicht zu genießen, welches seinem eigenen Leib so lange schon verwehrt geblieben ist.

Raserei
Die Fähigkeit, andere in Wut oder im Wahn zu besänftigen, mag auf den ersten Blick im starken Kontrast zu diesem wahrhaftigen Berserker stehen. Aber genau das ist der Grund, aus welchem Pax' fast schon unheimliche Stärke herrührt, andere gedanklich zu beruhigen. Denn kaum einer kennt sinnlose Rage besser als der Berserker. Kaum einer ist sich eher bewusst, wann Wut eine Waffe sein kann und wann sie nichts als eine Krux darstellt. Sein ausgelassenes, heiteres Gemüt helfen dieser Fähigkeit nur noch weiter. Und er könnte dankbarer nicht sein, schon unzählige potentiell blutige Auseinandersetzungen mit seiner Gabe im Keim erstickt zu haben.


Pax ist der geborene Anführer. Nicht erst seit er der Präsident der Lost Boys ist, sondern spätestens seit dem Moment in welchem er sein eigenes Wikingerlangboot (später auch ein Piratenschiff) zu kommandieren begonnen hatte. Und länger noch hat dieses Potential in ihm geschlummert. Er ist intelligent und besonnen genug, seine Untergebenen keinen unnötigen Risiken auszusetzen. Fürchten müssen seine Leute ihn nicht, denn er trägt ein Szepter des Respekts und der Ehrfurcht, purer Zuneigung und Freundschaft und keine Knute der Furcht und des Schreckens.

Im Nahkampf ist es nahezu unmöglich, Pax gleichzukommen. Vor über zweitausend Jahren war der Germane bereits als Mensch ein furchterregender Krieger. Mit beinahe zwei Metern Körpergröße, der Statur eines olympischen Dekathleten und dem Kampftraining, an welchem sogar das römische Heer sich die Zähne ausgebissen hatte, wäre Pax selbst der ein oder andere Vampir unterlegen gewesen. Kurz nach seiner Verwandlung wurde er versklavt und lernte neben den unterschiedlichen Gladiatorenkampfstilen auch den griechisch-römischen Ringkampf. Heute, zweitausend Jahre später und nach etlichen Weltreisen und Aufenthalten in den unterschiedlichsten Kulturen, gibt es kaum einen Kampfstil oder eine Waffe, mit welcher er nicht vertraut ist. Sein Kampfstil lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Ringer und das, was man im Boxen als einen "Brawler" bezeichnet identifizieren (weniger Finesse und Technik, aber härtere Schläge). Er beherrscht allerdings auch komplizierte Hebeltechniken, Griffe und Würfe und ist blitzschnell im Ausweichen oder Kontern.

Trotz seinem Spaß an einer ordentlichen Schlägerei und dem Hintergrund eines Berserkers ist seine Ausgeglichenheit eine seiner allergrößten Stärken. Hinter der steinharten Stirn schlummert ein zutiefst meditativer, besonnener und glaubensstarker Geist. Pax zu provozieren ist nicht all zu schwer. Allerdings nur, weil er es sich gerne erlaubt in eine Rauferei ködern zu lassen. Ihn tatsächlich so wütend zu machen, dass er sich vergisst und kopflos handelt ist ein Ding der Unmöglichkeit. Diese Gelassenheit strahlt er auch aus und es wirkt schnell ansteckend, hält man sich in seiner Gesellschaft auf.

Man würde es diesem stahlharten Bikerboss nicht auf den ersten Blick zutrauen, aber Paxton Ballard ist ein Empathiker sondergleichen. Mehr als zweitausend Jahre Lebenserfahrung und die Liebe zum Menschen und fremden Kulturen und dem Unbekannten im Allgemeinen verschaffte ihm bis heute eine wahrhaftig denkwürdige Menschenkenntnis. Kurzum: Er versteht Personen. Manchmal mehr noch, als sie sich vielleicht selbst verstehen, vor allem, wenn sie noch sehr jung sind. Natürlich ist auch er noch zu überraschen und oftmals hat er sogar Spaß daran, sich eines Besseren belehren zu lassen. Dies passiert dann nicht selten absichtlich, weil es ihm lieber ist, seinen Gesprächspartnern ihre Individualität zu lassen. Auch dann, wenn es ihm womöglich ein Leichtes wäre, zu erraten, was sein Gegenüber ihm als nächstes erwidern möchte. Zu sehr schätzt er Meinungen und Philosophien anderer, um sich auf seinen reichhaltigen Erfahrung auszuruhen.

Als ein Vampir, der mehr als zweitausend Jahre alt ist und die ganze Welt bereist, hat Pax sich zahllose Sprachen angeeignet. In den meisten Ländern unserer Erde weiß er sich in der Landessprache flüssig zu verständigen. Und all seine Sprachkenntnisse helfen ihm dabei jene Sprachen, welche er noch nicht beherrscht, fast schon spielend einfach zu lernen.

Vor mehr als zweitausend Jahren bereits, als er noch ein Mensch war, schnitzte der Germane Holzfigürchen. Von Kriegern, von Göttern, von Sagengestalten und mythologischen Unwesen. Zunächst, um seine Kinder zu amüsieren und zu unterhalten. Nach vielen Jahrhunderten Übung kann man sich kaum vorstellen, wie kunstvoll und detailverliebt seine heutigen Schnitzerein sind. Auch das Schmiedehandwerk beherrschte er vor Anbeginn der christlichen Zeitrechnung bereits in einem nicht unbeträchtlichen Maße. Heute vermag er von einer Fibel über aufwendigem Schmuck bis hin zu authentischen Schwertern alles zu schmieden, was er sich vorstellt. Er behauptet sogar, der ursprüngliche Schmied der legendären Ulfberhtschwerter zu sein. Unter Klingenenthusiasten werden die Schwerter mit der Inschrift +VLFBERHT+ als mitunter die besten ihrer Zeit gehandelt. Ob Einars zweiter Vorname namensgebend war für diese anerkannten Meisterstücke oder ob er sich im Nachhinein den Zweitnamen gab, um sich mit der Ulberhtlegende in Verbindung zu bringen wird wohl nie jemand erfahren.

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Schwächen
Definitiv seine Familie. Dazu zählt er allen voran Sin, danach seine Frau und seine adoptierten Kinder und die gesamten "Lost Boys". Er schätzt sich mehr als glücklich – vielleicht sogar von den Göttern gesegnet – dass seine spezielle Form der Vorahnung ihn zuverlässig voraussagen lässt, falls die Personen, die er so sehr liebt in Todesgefahr schweben. Doch gerade bei denen, die nicht zu seinem allerengsten, intimsten Kreis gehören, weiß er, dass der Nornentraum nicht zu einhundert Prozent verlässlich ist. Seinen Untertanen nach dem Leben zu trachten ist eine der einfachsten Arten, Pax aus der Reserve zu locken.

Zahlen. Der uralte Germane hatte immer schon ein Defizit, was Mathematisches anbelangt. Formeln, Gleichungen, Parabeln, all das ist ihm ein Graus und er ist nie schlau aus dieser Form der Wissenschaft geworden. Da ihm Wissenschaft ohnehin deutlich weniger wichtig ist, als Spiritualität, stört er sich daran schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Für die Finanzen des Bikerclubs ist zum Glück sein Schatzmeister verantwortlich, sodass er sich damit schon einmal nicht auseinandersetzen muss.

Selbstverständlich klingt es bizarr, Pax' Unwillen, anderen das Leben zu nehmen als Schwäche zu betiteln. Bedenkt man aber, in welche Gefahren er sich als Anführer einer kriminellen Bikergang begibt, ist der Nachteil evident: Wer zum Töten nicht bereit ist, hat in einem Kampf auf Leben und Tod den klaren Nachteil. In der Moderne, mit all den automatischen Schusswaffen, mit Huntern, die Silbermunition verwenden, ist das für den Germanen noch deutlich riskanter geworden.

Darüber hinaus ist Pax ein sehr offensiver Kämpfer, der seine Feinde immer so schnell wie möglich ausschalten möchte, ehe jemand tödlich verletzt wird. Das bedeutet allerdings auch, dass er sich wenig schützt, es sei denn, er trägt seinen Rundschild mit sich (siehe Waffen). Eher verlässt er sich auf seine unvergleichliche Konstitution, Kraft und Ausdauer, wobei er häufig verletzt wird, bei dem Versuch, andere zu schützen. Ein sehr schneller Hunter oder Vampir, ausgerüstet mit modernen Waffen, könnte Pax so lange hinter sich herlocken, bis der Hüne mit Schusswunden übersät und geschwächt genug ist, um ein deutlich leichteres Opfer zu sein.

