[Cathy]: Eine Pilgerin in der Stadt der Nacht

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Cathy
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Registriert: 26.08.2019, 08:04
Posts: 1-2x/Woche
Charname: Catherine Anna Miller
Pseudonym: Cathy
Alter: 25
Augen: Braun
Haare: Schwarz, mittellang mit einfachem Haarknoten
Größe: 171 cm
Stadt: Venedic
Rasse: Mensch
Klasse: unwissend
Beruf: Soldatin
Fähigkeiten: 1. Ausdauer und Leistungsvermögen
2. Gute Auffassungsgabe
3. Außergewöhnliche Sozialkompetenz
Kleidung: Formelle grüne Dienstuniform nebst Rang- und Leistungsabzeichen mit weißer Bluse, schwarzer Damenkrawatte, Rock und Schirmkappe.
FAQ: http://faq.vampir-rollenspiel.de

[Cathy]: Eine Pilgerin in der Stadt der Nacht

Beitragvon Cathy » 13.01.2020, 20:17

„Vielen herzlichen Dank. Der Rest ist für Sie.“

Cathy lächelte kurz, während sie dem Fahrer des Taxis ein kleines Bündel Banknoten zusteckte, dessen Wert den tatsächlichen Fahrtpreis um ein Gutes überstieg. Der noch recht junge Mann hinter dem Steuer wandte sich in Richtung Rücksitz und würdigte ihre Großzügigkeit mit einem erfreuten Kopfnicken.

„Sehr freundlich von Ihnen, Staff Sergeant Miller. Einen schönen Tag wünsche ich. Und alles Gute für Ihren Neuanfang.“

„Danke. Passen Sie auf sich auf.“

Mit diesen Worten stieg Cathy aus dem Wagen und trat langsam auf die Straße. Als sie sich noch einmal umdrehte, hob sie zum Abschied kurz die Hand. Dieses Mal ging ein Lächeln über das Gesicht des Mannes hinter den leicht getönten Fensterscheiben. Er erwiderte die Geste, ehe er den Blinker setzte und sein Fahrzeug zurück auf die Straße lenkte.

Die junge Soldatin verbrachte noch einige Augenblicke damit, dem Taxi hinterher zu blicken, bis es im allgemeinen Getümmel des beginnenden Vorabendverkehrs verschwand. Fast schmerzte sie es, jenen freundlichen jungen Herrn ziehen zu lassen und abermals ganz allein zurückzubleiben. Für die kurze Dauer der Fahrt hatte sie es außerordentlich genossen, seinen Erläuterungen über diese ihr vollkommen fremde Stadt zu lauschen. Natürlich gelang es ihr an diesem ersten Tag kaum, jeden der vielen neuen Sinneseindrücke vollkommen zu verarbeiten und seine Erzählungen machten in dieser Beziehung keine Ausnahme. Doch ein kleiner Hauch von Vertrautheit und die redselige Natur ihrer kurzzeitigen Bekanntschaft vermochten es trotzdem, das beklemmende Gefühl der Einsamkeit zu lindern, wenigstens für den Weg bis in die Innenstadt.

Cathy fühlte, wie ein kühler Windhauch über den Bürgersteig wehte und sie unweigerlich ein wenig frösteln ließ. Ihre äußere Erscheinung wies dem Anlass entsprechend keinerlei Makel auf, die Jacke ihrer Dienstuniform warf nicht den Hauch einer Falte, blankpolierte goldene Knöpfe schimmerten mit dem dreiwinkligen Rangabzeichen auf ihrem rechten Ärmel um die Wette und der Weißkopfadler auf ihrer Schirmkappe blitzte verwegen in der Abendsonne. Tatsächlich empfand sie in diesem Moment weder Stolz noch Selbstbewusstsein, denn vielmehr nagende Unsicherheit. In der Magengegend verspürte sie trotz eines verhältnismäßig großzügigen Mittagessens eine merkwürdige Leere und selbst in ihrem Hals schien ein Kloß zu stecken, der ihr die auch so bereits viel zu eng sitzende Halsbinde am Blusenkragen zu einer wahren Qual machte.

Dabei geriet der Tag im Grunde viel besser, als ihn Cathy jemals hätte planen können. Das Gespräch mit ihrem neuen vorgesetzten Offizier, Captain Roberts, war harmonisch und vollkommen spannungsfrei verlaufen. Das ansässige Bataillon empfing sie in Anbetracht des anhaltenden Mangels an Ausbildern mit offenen Armen. Den größten Teil der Bürokratie durfte Cathy darüber hinaus bereits als erledigt betrachten und den Worten ihres Kommandeurs gemäß gab es Anlass, bereits zu Beginn der nächsten Woche mit den ersten Gruppen von Rekruten zu rechnen, die unter ihrer Anleitung das grundlegende Gefechtstraining absolvieren würden. Betrachtete sie es aus reinen Karrieremotiven, sah die nahe Zukunft überaus hoffnungsvoll aus. Allein, ihr Gefühl strafte jene Einschätzung Lügen.