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Waffen
In einem Halfter am Gürtel trägt Pax meistens einen schweren Revolver. Den hat er sich verzieren lassen, um immerhin seiner Ästhetik gerecht zu werden, wenn er schon eine unliebsame, moderne Schusswaffe mit sich führen muss. Der breite Griff ist aus dunkelrotem Cocobolo-Holz, mit dem eingebrannten, verschnörkelten Symbol für Thors Hammer. In den glatten, schwarz glänzenden Lauf ist in steingrauen Runen "Mjǫllnir" (Zermalmer) eingraviert, wie der Hammer des nordischen Donnergottes genannt wird.
Den massiven Revolver verwendet Pax höchst ungern und auch in der Regel nur zum Einschüchtern. Sieht er sich gezwungen zu schießen, zielt er stets auf nicht überlebenswichtige Stellen des Körpers.

Manchmal, wenn er weiß, dass eine Schießerei droht, führt er eine russische Kampfschrotfline mit sich, die er mit nicht-tödlichen Hartgummigeschossen oder Beanbags lädt.

In einem ernsten Kampf führt der Altvampir nicht selten den Nachbau eines Wikinger-Rundschildes mit sich. Dieser sieht von vorn betrachtet trügerisch altmodisch aus: Aus Holz bestehend und mit metallenem Rand beschlagen. Dahinter befinden sich allerdings dicke, gehärtete Stahlplatten, ummantelt von mehreren Schichten Kevlar. Anfangs verstand er nicht, warum seine Adoptivkinder ihn scherzhaft als Captain America bezeichneten. Als sie ihm aber erklärten, dass dieser Comicheld ebenfalls mit einem kugelsicheren Schild in den Kampf zog, begriff er.
Passend zu dem Schild besitzt Pax auch die Kampfaxt und das Schwert eines Nordkriegers. An diesen ist allerdings nichts modern. Zur Axt: Der Kopf (selbstgeschmiedet), mit schwarzen Runen und Mustern verziert, besteht aus dem besten Stahl, den man heutzutage bekommen kann. Mit der archaischen Waffe tötet er schon lange nicht mehr. Bedrohte allerdings jemand seine Familie, sähe Pax kein nennenswertes Problem darin, dem Feind die Waffenhand abzuschlagen – solange er sicher sein könnte, die Wunde danach ausreichend zu versorgen im Stande zu sein.
Sein "Wikingerschwert" ist eine der Ulberhtklingen des Germanen, falls man seinem Wort Glauben schenken mag. Unheimlich scharf und robust, aber flexibel genug, nicht zu brechen, aus den allerbesten Materialien. In der Hohlkehle sind abermals schwarze Runen eingearbeitet. Die kleine Parierstange ist mit nordischen Mustern verziert. Den Knauf bildet ein stählerner Widderkopf.

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Vorlieben

  • Musik:
    Viele behaupten es, die wenigsten meinen es; Pax hört wirklich alles. Sicher gibt es musikalische Genres, welchen er eher gewogen ist, als anderen. Im richtigen Kontext oder Umfeld gibt er sich aber immer Mühe zu verstehen, wer welche Musik aus welchem Grund liebt. Ihm gefällt kulturell tief verankerte Musik aus aller Welt, die ihn in längst vergangene Zeiten und an fernste Orte zu transportieren vermag. Im Clubhaus seiner Bikergang laufen in der Regel härtere Töne, von welchen umgeben er sich stets wohlfühlt.
  • Farbe:
    Er mag alle Farben. Hier verhält es sich wie bei der Musik. Der richtige Kontext lässt ihn jede Nuance eines jedes Farbtons schätzen.
  • Ambiente:
    Von meditativem Alleinsein bis zu großen Festlichkeiten mit hunderten von Menschen und/oder Vampiren, Pax fühlt sich eigentlich immer wohl und eins mit seinem Umfeld. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Eigenschaften:
    Ehrlichkeit; Loyalität; Freiheitsdrang; Harmoniebedürfnis; Kampfwille, um positive Veränderung hervorzurufen; Humor; Heiterkeit; positive Einstellung; Gelassenheit; Ausgeglichenheit; Treue; Familiensinn; Anfechten des Status Quo; revolutionäre Gedanken; Spiritualität; Wissensdurst; Aufgeschlossenheit; Individualität; Neudierde; Temperament; Esprit; Intelligenz; mentale Flexibilität; Geistreichtum
  • Aussehen:
    Auch in diesem Punkt ist Pax wenig festgelegt. Er hatte Liebschaften mit den unterschiedlichsten Frauen und Männern auf jedem Kontinent.
  • Geschlecht:
    Bisexuell – aber Frauen gefallen ihm auf Dauer, für eine Beziehung besser, da er die Unterschiede zwischen den Geschlechtern genießt und anregend findet. Mit seiner haitianischen Frau Pharah (Link folgt) ist er seit Jahrhunderten verheiratet und er hat seitdem nie eine andere oder einen anderen auf diese reine, vollkommene Art und Weise geliebt. Sie führen dennoch eine körperlich gesehen sehr offene Beziehung.
  • Hobbies:
    Ewige Gespräche; Bikerpartys; Whisky und mit Blut gepanschter Alkohol; Kampftraining, Übungskämpfe und Schlägereien; Motorradfahren; mittels seiner Tierfähigkeiten in den Körpern anderer Wesen umherwandern/-fliegen/-schwimmen; Zeit mit seinen Freunden und der Familie verbringen (so abgedroschen es auch klingen mag, es gibt nichts Schöneres für ihn); Meditation; Schnitzen und Schmieden; Unmengen an Büchern verschlingen
  • Allgemeines:
    Mythologie und Religion; antike Waffen und Rüstungen; Motorräder; Freiheit; raue, ungezähmte Natur – vor allem Wasserfälle, Flüsse, Seen und Bäche, Hügel und Gebirge; familiärer Zusammenhalt (im Weitesten Sinne, Gang inklusive); Sins Zukunftsvision, von welcher er absolut überzeugt ist, dass sie eintreten wird

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Abneigungen
  • Musik:
    Das einzige, was er an Musik wirklich auszusetzen hat, ist Mangel an Authentizität. Ein Song, beispielsweise, der den Beigeschmack von Unaufrichtigkeit mit sich trägt und suggeriert, dass er allein dafür gemacht worden ist, eine gewisse Demographie anzusprechen, einzig um Geld zu scheffeln.
  • Farbe:
    Es gibt keine Farbe, die Pax "nicht versteht".
  • Ambiente:
    In guter Gesellschaft fühlt Pax sich nahezu überall wohl. Um aber ein paar wenige Abneigungen zu nennen: Gala-Veranstaltungen mit Anzug- und Krawattenpflicht; Orte mit politisch gesehen feindseliger Stimmung Unbekanntem oder Fremdem gegenüber; kann einer schillernden, lebendigen, hell erleuchteten Großstadt viel Romantisches abgewinnen, betrachtet den technologischen Fortschritt aber stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wenn er sich in Erinnerung ruft, auf was für einer grünen, kaum berührten Erde er geboren und aufgewachsen ist
  • Eigenschaften:
    Unaufrichtigkeit; Vorurteile Neuem und Unbekanntem gegenüber; Geheimniskrämerei; Überheblichkeit; cholerische Wutanfälle; Engstirnigkeit; Intoleranz; Ignoranz; auf andere herabsehen; das Ausnutzen Schwächerer; Gleichgültigkeit; Dummheit; Habgier … dennoch weiß er mit den meisten der unliebsamen Eigenschaften umzugehen und nimmt in den seltensten Fällen etwas persönlich.
  • Aussehen:
    Ihm könnte egaler nicht sein, wer sich wie kleidet, darstellt oder optisch ausdrückt und verwirklicht. Es Ist ihm vollkommen egal. Von ihm aus soll sich jeder so geben, wie er mag.
  • Geschlecht:
    Beidem nicht abgeneigt.
  • Aktionen:
    Mit dem Strom schwimmen; lästern; auf Blut aus sein; Töten ohne absolute Notwendigkeit/ohne jemanden dadurch zu beschützen; Tierquälerei; Rache
  • Allgemeines:
Freiheitsberaubung; Umweltverschmutzung und das allgemeine Zerstören der Natur durch den Menschen; gewaltsame Expansion mit folgender Dekonstruktion von Kultur und Glauben (als ehemaliger Wikinger und Pirat hat er stets darauf bestanden, Traditionen und Religionen derer zu achten, die sie überfielen, egal wie viel Blut er vergossen haben mochte); Selbstbereicherung, während man andere unter sich knechtet oder gar versklavt - in der Antike wie in der Moderne