Die junge Soldatin verschränkte die Arme um ihre Taille, während sie in noch immer recht gemächlicher Geschwindigkeit voranschritt. Die schemenhaften Gesichter der Menschen, die ihren Weg kreuzten, nahm sie kaum wahr, zu schnell eilten die meisten vorüber, ohne auch nur Notiz von ihr zu nehmen. Vor allen Dingen an jene großstädtische Eigenheit musste sie sich noch gewöhnen. Das hektische Tempo und die fast schon greifbare Unverbindlichkeit befremdeten sie trotz ihrer bewegten Kindheit in einem armen Vorort spürbar. Einzig Sofiás Armband, verborgen unter dem Ärmel ihrer Uniform, gab ihr ein wenig Halt inmitten von Autolärm und unverständlichem Stimmengewirr. Sophie, die sie unendlich vermisste, schien nun eine halbe Welt entfernt. Ebenso wie ihre Mutter, die sie vor zwei Wochen mit Tränen in den Augen verabschiedete. Ihr Zuhause, ihr altes Leben, mit einem Mal nur noch verblassende Erinnerungen. Wie ein Traum, der mit jeder Minute mehr in Vergessenheit geriet.

Cathy versuchte, die aufkeimende Melancholie in ihrem Geist beiseite zu schieben. Ihre Hoffnung ruhte auf der Wegbeschreibung des Taxifahrers. Fraglos beschlich sie im unübersichtlichen Wirrwarr der Gehsteige und inmitten der Schluchten gewaltiger Bauten mehrmals die ungute Ahnung, einer falschen Abzweigung zu folgen. Glaubte sie allerdings seinen Worten, konnte es nicht mehr weit sein. Sie überquerte ein paar Blocks weiter eine kleinere Nebenstraße und fand eine ausladende Steintreppe auf der anderen Seite vor, die sie, inzwischen wirklich etwas ausgezehrt von einem anstrengenden Tag, mit einer gewissen Anstrengung erklomm. Diese letzte Mühe allerdings belohnte sie mit einem Anblick, der den Trübsinn auf ihrem Gemüt innerhalb eines Wimpernschlags vertrieb. In der Mitte eines weitläufigen Vorplatzes erhob sich eine machtvolle Kathedrale, deren spitz zulaufende Türme weit in den mittlerweile rötlich schimmernden Himmel ragten.

Mit Erstaunen blieb Cathy auf der letzten Stufe des Aufgangs stehen und bestaunte atemlos jenes majestätische Bauwerk, das vor ihrer geradezu bedeutungslosen Gestalt thronte. In diesem Augenblick wurde ihr erst bewusst, niemals ein wahrhaft großes und bedeutsames Gotteshaus aus der Nähe betrachtet zu haben. Zeit ihres Lebens sprach sie alle Gebete und Fürbitten entweder in der kleinen St. Clements Chapel, ihrer Taufkirche, oder einer von mittlerweile unzähligen Militärmessen. Allesamt bescheidene Oasen des Glaubens, gelegen in verborgenen Winkeln, welche die meisten Menschen vermutlich vollkommen übersahen. Gerade solche Refugien schätzte Cathy ob ihrer Abgeschiedenheit und Stille umso inniger. Jener Ort hingegen verbarg sich nicht hinter verfallenen Mietskasernen, vielmehr thronte er über jedem einzelnen Gebäude, das ihn in der Ferne umgab. Und dennoch spürte sie auch hier die unverkennbare Aura des Friedens, welche sie in Zeiten der Ungewissheit stets von neuem nach Zuflucht suchen ließ.

Dem vertrauten Bedürfnis folgend, setzte sie ohne jene Hast, die sie zuvor erbarmungslos durch die Straßen trieb, behutsam einen Fuß vor den anderen und sah die steinerne Fassade langsam auf sie zukommen, während ihr Schatten das orangene Glimmen am Himmel nach und nach zu dämpfen begann. Die gemeißelten Leiber der Heiligenfiguren, welche die Felsvorsprünge über dem Eingangstor und den Fenstern säumten, nahmen Gestalt an, ihre Züge, nachdenklich, frohlockend oder auch leidvoll, gewannen an Kontur. Das Buntglas der großen Fensterrose, die das Zentrum vereinnahmte, gab seine Geheimnisse im Zwielicht des vergehenden Tages noch nicht preis. Dafür versetzte reich verziertes Maßwerk rundherum, das von weitem betrachtet einem Meer aus Blütenblättern glich, Cathy noch mehr in Erstaunen. Als sie schließlich die messingbeschlagene Tür erreichte, welche wenigstens das Doppelte ihrer Körpergröße maß, wandte sie nochmals den Blick in die Höhe und gewahrte das gekrönte Angesicht der heiligen Jungfrau, die, umsäumt von Engelsgestalten, ihr Kind im Arm wiegte und mit der rechten Hand triumphierend das Zepter erhob. Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft erfüllte ein wohliges Gefühl von Wärme die junge Soldatin. Mit einer sachten Handbewegung strichen ihre Finger sanft über das uralte Eichenholz der Tür, ehe sie die Kirche betrat.