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Charakter

Kurzbeschreibung:
Willensstark; echt/authentisch; aufrichtig; fair; gutmütig; verständnisvoll; rau in seinem Charme; kämpferisch und doch harmoniebedürftig; väterlich beschützend; humorvoll; unerschrocken; weltoffen; kultiviert, gebildet und gelehrt, obgleich der Zeit etwas hinterherhinkend; versöhnlich; geduldig; selbstironisch; manchmal stur; dann und wann verträumt und unfokussiert; Organisatorisches kann chaotische Ausmaße annehmen, es sei denn, es geht um Leben und Tod; aufopfernd; familienorientiert; unendlich loyal und treu; lieber ehrlich, als Gefühle schonend

Ausführliche Beschreibung:
Von seinen Adoptivkindern wird der uralte Germane als eine Mischung aus Schwarzeneggers Conan dem Barbaren und Mahatma Gandhi beschrieben. Pax lacht über diesen Vergleich, aber es ist durchaus etwas Wahres an der Aussage. Für all das Blut, dass der Berserker im Laufe seines Lebens vergossen hat, schämt er sich zutiefst und wird jede Kerbe im Griff seiner Axt auf Ewig bereuen. Heute tötet er nicht mehr. Gleichsam ist Pax eine Person die sich in einer Art ständigem Limbus um seinen Inneren Konflikt befindet. Als Anführer einer höchst kriminellen und gewalttätigen Bikergang, die wortwörtlich über Leichen geht, im Dienst einer selbsternannten Göttin, die gewissermaßen Weltherrschaft anstrebt, lebt er ein paradoxes Leben. Und doch ist er mit sich selbst absolut im Reinen. Pax ist ein völlig ausgeglichener Mann, der Gefühle wie feuerroten Zorn und blinde Rage "verlernt" hat, wenn man so will. Wirklich wütend machen kann ihn nur große Ungerechtigkeit. Aber auch diese sühnt er nicht gedankenlos im Zorn. Das Konzept des Tötens oder schwere Verletzungen sind ihm ein Graus. Andererseits weiß er, dass in seinem "Berufsfeld" und in seinem Namen geötet wird - immerhin betrachtet er alle seine "Lost Boys" (und Girls) als seine Familie. Das Blut eines jeden Mordes im Auftrag ihrer Syndikatssache, im Namen der Bikergang, klebt an seinen Händen. Mit diesem Gedanken findet er sich schweren Herzens ab. Er verhindert aber auch das Ableben seiner Feinde wo und wann er kann. Im Eifer des Gefechts kann er natürlich nicht jeden Retten und er ist ebenso wenig naiv genug zu glauben, dass seine Untergebenen im Kampf nicht schießen, um zu töten. Immerhin gilt es hier das eigene Leben zu schützen.

So leben in Pax ein zwiegespaltener Denker, ein simpel gestrickter und pragmatischer Philosoph, ein mächtiger Krieger, der sich weigert zu töten, ein logik liebender Polytheist, ein wacher Träumer, ein liebender und sanfter Vater, Ehemann und Freund, der die blutrotesten Hände hat, die man sich vorstellen kann. All das und mehr macht den komplexen Germanen aus. Komplex wirkt er allerdings erst auf zweiten, dritten oder vielleicht siebzehnten Blick. Denn im Vordergrund ist Pax ein Bikerboss mit rauem Charme und rauerem Humor, der sich selbst als offenes Buch darlegt und keine nennenswerten Geheimnisse um sich macht. Er strahlt eine wohlwollende Autorität aus, Geselligkeit und lauernde Gefahr. Ein Typ zum Pferdestehlen eben, obwohl man immer im Hinterkopf behalten sollte, dass es ihm Leichtes wäre, dem gestohlenen Pferd mit einer Handbewegung das Genick zu brechen. Ebenso mühelos würde das scheue Tier zu ihm Vertrauen fassen, mit seinen Vampirgaben, die ihm die Kommunikation mit und die Kontrolle über die Fauna ermöglichen.

Paxton Ballard zu verstehen ist glücklicherweise bedeutend einfacher, als ihn zu beschreiben. Mit ihm nicht klarzukommen oder nicht auf einer gemeinsamen Wellenlinie zu landen ist ein schwieriges Unterfangen. Selbstverständlich ist auch er der Antityp mancher Menschen. Man muss schon mit Direktheit, Ehrlichkeit und seiner rauen Seite umgehen können. Und mit Schimpfwörtern und Flüchen. Pax flucht wie ein Matrose und hat auch ganz bestimmt keine Lust, es sich abzugewöhnen. Er ist ein Mann der anecken und polarisieren kann, genießt aber große Beliebtheit unter hunderten von Menschen und Vampiren, die er im Laufe seines zweitausendjährigen Lebens an diesem hat teilhaben lassen. Die Einfachheit, mit welcher er sich in andere hineinversetzen kann, seine Empathie machen ihn in der Regel auch zu einem sehr angenehmen Gesprächspartner. Er ist authentisch, mit stark gefestigten eigenen Meinungen, die von den Bergen der Jahrtausende zu unzerstörbaren Diamanten gepresst wurden. Aber er blickt nicht auf andere Meinungen herab. Er ist vollkommen offen für die Gedanken, Gefühle und Thesen seiner Mitmenschen (und -vampire, selbstverständlich). Auch Geduld legt er in bemerkenswertem Maße an den Tag, wenn es um schwierige Themen geht. Andere zu beruhigen und zu besänftigen war immer schon eine besondere Gabe seinerseits. Wenig verwunderlich also, dass er die Vampirfähigkeit der Raserei spielend leicht beherrscht und gemeistert hat.

Spiritualität nimmt im Leben des Hünen einen hohen Stellenwert ein. Er glaubt an viele Götter, obwohl einem Teil von ihm klar ist, dass es zu großen Teilen Wunschdenken ist. In seinem Alter darf er sich solch eine Schrulligkeit erlauben, findet er. Möglicherweise hat er auch einfach Spaß an Gesprächen über Religion und den verdutzten Reaktionen anderer Glaubensstarken. Voltaire sagte einst "Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden." Pax stimmt diesem Gedanken vollkommen zu. Nur, dass es für ihn unsinnig ist, an nur einen Gott zu glauben, wenn die Menschen über Zeitalter hinweg Begegnungen mit so vielen Gottheiten gemacht haben. Er romantisiert dieses Thema wie kaum etwas anderes. Er ist gläubig, ja, aber die Frage um die Existenz höherer Mächte lässt ihn nie ganz in Ruhe. Weil es ihm schwer fällt, ganz genau mit dem Finger auf das zu deuten, woran er letzten Endes mit vollster Überzeugung glaubt, ist er der Auffassung, dass all die tausenden Götter der unterschiedlichen Religionen und Glaubensrichtungen Facetten eines großen Ganzen sind. Eine Macht, die den Christen eben anders in Erscheinung tritt, als die Bewohner des Olymps den alten Griechen. Sein Traum von einer Weltreligion, welche all diese Aspekte miteinander verbindet und die Hoffnung auf eine Welt, in welcher der Glaube an sich die Menschen vereint und nicht entzweit, ist der Hauptgrund, aus welchem er Sin folgt.

Über sie, die womöglich älteste Vampiress, vielleicht sogar die erste, sagt er: "Viele Generationen entfernt wird man sie als die Göttin handeln, die sie womöglich ist. Sie ist die einzig echte Prophetin, die ich jemals kennenlernen durfte. Und sie ist die bescheidendste, bedenkt man, dass sie bereits seit tausenden von Jahren unter uns weilt, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Sobald sie die Welt zurück in die rechten Bahnen geführt hat, unseren Planeten geheilt hat, wird man eine einzelne, erdumfassende Religion des Friedens in ihrem Namen ausrufen. Und doch werden wir keine der alten Götter in unseren Gedanken sterben lassen müssen."

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Ziele
Pax will einzig das, was sein Name suggeriert - Frieden. Frieden im Sinne der Absenz von Krieg und Mord und Gewalt. Geistigen Frieden im Sinne von Ausgeglichenheit und Gelassenheit. Frieden unter allen Menschen im Sinne von Verständnis und Weltoffenheit und Akzeptanz. All das mag klingen, als könne Pax jederzeit zum Konsortium überlaufen. Aber die Idee einer wohlwollenden Diktatorin, einer Göttin wie Sin, ist die einzige Möglichkeit, unsere Erde zu retten. Davon ist der Germane mit jeder Faser seines Seins überzeugt. Er hofft, dass es Sin gelingt, die Menschen vor sich selbst zu retten. Das Recht des Stärkeren stört Pax nicht, solange diese Stärkeren die Schwachen nicht schädigen.