Im Inneren umfingen sie jene altbekannten Eindrücke, die sie vielleicht zum ersten Mal seit ihrer Ankunft glauben machten, heimisch zu sein. Der flüchtige Duft von Weihrauch umschmeichelte ihre Nase, das Spiel der letzten Sonnenstrahlen erleuchtete den Kreuzgang zwischen den Bänken und nur vereinzelte Geräusche, manche das Flüstern behutsamer Stimmen oder vorsichtige Schritte, kündeten von der Anwesenheit anderer Besucher, wenn auch die Sitzreihen zu diesem Zeitpunkt noch weitestgehend leer schienen. Voll Ehrfurcht und zugleich durchdrungen von tiefster Dankbarkeit, an jenem Ort zu sein, nahm sie ihre Uniformmütze ab, klemmte sie unter ihren linken Arm und trat an ein in die Wand eingelassenes Becken. Und als beunruhigte sie der Gedanke, durch eine einzige, vielleicht unbedachte Berührung den Segen jener altehrwürdigen Kathedrale zu verlieren, benetzte sie lediglich die Kuppen ihrer Finger mit dem geweihten Wasser darin, ehe sie sich bekreuzigte und ihren Weg in das Herz des Gemäuers fortsetzte.

Der leise Tritt ihrer leichten Absätze auf dem Boden hallte sanft von den Wänden wider, während Cathy die Ränge durchschritt und noch immer neugierig den Kopf in alle Richtungen wandte. Ihr erster Eindruck anhand des prachtvollen Äußeren ging nicht fehl, der Innenraum der Kirche stand dem in nichts nach. Aufwendige Holzschnitzereien zierten die Beichtstühle und den Altar, dessen Hintergrund prächtige Malereien einrahmten, welche die Stationen des Lebens Jesu Christi in pulsierenden Farben darstellten. Cathy erlaubte jenem unvergleichlichen Kunstwerk, sie einige Atemzüge lang in Beschlag zu nehmen. Nur mit Mühe entsagte sie dem Zauber der Gemälde und strebte schließlich ihrem ursprünglichen Ziel entgegen, dem Halter für die Opferkerzen im linken Flügel, den bereits viele kleine Flammen in ebenmäßigen Schein tauchten.

An dieser Stelle empfing sie ein weiteres Abbild der Jungfrau Maria, das über all die Lichter und zu ihnen gehörenden Gebete wachte. Diese Darstellung der Gottesmutter und ihres Kindes wirkte weit schlichter im Vergleich zu jener, die sie über dem Tor begrüßt hatte, bei ihr fanden sich weder Zepter noch Krone, sie trug schlichte Gewänder, während lediglich ein weites Kopftuch ihr Haupt zierte. Dieserart gekleidet, ähnelte sie der Prägung auf Cathys Medaillon, ein Umstand, den die junge Soldatin mit stummem Wohlwollen zur Kenntnis nahm. Erst jetzt, an diesem besonderen Platz angekommen, fand ihre noch vormals in Hektik gefangene Seele ein wenig zur Ruhe. Ihr erster Gedanke, seit sie ihren Fuß über die Grenze Venedics setzte, galt diesem einen Moment. So schmerzvoll die Trennung von ihren Liebsten auch gewesen sein mochte, offenbar gehörte es zu Gottes Plänen, sie in diese Stadt zu schicken. Als Angehörige der Streitkräfte bestand ihre Pflicht im Schutz der Menschen, die lebten, wo sie ihren Dienst versah. Dies bedeutete, sie würde von diesem Tag an für die Bürger der Stadt mit ganzer Kraft und voller Überzeugung einstehen. Für diese neue Aufgabe wollte sie um Stärke und Beistand bitten.