In seinem, am stärksten germanisch-skandinavisch geprägten Glauben, schließt er die Möglichkeit nicht aus, dass die gesamte Welt zuerst in Flammen aufgehen muss, ehe sie von der Saat des Bösen geheilt werden kann. Wenn Ragnarök die Welt verschlingt, alle alten Götter tötet, alle hierarchischen Aufbauten, all die moderne Politik, die Konzerne, die Industrie. Wenn Surtr sich aus Muspellsheim erhebt und die ganze Welt niederbrennt, wenn sich anschließend Baldr aus dem Totenreich Helheim befreit und Licht und Frieden bringt. Dann wird die Welt eine lebenswertere sein. Baldr wird in seinen Gedanken von Sin verkörpert.
Diesen Glaube nimmt er als Erklärung dafür, warum er über die Jahrtausende hinweg von seinen Göttern zu diesem unbesiegbaren Krieger gehämmert wurde. Denn wenn die Götterdämmerung droht, wird er bereit sein, mit Schild und Schwert wieder in die Schlacht zu ziehen, um ein letztes Mal zu töten.

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Sonstiges
Folgt, sobald relevant

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Leben in Venedic
Folgt, sobald etwas passiert ist :)

"Doubt thou the stars are fire,
Doubt that the sun doth move,
Doubt truth to be a liar,
But never doubt I love."


Hamlet - William Shakespeare


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Pax
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Hauptchar: Lazarus
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Lebenslauf

Beitragvon Pax » 12.03.2019, 16:41

Work in progress. Entschuldigt das prätentiös wirkende Englisch, das im Text eingestreut ist. Nutze das als Stilmittel, um die sorgsam gewählten Wörter der Autorin dann und wann in noch größere Dissonanz zu bringen :P


In einem großen, mondlichterfüllten Hinterraum mitten in New York City ist der Boden leicht schief. Darum nennt sich die Bar, in welcher dieser Raum liegt "The Tilt". Manchmal rollt in besagtem Raum eine leere Whiskeyflasche ganz langsam von der einen Wand an die gegenüberliegende. Auf dem durchgetretenen Fischgrätenparkett ertönt dann ein übellauniges, kehliges Rumoren aus dem hungerleeren Bauch der Flasche. In diesem Raum steht eine hunderte von Jahren alte Seemannstruhe am Fuße eines großen, unordentlichen Doppelbettes. Und in dieser Truhe liegt eine massive Kasse, ein kleiner Safe, wenn wir's genau nehmen. Was sich in dieser Kasse befindet, luftdicht verpackt, hat keinen nennenswerten Marktpreis. Aber für den Mann, dem das dicke, große Buch gewidmet ist, welches er in der Kasse verschlossen hält, hat es einen unschätzbaren Wert. Nicht etwa, weil er eitel ist, nein. Vielmehr weil dieser Mann, dieser Vampir, älter ist als Jesus Christus. Und weil es schlichtweg schwierig ist, sich Dinge zu merken, die viele hundert (oder zweitausend) Jahre in der Vergangenheit liegen. Auf dieser Chronik steht geschrieben:


Aus dem Leben des wundersamen Germanen Einar, genannt Pax

Erlaubt der uralte Vampir jemandem, das Buch zu öffnen, liest diese Vertrauensperson folgendes:
"Mein Name lautet Quinta Sextilia. [In einer gänzlich anderen Handschrift steht über diesem Namen "Sexy Fives"] Ich wurde vor einundzwanzig Jahren als Tochter einer Lamia, als Räuberin der Nacht, als Blutdürsterin in eine einflussreiche Patrizierfamilie geboren [In der gleichen Handschrift, die sich zuvor eingemischt hat: "So that's when exacty? 11 BC? 10 BC? Hell, always having trouble with that year zero/year one AD debate bullshit."]. Somit hatte ich das große Privileg in jungen Jahren das Lesen und Schreiben zu lernen. In der Schattengesellschaft, in welcher ich, Dämonin, zu leben gezwungen bin, habe ich mich auf das Handwerk einer Chronistin spezialisisert. Reiche, eitle Händlerssöhne in ganz Rom belohnen mich fürstlich dafür, dass ich ihre banalen Lebensgeschichten niederschreibe. Nun aber wurde Tiberius Furius Arius auf mich und mein Talent aufmerksam. Arius besitzt von zwei Dingen mehr, als die meisten anderen Römer: Geld und Einfluss.

Wenn ich ihn traf, hatte er genaue Vorstellungen davon, wie diese Chronik auszusehen habe, was auch die Einleitung widerspiegelt. Echt soll diese Niederschrift sein und was ich denke soll ich unverblümt festhalten. Und eine Konsortin soll ich dem Mann sein, der in diesen Zeilen verehrt oder verhöhnt wird. Das bleibt ihm überlassen und mir auch. Dafür bezahlt Arius mir mehr, als all die Noblen zusammen, die meine Dienste zuvor in Anspruch nahmen. Ich werde also das Leben eines Sklaven beschreiben. Eines Gladiatoren. Eines Germanen, wie man mir sagt. Ich habe noch nie einen Germanen gesehen, aber ich habe Fürchterliches über die Barbaren und ihre Unsittlichkeit gehört.


Der Barbar
Heute habe ich den Sklaven getroffen. Einar heißt er. Ein Name, der so grob ist, wie alles an dem Riesen. Er ist voller Zorn. Ich merke ihm an, wie sehr er es hasst, in Ketten zu liegen. Der Wilde ist wie ein Löwe in der Arena, in welcher er sterben oder leben mag - wie der Löwe ist Einar gleichermaßen furchteinflößend, majestätisch und bemitleidenswert. Selbst die Mähne und der buschige Bart des Mannes erinnern an den König der Raubtiere. Er spricht eine sonderbare Sprache und seine Stimme klingt wie der Donner.
Arius ist überzeugt, dass der Wilde etwas Besonderes ist. Wie Arius mir erzählte, hat Einar seinen Bruder erschlagen. Lucius Furius Octavian fiel unter Varus gegen die Germanen, früher in diesem Jahre. Er war im Heer des Varus der Primus Pilus. Das ist der oberste Centurio, wie mir erklärt wurde. Einar hat den erfahrenen und gefürchteten Veteranen - Arius' Bruder - und viele seiner Soldaten eigenhändig erschlagen. Sich das vorzustellen fällt nicht schwer, sieht man sich die Muskeln und das grimmige, unbarmherzige Gesicht des riesenhaften Germanen an. Arius bezahlt einen Lehrer, der Einar unsere Sprache beibringen soll. Er hofft darauf, einen Mann zu finden, der die germanische Sprache beherrscht.


Einar, Dimachaerus
Manius Calpurnius Bellator ist unter den Ianista, den Gladiatorenmeistern in Ravenna der beste. Ein Lehrer, der vielen Sklaven die Stärke gab, die Freiheit zu erkämpfen. Auch wenn kaum einer seinen Namen gehört hat. Denn Bellator bringt nicht einfachen Männern das Kämpfen bei, sondern Kindern der Lamia ["You gotta know that the word vampire wasn't around at the time. Lamia turned her own head into that of a snake and murdered and ate babies. Cheerful stuff. Puts the Grimms to shame, if you ask me. The lamiae, by many believed to be her sick as fuck offspring, were given vampiric attributes by folk tales. A long stretch, if you ask me."]. Die lebend-toten Gladiatoren kämpfen vor ausgewähltem Publikum nach Sonnenuntergang, im Anschluss an die regulären Gladiatoren. Arius gab Einar vor fünf Tagen in die Obhut des Gladiatorenmeisters. Und heute treffe ich Einar zum ersten Mal wieder. Ein Besuch auf den ich mich nicht besonders freue. Über die vielen Sestertii aber freue ich mich sehr. Fünfzig bekomme ich für jeden Tag, den ich an dieser Chronik schreibe. Das macht einen Aureus ["That's a genuine gold coin, for you non-archeologists, non-historians or people under the age of two thousand."] für zwei Tage mit dem Barbaren. Das ist mehr als ein Centurio verdient, mehr als ein Anwalt pro Gericht bekommt. Sehe ich Einar also noch achtunddreißig weitere Male, kann ich mir einen eigenen Sklaven kaufen. Dafür musste ich meine Familie und Rom zurücklassen und nach Ravenna reisen, wo die Gladiatorenschule liegt.

Auf Arius' Geheiß bildet Bellator den Germanen zu einem Dimachaerus aus. Dieser Gladiator, erklärt Bellator mir, kämpft mit zwei kurzen Schwertern und trägt keinen Schild und keinen Helm. Ich gehe davon aus, dass Arius möchte, dass das Publikum den Löwenkopf des Wilden sehen kann. Im Gespräch, bevor ich Einar sehe, erklärt mir Bellator zusätzlich, dass Einar in der Varusschlacht Arius' Bruder Octavian den Scutum ["Big ass rectangular shield"] entriss und damit den Schädel zertrümmerte. Ich glaube das ist ein Mitgrund, warum der Wilde ohne Schild kämpfen soll.

Ich war darauf eingestellt, Einar in einem Kerker, in einem modrigen Verlies zu treffen. Arius aber bezahlt seinen Freund Bellator dafür, dass sein neuer Sklave im feinsten Raum der Schule wohnen darf. Er bekommt nicht das gute, gesunde Essen, was für einen Gladiatoren wohl die Norm ist, sondern Blut von Edelhuren und schönen Knaben. Für mich war sehr überraschend, zu erfahren, dass Einar ein Blutdürster ist. Rätselhaft ist, dass es bedeuten müsste, dass Arius selbst ein Sohn der Lamia ist. Ich werde vorsichtig sein, aber unbedingt in Erfahrung bringen, für wen - oder was - genau ich arbeite.

Einar spricht kaum ein Wort, aber wenn er spricht, ist es in unserer Sprache. Dafür, dass er erst seit fünf Tagen lernt, kann er schon einige simple Sätze aufsagen. Es klingt grauenhaft, aber ich bin beeindruckt. Er mag weniger dumm sein, als er aussieht. Vielleicht schwimmt in seinem Schädel doch ein größeres Gehirn, als der Olivenkern, den ich mir dort bislang vorstellte. Er ist gewaschen und trägt eine Tunika, seine Bewegungen sind kraftvoll aber bedacht. Arius gab mir die Aufgabe, Einar kennenzulernen. Ein jedes Mal, wenn Arius die Ausbildung des Wilden überwacht und besucht, möchte er in meinen Schriften lesen, was ich über Einar gelernt habe.

Der Barbar hat auf meinen Schmuck gezeigt und "Das ist schön" gesagt. Ich war sehr überrascht, als er mir seinen Schmuck zeigte. Sein Volk verfügt über bedeutend geschicktere Feinhandwerker, als ich für möglich gehalten hatte. Sie wirken befremdlich in Formen und Mustern, aber die Zierdeobjekte haben einen wilden und rauen Charme. Für einen versklavten Mann von seiner Statur strahlt der Wilde eine irritierende Ruhe und Gelassenheit aus, wenn man ihm gegenübersitzt. Ich glaube, er hat überraschend schnell gelernt, sein Schicksal zu akzeptieren. Oder er ist doch zu dumm, zu verstehen, wie ihm geschieht. Aber in der Ecke des Raumes liegt ein zerbrochener Stuhl. In einer der Wände sehe ich den Einschlagort des Möbels. Unter der Maske der Gleichgültigkeit glüht Zorn, davon bin ich überzeugt. Im Raum mit ihm stehen stets drei Soldaten. Alle tragen sie ein Gladius und ein Scutum. Wie Bellator selbst sind auch sie Lamiae.

Später am Abend sitze ich unter einer Zypresse, spüre die kühle Seebrise und schmecke das Gewürz der Luft Ravennas auf der Zunge. Ich sehe dem Wilden zu, wie er mit hölzernem Schwert auf einen Pfahl einschlägt und einsticht, sechs Fuß hoch, in den Boden getrieben. Bellator lobt und moniert in gleichem Maße. Er schreit Einar an, als dieser sein Holzschwert so brutal gegen den Pfahl schlägt, dass es entzwei bricht. Er solle stechen und nicht hauen, wie ein Wilder mit einer Keule. Aber Einar ist ein Wilder. Und womöglich hat er meine Landsmänner auch mit einer Keule erschlagen. Allerdings scheint er mit dem kurzen Schwert vertraut. Seine statuesken Muskeln wölben sich bei jeder seiner Angriffsbewegungen. Ich erwische mich selbst dabei, wie ich mir die Frage stelle, wie stark er wäre, wenn er mich von den Füßen reißte und ins Bett trüge, wie seine vor Schweiß glänzenden Muskeln sich auf meiner Haut anfühlen würden. Ob er mir Schmerzensschreie oder solche der Freude entlocken würde. Aber ich würde mich eher von einem Maultier besteigen lassen, als von diesem furchtbaren Ungetüm von einem Mann. ["Hah! Nice try hiding that one, Fives. Guess good old Arius told you, you couldn't rip out any pages, huh? Also: Liar, liar, pants on fire. Also: Spoiler alert."]

Stunden vergehen und Einar wird nicht müde, obwohl die anderen Rekruten um ihn herum rotieren, wie das Wasser im Strudel einer Therme - ständig sehe ich neue, formlose Gesichter, an die ich mich im nächsten Moment nicht mehr erinnern kann. Zu sehr fängt mich der Durchhaltende mit seiner Darbietung. Lamia-Sohn hin oder her, der Barbar ist unermüdlich. Der Kampf scheint ihn zu beruhigen. Er ist in seinem Element, und obwohl er den armen Holzpflock kurz und kleinschlägt, tanzt Frieden auf seinem wilden Gesicht. Es erinnert mich an mich selbst, wenn ich auf der Harfe spiele oder wenn ich so lange schwimme, bis mir all meine Muskeln schmerzen. Obwohl ich mich beinahe schäme, irgendetwas an meinem Leib als Muskel zu bezeichnen, wenn ich mir den ochsenbreiten Rücken des Germanen ansehe. Bellator wirkt nun deutlich zufriedener. Wenn er Einar lobt, nickt ihm dieser zu. Einmal lächelt er sogar ein wenig, als sein Lehrer ihm die Hand auf die Schulter legt. Lächelt der Koloss, wird aus dem Löwen ein schlauer, herzensgut aussehender Kater. Es ist mir rätselhaft, wie auf einem Haupt solch unterschiedliche Gesichter leben können, ohne einander aufzufressen.

Den monotonen Übungen beizuwohnen müsste mich ermüden und langweilen, aber ich bin hellwach und ich weiß nicht, ob meine Gänsehaut der kälter werdenden Nachtluft oder der magnetischen Intensität Einars verschuldet ist. Während sein Schüler dem armen Sisyphos gleich unerlässlich und unversöhnlich gegen den mächtigen, unbesiegbaren Holzpfahl Krieg führt, erklärt Bellator mir, dass er nie einen besseren Schüler hatte. Einar beherrscht das Schwert meisterlich, auch wenn seine Art, damit zu kämpfen sich von der unserer Soldaten grundlegend unterscheidet. Das Kriegshandwerk hat mich nie interessiert, aber Bellators kindhaft leuchtenden Augen und aufgeregten Gesten singen in meinem Ohr und tanzen vor meinem Auge, wie mir süßer Venenwein den Rachen hinabrinnt. Mehr fasziniert bin ich vom Kampf aber dadurch, dass hinter Bellator, im unscharfen Feld meines Sehens, der Wilde sein Herz gibt in einem Kampf, den er doch nicht gewinnen kann. Die Germanen kämpfen anders, als wir. Bellator weiß nicht um die Details, was Varus' unerwartete Niederlage gegen die geeinten Barbarenstämme anbelangt. Ich nehme mir vor, Arius danach zu fragen, wie unsere teuer bezahlten und wohlgeschulten Soldaten gegen eine Horde dieser Tiermenschen unterliegen konnte. Es sei denn, die Germanen sind allesamt so groß wie Einar. Dann wird Rom wohl bald in Flammen aufgehen, als sei Mars selbst über unsere Heimat hergefallen. ["Unintentional foreshadowing? Digging it. Wait 'til you meet fucking Nero. Dude did our job for us, fifty-something years from this day."]