Doch noch während Cathy eine der unbenutzten Wachskerzen aus ihrer Halterung zog und in ihrer linken Uniformtasche nach einer Schachtel Streichhölzer griff, die sie zu diesem Zweck stets mitführte, geboten ihr bohrende Zweifel Einhalt. Und ganz gleich wie sehr sie dagegen ankämpfte, die Ungewissheit lastete zu schwer auf ihr, um sie zu ignorieren. Was, wenn sie den Herausforderungen, welche diese fremdartige Metropole zweifelsohne für sie bereithielt, nicht gewachsen war? Der Gedanke beschäftigte sie wieder und wieder in den vergangenen Wochen. Vielleicht wurde sie nun, inmitten der Fremde, einer letzten Prüfung unterzogen, um ein für alle Mal ihre Aufrichtigkeit unter Beweis zu stellen. Denn im Grunde kamen ihr viele der Umstände, welche sie nach Venedic führten, schon länger überaus rätselhaft vor. Das Straßenbild und Ambiente, durchzogen von historischen Bauten filigranster Machart, zeugte von einer langen Geschichte, was die Erklärungen ihres Taxifahrers noch bekräftigten. Den letzten und fraglos beeindruckendsten Beweis für die Bedeutsamkeit dieser Stadt lieferte überdies jene wundervolle Kathedrale, die Cathys kühnste Erwartungen noch übertraf.

Und trotz alledem hörte sie deren Namen bis kurz vor ihrer Versetzung nicht ein einziges Mal. In ihrer Erinnerung tauchte er nirgends auf. Selbst Sofiá, mit der sie so viele Male für den Geographieunterricht lernte, verlor eigenartigerweise niemals ein Wort über jenen speziellen Winkel auf der Landkarte. Fraglos mussten dies Zufälle sein. Oder Cathy wurde einfach von ihrer Erinnerung im Stich gelassen, denn wer behielt schon stets die Namen aller Orte im Bundesstaat im Kopf. Dennoch, in ihrem Bewusstsein existierte Venedic erst seit diesem Tag. Und ganz besonders in Anbetracht dieser Tatsache begann sie zu glauben, aus einem tieferen Grund hier zu stehen. Das Unbekannte und Neue, dies wusste sie trotz ihrer noch bescheidenen Lebenserfahrung nur allzu gut, forderte stets seinen Tribut. Und welchen Preis ihr diese rätselhafte neue Wirkungsstätte abverlangen würde, wussten nur der Herr und die Engel an seiner Seite.

Cathys Halsbinde erweckte einmal mehr den Eindruck, zu eng an ihrem Kragen zu sitzen, während ihre Hände, welche noch immer die Packung mit den Streichhölzern umklammerten, wie gelähmt blieben. Nicht nur die Furcht vor dem Scheitern nahm ihr jede Regung. Vielmehr keimte in ihr von neuem jene Angst auf, die sie Stunde um Stunde in ihrem Herzen trug. Die Gewissheit über Gefühle, die sie nicht haben und Wünsche, welche sie niemals äußern durfte. Erinnerungen, die ihr gleichermaßen Wonne wie Schmerz bereiteten. Die anmutige Miene eines geliebten Menschen, den zu begehren, eine Sünde bedeutete. Und ein Kuss in einer sternklaren Nacht, der ewige Verdammnis verhieß.

Die junge Soldatin atmete schwer. Unter den sanftmütigen Augen der heiligen Maria überhaupt daran zu denken, bereitete ihr schreckliches Unbehagen. Es geschah ihr beileibe nicht zum ersten Mal. Am Beginn eines neuen Weges gewann indes alles ein weitaus beängstigenderes Ausmaß. Jetzt brach womöglich ein Morgen an, der sie zu einer Entscheidung verpflichtete. Einer Wahl, welcher sie seit Jahren aus dem Weg ging, für oder gegen die Liebe, an der sie trotz aller Schuldgefühle noch immer festhielt. Und nichts ängstigte Cathy mehr, als die Vorstellung, weit fort von Zuhause den vielen Verlockungen des Großstadtlebens zu erliegen und endgültig in den Stand der Ungnade zu fallen, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Stellte sie ihre neue Heimat auf jene verhängnisvolle Probe, wusste die junge Soldatin nicht, ob sie bestehen konnte.

Mit verzweifelter, beinahe flehentlicher Miene sah sie in die Augen der seligen Mutter, deren Miene gleichwohl reglos blieb. In ihrem Innern rang sie nach Worten, um ihrer Sorge im Gebet Ausdruck zu verleihen, doch entglitten ihr die Sätze im Geist ebenso rasch, wie sie kamen. Letztlich verzagte Cathy und senkte den Blick. Die Zündhölzer in ihrer Hand verweilten noch immer unangetastet in der Schachtel, während der Docht ihrer Kerze im Dunkeln blieb. Was um sie herum geschah, nahm sie nicht länger wahr, selbst die allgegenwärtigen Schritte, gleich ob nah oder fern, verloren in diesen Sekunden der Einsamkeit alle Bedeutung. Zurück blieb nur eine bange Frage.

„Bin ich allein?“

„Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, so besäße jeder Einzelne die Welt.“

Friedrich von Schiller


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