Vom Rudel des Löwen
Einige Tage sind vergangen und ich habe mich bereits hier in Ravenna eingelebt. Ich nächtige in Bellators Anwesen. Er ist ein großzügiger Gastgeber und mein Zimmer ist ebenso geräumig wie reich eingerichtet. Aber ich langweile mich stets in den wenigen Stunden, die ich nicht in Einars Nähe verbringe. Ich sitze abermals am Rand der Übungsarena. Zum ersten Mal lässt Bellator einen seiner erfahreneren Gladiatoren mit Holzwaffen gegen Einar antreten. Nachdem der Wilde drei Mal das Holzschwert seines Widersachers in den Bauch gestoßen bekommen hat, bricht er seinem Feind mit einem einzigen Hieb seiner stumpfen Übungswaffe den Arm. Bellator ist wütend. Nicht etwa, weil eine seiner Wertvollen Investitionen einen gebrochenen Arm hat und wochenlang nicht in der Arena wird kämpfen können, sondern weil Einar zugeschlagen hat und nicht zugestochen, wie ihm beigebracht wird. Der Übersetzer und Sprachlehrer lacht nervös, als er Bellator wiedergibt, was Einar gesagt hat: "Wenn ich gewinne, was zählt es dann, ob ich steche oder schlage?" Bellator sagt, dass der Barbar als Schüler zu gehorchen habe, aber sein unterdrücktes Grinsen und den Witz in den jugendhaften Augen weiß der Kampfmeister nicht gut zu verbergen. Ich glaube, er hat Gefallen an seinem Schüler gefunden.

Ein weiteres Mal überrascht Einar mich: Er entschuldigt sich bei dem Gladiatoren, dessen Arm er gebrochen hat. Und nun, da der Arzt ihn behandelt, assistiert der Germane ihm hilfsbereit. Es sieht so aus, als wisse er dabei sogar, was er tue. Ich habe das Gefühl, dass Einar nicht zum ersten Mal einen Verletzten versorgt. Reue liegt auf seinen Zügen, es lässt sich nicht abstreiten. Das Wohlergehen seines Kameraden scheint ihm etwas wert zu sein. Obwohl sie sich vor Momenten noch im Kampf gegenüberstanden. Ob Übung oder nicht, ein Mann, der seinen Feind umsorgt ist ein beeindruckendes Bild. Der Übersetzer gibt die Anweisungen des Heilers an Einar weiter und der setzt sie wohl zufriedenstellend um. In seiner Stammeszunge hat Einar etwas zu dem Verletzten gesagt, ihm die Hand auf die Brust gelegt. "Ein Segen. Für Heilung", sagt der Barbar und schaut mich an. Ich lächle bei dem Gedanken und er lächelt zurück. Es scheint warm und authentisch. Ich muss daran denken, ihn nach seinem Glauben zu fragen.

Arius kommt mitten in der Nacht an, um seinen Schützling zu besuchen. Zunächst aber gehen wir eine Weile nebeneinander her. Ich genieße das sternenschwangere Firmament und das Rauschen der Wellen, während wir der Küste entlang flanieren. Mein Auftraggeber ist ein charismatischer Mann, ein guter Redner, ein Mann von Kultur. Ich erzähle ihm und zeige ihm meine Notizen. "Genau so habe ich mir das vorgestellt, meine gute Quinta", sagt er später zu mir. Es ehrt mich, dass er mich bei meinem Vornamen nennt. Ich darf ihn mit Arius ansprechen. Er ist beeindruckt von meinen Zeichnungen von Einar im Kampf. Er wusste nicht, dass ich mehr als nur eine Kunst beherrsche. Arius mag ein Mann sein, der Frauen weniger zutraut als Männern. Aber vielleicht tue ich ihm damit Unrecht. Er gibt sich Mühe, dass ich mich wohlfühle. Nicht nur, was meine Unterkunft und Verpflegung angeht. Zusätzlich gibt er mir einen Bonus von zwei Dinarii, ich solle mir davon byzantinische Stickerei kaufen, wenn ich schon einmal in Ravenna bin. Oder es einfach für igendetwas anderes ausgeben, was mir Freude bereitet. Er fragt mich auch, ob ich noch so viel Angst vor Einar habe, wie bei unserem ersten Aufeinandertreffen. Bis eben war mir nicht bewusst, wie furchtsam ich ausgesehen haben musste, im Schatten des Kolosses. Wie ein Lamm vor der Schlachtung.

Auf all meine Fragen antwortet Arius bereitwillig. Selbst als ich ihn intime Fragen stelle zu seinem Leben als Sohn der Lamia, um seine Machtposition in der Gesellschaft der Nacht. Er erzählt mir, dass er selbst es war, der Einar Tage lang nach der Varusschlacht gewandelt hat. Nachdem er von entkommenen Legionären erfahren hat, wie sein Bruder Octavian von dem mächtigen Germanen erschlagen worden war, wollte er den Mann, der ihm den Bruder genommen hatte, zur Strecke bringen. Bei dem Auszug, Einar gefangen zu nehmen, fanden sie den Barbaren aber im Sterben liegend. Um ihn herum ein halbes Dutzend erschlagene Legionäre. Und über ihn gebeugt ein Germane - allem Anschein nach auch Sohn der Lamia. Arius und seine Männer töteten den Heiden. Doch sein Werk war vollbracht; Einar erhob sich, ebenfalls zum Blutdürster geworden. Trotz seiner zuvorigen Nahtoderfahrung, seines immensen Blutverlusts, besiegte er allerdings drei weitere Soldaten. Arius beschloss dort, an Ort und Stelle - in seinen Caligae im Blut seiner Landsleute schwimmend - dass er Einar lieber als Leibwächter und Trophäe haben wollte, denn als Kopf auf einem silbernen Tablett. Und Ruhm und noch mehr Reichtümer sollte der Bär von einem Mann ihm in der Arena verdienen.

Ich frage Arius nach der Schlacht, die Varus vor wenigen Wochen erst in Germanien verlor. Seine weise Stirn liegt in konsternierten und besorgten Falten, als er erzählt. Aus den Wäldern und von Hügeln herab sind die Wilden über unsere Legionen eingefallen. Aus dem Hinterhalt kamen sie, wie Feiglinge, wüteten dann aber wie tollwütige Keiler unter unseren Soldaten. Was ihnen an Formationen und Disziplin mangelt, machen die Barbaren anscheinend durch ihre Gerissenheit und Kampfkraft wett. Die Güte Einars, nachdem er den Gladiatoren verletzt hat, seine medizinischen Kenntnisse, sein Schmuck - all dies ist mir rätselhaft. Ich verbleibe Gespannt, mehr über diesen Mann und seine Kultur zu erfahren. Arius fiebert dem Wissen ebenso entgegen. Noch verstehe ich nicht so ganz, warum Einar Arius so sehr fasziniert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der eine den Bruder des anderen erschlagen hat.

Arius wohnt meinem nächsten Treffen mit Einar bei. Arius schickt die Wachen aus dem Zimmer. Nur er, der Übersetzer, der Wilde und ich bleiben zurück. Ich spüre Nervosität in mir aufsteigen. Der Germane kann uns zu jedem Zeitpunkt wie trockene Zweige auseinanderbrechen. Aber Arius hat keine Furcht. Die beiden Männer behandeln einander respektvoll und es dauert eine Weile, ehe ich mich traue, mich in das Gespräch einzubringen. Einar vermag die einachsten der Fragen selbst zu verstehen und in simplen Phrasen, teils beinahe einsilbig zu beantworten. Schweigt er einen Moment, bringt der Übersetzer sich ein. Manchmal unterbricht Einar ihn mit einer strikten Handbewegung. Er gibt sich Mühe, zu verstehen und selbst zu antworten. Anscheinend ist er wissensdurstig. Die wenigen Worte, die er in unserer Sprache kennt, wählt er mit überraschender Bedacht.

Zunächst möchte Arius wissen, wie Einar sich fühlt. "Gut", sagt er nur. Wie ihm das Klima bekommt, der Charakter unserer wunderschönen Heimat. "Gut. Warm.“ Wie ihm die Übungen gefallen. "Gut. Sehr gut." Er will das Ringen erlernen. Ich erinnere mich, wie ein Arme überkreuzender Einar zwei der anderen Gladiatoren beim Ringkampf beobachtete. Ab und zu schmunzelte er über den Kampfstil, der ihm wohl fremd aber nicht gänzlich unbekannt ist. Arius will Bellator anweisen, seinem Sklaven das Ringen beizubringen, wenn dieser es wünscht. Mein Herzschlag setzt einen Moment aus, als Arius fragt, ob es dem Wilden an etwas fehlt: "Familie", sagt er. Und mit einem Mal bröckelt seine Fassade der Ruhe und Selbstsicherheit. "Du möchtest eine Familie gründen?" Einar versteht nicht jedes Wort, aber er versteht genug. "Nein. Ich möchte meine Familie. Meine Frau. Meine Söhne. Meine Tochter." Tränen laufen ihm aus den Augen, aber er schluchzt nicht. Er sitzt da, wie aus Stein gemeißelt. Er macht keine Anstalten, seine Tränen zu verbergen. Er schämt sich ihrer nicht. Ich mich aber der meinen, die ich zunächst überhaupt nicht bemerke. Erst dann, als beide Salzbäche unter meinem Kinn ineinanderfinden und auf meine Brust zu tropfen beginnen. Es ist schmerzhaft, einen dermaßen unerschütterlich wirkenden Mann weinen zu sehen. "Wie heißen sie?" Ich stammele, meine Stimme ist rauchig und schmeckt nach Kreide. Ich wiederhole mich, damit Einar mich besser versteht: "Wie heißt Deine Frau? Deine Söhne? Deine Tochter?" Der Barbar öffnet die Lippen einen Spalt weit, hält aber inne. Er blickt eine Weile aus dem Fenster in die Nacht hinaus. Ich glaube, er besieht sich der Sterne. Vielleicht wundert er sich darüber, dass sie hier genauso aussehen, wie in seiner Heimat, ich weiß es nicht. Ob er sich fragt, ob seine Familie in diesem Moment auch in die selben Sterne blickt?

"Isrun, mein Weib. Wenn sie lacht ..." Er ringt nach Worten, sucht beinahe schon Hilfe suchend meinen Blick. Er findet die Worte aber aus eigener Kraft. "Wenn sie lacht, dann Sonnenlicht." Sein trauriges Lächeln treibt mir abermals Tränen in die Augen. "Berengar, erster Sohn. Stark wie ich. Nicht so schlau wie ich." Er lacht kurz und rau auf, während sich ein weiterer Tropfen Trauertau aus seinen dunklen Augen kämpft, die in diesem Moment zum ersten Mal warm wirken. Ich muss unverhofft lächeln, werde aber umso trauriger. "Aistulf, späterer Sohn. Nicht stark wie ich. Aber schlau. Mehr schlau wie ich. Als ich." Ich sehe ihm seinen väterlichen Stolz an. "Und kleine Ylvi. Auch mehr schlau als ich. Auch stark. Schöner als ..." Sein träumender Blick wandert abermals nach draußen. Er flüstert fast, was er als letztes sagt: "Ylvi schöner als alle Sterne."

Es bricht mir tatsächlich ein wenig das Herz, als der Übersetzer Einar mitteilt, dass er seine Familie nie wieder sehen wird. Die Barbaren lieben und leben wie wir. Nicht genau wie wir. Aber im Herzen teilen wir vielleicht alle eine Heimat. Möglicherweise selbst die Mohren. ["Holy shit, Fives, you were kind of a bigotet bitch, back in the old days. Real fucking glad you didn't join up with the Klan. If only you could've known that two thousand years later self righteous pricks posing as cops still gun down black kids in the streets and get away with it. Self defense, they call it. Fuck 'em! Brave New World, huh?"] Einar wusste es, bevor Arius' Worte in seine Sprache umgeformt wurden. Ich sehe den letzten funken naiver Hoffnung in seinen Augen zerbrechen wie eine fallende Vase, die auf härtestem Marmor zerschellt. Als kinderlose Frau kann ich nicht behaupten, zu wissen, wie Einar sich fühlen muss, aber ich bin mir siche [Der Text bricht abrupt ab. Drei große, rostbraun gewordene Tropfen Blut verunstalten das untere Ende der Seite.]


Das Ende
Sieben Tage sind vergangen, seit Einar den Übersetzer und einen der Soldaten getötet hat. Ich möchte an den Moment nicht zurückdenken, aber Arius besteht auf meine Beschreibung der Situation. Bis zu dem Augenblick, in welchem Einar erfuhr, dass er seine Familie nicht mehr würde sehen dürfen, ahnte ich nicht, wozu er wirklich fähig ist. Es mag sein, dass ein Herz schlägt, in der eisernen Brust des Germanen, aber auf jeden Schlag, den es Liebe durch seine Adern pumpt, folgen drei, die Hass, Zorn und Galle in seinem Leib zirkulieren lassen. Ein Mann, der mit einer einzigen Handbewegung das Gesicht des Überbringers schlechter Nachrichten an einer Tischkante zerschmettert, sodass es aussieht, wie ein zerbrochener, zwetschgenmusgefüllter Tonkrug, ist mehr Tier, mehr Monster, als Mann. Was vom Gesicht des Übersetzers übrig geblieben war, verfolgte mich in jeder Nacht in meinen Träumen. Jedes Mal, wenn ich die Lider schließe.

Einar schleuderte die lange, schwere Tafel beiseite, als wöge sie nicht mehr, als ein Neugeborenes. Arius schrie die Soldaten, die in den Raum stürmten an, ihn bloß nicht zu töten. Noch bevor er den Befehl gab, hatte der Wilde einen der Wächter so fest vor den Schild getreten, dass der gegen die Wand geworfen wurde. Mit seiner Schulter warf der Riese sich ein weiteres Mal gegen den Schild und zertrümmerte dem Wächter die Brust, dass sich wohl eine Rippe im Herzen versenkte und den armen Mann tötete. Nun bewaffnet mit dem Gladius des Soldaten enthauptete er den zweiten der drei mit einem einzigen Hieb. Jäh ließ er das Schwert fallen und krümmte sich in Schmerzen, als Arius eine dunkle Magie des Lamiengeschlechts wirkte. Mit Worten und Blutzauberei beruhigte er den Heiden, bis dieser auf seinen Knien und mit gebeugtem Haupt verweilte. Es war sehr eindrucksvoll. Der Mörder ließ sich vom dritten Soldaten, dem die Todesangst in den jungen Augen lag, in Ketten legen und abführen. Meine Tunika, vom Blut des Übersetzers bespritzt, habe ich verbrannt. Ich zitterte den Rest der Nacht am ganzen Leib.

Arius hat Einar vor allen anderen Gladiatoren und Rekruten eine unendlich lang erscheinende Zeit auspeitschen lassen. Der Folterknecht musste mehrere Pausen einlegen. Das Monster hat kein einziges Mal gewimmert, gebettelt oder geschrien. Erst als sein Rücken aussah, wie aufklaffende Lava, die aus dem Boden bricht, schrie er laut etwas, das ich erst für einen Ruf nach Erbarmen hielt. Ich glaube aber, dass es sich um einen Namen handelt: "Wodan." Womöglich ist es bei den Barbaren ein Gott, der Frieden oder Heilung bringt. Vielleicht sogar den erlösenden Tod. Ich wollte kein Mitleid haben, mit der Bestie. Ich konnte aber nicht vergessen, wie unermesslich traurig er aussah, als ihm mitgeteilt wurde, er dürfe seine Frau, seine Söhne und seine Tochter niemals wieder sehen. Zumindest in dem einen Wimpernschlag, bevor die ohrenbetäubend kreischende Rage ihn fand und als das Ungeheuer enttarnte, das alle Wilden im Kern wohl unverrückbar sind.

Dennoch halte ich jetzt, eine schlaflose Weile nach meinen letzten Zeilen noch einmal die Namen der Familie des Mannes fest: Isrun, seine Gemahlin. Berengar, sein Erstgeborener. Aistulf, sein zweiter Sohn. Ylvi, seine Tochter. [Die germanischen Namen waren allesamt falsch geschrieben, sind aber von Quinta Sextilia im Nachhinein korrigiert worden.]

Auch den Rest der Nacht und den ganzen Tag habe ich nicht geschlafen. Ein Teil von mir ist froh darüber, denn es bedeutet, ich musste keinen weiteren Albtraum mehr erdulden. Ich habe beschlossen, zurück nach Hause zu reisen. So verführerisch die Sestertii auch mit mir liebäugeln, es ist es nicht wert, auch nur einen weiteren Atemzug in der Gegenwart des Bösen zu tun. Da sind mir die langweiligen Geschichten der faulen reichen Schnatterhennen lieber. Und eher ertrage ich die manchmal lüsternen Blicke der Senatorensöhne, die über meinen Leib streifen, während ich die unerträglichen Erzählungen aus ihrem kastrierten, lauwarmen Leben schriftlich festhalte. So unangenehm das auch ist, ich ziehe dieses formarme Grau dem Blut und den Knochensplittern vor, die sich so ungern aus meinen Locken rauswaschen lassen wollten, dass ich das Gefühl hatte, sie als meine ständigen Begleiter akzeptieren zu müssen.

Mein Herz blutet bei dem Gedanken, eines meiner Werke unvollendet zu wissen. Mögen die Götter dem Barbaren und seiner Seele gnädig sein.


Die Tragödie des Hercules
Mein Beschluss, nicht länger die Chronistin des Lebens des Germanen zu sein, hat sich noch einmal gewendet. Ich möchte aber festhalten, dass der Grund hierfür nicht die verdoppelten Sestertii sind, die Arius mir für meine Weiterarbeit auszahlt. Einar selbst hat mich dazu gebracht, vorerst an seiner Seite zu bleiben. Was ich niederschreibe, liegt einen Tag zurück, da ich diese meine Schriften in Arius' Obhut ließ.

Früh in der Nacht verließ ich das Anwesen und die Gladiatorenschule des großen Bellario, um meine Rückreise nach Rom, nach Hause anzutreten. Mein Weg führte mich vorbei an den Gräbern, gelegen zwischen Ravenna und der nahen Gladiatorenschule. Ein Pulk Soldaten fing meinen Blick. Sie standen in einem Halbkreis um einen einzelnen Mann. Das Scutum und ihr Pilum voraus. ["The pilum was the Romans' puny javelin, and every single one of your run-of-the-mill legionnaires carried them. Liked our own spears a lot better. Tacitus called them "Frame". I can't, for the life of me, remember if my people also called it that, all these centuries ago."] Neugierig, wie ich bin, ging ich ein paar Schritte in die Richtung des Trupps, den Kutscher anhaltend, auf mich zu warten. Es war niemand anderes als Einar, den die Legionäre umstellt hatten.

Ich erinnere mich, wie ich bei meiner Erkenntnis vor Schreck rückwärts stolperte und auf meinem Hintern landete. Ich hörte meinen Namen, aber er wurde befremdlich ausgesprochen, etwa "Cvinta". Der rätselhafte Unhold tat einen Schritt auf mich zu und ich versteinere an Ort und Stelle, unfähig mich zu bewegen. Die Legionäre rückten einen Schritt näher, wie eine Schlinge, die sich enger um den Hals des Germanen zog. Die Spitzen ihrer Pila waren kaum eine Armeslänge von seinem Hals entfernt, denoch blieb der Hüne seelenruhig stehen. Ich war einige Schritte weit entfernt, noch immer regungslos im kühlen, feuchten Gras sitzend. Seine dröhnende Stimme wurde mit Leichtigkeit zu mir herübergetragen. Sie war dunkel und sanft zu gleich, wie wenn man mit den Fingerkuppen über schwarzen Marmor fährt.

"Cvinta", sprach Einar und ich glaubte Scham in seinem grobschlächtigen Gesicht zu erkennen. "Ich entschuldige. Weil ich dich ... Angst gemacht. Dir Angst gemacht. Mir tut das leid." Ich glaube, ich nickte nur abwesend, in vollstem Maße von der Situation überfordert. Angespannt tauschten die Legionäre Blicke aus, sahen hin und her zwischen mir und dem Barbaren. Mein Augenmerk lag auf einem hözernen Ding, das in seiner Faust lauerte. Ich fragte ihn mit zitternder Stimme, was er in der Hand hielt. Ich glaube, ich hatte befürchtet, darin den Griff eines Dolchs zu erkennen. Er blickte auf seine Linke herab, als hätte er einen Moment lang vergessen, was sich darin befand. Wortlos warf er das Etwas zu mir herüber. Das Objekt kam beinahe stumm auf dem Gras auf und rollte mir vor die Füße. Endlich gelang es mir, mich zu bewegen. Mich erhebend hob ich das Stück Holz auf. Zu meiner Überraschung handelte es sich dabei um die kunstvoll geschnitzte Figur eines erhabenen Kriegers mit Schwert und Schild.

Ich verfluche mein Interesse an dem Rätselhaften und an dem mir Unerklärlichen, aber ich konnte nicht anders, als den Wilden zu fragen, woher er die Figur hatte. "Er hat sie selbst geschnitzt, mehrere Tage lang", antwortete einer der Soldaten. "Du hast das gemacht?", wunderte ich mich laut. "Ja." - "Das ist kein Soldat. Ist das ein Gladiator?" - "Nein. Das ist für den Toten. Für Virilis. Ist Teiwaz." [Quinta schrieb den Namen zunächst Taevatis, heute ist er korrigiert.] Virilis. Er wusste den Namen des Mannes, den er getötet hatte und ich nicht. Nun war ich es, die sich schämte. "Wer ist Teiwaz?" Pax blickte in den Himmel hinauf. Andächtig und leise sprach er: "Teiwaz ist mächtiger Gott. Von Krieg. Und von Recht. Will hoffen, Virilis trifft Teiwaz. Findet Frieden." Teiwaz klang in meinen Ohren wie Mars. Ein Gott, der Krieg bereitete, zugleich aber für die Gerechtigkeit stand. Passend zu dem simplen Glauben des Barbaren. Teiwaz. Ein hässlicher Name für eine hübsche Figur. ["Oddly enough, I agree. Later on, the Norsemen called him Tyr. A name I prefer as well. Got a good ring to it."]

Als war meine Hüfte mit einem unsichtbaren Seil gebunden, wurde ich näher und näher an das Grabmal, näher an Einar herangezogen. Mit flackernder Furcht und zitternder Hand reichte ihm seine geschnitzte Teiwaz-Figur. Der riesenhafte Mann nahm seinen heidnischen Götzen mit einem dankbaren Nicken an und legte ihn auf das Grabmal von Virilis, den er Tage zuvor erst im Zorn ermordet hatte. Ich weiß noch, dass ich mich wehrte gegen das Gefühl, das sich unverhofft an mich anschlich. Und doch bewegte es mich tief im Innern, wie der Mörder am Grab seines Opfers stand und in seiner Barbarenzunge etwas vor sich hinmurmelte, das nichts anderes als ein Segen sein konnte. Teiwaz hörte ich ihn sagen und auch Wodan wurde ein weiteres Mal genannt. "Du zeigst dem Mann, den Du getötet hat, Virilis, in unserer Tradition die letzte Ehre?", wunderte ich mich, nachdem er seinen Segen gesprochen hatte. Einar blickte mich konzentriert an. Ich glaube, in diesem Moment wollte er mich fragen, aber er schien doch genug verstanden zu haben: "Wir auch schenken Toten Dinge für nach der Welt. Nach Leben." Eine weitere Gemeinsamkeit unserer Völker, mit der ich nicht gerechnet hatte. Mit einem Male bat der Wilde mich, nicht zu gehen. Zu bleiben. Ihn weiter zu unterrichten in unserer Sprache. Wenige Tage war es erst her, dass ich mitansehen musste, wie die letzte Person, die diesem Monstrum unsere Sprache beibringen wollte eine Armeslänge von mir entfernt der Schädel zermalmt wurde.


Heute, da ich meine Schriften zurückgefordert habe, scheint Arius überglücklich mit meiner Umentscheidung. Er sagt, ich solle mir die Zeit nehmen, die ich brauche, ehe ich Einar abermals gegenübertrete. Ich erzähle dem mächtigen, einflussreichen Mann, was sich am Grabmal des Virilis abgespielt hat.

"Doubt thou the stars are fire,
Doubt that the sun doth move,
Doubt truth to be a liar,
But never doubt I love."


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Re: [in Arbeit] Pax

Beitragvon aBraXaS » 12.03.2019, 20:27

Die Zweitcharaktere brauchen ja keinen ellenlangen LL, also keine Sorge :)

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Re: [in Arbeit] Pax

Beitragvon Lazarus » 14.04.2019, 18:42

So, der Stecki ist fertig. Kannst Du, aBra, vielleicht mal drüberlesen, ob das mit der Bikergang, vor allem aber, was ich über seine Beziehung und Einstellung zu Sin geschrieben habe mit Deiner Vorstellung konform geht? Bin gespannt, was Du sagst. Ist allerdings noch nicht korrigiert, sicher ändern sich noch Kleinigkeiten (und hoffentlich sind dann wenig Fehler übrig :D)

Edit: Ich poste den LL nach und nach hier rein, weil es mich freut und motiviert zu sehen, wie er länger wird. (That's what she said, höhö!)

"Words speak from the mind,
Gazes from the heart
And silence from the soul."


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Re: [in Arbeit] Pax

Beitragvon aBraXaS » 15.04.2019, 06:37

Hehe @LL, immer gut, für Motivation zu sorgen :)
Ja, mache ich, aber gib mir ein paar Tage Zeit :) Korrektur werde ich derzeit nicht lesen, sonst kommen wir nicht voran :)

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Re: [in Arbeit] Pax

Beitragvon Lazarus » 15.04.2019, 11:47

Lass Dir alle Zeit der Welt. Arbeite ja ohnehin nebenbei am LL weiter :) Ich schreibe Dir dann demnächst eine PN, damit wir klären, wie Pax in der Vergangenheit Teil von Sins Leben geworden ist. :)

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